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Donnerstag, 17. August 2017

Sono Motors Sion: Ein Elektroauto mit Solarmodulen


Sono Motors Sion: Ein Elektroauto mit Solarmodulen
Barbara Eckholdt / pixelio.de 
Der Sion ist ein durch Sonnenenergie angetriebenes Elektroauto, dass bereits in zwei Jahren auf den Markt kommen soll. Der mit 330 Solarzellen ausgestattete Elektrowagen, weist einen Wirkungsgrad von 24 Prozent auf, wodurch eine zusätzliche Reichweite von bis zu 30 Kilometern erreicht werden soll.

Lediglich die Sonnenenergie reicht zum Fahren jedoch nicht aus. Folglich besitzt der Sono Motors Sion einen zusätzlichen Akku, der durch einen Stromanschluss geladen werden kann, berichtet www.auto-service.de. Die Gesamtreichweite beträgt laut des Herstellers bis zu 250 Kilometer mit einer Systemleistung von 108 Pferdestärken (PS). Die maximale Höchsgeschwindigkeit liegt beim Sono Motors Sion bei 140 hm/h. Optional bietet das Münchner Startup Sono Motors eine Anhängerkupplung an, die eine Anhängelast von höchstens 750 Kilogramm aufweist.

Das Elektroauto ist ausgestattet mit einem großen Panoramadach, berichtet das Internetportal www.auto-service.de. Des Weiteren wurde ein klimafreundliches Filtersystem aus Moos entwickelt, dass etwa 20 Prozent Feinstaub aus der Luft zieht. Der planmäßige Marktstart des Sion ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Der Innenraum des Elektrofahrzeuges ist mit einem 10 Zoll großem Display ausgestattet, durch das sich unter anderem das Infotainmentsystem regeln lässt.

Der Kaufpreis des Sion liegt bei 16.000 €, wobei die Batterie noch nicht im Preis inkludiert ist. Es besteht die Möglichkeit die Batterie zu mieten oder zu einem Preis von 4.000 € zu erwerben, so www.auto-service.de. Bisher existieren etwa 1.500 Vorbestellungen, somit lässt die Serienanfertigung noch auf sich warten. Eine Produktion bei 5.000 Vorbestellungen soll bereits Anfang 2019 beginnen. Bereits in diesem Jahr soll es möglich sein, die ersten Prototypen Probe zu fahren. Das Münchner Startup Sono Motors stellt das Solarfahrzeug in diversen Ländern und Städten in Europa vor.

Einsatz von Kohle geht aufgrund steigender Gasnachfrage zurück



 Einsatz von Kohle geht aufgrund steigender Gasnachfrage zurück
Dirk Suhm / pixelio.de
Derzeit ist ein Rückgang der Kohleproduktion und gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach Erdgas erkennbar, berichtet das Internetprotal www.energiezukunft.eu. Die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien trägt minimal zur Eindämmung der Kohleproduktion bei. 

Bereits im Jahr 2016 ist ein Rückgang der globalen Kohleproduktion festzustellen. Angesichts der regressiven Nachfrage des fossilen Brennstoffes Kohle ist ein weltweiter Rückgang zu beobachten.

In China soll bis zum Jahr 2020 der Kohleausstieg weiter vorangetrieben werden, berichtet www.energiezukunft.eu. In Indien und Vietnam hingegen ist eine Zunahme des Kohleverbrauchs zu erkennen. In den nächsten Jahren sollen laut Coal India unrentable Minen, die weniger als eine Million Tonnen pro Jahr produzieren, geschlossen werden.

In Sri Lanka sollen bis 2037 keine weiteren Kohlekraftwerke errichtet werden, da ein hoher Anteil des Strombedarfs durch Kohle erfolgt. Zudem wurde hinsichtlich des Pariser Abkommens eine Grenze bis zum Jahr 2030 festgehalten, schreibt www.energiezukunft.eu. Infolgedessen steigt in Sri Lanka nun die Gasnachfrage und es werden in den nächsten 20 Jahren einige zusätzliche Gaskraftwerke geschaffen.

Außerdem ist geplant über 3.000 Megawatt Kapazität aus Erneuerbaren Quellen, wie beispielsweise Wind-, Solar-, Wasserkraft- sowie Biomasse-Anlagen zu beziehen.

Insgesamt geht der Kohleausstieg nicht schnell genug voran, so werden fossile Rohstoffe wie Erdgas weiterhin zunehmend genutzt. Im Bereich der Erneuerbaren Energien ist ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen, der jedoch noch ausbaufähig ist.

