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Donnerstag, 19. Januar 2017

Eine Luxusyacht ohne Emissionen


Eine Luxusyacht, die die Energie selbst produziert
Michael Jünemann / pixelio.de
Eine Luxusyacht, auf der die komplette Energie selbst produziert wird ist kaum vorstellbar. Zudem werden keine Emissionen ausgestoßen, so das Internetportal www.trendsderzukunft.de.

Eine Reihe von emissionsfreien Yachten haben die türkische Firma Ned Ship gemeinsam mit der Schweizer Firma Solarwave entwickelt. Im Jahr 2015 wurde die Yacht Solarwave 62 das erste Mal in Betrieb genommen. Daneben existieren noch die 54-Fuß-Yacht Solarwave sowie die Solarwave 64, die ihre gesamte Energie aus Solarstrom gewinnt. Nicht nur der Motor wird durch die Solarenergie betrieben, sondern auch weitere elektrische Geräte an Bord beziehen ihre Energie über eine mit 15 Kilowatt betriebene Photovoltaik Anlage. Diese Serie Solarwave 64 ist ganz neu und wird nun nach umfangreichen Techniktest offiziell veräußert. Der benötigte Strom wird in einer Sammlung von 100-Kilowattstunden-Batterien gespeichert, sodass bei Bedarf darauf zurückgegriffen werden kann. Da jede Solarwave individuell angefertigt wird, ist die exakte Anzahl auf die Vorstellungen des Käufers abzustimmen, berichtet www.trendsderzukunft.de.

Durch eine weit entwickelte technische Ausrüstung soll die Reichweite des Schiffs unbegrenzt sein. Je nach Wetterverhältnissen ist fraglich, ob dies ausnahmslos in der Praxis möglich ist. Die Yacht hat mit ungefähr 2,5 Millionen Euro ihren Preis. Sie verfügt über einige Extras, wie beispielsweise ein Schiebedach, dass für eine optimale Aussicht sorgt sowie eine 6,5 Meter lange Beibootgarage. Zudem bietet die Yacht einen großzügigen Außenbereich.

Laut www.trendsderzukunft.de gibt es drei verschiedene Arten von Yachten. So hat man die Möglichkeit zwischen dem „Cruiser“, der ausschließlich mit Solarenergie betrieben wird, dem „Sailor“, der über zusätzliche Segel verfügt und der „Power“-Version, die mit Hilfe eines Diesel-Motors betrieben wird, zu entscheiden.

Dienstag, 17. Januar 2017

Gundremmingen: Ein gefährliches Atomkraftwerk


Unsicherstes Atomkraftwerk Gundremmingen
siepmannH / pixelio.de 
Nur kurzfristig bleibt der Block C nach der erneuten Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Gundremmingen am Netz. Es besteht aus zwei Blöcken und gilt als das größte und unsicherste Atomkraftwerk zur Stromerzeugung in Deutschland, berichtet das Internetportal www.umweltinstitut.org. Es wurde bereits nach den Revisionsarbeiten ein Leck an einem Ventil entdeckt, sodass radioaktiver Wasserdampf austreten konnte. Nach der Nuklearkatastrophe Fukushima wurden alle Atomkraftwerke außer Betrieb genommen, bis auf den letzten Siedewasserreaktor Gundremmingen, so www.umweltinstitut.org. Der Block B soll bereits zum Ende des Jahres 2017 noch stillgelegt werden. Die Abschaltung des Blocks C soll erst Ende 2021 erfolgen. 

Insbesondere nach dem Störfall des Blocks A, vor etwa 40 Jahre, fordert das Umweltinstitut München aus Sicherheitsgründen beide Blöcke noch im Jahr 2017 stilllegen zu lassen, teilt das Internetportal www.umweltinstitut.org mit.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Erfindung: Selbstfüllende Flasche


Bekämpfung der Wasserknappheit
Renate Franke / pixelio.de
Ein ausgetüftelter Plan aus Österreich durch Kristof Retezár soll die Wasserknappheit insgesamt bekämpfen, beispielsweise bei Radtouren und Bergwanderungen. Durch Kondensation sollen sich Wasserflaschen selbst auffüllen, berichtet www.wiwo.de. Zur Umsetzung des Projektes Fontus soll ein kleiner Kasten, in den Luft einströmen kann, vor den Hals einer leeren Flasche gespannt werden. Im Inneren wird diese Luft heruntergekühlt. Der erforderliche Strom bietet eine integrierte Solarzelle, die die Energie an einen Akku weitergibt, um eine Funktion ebenfalls bei Dunkelheit zu gewährleisten.

Die Kondenswasserbildung erfolgt durch das Abkühlen der Luft. Durch einen Filter gelangen die Wassertropfen schließlich in die leere Wasserflasche. Das Ziel ist unbegrenzt Flüssigkeit zur Verfügung zu stellen und dem Wassermangel weltweit entgegenwirken, so das Internetportal www.wiwo.de. Generell besteht die Möglichkeit durch diese Konstruktion Bereiche, in denen Hitze, Dürre oder Wassermangel herrscht, zu unterstützen.

