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Donnerstag, 22. Februar 2018

Erste Elektrofähre in Norwegen


Erste Elektrofähre in Norwegen
Anne Bermüller / pixelio.de
Im Hinblick auf die Emissionen und deren Kosten liegt die Elektrofähre Ampere über den Erwartungen, schreibt www.energiezukunft.eu. Aufgrund weiterer geplanter Elektrofähren stellt Norwegens Schiffsindustrie eine Erfolgsgeschichte dar.

Aktuell konnte die elektrisch betriebene Fähre die Emissionen sowie die Betriebskosten um einen beachtlichen Wert senken, verkündet Herr Peter Due, Direktor der Autonomieabteilung beim norwegischen Unternehmen Kongsberg. Die Elektrofähre ist etwa 34 Mal am Tag im norwegischen Sogneford unterwegs, berichtet www.energiezukunft.eu. Die Strecke beträgt sechs Kilometer, den die Fähre innerhalb von 20 Minuten schafft.

Die Entwicklung der Elektromobilität in Norwegen ist sehr positiv zu bewerten und ein voller Erfolg. Es fand eine Zentralisierung der Kompetenzen der Werft Fjellstrand, der Fährenbetreiber Norled sowie des Ingenieurs Herr Moen statt. Das Ergebnis ist eine leise sowie emissionsfreie Fähre. Diese weist eine Länge von rund 80 Metern auf und kann höchstens 120 Autos und 360 Passagiere befördern. Für eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10 Knoten, werden zwei Elektromotoren mit einer Leistung von etwa 450 Kilowatt. Eingesetzt. Die erforderliche Energie liefern Lithium-Ionen-Akkus, schreibt www.energiezukunft.

Dienstag, 29. August 2017

Umfrage zum Thema Smart-Home-Anwendungen


Thorben Wengert / pixelio.de
 Aus einer aktuellen Studie gehen die Interessen der Nutzer und die Verwendung von Smart Home hervor. Auch die noch ausbaufähigen Bereiche werden in der Befragung zum Thema Smart Home deutlich, schreibt www.haustec.de

Bei der Online- Umfrage durch das Marktforschungsinstitut Splendid Research wurden Deutsche im Alter von 18 bis 69 Jahren zum Thema Smart-Home befragt. Dabei ging es um die zukünftige Nutzung von Smart Home- Produkten sowie Chancen aber auch Hemmnisse unterschiedlicher Nutzergruppen.

Einen Anteil von etwa 36 Prozent macht bereits von den Smart Home- Produkten Gebrauch. Das persönliche Interesse bei Smart Home-Anwendungen ist durchaus vorhanden und liegt bei etwa 40 Prozent. Lediglich ein geringer Anteil ist gegen die Verwendung von Smart Home.

Als relevantestes Einsatzfeld gilt das Energiemanagement sowie Entertainment und Kommunikation, so das Internetportal www.haustec.de. Eine wichtige Rolle spielt zudem der Bereich der Wohn- und Gebäudesicherheit.

Im Zeitraum der vergangenen zwei Jahre ist ein Anstieg der Nutzerquote festzustellen, zuletzt ist das Wachstum jedoch ins Stocken geraten.

Die Umfrage zeigt, dass der Smart Home-Markt beachtliches Potenzial bietet, schreibt www.haustec.de. Dies wird jedoch aufgrund der unübersichtlichen Marktsituation sowie Bedenken seitens der Verbraucher eingeschränkt.

Die Studie zeigt, dass im Kommunikationssektor ein nicht unerhebliches Entwicklungspotenzial besteht. Somit ist einem großen Anteil der Befragten kein Smart Home-Anbieter bekannt. Laut des Internetportals www.haustec.de konnte die Mehrheit der Deutschen nicht zwischen dem Hersteller und dem eigentlichen Smart Home-Produkt differenzieren. Der Besitz einer Smart Home- Anwendung war bei einem Anteil von mehr als die Hälfte der Nutzer nicht bekannt.