Dienstag, 15. August 2017

Streit um Diesel-Fahrverbote



Streit um Diesel-Fahrverbote
Florentine / pixelio.de
In großen Städten nimmt der Streit über verschärfte Maßnahmen gegen Fahrverbote für Dieselautos zu. Die bereits zugesicherten Software-Verbesserungen bei 2,8 Millionen zusätzlichen Fahrzeugen sind laut der Umweltvebände sowie der Opposition nicht ausreichend, schreibt die Kreiszeitung (Artikel vom 04.08.2017).

Herr Dobrindt, Verkehrsminister sieht die Umstiegsprämien mehrerer Hersteller als eine gute Alternative. Folglich könnten Dieselfahrverbote somit vermieden werden, kommentiert Herr Dobrindt weiter. Um die besonders hohe Luftverschmutzung in den 28 Städten weiterhin einzudämmen, sind individuelle Maßnahmen vorgesehen. Eine wichtige Rolle hierbei spielen die Software-Updates sowie die Umstiegsprämien für ältere Dieselfahrzeuge, berichtet die Kreiszeitung. Es wurden bereits für 5,3 Millionen Fahrzeuge eine neue Abgas-Software seitens der deutschen Autohersteller versprochen. Einen Anteil von etwa 2,5 Millionen Autos bildet der Automobilhersteller Volkswagen (VW). Nach dem Abgasskandal wurden aufgrund manipulierter Abgaswerte bereits Nachrüstungen gefordert, berichtet die Kreiszeitung.

Aus kostentechnischen Gründen wurden Umbauten am Motor abgelehnt. Herr Krischer, Grünen Fraktionsvorsitzender kritisiert die Vorgaben beim Dieselgipfel, die zulasten der Verbraucher sowie Innenstadtbewohner gehen. Laut Herrn Behrens sind die Forderungen seitens der Industrie durchgeführt worden, sodass das Diesel- Fahrverbot weiterhin ein relevantes Thema bleibt.

Donnerstag, 10. August 2017

Ab 2040 gilt Verbrenner-Verbot in Großbritannien



Ab 2040 gilt Verbrenner-Verbot in Großbritannien
Hans-Jürgen Steglich / pixelio.de
Ein weiteres Land wendet sich nach und nach von Verbrennungsmotoren ab. Nun ist der Verkauf von Diesel- und Benzinfahrzeugen ab 2040 in Großbritannien untersagt, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Offiziell hat die britische Regierung den Entschluss am 26.07.2017 bekannt gegeben. Durch die Umsetzung des Verkaufsverbots würde sich die Luftqualität deutlich verbessern und zu einem geringeren Umwelt- und Gesundheitsrisiko führen. Frankreich hatte ebenfalls beschlossen ab 2040 die Zulassung von Diesel- und Benzinautos einzustellen.

In Norwegen existiert bereits ein nationaler Transportplan, wodurch der CO2-Ausstoß im Transportbereich bis 2030 halbiert werden soll, berichtet www.energiezukunft.eu.

Durch die Ankündigung Großbritanniens wird deutlich, dass die Nachfrage für Fahrzeuge mit Verbrenner- Antrieb nach und nach sinken wird. Folglich ist der Wandel beim Autohersteller Volvo und die schrittweise Entfernung von Verbrennern mehr als verständlich, so www.energiezukunft.eu.

Aufgrund hoher Anschaffungskosten sowie einer noch zu geringen Reichweite ist die Veräußerung von Elektrofahrzeugen derzeit eher gering. Die Neuerungen in der Automobilindustrie werden zu einem steigenden Verkauf der Elektroautos führen. Zudem werden die unerlaubten Absprachen zwischen den fünf großen Automobilherstellern zu einem Wandel der Automobilindustrie beitragen, schreibt www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 8. August 2017

Kartellabsprachen unter den Autoherstellern


Kartellabsprachen unter den Autoherstellern
Rolf Krekeler / pixelio.de 
Das Ziel des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) ist die unrechtlichen Absprachen unter den fünf großen Automobilherstellern zu beenden.

Aus dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ geht hervor, dass die Absprachen unter den Automobilherstellern bereits seit den 1990er Jahre erfolgen. Unerlaubt tauschen sich die Nutzfahrzeughersteller Volkswagen, Daimler, Audi und Bayerische Motoren Werke (BMW) über Preise und Zulieferer aus, berichtet www.energiezukunft.eu.