Dieses System ist jedoch noch in der Entwicklungsphase, sodass derzeit die Produktion des Wassers eher langsam verläuft. Es entsteht pro Minute lediglich ein Tropfen Wasser, so www.wiwo.de. Zudem ist das Filtersystem ausbaufähig, um sauberes Trinkwasser sicherzustellen. Eine optimale Funktionsweise des Systems der selbstauffüllenden Fontus-Flasche ist bei Temperaturen über 20 Grad Celsius sowie einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und aufwärts gegeben. Folglich ist es in heißen Gebieten, die eine sehr trockene Luft aufweisen, nahezu utopisch mit dieser Methode Wasser zu gewinnen.

Zeitnah soll die selbstauffüllende Fontus-Flasche in zwei unterschiedlichen Varianten, für Radler und für Wanderer, realisiert werden. Nach erfolgreicher Weiterentwicklung wird ein realistischer Preis überlegt, der die Funktion der selbstauffüllenden Flasche gerechtfertigt.

Dienstag, 10. Januar 2017

Nachhaltiges Bauen als Instrument für CO2- Einsparungen


Senkung der Emissionen im Gebäudesektor
lichtkunst.73 / pixelio.de 
Der Gebäudebereich bildet ein Drittel der gesamten Treibhausgasemissionen. Folglich spielt nachhaltiges Bauen eine relevante Rolle bei der Umsetzung der Klimaziele von Paris, so das Internetportal www.sonnenseite.de

Geeignete Maßnahmen, wie der zunehmende Einsatz von Erneuerbaren Energien, verbesserte Energiestandards sowie die Verwendung hochwertiger Bauteile, tragen deutlich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Dies hat zu einer nicht unwesentlichen Senkung der Emissionen im Gebäudesektor geführt, berichtet www.sonnenseite.de.

Österreich gehört zu dem Land, das die meistgebauten Wohnungen zu verzeichnen hat. Die Anzahl der Schaffung weiterer Wohnungen soll bis 2030 stetig ansteigen. Derzeit ist laut www.sonnenseite.de ein höherer energetischer Endverbrauch festzustellen als im Jahr 1990. Folglich ist die Realisierung des Ziels der Klimaneutralität noch weit entfernt. Das Klimaziel von Paris besagt, dass bis 2050 eine Emissionsfreiheit im Gebäudebereich erreicht sein soll. Demzufolge ist es wichtig, zukünftig verstärkt auf den Einsatz Erneuerbarer Energien sowie Energieeffizienz zu achten. Durch erfolgreich durchgeführte Sanierungen von Vorzeigeprojekten, ist eine deutliche Reduzierung der Emissionen erkennbar, berichtet www.sonnenseite.de. Dies ist durch Erneuerbare Energien, den Einsatz von klimaschonenden Rohstoffen und die Beachtung der Energieeffizienz realisiert worden.

Insgesamt zählen Gebäudesanierungen zu den effektivsten Maßnahmen, um den fossilen Energiebedarf zu minimieren. Zudem führen Sanierungsmaßnahmen zu einer hohen Wohnqualität sowie zur Werterhaltung des Gebäudes. Zusätzlich haben sie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der jeweiligen Bewohner und vermindern die Betriebskosten.

Vollends stellt der Energieeffizienzmarkt einen Wachstumsmarkt hinsichtlich des Gebäudesektors dar.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Weltweiter Kohlemarkt rückläufig


Kohlemarkt weltweit rückläufig
Kurt F. Domnik  / pixelio.de

Bei der Kohlenachfrage wird zukünftig nur noch ein leichter Anstieg zu verzeichnen sein, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Jedoch ist dies keine Entwarnung, denn weltweit gilt immer noch eine Abhängigkeit von Kohle hinsichtlich der Energieversorgung. 

Bis zum Jahr 2021 soll der Anstieg bei Kohle weiterhin sinken. Dies liegt an der abnehmenden Nachfrage der Länder China und USA. Zudem werden Erneuerbare Energien stetig ausgebaut und das Thema Energieeffizienz rückt weiter in den Vordergrund, berichtet www.energiezukunft.eu.

Die Nachfrage auf dem Kohlemarkt hat in Asien deutlich zugenommen, sodass der Anteil bei etwa zwei Dritteln liegt. Somit werden Europa und Nordamerika, die zuvor die Hälfte der Kohlenachfrage ausmachten, von Asien abgelöst. Der Verbrauch hat nun in Europa und Nordamerika unter ein Viertel weltweit abgenommen. Diese rückläufige Entwicklung wird sich, laut der Internationalen Energie-Agentur, fortsetzen. Die Hälfte der weltweiten Nachfrage sowie der Produktion nimmt China ein. Dies führt zu einer Beeinflussung des Kohlepreises.

Kohle steht als Kraftstoff bei der Stromproduktion nach wie vor ganz oben. Es handelt sich um einen relativ kostengünstigen Rohstoff, der weit verbreitet ist. Der Anteil der Kohle an der Primärenergie wird voraussichtlich nur um einen geringen Anteil bis 2021 sinken.