Die Bedenken der Nutzer hinsichtlich der Sicherheit um die eigene Privatsphäre zählt zu einem wichtigen und ausbaufähigen Bereich beim Thema Smart Home. Dabei werden vor allem Hacker-Angriffe befürchtet. Auch beim Einbau hatten einige Verbraucher, trotz einer positiven Technikaffinität, bereits ihre Schwierigkeiten.

Donnerstag, 17. August 2017

Sono Motors Sion: Ein Elektroauto mit Solarmodulen


Sono Motors Sion: Ein Elektroauto mit Solarmodulen
Barbara Eckholdt / pixelio.de 
Der Sion ist ein durch Sonnenenergie angetriebenes Elektroauto, dass bereits in zwei Jahren auf den Markt kommen soll. Der mit 330 Solarzellen ausgestattete Elektrowagen, weist einen Wirkungsgrad von 24 Prozent auf, wodurch eine zusätzliche Reichweite von bis zu 30 Kilometern erreicht werden soll.

Lediglich die Sonnenenergie reicht zum Fahren jedoch nicht aus. Folglich besitzt der Sono Motors Sion einen zusätzlichen Akku, der durch einen Stromanschluss geladen werden kann, berichtet www.auto-service.de. Die Gesamtreichweite beträgt laut des Herstellers bis zu 250 Kilometer mit einer Systemleistung von 108 Pferdestärken (PS). Die maximale Höchsgeschwindigkeit liegt beim Sono Motors Sion bei 140 km/h. Optional bietet das Münchner Startup Sono Motors eine Anhängerkupplung an, die eine Anhängelast von höchstens 750 Kilogramm aufweist.

Das Elektroauto ist ausgestattet mit einem großen Panoramadach, berichtet das Internetportal www.auto-service.de. Des Weiteren wurde ein klimafreundliches Filtersystem aus Moos entwickelt, dass etwa 20 Prozent Feinstaub aus der Luft zieht. Der planmäßige Marktstart des Sion ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Der Innenraum des Elektrofahrzeuges ist mit einem 10 Zoll großem Display ausgestattet, durch das sich unter anderem das Infotainmentsystem regeln lässt.

Der Kaufpreis des Sion liegt bei 16.000 €, wobei die Batterie noch nicht im Preis inkludiert ist. Es besteht die Möglichkeit die Batterie zu mieten oder zu einem Preis von 4.000 € zu erwerben, so www.auto-service.de. Bisher existieren etwa 1.500 Vorbestellungen, somit lässt die Serienanfertigung noch auf sich warten. Eine Produktion bei 5.000 Vorbestellungen soll bereits Anfang 2019 beginnen. Bereits in diesem Jahr soll es möglich sein, die ersten Prototypen Probe zu fahren. Das Münchner Startup Sono Motors stellt das Solarfahrzeug in diversen Ländern und Städten in Europa vor.

Dienstag, 13. Juni 2017

Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home



Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home
Thorben Wengert / pixelio.de 
Bei der Vernetzung des Eigenheims existieren Datenschutzbedenken seitens der Wohneigentümer. Die Datensicherheit betrifft einerseits das Hacking von Systemen und andererseits den Bereich Datenschutz, schreibt das Internetportal www.haustec.de. Beim Thema hacken verschaffen sich Dritte Zugang in Smart-Home Systeme, wodurch diverse Gefahren entstehen. Folglich können Stromzähler manipuliert werden, sowie durch öffnen der Rollläden der Zugang in das Haus erleichtert werden, berichtet www.haustec.de. Im Datenschutzsektor kann durch die Erstellung von Bewegungsprofilen eine Art Überwachung der Bewohner stattfinden.

Die beschriebenen Fälle stellen den schlechtesten Fall dar, schreibt www.haustec.de. Bei telefonischen Interviews des Marktforschungsinstitutes BauInfoConsult wurden Bauakteure bezüglich der Datensicherheitsbedenken ihrer Kunden zum Thema Smart Home befragt. Die Einschätzung der Bauakteure, dass sich etwa 31 Prozent ihrer Kunden mit Datenschutzbedenken befassen, deckt sich mit dem Ergebnis aktueller Studien. Aus diesen geht hervor, dass rund ein Drittel der Endkunden Hackerangriffe auf Smart-Home-Systemen befürchten. Dennoch gibt es Kunden, die keinerlei Bedenken bezüglich der Datensicherheit aufweisen, so das Internetportal www.haustec.de. Insgesamt sollte das Thema Datensicherheit für Hersteller weiterhin präsent sein, um gravierende Probleme in diesem Bereich zu vermeiden und das Vertrauen der Verbraucher zu wahren.

