enerpremium

Donnerstag, 18. Dezember 2014

enerpremium wünscht frohe Festtage

Im Namen des gesamten enerpremium-Energieberatungsteams wünschen wir unseren Blog-Lesern, Kunden sowie Geschäfts- und Kooperationspartnern frohe Festtage. Gleichzeit bedanken wir uns für all das positive Feedback, das wir aufgrund unserer Arbeit in diesem Jahr erhalten haben.

Unser enerpremium-Büro bleibt in der Zeit vom 22.12.2014 bis einschließlich zum 02.01.2015 geschlossen, um dann wieder am 05. Januar 2015 mit neuer Energie für Sie und die Energiewende durchstarten zu können. Wir freuen uns auf das kommende Jahr.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Gabriel verfolgt Klimaschutzziel weiterhin

Der "Spiegel" hatte berichtet, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in einer internen Runde vom Klimaschutzziel Abstand nehmen wollte und die 40 Prozent Einsparung der CO2 -Emissionen nicht mehr realisierbar sei.

Bild: Bernd Wachtmeister  / pixelio.de
Dies wies Gabriel in der Sendung "Bericht aus Berlin" im ARD zurück und beteuerte die Einhaltung der Klimaschutzziele bis 2020. Weiterhin erklärte er, dass ein Industrieland wie Deutschland zeigen muss, dass Klimaschutz betrieben werden kann, ohne dadurch wirtschaftlich Schaden zu nehmen, berichtet der Tagesspiegel.

Zugleich distanzierte er sich von einem schnellen Ausstieg aus dem Kohlestrom und teilte mit, dass die Kohle zwar in den nächsten Jahrzehnten an Bedeutung verlieren wird, jedoch eine zeitgleiche Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken nicht umsetzbar ist. Dies würde die Versorgungssicherheit gefährden, die Stromkosten nach oben treiben und dem wirtschaftlichen Erfolg schaden. Auch das Bundesumweltministerium halte an dem 40-Prozent-Ziel fest.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) arbeitet mit großer Gelassenheit aber auch mit noch mehr Nachdruck an der Realisierung dieses Ziels, berichtet der Tagesspiegel.

Laut einer Studie der Umweltschutzorganisationen Germanwatch und WWF sind die Klimaschutzziele ohne Einschnitte bei der Kohle nicht zu erreichen. WWF- Klimaschutzexpertin Regine Günther geht sogar einen Schritt weiter und erklärt die Reduktion des Kohlestroms zum Schlüssel des Klimaschutzziels 2020, so der Zeitungsbericht.

Die Organisationen fordern die Abschaltung von Braunkohlemeilern nach 35 Jahren und Steinkohlekraftwerken nach 40 Jahren. Als Alternative könnte allen Kraftwerke nach 35 Jahren Betriebsdauer eine Höchstgrenze für ihre CO2 -Emissionen auferlegt werden, bevor diese nach 40 Jahren endgültig vom Netz gehen, erklären WWF und Germanwatch, so der Bericht weiter.

Dienstag, 2. Dezember 2014

enerpremium nimmt an Weyher Gewerbeschau 2015 teil


Zahlreiche Aussteller präsentieren auch im nächsten Jahr wieder ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Bereiche Energie, Garten, Wohnen und Gesundheit im Rahmen der Weyher Gewerbeschau. Auch das Energieberatungsteam enerpremium ist in diesem Jahr wieder vertreten, um über neue Fördermittel, Energieeinsparung und Erneuerbare Energien zu informieren.

Weyher Betriebe präsentieren vom 24. bis zum 26. April 2015 in der Mehrzweckhalle und in den Ausstellungszelten rund um das Weyher Rathaus ihr Können. Ein Besuch lohnt sich, da es 2015 auch wieder ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt gibt.

Alle drei Jahre besuchen mehrere tausend Menschen die Weyher Gewerbeschau und so ist es auch im nächsten Jahr wieder soweit.

Weitere Infos finden Sie unter www.weyher-gewerbeschau.de.

