enerpremium

Donnerstag, 8. Dezember 2016

2017: Rekordhoch bei Steuern und Abgaben hinsichtlich Strompreis



Steuern und Abgaben beim Strompreis erreichen Rekordhoch
Angelina Ströbel / pixelio.de
Im Jahr 2017 steigen die staatlichen Belastungen beim Strompreis enorm an. Dabei werden die Abgaben etwa dreimal so viel betragen, wie der Bund für Investitionen in Straßen, Abgaben, Schienenwege und Wasserstraßen investierte, so Herr Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft.

Ungefähr die Hälfte des Strompreises nehmen Abgaben, Steuern und Umlagen ein, berichtet www.sonnenseite.de. Dies stellt mit Abstand den größten Kostenfaktor für private Haushalte dar. Einen hohen Anteil fallen hierbei auf die Umlage zur Förderung für Erneuerbare Energien.

Bei dem selbstbeeinflussbaren Anteil der Energieversorger, Strombeschaffung und Vertrieb, ist ein geringer Wert zu verzeichnen. Laut www.sonnenseite.de wird dieser möglicherweise im Jahr 2017 weiterhin sinken. Der Strompreis setzt sich aus Steuern und Abgaben sowie Kosten für Beschaffung und Vertrieb zusammen. Ein weiteres Element am Strompreis bilden die Netzentgelte, hinsichtlich des Aus- und Umbaus der Stromnetze ist eine Erhöhung im Jahr 2017 möglich.

Diesbezüglich sollte sich um eine sinnvolle Finanzierung der Energiewende Gedanken gemacht und diese effektiver realisiert werden, berichtet Herr Kapferer.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Erneuerbare statt fossile Energieträger


Abstand von fossilen Energieträgern
Bernd Kasper / pixelio.de

Fossile Energien wirken sich negativ auf das Klima und die Umwelt aus. Rund ein Anteil von 50 % der jährlichen CO2 Emissionen ist auf die Verbrennung von Kohle, überwiegend Braunkohle, zurückzuführen, so das Internetportal Greenpeace.

Die Ölgewinnung geht zulasten der Wälder und Meere, Landschaften gehen dabei zu Grunde, berichtet Greenpeace.

Deutschland stellt ein Braunkohleland dar. Die relevantesten Quellen der CO2-Emissionen sind folglich Braunkohle sowie der Ölverbrauch im Verkehrssektor. Im Grunde genommen tragen alle fossilen Brennstoffe zur Produktion von Kohlendioxid bei. Somit zählt Kohle zu unsaubersten Energiequellen. Werden weitere Kohlekraftwerke realisiert, steigt der Anteil der CO2 Emissionen um einen nicht unerheblichen Wert.

Zu den gewohnten Energieträgern gehören Öl, Gas und Kohle. Jedoch handelt es sich bei diesen Energiequellen um endliche Rohstoffe. Laut Greenpeace, sieht sich die Industrie infolgedessen nach Alternativen um. Dabei geht es unter anderem um Energieträger wie beispielsweise Ölschiefern und Gashydrate, die eine niedrige Qualität aufweisen, teuer sind und in die Umwelt eingreifen, so Greenpeace. Sollte dies durch die Weltgemeinschaft umgesetzt werden, sind verheerende Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten. Dabei würden die letzten Reserven an fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas verbrannt werden und zu einem stetigen und nicht unwesentlichen Anstieg der CO2 Konzentrationen führen.

Um dieses Horrorszenario zu vermeiden, wird der Umstieg auf Erneuerbare Energien stetig relevanter. Der Kohlendioxidausstoß soll folglich gesenkt werden, so Greenpeace. Insgesamt ist es wichtig von den fossilen Energien Abstand zu nehmen und Erneuerbare Energien weiterhin auszubauen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Weltweite Energiewende auf einem guten Weg



Investitionen in Erneuerbare Energien
Uwe Schlick / pixelio.de
Im Jahr 2015 wurden erstmals mehr Ökostromanlagen als fossile Kraftwerke errichtet. Die Investitionen in saubere Energieerzeugung steigt auf einen nicht unerheblichen Wert an, berichtet das Magazin energiezukunft. Die Schwellen- und Entwicklungsländer verzeichnen höhere Investitionen in Erneuerbare Energien, als die Industriestaaten. In Japan sind eher rückläufige Entwicklungen erkennbar. Die saubere Energieerzeugung sinkt und bei den Atomkraftwerken wird erneut angezogen. Im Vordergrund steht, die beachtliche Luftverschmutzung in China zu relativieren, demzufolge werden einige Investitionen in alternative Energien getätigt, berichtet energiezukunft. In Europa hingegen ist der Einsatz für Erneuerbare Energien rückläufig. Dies ist auf die Kürzungen der Förderungen und Beihilfen zurückzuführen. Zudem liegt es, laut energiezukunft, an dem Konjunkturabschwung sowie der Mäßigung des Solarmarktes. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland ist 2015 zurückgegangen. Auch die Investitionen im Solaranlagenbereich sinken, laut des Magazins energiezukunft. Hingegen werden in den Segmenten Offshore-Windenergie und Stromspeicher mehr investiert. 