Zudem soll die Abgasreinigung der Dieselfahrzeuge ein relevantes Thema gewesen sein, das zu dem Dieselskandal geführt hat. Folglich stehen deutsche Autobauer nun unter Kartellverdacht.

Laut des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und Westdeutschen Rundfunks (WDR) sowie der Süddeutschen Zeitung, hatte sich der Autokonzern Daimler in Stuttgart bereits selbst angezeigt. Folglich ist Daimler der Selbstanzeige von Volkswagen im Juli 2016 zuvorgekommen.

Von den unerlaubten Absprachen unter den Automobilherstellern ist der ökologische Verkehrsclub (VCD) nicht sonderlich beeindruckt. Jedoch wurde nicht mit einem so hohen Ausmaß gerechnet, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Die Bundesregierung hätte schon längst zunehmend auf die Autohersteller einwirken sollen. Nach der Auffassung von Herrn Rauch, Vorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) findet eine eigene Auslegung der Gesetze seitens der Autokonzerne statt. Zudem schaffen sich die Konzernlenker eine Parallelwelt, in der die Regierung diese zulässt.

Diverse Vorabsprachen zwischen Ministerien, Staatskanzleien sowie Autokonzernen sollen aufgeklärt werden, kommentiert der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Herr Resch. Eine präzise Forderung, die Grenzwerte der Stickoxide nach der Nachbesserung der Fahrzeuge zu beachten, findet nicht statt.

Mittwoch, 2. August 2017

Fukushima: Geschmolzener Brennstoff entdeckt



Fukushima: Geschmolzener Brennstoff entdeckt
Thommy Weiss / pixelio.de 

In der Ruine des Atomkraftwerks Fukushima wurden Ablagerungen von geschmolzenem Brennstoff gefunden. Laut www.energiezukunft.eu wird die gesamte Stilllegung der Atomruine mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Aus den Trümmerteilen sind bis zu einem Meter hohe lavaähnliche Gebilde zu erkennen. Durch die Kamerabilder lassen sich die Kräfte, die dort gewirkt und zu enormen Zerstörungen geführt haben, nur erahnen. Dabei handelt es sich vermutlich um die ersten Bilder seit der Atomkatastrophe 2011.

Bei den erstarrten Objekten geht es vermutlich um eine Mischung aus geschmolzenem Metall und Brennstoffresten, berichtet ein Tepco-Sprecher. Den mit Kühlwasser gefluteten Reaktor wird laut des Betreiberkonzerns durch einen Roboter erkundet. Um die Reaktoren genauestens zu erforschen, verfügt der Roboter über ein Strahlenmessgerät, Kameras und Scheinwerfer.

Um die Brennstoffreste ausfindig zu machen, soll das Videomaterial in den nächsten Wochen untersucht werden, berichtet www.energiezukunft.eu. Ob diese Nachweise für eine genaue Analyse der Brennstoffreste ausreichen, ist jedoch unklar.

Tepco hatte in der Vergangenheit wiederholt versucht die Reaktoren durch den Einsatz von Robotern zu erforschen. Jedoch liefert diese Strategie aufgrund der hohen Strahlung sowie Trümmerteile keine bedeutsamen Ergebnisse.

Die jährlichen Kosten für die Aufäumarbeiten liegen bei etwa 700 Millionen Euro, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Die Kosten insgesamt, beispielsweise für die Stilllegung des Atomkraftwerks, belaufen sich auf rund 165 Milliarden Euro.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Energiewende durch das Strom- und Wärmesystem


Energiewende durch das Strom- und Wärmesystem
uschi dreiucker  / pixelio.de
Die Vernetzung des Strom- und Wärmesystems ist für die Umsetzung der Energiewende eine relevante Voraussetzung. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat in diesem Zusammenhang eine Metaanalyse durchgeführt. Eine wichtige Rolle dabei spielen Effizienz sowie Flexibilität, schreibt www.energiezukunft.eu.