Donnerstag, 20. November 2014

Zuschüsse für Energieberartungen steigen im März 2015

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) passt die Förderkonditionen mit Wirkung zum 01. März 2015 erfreulicher Weise für Energieberatungskunden an. Die Zuschüsse für eine Vor-Ort-Beratung werden deutlich erhöht.

Bisher wurden Gebäude zu Wohnzwecken gefördert, deren Baujahr vor dem 01.01.1995 liegt. Die neue Richtlinie erweitert die Förderung, indem ab März 2015 auch Gebäude gefördert werden, wo der Bauantrag oder die Bauanzeige bis zum 31. Januar 2002 gestellt bzw. erstatten worden ist. Liegt die Förderung für die BAFA-Energieberatung derzeit für Ein- und Zweifamilienhäuser noch bei 400 Euro, so liegt sie nach der neuen Förderrichtline künftig bei 800 Euro, wenn die Zuwendung nicht 60 Prozent der förderfähigen Kosten übersteigt. Bei Mehrfamilienhäusern wird der Zuschuss von 500 auf 1.100 Euro erhöht. Wohnungseigentümergesellschaften erhalten zusätzlich bei einer Präsentation des Energieberatungsberichtes auf einer Eigentümerversammlung oder Beiratssitzung 500 Euro pro Beratung.

Thermografien und zusätzliche Stromhinweise sind in der neuen Förderung nicht mehr Gegenstand der Förderung. 

Beratungsempfänger haben künftig zudem eine Wahlmöglichkeit mit Blick auf den Inhalt des Energieberatungsberichts: Entweder kann der Fokus auf der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für eine Sanierung des Wohngebäudes zum KfW-Effizienzhaus (zeitlich zusammenhängende Komplettsanierung) liegen oder es kann um eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen gehen (so genannter Sanierungsfahrplan).

Weitere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie online beim BAFA.

Freitag, 14. November 2014

Gefährdet die Sonnenfinsternis im März 2015 die deutsche Stromversorgung?

Eine Sonnenfinsternis in Deutschland ist zwar selten, kommt aber dennoch in regelmäßigen Abständen vor. Die nächste hat sich schon für den 20. März 2015 angekündigt.

Bild: segovax  / pixelio.de
Der Frage inwiefern sich die Sonnenfinsternis auf die Stromerzeugung der Photovoltaikanlagen und damit auf die gesamte Stromversorgung in Deutschland auswirkt, haben sich die Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) angenommen, berichtet sonnenseite.com.
Die Experten sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Schwankungen in der Solarstromerzeugung auch bei wolkenlosem Himmel durch verschiedene Ausgleichsmaßnahmen regeln lassen.

Das Team um Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, hat die Leistungsabgabe der in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen für die Sonnenfinsternis im März 2015 zeitlich und räumlich hochaufgelöst berechnet. Zwischen 9:30 Uhr und 12:00 Uhr wird am 20. März 2015 die Sonne teilweise durch den Mond verdeckt sein, was zur Reduktion der Solarstromleistung führt. Die Analyse der daraus entstehenden Schwankungen lag im Fokus der Studie. Diese Schwankungen wurden für unterschiedliche Bewölkungssituationen bestimmt. Ist der Himmel frei von Wolken, ist mit einer Änderung der Stromleistung zu rechnen, die bis zu dem 3,5-fachen der gewöhnlichen Leistungsänderungen entsprechen könnte.

Verschiedene Maßnahmen könnten laut sonnenseite.com diese Schwankungen ausgleichen.

Prof. Dr. Volker Quaschning erklärt, dass es aus technischer Sicht möglich ist, die Leistungsschwankungen mit den vorhandenen Pumpspeicherwerken auch bei wolkenlosem Himmel auszugleichen. Schnell regelbare Gaskraftwerke könnten ergänzend zum Ausgleich beitragen, vorausgesetzt die Sonnenfinsternis wird im Vorfeld bei der Kraftwerkeinsatzplanung berücksichtigt.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Bürgerinformationsveranstaltung „Stromdächer in Weyhe mit Solarspeichersystemen – Erfahrungen, Fördermittel und Trends“ im Weyher Rathaus


Damit die Energiewende eine Erfolgsstory wird, bedarf es nicht nur der Unterstützung von Unternehmen, Kommunen und öffentlicher Einrichtungen, sondern auch die Bürger selbst spielen eine zentrale Rolle.

Ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Energiewende ist die Installation von Stromspeichersystemen. Damit besteht die Chance, den Anteil des selbst verbrauchten Stromes zu erhöhen und sich langfristig weitaus unabhängiger von der Strompreisentwicklung regionaler Energieversorger zu machen. Deshalb veranstaltet das Kompetenz-Netwerk Klimaschutz Weyhe PLUS die Infoverantstaltung „Stromdächer in Weyhe mit Solarspeichersystemen – Erfahrungen, Fördermittel und Trends“ am 04. November 2014 ab 18.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Gemeinde Weyhe.

Jens Tiekenheinrich von der Avacon AG in Syke stellt die Erfolge des „e-Home“-Projektes in Weyhe vor. Binnen des Projektes haben die Haushalte der Studie seit Anfang 2014 eine Erweiterung mit Stromspeichersystemen umgesetzt.

Dennis Krugmann vom Energieberatungsteam enerpremium referiert zum Thema "Bürgerenergie im Wandel der Zeit". Außerdem stellt Krugmann staatliche und regionale Förderprogramme zusammenfassend in seinem Vortrag "Aktuelle Fördermittel im Überblick" vor.

Abschließend stellen Experten Stromspeichersysteme vor und es gibt eine offene Fragerunde.  

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rockefeller-Stiftung setzt auf Erneuerbare Energien

John D. Rockefeller wurde mit der Firma Standard Oil einst zum reichsten Mann der Welt. Seine Erben wollen nun ihr Geld aus Öl und Gas abziehen und sich damit von fossilen Brennstoffen verabschieden, berichtet das greenpeace magazin.

Bild: DLConsulting  / pixelio.de
Die 670 Millionen Euro schwere Stiftung, Rockefeller Brothers Fund, habe kürzlich angekündigt sich bis zum Jahresende fast vollständig vom Kohlegeschäft und der Ölgewinnung aus Teersand zurückzuziehen. Des Weiteren sollen laut greenpeace magazin Kapitalanlagen in andere fossile Energieträger in den kommenden Jahren reduziert und verstärkt in Erneuerbare Energien investiert werden.

Damit gehört der Rockefeller Brothers Fund zu einer Gruppe von über 800 Stiftungen, Investmentfonds und öffentlichen Einrichtungen, die über 50 Milliarden Dollar aus dem Geschäft mit fossilen Brennstoffen abziehen wollen.
Bild: Uwe Steinbrich  / pixelio.de

Stiftungs-Präsident und Rockefeller-Nachkomme Stephen Heintz betont laut greenpeace magazin, dass es ganz im Sinne Ihres Vorfahren sei, da er als kluger und zukunftsorientierter Geschäftsmann in der heutigen Zeit ebenfalls alternativ in Erneuerbare Energien investiert hätte.

Aber nicht nur moralische Gründe haben die Stiftungsträger animiert, ihr Geld von fossilen Brennstoffen abzuziehen. Auch wirtschaftliche Überlegungen spielen dabei natürlich eine Rolle. Da die Energiemultis schweren Zeiten entgegensteuerten, sei das Investment riskant, erklärte Stiftungsverwalter Steven Rockefeller, der damit auf die These einer "Kohlenstoffblase" abzielt, die bald platzen wird.

Die New York Times berichtet, dass neben den Rockefellers weitere Stiftungen und Milliardäre Ihren finanziellen Rückzug aus fossilen Energien ankündigen werden und sich so 50 Milliarden Dollar bilden, welche Firmen wie BP, Exxon Mobil oder Shell dann fehlen.