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Donnerstag, 17. August 2017

Sono Motors Sion: Ein Elektroauto mit Solarmodulen


Sono Motors Sion: Ein Elektroauto mit Solarmodulen
Barbara Eckholdt / pixelio.de 
Der Sion ist ein durch Sonnenenergie angetriebenes Elektroauto, dass bereits in zwei Jahren auf den Markt kommen soll. Der mit 330 Solarzellen ausgestattete Elektrowagen, weist einen Wirkungsgrad von 24 Prozent auf, wodurch eine zusätzliche Reichweite von bis zu 30 Kilometern erreicht werden soll.

Lediglich die Sonnenenergie reicht zum Fahren jedoch nicht aus. Folglich besitzt der Sono Motors Sion einen zusätzlichen Akku, der durch einen Stromanschluss geladen werden kann, berichtet www.auto-service.de. Die Gesamtreichweite beträgt laut des Herstellers bis zu 250 Kilometer mit einer Systemleistung von 108 Pferdestärken (PS). Die maximale Höchsgeschwindigkeit liegt beim Sono Motors Sion bei 140 hm/h. Optional bietet das Münchner Startup Sono Motors eine Anhängerkupplung an, die eine Anhängelast von höchstens 750 Kilogramm aufweist.

Das Elektroauto ist ausgestattet mit einem großen Panoramadach, berichtet das Internetportal www.auto-service.de. Des Weiteren wurde ein klimafreundliches Filtersystem aus Moos entwickelt, dass etwa 20 Prozent Feinstaub aus der Luft zieht. Der planmäßige Marktstart des Sion ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Der Innenraum des Elektrofahrzeuges ist mit einem 10 Zoll großem Display ausgestattet, durch das sich unter anderem das Infotainmentsystem regeln lässt.

Der Kaufpreis des Sion liegt bei 16.000 €, wobei die Batterie noch nicht im Preis inkludiert ist. Es besteht die Möglichkeit die Batterie zu mieten oder zu einem Preis von 4.000 € zu erwerben, so www.auto-service.de. Bisher existieren etwa 1.500 Vorbestellungen, somit lässt die Serienanfertigung noch auf sich warten. Eine Produktion bei 5.000 Vorbestellungen soll bereits Anfang 2019 beginnen. Bereits in diesem Jahr soll es möglich sein, die ersten Prototypen Probe zu fahren. Das Münchner Startup Sono Motors stellt das Solarfahrzeug in diversen Ländern und Städten in Europa vor.

Einsatz von Kohle geht aufgrund steigender Gasnachfrage zurück



 Einsatz von Kohle geht aufgrund steigender Gasnachfrage zurück
Dirk Suhm / pixelio.de
Derzeit ist ein Rückgang der Kohleproduktion und gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach Erdgas erkennbar, berichtet das Internetprotal www.energiezukunft.eu. Die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien trägt minimal zur Eindämmung der Kohleproduktion bei. 

Bereits im Jahr 2016 ist ein Rückgang der globalen Kohleproduktion festzustellen. Angesichts der regressiven Nachfrage des fossilen Brennstoffes Kohle ist ein weltweiter Rückgang zu beobachten.

In China soll bis zum Jahr 2020 der Kohleausstieg weiter vorangetrieben werden, berichtet www.energiezukunft.eu. In Indien und Vietnam hingegen ist eine Zunahme des Kohleverbrauchs zu erkennen. In den nächsten Jahren sollen laut Coal India unrentable Minen, die weniger als eine Million Tonnen pro Jahr produzieren, geschlossen werden.

In Sri Lanka sollen bis 2037 keine weiteren Kohlekraftwerke errichtet werden, da ein hoher Anteil des Strombedarfs durch Kohle erfolgt. Zudem wurde hinsichtlich des Pariser Abkommens eine Grenze bis zum Jahr 2030 festgehalten, schreibt www.energiezukunft.eu. Infolgedessen steigt in Sri Lanka nun die Gasnachfrage und es werden in den nächsten 20 Jahren einige zusätzliche Gaskraftwerke geschaffen.