Der Kohleverbrauch verursacht einen Großteil der Luft- und Umweltverschmutzung und trägt demzufolge zum Klimawandel bei, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Das Ende der Kohle ist jedoch noch nicht in Sicht. Insbesondere Asien wird weiterhin auf den fossilen Rohstoff Kohle zur Energieerzeugung zurückgreifen.

In den USA hingegen ist ein abnehmender Anteil des jährlichen Kohleverbrauches zu beobachten. Dies ist auf die günstigen Gaspreise, der Preissenkung bei Erneuerbaren Energien, hauptsächlich der Windenergie sowie der Begrenzung bei CO2 Emissionen zurückzuführen, so www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 3. Januar 2017

Solarstromspeicher werden gefördert



Förderungen für Solarstromspeicher
Mark Mumm / pixelio.de
Seit dem 01.01.2017 erhalten Batterien für Photovoltaikstrom erneut Förderungen. Folglich werden Solarstromspeicher mit einem zinsverbilligten Darlehen und einem nicht unerheblichen Tilgungszuschuss finanziell unterstützt. Durch diesen Kredit besteht die Möglichkeit, eine vollständige Finanzierung der Solarstromspeicher für Hauseigentümer zu realisieren. Bei einer Anschaffung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von fünf Kilowatt, beträgt der maximale Kreditbetrag 10.000 €, so das Internetportal www.sonnenseite.de.

Förderungen sind gefragt, daher sollten Hauseigentümer, die eine Förderung für ein Solarbatteriesystem in Anspruch nehmen möchten, nicht zu lange warten. Der Fördertopf kann bereits im Laufe des Jahres 2017 erschöpft sein, berichtet www.sonnenseite.de. Bei einer Leistung pro Kilowatt installierter Solaranlagenleistung, liegt der Höchstkreditbetrag bei 2.000 €. Handelt es sich um eine bestehende Solarstromanlage, die mit einem Batteriespeicher nachgerüstet werden soll, sind 2.200 € je Kilowatt-Peak (Spitzenleistung) möglich. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist der nicht rückzahlbare Tilgungszuschuss um drei Prozent gesunken, so das Internetportal www.sonnenseite.de.

Bei einer gut durchdachten Photovoltaikanlage sind Erträge von fünf bis sechs Prozent pro Jahr möglich. Um die Kosten für die Investition zu refinanzieren, verbrauchen Eigentümer den Solarstrom zum Teil selbst und speisen teilweise etwas in das öffentliche Stromnetz ein. Im Vergleich zum herkömmlichen Strom vom Energieversorger sind die Kosten für den Solarstrom nicht mal halb so teuer. Um den Strombezug vom öffentlichen Netz zu senken, ist es relevant möglichst einen hohen Anteil des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, berichtet www.sonnenseite.de.

Um die Mittagszeit ist die Erzeugung des Solarstroms am höchsten. Der Verbrauch hingegen findet auch morgens und abends statt. Der Strom muss folglich eingespeist werden. Durch Speicher nimmt der Eigenverbrauch der Eigentümer zu.

Die Solarstromspeicher werden durch die neue Förderung zunehmend wirtschaftlicher und stellen künftig einen elementaren Teil von Solaranlagen dar.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Potenzial für Wärmewende in Heizungskellern



Solarthermie, Wärmepumpe, Pellets
Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Relevante Themen bezüglich der Heizungsoptimierung stellen Smart Home sowie das Heizen mit Erneuerbaren Energien dar. Durch Smart Home besteht die Möglichkeit eine Kommunikation mit dem Haus herzustellen und Abläufe automatisch zu steuern. Die untereinander vernetzten Geräte haben die Möglichkeit sich den wechselnden Umständen im Alltag anzupassen, berichtet das Internetportal www.bosch-smarthome.com. Insgesamt scheint sich der Trend jedoch noch nicht beim Endverbraucher durchgesetzt zu haben. Die Mehrheit heizt weiterhin mit den herkömmlichen, fossilen Rohstoffen, wie Öl und Gas. Nur ein geringer Anteil würde sich für Erneuerbare Energien z.B. eine Pelletheizung entscheiden, so www.sonnenseite.de.

Dem Thema Smart Home stehen Verbraucher noch skeptisch gegenüber. Minimal über die Hälfte der 5.000 Online Befragten haben kein Interesse an Smart Home. Nur ein geringer Anteil würde sich dafür entscheiden, berichtet www.sonnenseite.de. Smart Home sowie Erneuerbare Energien bewirken eine Steigerung der Effizienz und sind somit wichtige Instrumente gegen den Klimawandel.

Ein positiver Punkt aus klimapolitischer Sicht, stellt die Beliebtheit der Solarthermie dar. Auf Landesebene lassen sich diesbezüglich Nord- und Süddeutschland klar voneinander abgrenzen. Laut www.sonnenseite.de steht Baden-Württemberg hinsichtlich einer Heizung in Verbindung mit Sonnenenergie an der Spitze.

Die Festlegung auf eine bestimmte Heizungsmarke spielt bei den Befragten eine eher untergeordnete Rolle. Zwar legen die Nutzer Wert auf ein Markenprodukt, binden sich jedoch selten im Vorfeld an eine bestimmte Marke, so www.sonnenseite.de.