Die Wärme- und Kälteversorgung durch den Einsatz von Strom stellt ebenfalls einen wichtigen Aspekt zur Realisierung der Energiewende dar, kommentiert Herr Boenigk, stellvertretener Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Unter Berücksichtigung von Effizienz und Flexibilität könnten fossile Energieträger durch Wind- und Solarstrom ersetzt werden. Zudem soll ein rasanter Anstieg des Stromverbrauchs durch Wärmenetze und Wärmespeicher vermieden werden, so Herr Boeingk weiter. Diese sorgen für einen Ausgleich hinsichtlich der Schwankungen bei der Stromerzeugung, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Aktuell sind die politischen Ziele für den Klimaschutz und die tatsächliche Entwicklung weit voneinander entfernt. Folglich sind konstruktive Maßnahmen erforderlich, um die Energiewende umsetzen zu können. Die energetische Sanierung im Gebäudebereich muss vorangetrieben werden. Des Weiteren ist der zunehmende Einsatz von Erneuerbaren Wärmetechnologien relevant. Erst wenn adäquate Anreize für Erzeuger und Verbraucher gewährleistet werden, ist eine erfolgreiche Entwicklung von Wärmenetzen- und speichern sowie Modernisierungen möglich.

Dienstag, 25. Juli 2017

Die Energiewende durch die CO2-Steuer garantieren?


Die Energiewende durch die CO2-Steuer garantieren?
Horst Schröder / pixelio.de 
Durch eine CO2-Besteuerung sollen die Klimaziele realisiert werden, berichtet www.energiezukunft.eu. Die Stromsteuer soll dadurch abgelöst und für Kunden generell kostenneutral sein.

Der aktuelle CO2-Preis bietet keine Gründe weitere Schritte in Richtung Kohleausstieg sowie Klimaschutz zu unternehmen. Laut des Ökostromverbands ist eine nationale CO2-Steuer zwingend erforderlich, um die Klimaziele umsetzen zu können. Dies gilt als Zusatz zu dem europäischen Emissionshandel.

Eine Besteuerung des Brennstoffverbrauchs für die Stromproduktion soll bei Anlagen in Höhe von 20 Euro pro Tonne Kohlenstoffdioxid erfolgen, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Des Weiteren soll diese bei Anlagen eingesetzt werden, die am Emmisionshandel beteiligt sind sowie für herkömmliche Kraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die über zwei Megawatt aufweisen. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Zertifikatepreis liegt der CO2-Preis für die Energiewirtschaft bei circa 25 Euro. Aus Berechnungen des Analystenhaus Energy Brainpool geht hervor, dass eine Senkung der CO2-Emissionen in Deutschland um etwa ein Drittel bis zum Jahr 2020 möglich wäre. Im Strombereich soll ebenfalls eine Reduzierung der Emissionen realisiert werden. Dazu ist eine CO2-Steuer von etwa 40 Euro notwendig, schreibt www.energiezukunft.eu.

Die aktuelle Stromsteuer, die nicht zur Ökologie beiträgt, soll durch die CO2-Steuer ersetzt werden. Zudem sollen Preissteigerungen im Stromsektor vermieden werden, so www.energiezukunft.eu.
Aufgrund der Erhöhung des Marktwerts für Erneuerbare Energien im Strombereich, sinken die Differenzkosten sowie die Umlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG-Umlage).

Die Klimaziele können nur erreicht werden, wenn die schmutzigen Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, so Herr Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Lediglich geringere Kosten bei Erneuerbaren Energien werde seiner Meinung nach nicht ausreichen.

Herr Bischoff, Leiter des Büros in Berlin merkt an, dass zusätzlich eine Besteuerung im Wärme- und Verkehrssektor für die Energiewende relevant ist.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Schrittweise Entfernung vom Verbrennungsmotor



 Schrittweise Entfernung vom Verbrennungsmotor
S. Mund / pixelio.de  
Nach und nach soll sich die Elektromobilität durchsetzen und weniger Verbrenner angeboten werden. Ab dem Jahr 2019 möchte der Autohersteller Volvo ausschließlich Modelle mit Elektro- oder Hybridantrieben realisieren, berichtet www.energiezukunft.eu.

Ab 2019 werde es keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren geben, bestätigte Herr Håkan Samuelsson, Volvo-Chef. Die neuen Modelle sollen ersatzweise durch einen Elektromotor, einem Plug- in- Hybridsystem oder einem Mildhybridsystem angetrieben werden.

Die Kehrtwende des Automobilherstellers ist auf die Kundennachfragen hinsichtlich elektrisch betriebener Fahrzeuge zurückzuführen.

Der Verbrennungsmotor existiert aktuell seit rund 100 Jahren, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Einer Mitteilung des Autoherstellers Volvo ist zu entnehmen, dass nun ein Wandel bevorsteht. Folglich nimmt sich Volvo vor, zwischen 2019 und 2021 fünf reine Elektroautos herzustellen. Dabei sollen drei Modelle vom Hersteller Volvo und zwei Hochleistungs-Elektrofahrzeuge der eigenständigen Marke „Polestar“ umgesetzt werden. Zudem soll eine Reihe von Hybrid-Fahrzeugen, die durch einen Stecker geladen werden, existieren.