Außerdem ist geplant über 3.000 Megawatt Kapazität aus Erneuerbaren Quellen, wie beispielsweise Wind-, Solar-, Wasserkraft- sowie Biomasse-Anlagen zu beziehen.

Insgesamt geht der Kohleausstieg nicht schnell genug voran, so werden fossile Rohstoffe wie Erdgas weiterhin zunehmend genutzt. Im Bereich der Erneuerbaren Energien ist ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen, der jedoch noch ausbaufähig ist.

Dienstag, 15. August 2017

Streit um Diesel-Fahrverbote



Streit um Diesel-Fahrverbote
Florentine / pixelio.de
In großen Städten nimmt der Streit über verschärfte Maßnahmen gegen Fahrverbote für Dieselautos zu. Die bereits zugesicherten Software-Verbesserungen bei 2,8 Millionen zusätzlichen Fahrzeugen sind laut der Umweltvebände sowie der Opposition nicht ausreichend, schreibt die Kreiszeitung (Artikel vom 04.08.2017).

Herr Dobrindt, Verkehrsminister sieht die Umstiegsprämien mehrerer Hersteller als eine gute Alternative. Folglich könnten Dieselfahrverbote somit vermieden werden, kommentiert Herr Dobrindt weiter. Um die besonders hohe Luftverschmutzung in den 28 Städten weiterhin einzudämmen, sind individuelle Maßnahmen vorgesehen. Eine wichtige Rolle hierbei spielen die Software-Updates sowie die Umstiegsprämien für ältere Dieselfahrzeuge, berichtet die Kreiszeitung. Es wurden bereits für 5,3 Millionen Fahrzeuge eine neue Abgas-Software seitens der deutschen Autohersteller versprochen. Einen Anteil von etwa 2,5 Millionen Autos bildet der Automobilhersteller Volkswagen (VW). Nach dem Abgasskandal wurden aufgrund manipulierter Abgaswerte bereits Nachrüstungen gefordert, berichtet die Kreiszeitung.

Aus kostentechnischen Gründen wurden Umbauten am Motor abgelehnt. Herr Krischer, Grünen Fraktionsvorsitzender kritisiert die Vorgaben beim Dieselgipfel, die zulasten der Verbraucher sowie Innenstadtbewohner gehen. Laut Herrn Behrens sind die Forderungen seitens der Industrie durchgeführt worden, sodass das Diesel- Fahrverbot weiterhin ein relevantes Thema bleibt.

Donnerstag, 10. August 2017

Ab 2040 gilt Verbrenner-Verbot in Großbritannien



Ab 2040 gilt Verbrenner-Verbot in Großbritannien
Hans-Jürgen Steglich / pixelio.de
Ein weiteres Land wendet sich nach und nach von Verbrennungsmotoren ab. Nun ist der Verkauf von Diesel- und Benzinfahrzeugen ab 2040 in Großbritannien untersagt, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Offiziell hat die britische Regierung den Entschluss am 26.07.2017 bekannt gegeben. Durch die Umsetzung des Verkaufsverbots würde sich die Luftqualität deutlich verbessern und zu einem geringeren Umwelt- und Gesundheitsrisiko führen. Frankreich hatte ebenfalls beschlossen ab 2040 die Zulassung von Diesel- und Benzinautos einzustellen.

In Norwegen existiert bereits ein nationaler Transportplan, wodurch der CO2-Ausstoß im Transportbereich bis 2030 halbiert werden soll, berichtet www.energiezukunft.eu.

Durch die Ankündigung Großbritanniens wird deutlich, dass die Nachfrage für Fahrzeuge mit Verbrenner- Antrieb nach und nach sinken wird. Folglich ist der Wandel beim Autohersteller Volvo und die schrittweise Entfernung von Verbrennern mehr als verständlich, so www.energiezukunft.eu.

Aufgrund hoher Anschaffungskosten sowie einer noch zu geringen Reichweite ist die Veräußerung von Elektrofahrzeugen derzeit eher gering. Die Neuerungen in der Automobilindustrie werden zu einem steigenden Verkauf der Elektroautos führen. Zudem werden die unerlaubten Absprachen zwischen den fünf großen Automobilherstellern zu einem Wandel der Automobilindustrie beitragen, schreibt www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 8. August 2017

Kartellabsprachen unter den Autoherstellern


Kartellabsprachen unter den Autoherstellern
Rolf Krekeler / pixelio.de 
Das Ziel des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) ist die unrechtlichen Absprachen unter den fünf großen Automobilherstellern zu beenden.