China hat bereits 2015 die Bundesrepublik im Bereich Photovoltaik überholt, wodurch Deutschland weiter in den Hintergrund rückt. Laut des US-amerikanischen Analyseunternehmens Information Handling Services (IHS), besteht die Möglichkeit, dass auch USA und Japan an Deutschland vorbeiziehen werden. Die USA zeigt eine positive Entwicklung in Sachen Energiewende. Die Solarstromleistung und auch die Kapazität der Windenergie sind angestiegen. Im Vergleich dazu, ist in Deutschland der Zubau deutlich geringer ausgefallen.

Insgesamt ist ein positiver Trend der weltweiten Energiewende zu verzeichnen. Jedoch sind in Deutschland rückläufige Entwicklungen erkennbar, so das Magazin energiezukunft. Durch stetig sinkende Kosten für Solar- und Windkraftanlagen, sollen Erneuerbare Energien vorangetrieben werden. Beachtliche Werte beim Stromverkauf weisen die Vereinigten Arabischen Emiraten und Chile auf. Der Preis liegt hier bei unter 3 US-Cent pro Kilowattstunde. Der Strom wird aus Solarparks bezogen, schreibt das Magazin energiezukunft. Laut der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien hat der Rückgang des Ölpreises keine Auswirkung auf die Aussichten der regenerativen Energien, sodass eine Unabhängigkeit zwischen sauberer Energie und den Entwicklungen fossiler Energien gegeben ist.

Montag, 28. November 2016

Vorteile der Elektromobilität


Elektromobilität langfristig kostengünstiger
Johannes Wiesinger  / pixelio.de

Um den Verkehr bis zum Jahr 2050 treibhausgasneutral zu gestalten, sind Fahrzeuge mit alternativen Antrieben relevant. Aus einer aktuellen Studie des Öko-Instituts in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches“ (DVWG), geht hervor, dass der Umstieg auf Elektroenergie am kostengünstigsten abschneidet, in Bezug auf volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Laut des Internetportals www.sonnenseite.de sind die zusätzlichen Kosten beim Umstieg auf Elektromobilität beim Pkw um rund ein Viertel günstiger, als bei Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Hierbei werden die Anschaffungskosten der Autos, der Aufbau der Tankstellen bzw. Ladesäulen und die Energiebereitstellung im Zeitraum 2010-2050 berücksichtigt, so www.sonnenseite.de.

Der wichtigste Punkt bezüglich der Kostenrechnung stellt die Energiebereitstellung dar. Für die Herstellung sowie Verteilung der strombasierten Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien, werden bis zu 50 Prozent mehr Strom eingesetzt, als bei der Elektromobilität. Zudem zeichnen sich Elektrofahrzeuge beim Fahren durch eine doppelt so hohe Energieeffizienz, im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren aus, berichtet www.sonnenseite.de.

Derzeit sind Elektrofahrzeuge aufgrund der hohen Batteriekosten noch relativ teuer. Diese Kosten sollen sich mittel- bis langfristig an herkömmliche Fahrzeugtypen anpassen, berichtet www.sonnenseite.de.

Im Bereich Personen- und Güterverkehr stellt Strom die preiswerteste Variante dar, um das Ziel des langfristigen treibhausgasneutralen Verkehrs zu erreichen, so Herr Kasten, Projektleiter der Studie am Öko-Institut. Die Kosten für Tankstellen sowie Ladeinfrastruktur sind übersichtlich, dagegen fallen die Kosten für die Energiebereitstellung und Fahrzeugantrieben höher aus. Es ist die Aufgabe der Wirtschaft und der Politik für eine sichere Ladeinfrastruktur zu sorgen und die notwendigen Voraussetzungen für die Elektromobilität zu gewährleisten. Nur so kann die Elektromobilität am Markt langfristig existieren und von niedrigeren Energiekosten profitiert werden.