Insgesamt wird eine Veräußerung von einer Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2025 angestrebt. Außerdem soll eine ausschließlich klimaneutrale Herstellung erfolgen. Dieser Plan soll die gesamte Elektromobilität weiter voranbringen, so das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 18. Juli 2017

Fossile Energieträger werden unterstützt


Fossile Energieträger werden unterstützt
Günter Havlena / pixelio.de
Eine Greenpeace-Studie zeigt, dass fossile Energien deutlich mehr unterstützt werden im Vergleich zu sauberen Energieträgern. Bereits beim damaligen G20 Gipfel hat die Bundesregierung zugesagt, die Förderung für fossile Energien zu beenden.

Einer aktuellen Studie des Forums Ökologisch- Soziale Marktwirtschaft ist zu entnehmen, dass Deutschland Unterstützung für den Abbau und das Verbrennen von fossilen Energieträgern leistet. Die Subventionen für fossile Brennstoffe sollen bis spätestens 2020 eingestellt werden.

Um die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung zu gewährleisten, ist ein zuverlässiger Plan für die Einstellung der Atomkraftwerke erforderlich, berichtet www.energiezunkunft.eu.

Besonders der Verkehrsektor weist eine nicht unerhebliche Unterstützung im klimaschädlichen Bereich auf. Folglich sind die Subventionen fossiler Kraftstoffe zu hoch, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Erfolgt weiterhin eine Förderung für Verbrennungsmotoren, ist ein Wandel in der Verkehrswende nicht möglich. Demzufolge fällt ebenso der Anteil der Elektromobilität eher gering aus.

Die G20- Staaten investieren etwa viermal so viel Förderungen in fossile Kraftstoffe, anstatt in saubere Energiequellen. Der Klimaschutz wird insgesamt in Deutschland nicht ausreichend umgesetzt.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Braunkohle wird überholt


Braunkohle wird überholt
Dieter Schütz / pixelio.de 
Der Anteil der Stromerzeugung im Bereich Erneuerbare Energien nimmt weiterhin zu. Folglich wird die Braunkohle durch Photovoltaik und Windkraftanlagen übertroffen, schreibt www.energiezukunft.eu.

Aktuelle Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme belegen, dass der gesamte Anteil der Erneuerbaren Energien weiterhin gestiegen ist. Einen nicht unerheblichen Teil trägt die Windenergie sowie Solarenergie. Diese regenerativen Energien bilden einen größeren Anteil als die Braunkohle.

Laut des Bundesverbands Erneuerbare Energie sind die Fortschritte hinsichtlich der Energiewende nicht ausreichend. Besonders im Wärme- und Verkehrsbereich besteht noch Entwicklungspotenzial, kommentiert Herr Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie. Der Anteil der regenerativen Energiequellen konnten im Wärmesektor unwesentlich gesteigert werden. Im Verkehrsbereich hingegen ist der Anteil minimal gesunken, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Beim Bruttoendverbrauch ist der Anteil der Erneuerbaren Energien ebenfalls geringfügig gestiegen. Das Ziel den Anteil der Erneuerbare Energien in Deutschland auf 18 Prozent zu steigern ist nicht in Sichtweite, so der Bundesverband Erneuerbare Energie. Um die Pariser Klimaziele umsetzen zu können, ist ein zielgerichteter Ausbau der Erneuerbaren Energien unumgänglich, betont Herr Uphoff. Nach der Bundestagswahl sollten konkrete Maßnahmen getroffen werden, um die Energiewende realisieren zu können. Dazu sind faire Wettbewerbsbedingungen erforderlich, so Herr Uphoff weiter. Zusätzlich soll die saubere Stromerzeugung vorangetrieben und die Förderungen fossiler Energieträger nicht weiter unterstützt werden.

Dienstag, 11. Juli 2017

Realisierung der Klimaziele durch Kohleausstieg


 Realisierung der Klimaziele durch Kohleausstieg
Gitti Moser / pixelio.de
Wenn zeitnah der Kohleausstieg durch die Bundesregierung in die Wege geleitet wird, besteht noch eine Chance die Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Dies geht aus einer Studie der Berliner Analysten von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace hervor.

