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Dienstag, 20. März 2018

Vorreiter der regionalen Energiewende


Vorreiter der regionalen Energiewende
Joachim Kirchner / pixelio.de
Aktuell erfolgt in etwa 100 Städten ein hoher Anteil der Stromversorgung durch Erneuerbare Energien. Eine große Anzahl kann sich bereits jetzt vollständig mit Ökostrom versorgen, schreibt www.energiezukunft.eu. Darunter jedoch keine deutschen Städte.

Aktuelle Zahlen vom Carbon Disclosure Project (CDP) belegen, dass die Stromnachfrage zunehmend in den Städten durch regenerative Energieträger gedeckt werden kann. Folglich existieren über 100 Städte, die mindestens 70 Prozent ihres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energiequellen, wie Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie oder Geothermie nutzen. Somit hat sich die Zahl an Städten, unter anderem in Neuseeland, Kenia und Norwegen verdoppelt, berichtet das Internetprotal www.energiezukunft.eu.

Es gibt sogar Städte, beispielsweise Burlington in den Vereinigten Staaten von Amerika, die sich bereits komplett mit Regenerativen Energiequellen versorgen können. Zudem bietet Burlington ein eigenes stadtweites Stromnetz, so www.energiezukunft.eu.

Der Bundesstaat Vermont weist einen facettenreichen Strommix auf, der durchweg auf Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse basiert.

Bei der Hauptstadt Islands erfolgt die Stromversorgung vollständig durch Erneuerbaren Energien. Der Strommix ist hier zu 100 Prozent auf Wasserkraft und Geothermie zurückzuführen. Ein weiteres Ziel ist, den Verzicht von fossilen Energiequellen bei Autos und dem öffentlichen Nahverkehr bis 2040 zu realisieren. In der isländischen Hauptstadt Reykjavik wird derzeit in privaten Haushalten der Hauptteil der Wärme aus regenerativen Energiequellen bezogen.

Eine Vorreiterrolle nimmt Deutschland jedoch keineswegs ein. Somit kann Deutschland keine einzige Stadt hinsichtlich einer Vorreiterrolle nachweisen. Zusätzlich konnte Deutschland in den vergangenen Jahren nicht belegen, die lokale Energiewende angetrieben zu haben, schreibt www.energiezukunft.eu.

Die Kommunen hätten die Möglichkeit von der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung Abstand zu nehmen und ihre eigenen Ziele zu konkretisieren. Hier spielen nicht ausschließlich die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) eine wesentliche Rolle, wobei ganze Bundesstaaten durch Donald Trump ihre eigenen Klimaziele anstreben. Auch Großbritannien steht im Vordergrund, da ein nicht unerheblicher Anteil der britischen Städte ankündigten, bis 2050 eine Vollversorgung durch Erneuerbare Energien zu gewährleisten.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Energiewende durch das Strom- und Wärmesystem


Energiewende durch das Strom- und Wärmesystem
uschi dreiucker  / pixelio.de
Die Vernetzung des Strom- und Wärmesystems ist für die Umsetzung der Energiewende eine relevante Voraussetzung. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat in diesem Zusammenhang eine Metaanalyse durchgeführt. Eine wichtige Rolle dabei spielen Effizienz sowie Flexibilität, schreibt www.energiezukunft.eu.

Die Wärme- und Kälteversorgung durch den Einsatz von Strom stellt ebenfalls einen wichtigen Aspekt zur Realisierung der Energiewende dar, kommentiert Herr Boenigk, stellvertretener Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Unter Berücksichtigung von Effizienz und Flexibilität könnten fossile Energieträger durch Wind- und Solarstrom ersetzt werden. Zudem soll ein rasanter Anstieg des Stromverbrauchs durch Wärmenetze und Wärmespeicher vermieden werden, so Herr Boeingk weiter. Diese sorgen für einen Ausgleich hinsichtlich der Schwankungen bei der Stromerzeugung, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Aktuell sind die politischen Ziele für den Klimaschutz und die tatsächliche Entwicklung weit voneinander entfernt. Folglich sind konstruktive Maßnahmen erforderlich, um die Energiewende umsetzen zu können. Die energetische Sanierung im Gebäudebereich muss vorangetrieben werden. Des Weiteren ist der zunehmende Einsatz von Erneuerbaren Wärmetechnologien relevant. Erst wenn adäquate Anreize für Erzeuger und Verbraucher gewährleistet werden, ist eine erfolgreiche Entwicklung von Wärmenetzen- und speichern sowie Modernisierungen möglich.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Braunkohle wird überholt


Braunkohle wird überholt
Dieter Schütz / pixelio.de 
Der Anteil der Stromerzeugung im Bereich Erneuerbare Energien nimmt weiterhin zu. Folglich wird die Braunkohle durch Photovoltaik und Windkraftanlagen übertroffen, schreibt www.energiezukunft.eu.