Dienstag, 11. April 2017

Voranbringen der Energiewende durch die größte künstliche Sonne der Welt


Voranbringen der Energiewende durch die größte künstliche Sonne der Welt
s.kunka / pixelio.de 

Mit dem neuen Forschungsprojekt „Synlight“, die größte künstliche Sonne der Welt, erhoffen sich Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt unter optimalen Bedingungen die Produktion solarer Treibstoffe zu entwickeln.

Das Synlight-Gebäude ist mit 149 Xenon-Kurzbogenlampen mit je 7.000 Watt ausgestattet und befindet sich in Nordrhein-Westfalen am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), schreibt www.energiezukunft.eu. Betrachtet man eine Fläche von 20 mal 20 Zentimetern, entwickeln die 149 Strahler eine Leistung von bis zu 350 Kilowatt und erreichen die bis zu 10.000-fache Intensität der Solarstrahlung auf der Erde. Es entstehen Temperaturen von bis zu 3.000 Grad Celsius, die Forscher zur Herstellung solarer Treibstoffe nutzen möchten.

Vordergründig geht es um den als Zukunftshoffnung bezeichneten Wasserstoff. Dieser Treibstoff lässt bei seiner Verbrennung kein Kohlendioxid, sondern lediglich Wasser und Wärme entstehen. Zwar ist Wasserstoff weltweit ausreichend verfügbar, jedoch muss eine große Menge an Energie aufgewendet werden, um diesen Rohstoff durch die Aufspaltung von Wasserstoff und Sauerstoff herzustellen. Eine Möglichkeit der Energieerzeugung stellt die künstliche Sonne dar, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Die Forschungsanlage „Synlight“ bietet bereits Potenzial die Erneuerbaren Energien weiterhin auszubauen und die Entwicklung der Energiewende voranzutreiben. Die Herstellung von Wasserstoff mittels Solarstrahlung ist den Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits vor drei Jahren gelungen. Nun soll dieses Verfahren weiter ausgebaut und erforscht werden, um das Interesse bei größeren Anwendungen und der Industrie zu steigern.

Die Kosten für das Projekt liegen bei 3,5 Millionen Euro und werden vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Bundeswirtschaftsministerium getragen, so www.energiezukunft.eu. Die Forschungsprojekte seien von hoher Relevanz, um die Energiewende final umsetzen zu können, kommentiert der Umweltminister Herr Remmel.

Dienstag, 21. März 2017

Bambusfahrrad mit Mittelmotor


Bambusfahrrad mit Mittelmotor
tokamuwi / pixelio.de 
Das Bambusfahrrad „My Volta“ mit einem Mittelmotor ist ab Frühjahr 2017 verfügbar. Die Fahrräder aus Bambus zeichnen sich durch beste Fahreigenschaften sowie Nachhaltigkeit aus, berichtet das Internetportal www.ebike-news.de. Die Firma my boo bietet mit Partnern in Ghana das erste Elektrofahrrad mit einem integrierten Mittelmotor im Hart-Gras-Rahmen an. 

Im Vordergrund des Produktes stehen ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Bereits im Jahr 2013 wurde durch das Projekt Yonso in Ghana ein Bambus-Workshop angeboten. In diesem Workshop „Boomers“ werden arbeitslose Menschen gefördert und ausgebildet, schreibt www.ebike-news.de. Um die Ausbildung der Bambusrad-Mechaniker/ innen voranzutreiben, wird diese durch einen Teil des Kaufpreises unterstützt.