Ziel ist es die CO2-Emissionen bis 2020 um etwa 40 Prozent zu senken. Folglich ist eine genaue Planung zur Abschaltung der Kraftwerke erforderlich, berichtet www.sonnenseite.com.

Laut Herrn Schmid, Greenpeace Klimaexperte besteht lediglich die Möglichkeit die Klimaziele durch den Kohleausstieg umzusetzen.

Bis zum Jahr 2030 sollen 80 Prozent am Stromverbrauch durch Erneuerbare Energien erfolgen. Geplant sind etwa 84 Braun- und Steinkohleblöcke bis 2020 vom Netz zu nehmen, wodurch ungefähr 50 Millionen Tonnen CO2 verhindert werden. schreibt www.sonnenseite.com. Im Klimaschutzsektor ist es notwendig noch mehr zu tun, so die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Energiewende soll umgesetzt werden. Dies ist lediglich durch die zeitnahe Abschaltung der Kernkraftwerke möglich.

Insgesamt fehlt die Entwicklung im Klimaschutzbereich in Deutschland. Zwar ist die deutliche Zunahme der Erneuerbaren Energien festzustellen, jedoch werden deutlich zu wenig Kohlekraftwerke vom Netz genommen.

Da der US-Bundespräsident Herr Trump das Klimaabkommen verlassen hat, wird der Klimaschutz beim G20-Gipfel in Hamburg ein Kernthema sein, so das Internetportal www.sonnenseite.com. Die G19 sind für zwei Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich und nehmen folglich den überwiegenden Teil der Kohle in Anspruch. Um die Entwicklung in Deutschland nicht zu verpassen, ist die Schaffung moderner und kohlenstoffarmer Volkswirtschaften relevant, kommentiert Herr Smid.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Gerechte Verteilung der bundesweiten Stromnetzentgelte



Gerechte Verteilung der bundesweiten Stromnetzentgelte
Rainer Sturm / pixelio.de 
Es fand eine Einigung hinsichtlich der Angleichung der Stromnetzentgelte statt, berichtete www.energiezukunft.eu. Insbesondere die ost- und norddeutschen Bundesländer stimmen dem zu, um den Anstieg der Strompreise einzudämmen.

Aktuell sind die Netzentgelte bundesweit vergleichsweise ziemlich unterschiedlich. Demzufolge beschließen Union und SPD die Angleichung der Netzentgelte ab dem 01. Januar 2019 nach und nach vorzunehmen. Mit Hilfe von bundesweiten Übertragungsnetzentgelten werden regionale Kostenunterschiede rationiert und eine gerechtere Verteilung der Kosten gewährleistet, so Frau Zypries, Bundeswirtschaftsministerin.

Den Vorteil bei dem neuen Kostenverteilungssystem ziehen die nord- und ostdeutschen Länder. Bei den westlichen Bundesländern hingegen steigt der Strompreis etwas an, schreibt www.energiezukunft.eu. Der Kostenunterschied im Osten und Westen ist nicht gerechtfertigt. Die neuen Bundesländer weisen im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen deutlich höhere Kosten auf. Folglich setzen sich insbesondere die östlichen Bundesländer für eine Angleichung der Stromnetzentgelte ein.

Im Norden kommt es aufgrund einiger neu installierter Windkraftanlagen zu steigenden Strompreisen. Höhere Preise resultieren besonders in Regionen mit Erneuerbaren Energien. Aufgrund der Koordination der dezentralen Kraftwerke mit den fossilen Kraftwerken, sind Netzeingriffe notwendig. Außerdem ist eine geringere Bevölkerungsdichte im Norden sowie in den nordöstlichen Ländern im Vergleich zu anderen Gebieten festzustellen. Dadurch resultieren höhere Netzkosten, so das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 4. Juli 2017

Beliebtestes Elektroauto: Tesla Model S



Rudolpho Duba  / pixelio.de
Die meisten Neuwagen können sich viele gar nicht leisten. Folglich sollte eher auf Gebrauchtwagen gesetzt werden, berichtet www.sonnenseite.com. Beim Gebrauchtwagen liegt der Durchschnittswert bei 20.000 €. Das Modell Tesla S liegt gebraucht immer noch bei 87.000 €, sodass es auch beim Preis auf Platz eins zu finden ist. Im Internet sind bei diesem Modell die meisten Serienaufrufe festzustellen. Der Renault Twizy zählt zu den preisgünstigen Elektroautos, schreibt www.sonnenseite.com. Aus rechtlicher Sicht gilt der Twizy nicht als Elektroauto, sondern als Quad. Demzufolge besteht keine Möglichkeit seitens der Käufer eine Elektroauto-Prämie in Anspruch zu nehmen.