Aus dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ geht hervor, dass die Absprachen unter den Automobilherstellern bereits seit den 1990er Jahre erfolgen. Unerlaubt tauschen sich die Nutzfahrzeughersteller Volkswagen, Daimler, Audi und Bayerische Motoren Werke (BMW) über Preise und Zulieferer aus, berichtet www.energiezukunft.eu.

Zudem soll die Abgasreinigung der Dieselfahrzeuge ein relevantes Thema gewesen sein, das zu dem Dieselskandal geführt hat. Folglich stehen deutsche Autobauer nun unter Kartellverdacht.

Laut des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und Westdeutschen Rundfunks (WDR) sowie der Süddeutschen Zeitung, hatte sich der Autokonzern Daimler in Stuttgart bereits selbst angezeigt. Folglich ist Daimler der Selbstanzeige von Volkswagen im Juli 2016 zuvorgekommen.

Von den unerlaubten Absprachen unter den Automobilherstellern ist der ökologische Verkehrsclub (VCD) nicht sonderlich beeindruckt. Jedoch wurde nicht mit einem so hohen Ausmaß gerechnet, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Die Bundesregierung hätte schon längst zunehmend auf die Autohersteller einwirken sollen. Nach der Auffassung von Herrn Rauch, Vorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) findet eine eigene Auslegung der Gesetze seitens der Autokonzerne statt. Zudem schaffen sich die Konzernlenker eine Parallelwelt, in der die Regierung diese zulässt.

Diverse Vorabsprachen zwischen Ministerien, Staatskanzleien sowie Autokonzernen sollen aufgeklärt werden, kommentiert der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Herr Resch. Eine präzise Forderung, die Grenzwerte der Stickoxide nach der Nachbesserung der Fahrzeuge zu beachten, findet nicht statt.

Mittwoch, 2. August 2017

Fukushima: Geschmolzener Brennstoff entdeckt



Fukushima: Geschmolzener Brennstoff entdeckt
Thommy Weiss / pixelio.de 

In der Ruine des Atomkraftwerks Fukushima wurden Ablagerungen von geschmolzenem Brennstoff gefunden. Laut www.energiezukunft.eu wird die gesamte Stilllegung der Atomruine mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Aus den Trümmerteilen sind bis zu einem Meter hohe lavaähnliche Gebilde zu erkennen. Durch die Kamerabilder lassen sich die Kräfte, die dort gewirkt und zu enormen Zerstörungen geführt haben, nur erahnen. Dabei handelt es sich vermutlich um die ersten Bilder seit der Atomkatastrophe 2011.

Bei den erstarrten Objekten geht es vermutlich um eine Mischung aus geschmolzenem Metall und Brennstoffresten, berichtet ein Tepco-Sprecher. Den mit Kühlwasser gefluteten Reaktor wird laut des Betreiberkonzerns durch einen Roboter erkundet. Um die Reaktoren genauestens zu erforschen, verfügt der Roboter über ein Strahlenmessgerät, Kameras und Scheinwerfer.

Um die Brennstoffreste ausfindig zu machen, soll das Videomaterial in den nächsten Wochen untersucht werden, berichtet www.energiezukunft.eu. Ob diese Nachweise für eine genaue Analyse der Brennstoffreste ausreichen, ist jedoch unklar.

Tepco hatte in der Vergangenheit wiederholt versucht die Reaktoren durch den Einsatz von Robotern zu erforschen. Jedoch liefert diese Strategie aufgrund der hohen Strahlung sowie Trümmerteile keine bedeutsamen Ergebnisse.

Die jährlichen Kosten für die Aufäumarbeiten liegen bei etwa 700 Millionen Euro, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Die Kosten insgesamt, beispielsweise für die Stilllegung des Atomkraftwerks, belaufen sich auf rund 165 Milliarden Euro.