Aktuelle Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme belegen, dass der gesamte Anteil der Erneuerbaren Energien weiterhin gestiegen ist. Einen nicht unerheblichen Teil trägt die Windenergie sowie Solarenergie. Diese regenerativen Energien bilden einen größeren Anteil als die Braunkohle.

Laut des Bundesverbands Erneuerbare Energie sind die Fortschritte hinsichtlich der Energiewende nicht ausreichend. Besonders im Wärme- und Verkehrsbereich besteht noch Entwicklungspotenzial, kommentiert Herr Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie. Der Anteil der regenerativen Energiequellen konnten im Wärmesektor unwesentlich gesteigert werden. Im Verkehrsbereich hingegen ist der Anteil minimal gesunken, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Beim Bruttoendverbrauch ist der Anteil der Erneuerbaren Energien ebenfalls geringfügig gestiegen. Das Ziel den Anteil der Erneuerbare Energien in Deutschland auf 18 Prozent zu steigern ist nicht in Sichtweite, so der Bundesverband Erneuerbare Energie. Um die Pariser Klimaziele umsetzen zu können, ist ein zielgerichteter Ausbau der Erneuerbaren Energien unumgänglich, betont Herr Uphoff. Nach der Bundestagswahl sollten konkrete Maßnahmen getroffen werden, um die Energiewende realisieren zu können. Dazu sind faire Wettbewerbsbedingungen erforderlich, so Herr Uphoff weiter. Zusätzlich soll die saubere Stromerzeugung vorangetrieben und die Förderungen fossiler Energieträger nicht weiter unterstützt werden.

Dienstag, 21. Februar 2017

Stromerzeugung hauptsächlich durch Erneuerbare Energien


Thomas Schaack / pixelio.de 
Bei neu gebauten Kraftwerkskapazitäten zur Stromerzeugung wird die Energie überwiegend aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Etwas über die Hälfte der neu installierten Stromkapazität in Europa ist auf die Windenergie zurückzuführen, wodurch ein hoher Anteil der Erneuerbaren Energien hinsichtlich neuer Kapazitäten zu verzeichnen ist. Laut des Internetportals www.energiezukunft.eu ist in Deutschland das zweitbeste Jahr im Windenergiesektor festzustellen.

Deutschland stellt ein relevantes Standbein für die Windenergie dar. Knapp die Hälfte der neuen Windkapazitäten wurden in Deutschland gebildet, berichtet www.energiezukunft.eu. Weitere Länder wie beispielsweise Frankreich, Finnland und Irland ziehen nach und stellten weitere Rekorde auf.

Bezüglich der Kapazitäten belegt die Windenergie den zweiten Platz und ist folglich vor der Kohle- und Atomenergie. Im Gegensatz zur Windenergie hat der Solarsektor zu kämpfen und kommt nur auf Platz fünf. Im Vergleich zum Jahr 2015 und dem vergangenen Jahr ist in Europa ein Rückgang hinsichtlich der Kapazitäten der Solarstromanlagen von etwa 20 Prozent festzustellen, schreibt www.energiezukunft.eu. Unter Berücksichtigung des gleichen Zeitraumes ist ein weltweiter Anstieg für Solarstromanlagen um knapp 50 Prozent zu verzeichnen. Dies betrifft vor allem Asien und die USA, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Aufgrund sinkender Modulpreise und bessere Fördermöglichkeiten, hofft der Solarsektor im Jahr 2017 trotz allem auf einen Aufschwung.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Stromkosten werden steigen


Stromnetzentgelte steigen

Rudis-Fotoseite.de  / pixelio.de
Für den Anstieg der Stromkosten ist hauptsächlich die Windenergie verantwortlich, so die Kreiszeitung (Artikel vom 18.10.2016). Folglich sollte man sich im kommenden Jahr auf generell höhere Strompreise einstellen. Insgesamt werden die Anstiege der Netzentgelte regional unterschiedlich ausfallen. Dies geht aus der Entwicklung der Netznutzungsentgelte des Stromanbieters Lichtblick hervor. Überwiegend sind in Bayern, Norddeutschland, Rhein-Main-Gebiet sowie im Osten Deutschlands mit besonders hohen Netzkosten zu rechnen. Laut der Kreiszeitung werden diese Kosten von regionalen Netzbetreibern an die Versorgungsunternehmen weitergeleitet.