Bambus zeichnet sich durch die am schnellsten nachwachsende Pflanze der Welt aus und wächst teilweise bis zu 30 cm am Tag. Der Rohstoff bietet Flexibilität sowie Bruchsicherheit und ist vielseitig, beispielsweise im Gerüst- und Fahrzeugbau einsetzbar. Ein weiterer Vorteil des Materials stellt das niedrige Gesamtgewicht von etwa 19,5 Kilogramm dar. Durch das nachgiebige Material werden Stöße und Vibrationen gedämpft und sorgen so für ein angenehmes Fahrgefühl. Der Erneuerbare Werkstoff besitzt eine hohe CO2-Speicherkraft, wodurch im wachsenden Zustand ein gutes Klima gewährleistet wird. Durch die Trocknung und Verarbeitung der Bambusstangen ist eine lange Haltbarkeit sowie Stärke des Materials gegeben.

Aus dem wachsenden Bambus in der Ashanti Region in Ghana, der eine gute Qualität aufweist, werden durch die Mitarbeiter die besten Stangen für den Rahmenbau herausgesucht, berichtet www.ebike-news.de. Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit wird durch die Trocknungszeit von mehreren Monaten, sichergestellt.

Die Fertigung des Rahmens nimmt etwa 80 Stunden Handarbeit in Anspruch. Um die Bambusrohre an die Alu-Teile zu befestigen ist Harz nötig, der über Nacht trocknet. Eine stabile Einfassung wird durch die Umwicklung der sensiblen Verbindungsstücke mit in Harz getränkten Hanfseilen gewährleistet. Nun ist es notwendig die Unebenheiten des verklebten Rahmens durch Ab- und Zurechtschleifen zu beseitigen, um sich final dem Qualitätscheck zu unterziehen. Nach erfolgreicher Prüfung werden diese dann nach Nordeuropa verschifft. Dort wird der Rahmen durch Lackierarbeiten des Kieler Teams wetterfest gegen Kälte und Nässe gemacht. Je nach Kundenwünschen wird das Fahrrad durch die Zweiradmechaniker mit einem Fahrwerk, Bremsen und Lenkstange ausgestattet. Auf der Internetseite besteht die Möglichkeit sich das Fahrrad durch den Konfigurator individuell zusammenzustellen. Die Preisspanne liegt bei etwa 1.799 und 2.290 Euro. Um eine abschließende Sicherheit des Naturmaterials zu gewährleisten, findet eine Prüfung durch das Testlabor Efbe Prüftechnik GmbH statt.

Ab dem Jahr 2017 ist das erste Bambus Elektrofahrrad mit Mittelmotor auf dem Markt, bei dem der Motor in das untere Schenkeldreieck des Fahrradrahmens integriert worden ist. Der Akku, der sich unter dem Gepäckträger befindet, hat eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern und weist eine Kapazität von 418 Wattstunden auf. Die hochwertige Ausstattung des „My Volta“ umfasst Shimano Scheibenbremsen, Bambus-Schutzbleche, eine Busch und Müller 30 Lux LED Beleuchtung und eine Nexus 8-Gang Nabenschaltung, schreibt das Internetportal www.ebike-news.de. Eine Suntour Federgabel sorgt dafür, dass sich die Bodenunebenheiten nicht so stark auf den Fahrer übertragen. Der Preis für das ab Frühjahr verfügbare Elektro-Fahrrad „My Volta“ liegt bei 3.799 Euro.

Donnerstag, 16. März 2017

Radschnellweg im Ruhrgebiet


Radschnellweg RS1 im Ruhrgebiet
Katharina Wieland Müller / pixelio.de
Der Radschnellweg soll eine Attraktivität für Pendler schaffen, sodass das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel angesehen wird, berichtet das Internetportal www.zeit.de. Der erste Abschnitt des Radschnellweges (RS1) wurde zwischen Essen und Mülheim errichtet. Die Radverkehrswege weisen eine Breite von vier Metern und eine Länge von 10,4 Kilometern auf. Diese Alternative zu der Autobahn 40 bieten für die Radfahrer eine Fahrt ohne Zwischenstopps. Lediglich in Essen existiert eine Ampel, ansonsten ist eine durchgängige Fahrt für Radfahrer gewährleistet.