Der Smart Fortwo Electric Drive und der Renault Zoe sind auf den Plätzen vier und fünf zu finden. Diese stadttauglichen Kleinwagen sind bei den Käufern beliebt. Jedoch brauchen diese Kleinwagen länger von null auf 100 Kilometer pro Stunde zu kommen. Den 7. Platz belegt der Mercedes-Benz, B-Klasse Electric Drive. Laut des Internetportals www.sonnenseite.com wird dieser zu einem Preis von 28.300 € angeboten. Der Peugeot iOn liegt preislich mit rund 12.000 € deutlich unter dem Kaufpreis des Modells von Mercedes Benz.

Das meist verkaufte Auto und dennoch auf dem letzten Platz ist der Nissan Leaf. Der durchschnittliche Kaufpreis gebraucht beträgt 21.520 €. Da der hauptsächliche Anteil an Elektroautos in den USA und Japan verkauft wird, könnte dies die Ursache sein, dass der Nissan Leaf lediglich den zehnten Platz belegt.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Solarstrompreis erreicht Rekordtief


Solarstrompreis erreicht Rekordtief
Peter Smola / pixelio.de
Aus einer Photovoltaik-Ausschreibung geht hervor, dass der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde 5,66 Cent beträgt. Insgesamt 32 Gebote, die eine Gesamtleistung von 201 Megawatt aufweisen wurden genehmigt. Das Ergebnis der Bundesnetzagentur zeigt, dass der Durchschnittspreis von 5,66 Cent pro Kilowattstunde zu einem neuen Rekordtief führt.

Laut des Internetportals www.energiezukunft.eu lag das niedrigste Angebot bei der letzten Photovoltaik-Ausschreibung bei 6,00 Cent pro Kilowattstunde und das höchste Gebot bei 5,9 Cent pro Kilowattstunde. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ebenso Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten in Bayern sowie Baden-Württemberg erlaubt waren. Daraus haben deutlich geringere Zuschlagswerte resultiert, kommentiert Herr Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Die Erweiterung der Gebietskulisse führt zu einem wachsenden Wettbewerb. Eine derartige Preissenkung hat es seit Beginn der Ausschreibungen nicht gegeben, berichtet Herr Franke.

Das Ergebnis ist als optimales Preis-Leistungs-Verhältnis der Photovoltaik zu bewerten, so Herr König, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Die Produktionskosten des Solarstroms liegen bereits unter den Stromkosten aus fossilen Energieträgern.

Bei den Zuschlägen entfallen 19 Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten. Es wurden Projekte mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt zugelassen, berichtet www.energiezukunft.eu. Diese sind aufgrund der abgegebenen Projekte mit einer Gesamtleistung von 646 Megawatt deutlich überzeichnet.

Im Mai 2017 wurde bereits ein Rekordwert von 5,57 Terawattstunden verzeichnet. Zudem wurde ein Anteil von 12,4 Prozent an der Nettostromerzeugung in Deutschland realisiert. Insgesamt wurde das Marktvolumen an Photovoltaikanlagen seit Anfang des Jahres sichtbar erweitert.

Dienstag, 27. Juni 2017

Umsetzung der Energiewende bis 2030


angieconscious / pixelio.de 
Durch die Agora Energiewende wurden konkrete Ziele und Strategien zur Realisierung der Klimaziele veröffentlicht. Nun soll die zweite Phase der Energiewende umgesetzt werden, berichtet www.energiezukunft.eu. Dabei stehen dem Verkehrs-und Wärmesektor ein großer Wandel bevor.

Die Veröffentlichung soll ein Überblick über Trends, Ziele sowie Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende bieten. Mindestens 55 Prozent des CO2-Ausstoßes soll rationiert werden. Jedoch ist Deutschland von diesem Ziel noch weit entfernt, schreibt www.energiezukunft.eu. Hinsichtlich der Umgestaltung des Energiesystems sollte man die Versorgungssicherheit nicht außer Acht lassen. Zudem spielt die Bezahlbarkeit sowohl für den Verbraucher als auch für die Industrie eine bedeutende Rolle. Bei den energiepolitischen Zielvorgaben sollten außerdem Erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich berücksichtigt werden.