Die höhere Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) von 6,88 Cent pro Kilowattstunde für Erneuerbare Energien ist von allen Verbrauchern zu zahlen, so die Kreiszeitung. Somit werden mögliche Rückgänge bei den Netzkosten in jedem Fall ausgeglichen. Die Netzentgelte stellen für Verbraucher den größten Kostenfaktor des Strompreises dar, so das Internetportal www.sonnenseite.de.

Gründe für die Erhöhung der Ökostrom-Umlage ist beispielsweise eine gute Entwicklung der Erneuerbaren Energien. Jedoch werden zunehmend Unternehmen von der Zahlung dieser Umlage ausgenommen. Dies stößt auf Kritik bei Umweltverbänden und der Bundesnetzagentur, sodass folglich dieser Anteil aufgeteilt werden muss. Zudem werden Betreiber von Windparks, Solar- sowie Biogasanlagen von dieser Umlage bezahlt, laut des Internetportals www.handelsblatt.com.

Insgesamt seien die hohen Entgelte nicht ausschließlich auf die Energiewende zurückzuführen. Laut Gero Lücking, Geschäftsführer der Energiewirtschaft von Lichtblick, stellen die Stromleitungen aktuell das größte Kapital dar.

Mittwoch, 14. August 2013

Windkraft für Zuhause: Grüner Strom im Eigenheim

Alle Verbraucher spüren es jedes Jahr aufs Neue: Die Stromkosten steigen und steigen. Daher möchten sich immer mehr Menschen im Land unabhängig machen und sich von Stromverbrauchern zu Stromproduzenten entwickeln. Die steigenden Energiekosten führen in letzter Konsequenz dazu, dass die Zeit grundsätzlich für die Windkraft arbeitet. Denn steigende Strompreise bedeuten gleichzeitig auch höhere Stromeinspareffekte.


Die großen Windanlagen machen es schon lange mit gutem Beispiel vor. Sie liefern in Deutschland bereits zuverlässig einen Großteil des Stroms. Was im großen Stil funktioniert, kann auch im Kleinen funktionieren - dies ist eine oft naheligende Logik. Die Windkraft aus dem eigenen Garten sollte vorab aber einer genaueren Prüfung unterzogen werden. Denn uneinheitliche Bauvorschriften, spezielle lokale Gegebenheiten und sinkende Einspeisevergütungen wirken sich unmittelbar auf die Rendite von Kleinwindanlagen aus (siehe zum Beispiel die Ausführungen des Internetportals zuhause.de).

Bild: sassi / pixelio.de
Ob sich eine Kleinwindanlage wirtschaftlich rechnet, lässt sich am besten über unabhängige Experten abklären. Herstellerangaben sind grundsätzlich mit gesunder Vorsicht zu genießen. Denn die Abschätzung des Stromertrages hängt von vielen Parametern ab, die in die Kalkulation der Wirtschaftlichkeit mit einfließen sollten. Der Bundesverband WindEnergie e.V. verweist in der jährlich erscheindenden Marktübersicht „Kleinwindanlagen“ darauf, dass es je nach Standort starke Abweichungen mit Blick auf den Ertrag gibt. So käme zum Beispiel eine Kleinwindanlage mit einem eher bescheidenen Standort bei einer Nennleistung von 5 kW (5 Meter Rotordurchmesser, 10 Meter Nabenhöhe) auf einen jährlichen Ertrag von rund 2.500 Kilowattstunden Strom. Ein besserer Standort käme hingegen schon auf 4.000, ein sehr guter Standort jedoch auf fast 6.000 Kilowattstunden. An diesem Beispiel wird deutlich, dass es bei einer Anlage zu standortbedingt großen Abweichungen kommt. Hinzu kommen laut Verband die Faktoren Preis, Genehmigungskosten, Montage, Kabelkosten, Hausanschlusskosten, Vergütungspreise und Wartungsaufwand.

Ein kleines und hilfreiches Berechnungstool finden Sie beispielsweise online unter www.windmonitor.de. Für eine Berechnung benötigt man Windgeschwindigkeiten und weitere Rahmenbedingungen der Anlage.

Wünschenswert wären in Zukunft verbesserte Einspeisevergütungen und bundesweit einheitliche Regelungen, um Kleinwindanlagen rentabler zu machen. Denn Windanlagen kommen immer häufiger auch ergänzend zu Photovoltaikanlagen in Frage, um sich von Energieversorgern langfristig und nachhaltig unabhängig zu machen. Schließlich weht der Wind häufig immer dann, wenn die Sonne nicht scheint und umgekehrt. Stromspeichersysteme bringen zusätzliche Sicherheit, so dass sich die Wirtschaftlichkeit grüner Stromerzeugungsanlagen zukünftig sicherlich noch verbessern wird. Wir sind jedenfalls gespannt und glauben fest an die Zukunft von Erneuerbaren Energien.