Durch den Radschnellweg (RS1) soll der Radverkehr stetig gesteigert und folglich der Autoverkehr entlastet werden. Die Landesregierung möchte für Radfahrer ein gleichwertiges Verkehrsmittel für den Alltags- und Pendlerverkehr ermöglichen. Der erste Meilenstein wurde durch die Errichtung der Strecke bereits gesetzt, so www.zeit.de.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die Anzahl der Fahrradfahrer durch mobile Messstationen ausgewertet und festgestellt, dass es sich um eine Pendlerstrecke handelt. Die Kernzeiten der meisten Radfahrer sind demnach morgens und am späten Nachmittag.

Eine Machbarkeitsstudie besagt, dass täglich mehr als 50.000 Autofahrer von der Autobahn 40 alternativ auf den Radschnellweg wechseln könnten.

Zurzeit ist die Umsetzung weiterer Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen geplant, bei denen Standards, wie breite Fahrspuren, Servicestationen, Beleuchtung sowie ein Winterdienst einzuhalten sind. Um den Bau der Radschnellwege voranzutreiben, sollen diese als neue Wegekategorie eingeführt werden, so der Verkehrsminister Herr Groschek. Damit in weiten Teilen das Land Nordrhein-Westfalen für den Bau und ihren Unterhalt der Radschnellwege verantwortlich ist, sollen diese per Gesetz gleichberechtigte Landesstraßen werden, schreibt www.zeit.de.

Im Vordergrund der Radschnellwege stehen Schnelligkeit und Sicherheit, aufgrund der klaren Trennung zum Autoverkehr. Die Radschnellwege bieten eine direkte Verbindung zwischen den Städten. Ziel ist es bis 2020 den längsten Radschnellweg Europas mit einer Länge von 101,7 Kilometern zu realisieren. Die Kosten belaufen sich auf 184 Millionen Euro. In diesen Kosten sind diverse Brückenbau- und Sanierungsprojekte, Beleuchtung sowie Servicestationen bereits berücksichtigt.

Der Radschnellweg soll im Gegensatz zu anderen Straßenbauprojekten nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Gewinn bringend sein. Das Verhältnis für den Radschnellweg liegt bei 4,8, folglich bringt jeder investierte Euro, 4,80 Euro ein, so die Autoren der Kosten-Nutzen-Analyse. Ein Straßenbauprojekt hingegen liege gerade mal bei einem Wert von 1.

Für viele der Bewohner nahe dem Radweg ist der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad interessant. Ein stressfreier Arbeitsweg ist durch überfüllte öffentliche Verkehrsmittel sowie Stau kaum noch möglich, berichtet www.zeit.de. Zudem ist eine stetig zunehmende Anzahl der Pendler festzustellen, wodurch es immer voller auf den Straßen wird.

Laut des Institutes der Deutschen Wirtschaft liegt die durchschnittliche Entfernung der Hälfte der Arbeitnehmer zum Arbeitsplatz bei maximal 10 Kilometern, wodurch eine durchaus machbare Distanz für Radfahrer und Fahrer mit einem Pedelec gegeben ist.

Die Anzahl der Elektrofahrräder soll bis 2018 weiterhin zunehmen, so wird das Potenzial an möglichen Fahrradpendlern erhöht, die längere Strecken zurücklegen, schreibt www.zeit.de.

Jedoch müssen die Radwege auch hinsichtlich der Kosten realisiert werden können. Auch der Bund hat einen Teil der Kosten zu tragen, so der Verkehrsminister Herr Groschek. Ziel des Verkehrs- und Umweltministeriums ist es den Verkehr klimafreundlich zu gestalten und somit die Nahmobilität und den Radverkehr zu fördern, daher erwartet Herr Groschek eine Kostenbeteiligung am Aus- und Umbau des Radschnellweges seitens der Umweltministerin.

Der Bau des ersten Teils zwischen Essen und Mülheim wurde mit Fördermitteln finanziert. Das regionale Ökologieprogramm steuerte 80 Prozent und der Regionalverband Ruhr (RVR) 20 Prozent bei. Bezüglich der aktuellen Finanzierung besteht noch Diskussionsbedarf, welches Förderprogramm zu der Finanzierung passt, schreibt www.zeit.de.