Donnerstag, 24. November 2016

Zu hohe Luftverschmutzung weltweit


Feinstaubpartikel sind gesundheitsgefährdent
Günter Havlena  / pixelio.de
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die festgelegten Grenzwerte für saubere Luft an diversen Orten, überschritten worden. Dies betrifft sowohl ländliche Bereiche als auch Städte. Eine wichtige Rolle bei den Messungen spielt vor allem der stark gesundheitsgefährdende Feinstaub, so die Weltgesundheitsorganisation. Dabei können schon beim Einatmen die kleinsten Feinstaubpartikel in die Lungenbläschen gelangen, berichtet das Magazin energiezukunft. Die Feinstaubpartikel sind sehr gefährlich und stellen eine hohe Belastung für die Gesundheit dar. Laut der Weltgesundheitsorganisation hat dies jährlich bei mehr als drei Millionen Menschen zum Tod geführt. Daher ist es notwendig diese Situation zu ändern. Diesbezüglich müssen dringend Maßnahmen vorgenommen werden. Um die Belastung zu senken, soll der Autoverkehr eingedämmt werden, damit weniger CO2 produziert wird. Zudem ist es relevant, saubere Energien zu fördern und vermehrt einzusetzen sowie das Abfallmanagement stetig zu verbessern, so das Magazin energiezukunft.

Dienstag, 22. November 2016

Komplette Versorgung durch Erneuerbare Energien bis 2050



Komplette Versorgung durch Erneuerbare Energien
RainerSturm  / pixelio.de
Die Energiewende kann nur umgesetzt werden, wenn die Politik mitspielt, laut des Internetportals www.greenpeace.de. Die Energieversorgung soll durch regenerative Energien realisiert werden. Folglich soll bis ca. 2022 der vollständige Ausstieg aus Atom- und Kohlekraftwerken umgesetzt werden. Verzichtet man auf die Kernenergie, führt dies zu einer nicht unerheblichen Einsparung an Brennstoffimporten. Gleichzeitig soll ein Atomausstieg für die Sicherheit der Menschen sorgen und sie vor weiteren Katastrophen bewahren, berichtet Greenpeace. Die Stromproduktion wird stattdessen durch Erneuerbare Energien, bestehenden Stein- und Braunkohlekraftwerken sowie Kraft-Wärme-Kopplung mit Erdgas erfolgen.

Bis zum Jahr 2050 ist eine komplette Stromversorgung durch Erneuerbare Energien zu realisieren, so Greenpeace. Diese Umsetzung muss schrittweise erfolgen. Die Atomreaktoren sollen vom Netz weichen und die Kohleverstromung gestoppt werden. Zudem soll die Brückentechnologie Gas im Stromsektor, wenn überhaupt nur noch als Reserve zur Verfügung stehen. Der Ausstoß an Treibhausgasen kann um einen beachtlichen Wert reduziert werden und wirkt sich somit positiv auf das Klima aus.

Eine Errichtung neuer Kohlekraftwerke ist nicht mehr nötig, denn Deutschland soll davon komplett Abstand nehmen, sodass bis ungefähr 2040 eine so genannte Kohlefreiheit herrscht. Durch die Erneuerbaren Energien wird ein stetig steigender Anteil an Strom bereitgestellt, berichtet Greenpeace.

Insgesamt soll die gesamte Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umgestellt werden, sodass Gaskraftwerke kaum noch benötigt werden. Die Stromerzeugung würde effizienter erfolgen und die Emissionen gesenkt werden. Das Ziel lautet, bis 2050 vollständig auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Dabei ist es relevant, eine dezentrale Energieversorgung zu gewährleisten, bei der verbrauchernahe Energie erzeugt wird, so Greenpeace. Eine wichtige Rolle bei der Versorgung spielt hier die Kraft-Wärme-Kopplung, bei der Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt werden.

Freitag, 18. November 2016

Weltumrundung mit Solarflugzeug gelungen



Weltumrundung mit Solarflugzeug
knipseline  / pixelio.de 
Das solarbetriebene Flugzeug „Solar Impulse 2“ hat es nach 510 Stunden und 40.000 Kilometern geschafft, die Welt zu umrunden und ist im Juli dieses Jahres in Abu Dhabi gelandet. Demzufolge ist die Weltumrundung durch die Schweizer Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg erfolgreich abgeschlossen worden, berichtet das Magazin energiezukunft. Ziel der beiden Schweizer ist es, mit dem Solarflugzeug für den vermehrten Einsatz Erneuerbarer Energien zu werben und diese voranzubringen, berichtet das Internetportal www.spiegel.de. Die gesamte Energie des Solarflugzeuges liefern 17.000 Solarzellen, die sich auf den Tragflächen des Flugzeuges mit einer Spannweite von 72 Metern, verteilen. Das Flugzeug weist, durch seine Leichtbauweise mit Kohlenstofffasern, ein Gewicht von 2,3 Tonnen auf und ist somit vergleichbar mit einem Mittelklassewagen, schreibt das Magazin energiezukunft.