Der Verkehrsminister Herr Groschek bleibt bei seiner Forderung, dass der Bund einen Teil des Geldes übernehmen soll. Die Attraktivität, dass die Menschen aus eigener Kraft unterwegs sein möchten, soll durch die entsprechende Gestaltung der Städte realisiert werden.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Erfindung eines elektrischen Fahrradantriebes


Die Erfindung eines elektrischen Fahrradantriebes
Erich Westendarp / pixelio.de 
Eine Erfindung der Ingenieure der Forschungseinrichtung TUMCREATE in Singapur ermöglicht eine Umwandlung eines gewöhnlichen Fahrrads in ein Pedelec.

Es handelt sich um einen elektrischen und tragbaren Fahrradantrieb, berichtet www.sonnenseite.de. Durch das leichte Gerät ist es möglich, es vor und nach dem Gebrauch problemlos zu transportieren. Die Erfindung bietet eine Alternative zu dem gewöhnlichen Pedelec, dass für einige Menschen viel zu teuer ist. Der flexible Elektromotor bietet die Möglichkeit an jedes Fahrrad angebracht und mitgenommen zu werden. Die notwendigen Bestandteile wie Motor, Akku und Sensoren in einem Gehäuse anzuordnen sowie die Funktionalität ohne Kabel zu gewährleisten, stellte eine sehr große Herausforderung für das Entwicklerteam dar. Um die Gesetzesvorlage der Pedelecs einzuhalten, gilt die Erkennung der Pedalenbewegung als Voraussetzung, so das Internetportal www.sonnenseite.de.

Der Lithiumakku bietet eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern und kann innerhalb von wenigen Stunden aufgeladen werden. Eine weitere Bedingung für Pedelecs kennzeichnet eine automatische Abschaltung des Motors bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Laut www.sonnenseite.de weist der Fahrradantrieb ein Gewicht von 3,5 Kilogramm auf und kann in der Mitte zusammengeklappt und so transportiert werden. Das Gerät lässt sich komplett vom Fahrrad über die Kabelschlaufe, die im Rahmen verhakt ist und einem drehbaren Knauf entfernen und mitnehmen. Das neue Produkt „ease“ wird jedoch nicht als Konkurrenz im Vergleich zu den herkömmlichen Pedelecs angesehen, berichtet Herr Römer, Doktorand bei TUMCREATE in Singapur. Das Produkt wird stetig weiterentwickelt und optimiert. In der Zukunft soll eine Kooperation mit einem Industriepartner erfolgen, um letztendlich die Kosten für das Produkt „ease“ zu kalkulieren.

Dienstag, 7. Februar 2017

Smart Home - ein vernetztes Eigenheim


Smart Home - Regelmäßige Abläufe von außen steuern
Stephan Poost / pixelio.de
Unter Smart Home ist eine mit Sensoren vernetzte Wohnung beziehungsweise Haus zu verstehen. Durch die Sensoren ist es möglich, regelmäßige Abläufe von außen zu steuern, wie beispielsweise die Heizungssteuerung, um die Energiekosten möglichst gering zu halten. Zudem werden geöffnete Fenster durch die Sensoren erfasst, berichtet das Saturn Magazin „Turn on“ (Ausgabe vom Januar/ Februar 2017). Dementsprechend ist es möglich über die Smart-Home-Zentrale das Heizverhalten situationsabhängig anzupassen und somit Heizkosten zu sparen. Laut www.verivox.de bieten elektronisch gesteuerte Thermostate die Möglichkeit die Heizung zu regeln und die Energiekosten insgesamt zu senken.

Das Lüftungsverhalten spielt ebenfalls eine Rolle bei den Heizkosten, da bei falscher Lüftung Feuchtigkeit an den Wänden entsteht und sich dadurch der Raum schlechter aufheizt. Um dies zu verhindern, ist es möglich Sensoren an den entsprechenden Fenstern anzubringen. Entweder werden dadurch bestimmte Signale an das Smartphone gesendet oder ein Leuchten des Senders bewirkt, berichtet www.verivox.de.

Weiterhin kann durch die Nutzung der Sonneneinstrahlung Energie eingespart werden. Die Sensoren messen die Sonnenintensität und steuern dementsprechend den Sonnenschutz.

Die Smart-Home-Lichtsteuerung sorgt dafür, dass das Licht nicht unnötig brennt und Energie sowie Strom eingespart wird. Die Bewegungssensoren nehmen Bewegungen wahr und steuern so das Ausmaß der Beleuchtung, so www.verivox.de.

Zudem bieten Smart-Home Produkte Sicherheit und warnen so ihre Bewohner. Durch die installierten Sensoren werden Signale per E-Mail oder Anrufe gesendet, schreibt das Saturn Magazin „Turn on“. Bei einem Defekt bei der Wasch- oder Spülmaschine besteht die Möglichkeit diese automatisiert abschalten zu lassen.

Die Vernetzung der verschiedenen Geräte bewirkt im Brandfall die Einschaltung der Notbeleuchtung sowie eine automatische Öffnung der Türen, um Rettungswege sicherzustellen.

Bei dieser eingesetzten Technik besteht jedoch die Gefahr, dass Hacker eingreifen und folglich eine Sicherheitslücke darstellen.



Dienstag, 30. August 2016

Energieeffizientere Beleuchtung für Häfen

Die Firmen Bremenports, Niedersachsen Ports, Jade-Weser-Port und die BLG haben ein Projekt gestartet, bei dem es um umweltfreundlichere Beleuchtung geht, so der Weser Report (Artikel vom 21.08.2016).

Innovative Leuchtmittel
Christopher Nobel / pixelio.de
Bisher wurden Leuchtmittel mit Natriumdampf und LED verwendet. Dies soll sich nun in den Europäischen Häfen ändern. Ab sofort soll auf das innovative Leuchtmittel „Light Emitting Plasma“ (LEP) umgestiegen werden, um die Energie besser nutzen zu können. Dabei handelt es sich um eine neuartige Technologie aus den USA. Ziel ist die Erzeugung des Lichtes sparsamer und klimafreundlicher zu gestalten und dahingehend stetig zu verbessern. 

Die LEP Leuchten zeichnen sich durch einen geringen Wartungsbedarf sowie einer höheren Lebenserwartung aus. Laut des täglichen Hafenberichtes (Artikel vom 23.08.2016) werden zudem weniger Leuchten benötigt, sodass Kosten eingespart werden können. Die ökologische Modernisierung soll sich nicht nur in Deutschland, sondern auch länderübergreifend weiterentwickeln.

Donnerstag, 4. September 2014

LED in Zukunft noch effektiver

Das Münchener Unternehmen Osram hat in Regensburg eine neue Technik entwickelt, welche den Lichtstrom bei gleichem Stromverbrauch um zehn Prozent gegenüber den herkömmlichen LED vergrößert, berichtet green.wiwo.de

Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de
Durch die geringere Größe der LED-Rohlinge werden zeitgleich die Herstellungskosten reduziert, was hoffen lässt, dass die Leuchtdioden in Zukunft auch für den Endnutzer billiger werden.

Die ersten Prototypen der so genannten 3D-Nano-LED wurden bereits produziert. Der Unterschied zu heutigen LED ist die Oberfläche. Während bisher glatte Oberflächen genutzt wurden, aus denen das Licht austritt, wurde bei der neuen Technologie eine zerklüftete Oberfläche geschaffen, die dreidimensionales Licht emittiert.

Martin Strassburg, Innovationsmanager bei Osram, erläutert, dass die Oberfläche unter einem Mikroskop betrachtet wie eine Stadt aus Hochhäusern aussieht. Nicht nur die "Dächer" emittieren Licht, sondern auch die "Wände", wodurch die Größe der LED verringert werden kann.

Die Europäische Union fördert dieses Projekt, an dem auch Universitäten in Braunschweig, Lodz, Bristol und Madrid beteiligt sind, im Rahmen eines Programms namens Gecco.

Auch Ikea hat erkannt, dass den LED die Zukunft gehört und will in Kürze zusammen mit dem schottischen Unternehmen Design LED Products flexible Kacheln anbieten in denen mehr als 100 LED leuchten. Ab 2015 will Ikea in seinen Läden nur noch LED verkaufen.