Das 80-seitige Papier beinhaltet neben den „Energie-Megatrends“ ein Zielsystem zur Umsetzung der Energiewende. Konkret werden zehn Agenda-Punkte zur Gestaltung der Energiewende genannt, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu. Die Agora Energiewende gibt zudem konkrete Zielvorgaben für das Jahr 2030 vor. Der Erneuerbare Energien Anteil am Primärenergieverbrauch sowie am Stromverbrauch soll erhöht werden. Parallel ist eine erhebliche Verringerung der fossilen Brennstoffe erforderlich. Es sollte eine Reduzierung von Kohle und Erdöl um die Hälfte sowie Erdöl um etwa 20 Prozent erreicht werden.

Das Thema Effizienz sollte laut Think Tank weiter in den Vordergrund rücken, schreibt www.energiezukunft.eu. Bei der Planung sowie Investition im Bereich Strom, Wärme und Verkehr soll eine Überprüfung hinsichtlich der Steigerung der Energieeffizienz als kostengünstigere Lösung durchgeführt werden.

Bis zum Jahr 2030 soll die Hälfte der Energiewende realisiert werden, berichtet www.energiezukunft.eu. Laut Herrn Graichen, Geschäftsführer der Agora Energiewende sind nicht nur Wind- und Solaranlagen relevant, es geht vielmehr um den Wandel im Strom-, Wärme – und Verkehrsbereich.

Die Wärme- und Verkehrswende sind relevante Bereiche, die in Angriff genommen werden sollten, um die Klimaziele zu realisieren. Folglich ist die Energiewende nicht mit der Stromwende gleichzusetzen. Im Stromsektor sind in Deutschland bereits Fortschritte hinsichtlich Erneuerbarer Energien festzustellen, im Wärme- und Verkehrsbereich hingegen besteht noch Entwicklungspotenzial.

Die Bundesregierung wollte mit Hilfe der Biomasse-Strategie Wärme und Verkehr klimafreundlicher gestalten. Dies ist laut Herrn Graichen jedoch nicht geglückt. Im Vordergrund stehen nun Energieeffizienz sowie die Nutzung von Wind- und Solarstrom über die Elektromobilität sowie Wärmepumpen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Bekennung zum Klimaschutz


 Bekennung zum Klimaschutz
S. Hofschlaeger / pixelio.de
Durch das G7-Treffen wird erneut deutlich, dass das Pariser Abkommen endgültig ist und die Staaten eine gemeinsame Klimaschutzagenda sowie mehrere Arbeitsprogramme beschlossen haben.

Bei den aktuellen internationalen Klimaschutz-Treffen steht der Zusammenhalt im Vordergrund, berichtet www.energiezukunft.eu. Die USA hat sich nicht zum Pariser Klimaschutzabkommen bekannt, sodass eine Distanz zu den Entscheidungen der USA entstehen soll. Das Pariser Klimaabkommen ist unumkehrbar und es soll eine anspruchsvolle Klimapolitik gewährleistet sein.

Bei dem Treffen wurde das Arbeitsprogramm „Bologna-Roadmap“ zur Stärkung der Ressourceneffizienz verabschiedet. In diesem Programm wird der Stellenwert im Kampf gegen die Ressourcenverschwendung der folgenden fünf Jahre festgehalten. Zudem soll eine wissenschaftliche Datenbasis eine Verbesserung des gesamten Ressourcenverbrauchs bewirken. Ziel ist es, die Lebensdauer von Produkten zu erhöhen sowie Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung zu realisieren.

Außerdem soll gegen die Verschmutzung der Weltmeere vorgegangen werden, so die Umweltminister des G7-Aktionsplans. Diesbezüglich sollen weitere Schritte, beispielsweise der Aufbau eines besseren Abfallmanagements eingeleitet werden.

Laut Frau Hendricks, Bundesumweltministerin stellt das Weltklimaabkommen von Paris die Basis für die Klimaschutzpolitik dar, so sieht es ebenfalls die internationale Gesellschaft. Obwohl durch die Teilnehmerstaaten eine enge Zusammenarbeit zugesagt wurde und der Aufwand die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, bekannt war, ist die USA aus dem Klimaschutzabkommen ausgestiegen, berichtet www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 20. Juni 2017

Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten soll reduziert werden


Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten soll reduziert werden
Erwin Lorenzen / pixelio.de
Durch kostenpflichtige Plastiktüten an deutschen Ladenkassen soll der Plastiktütenverbrauch reduziert werden. Ziel ist es, den Verbrauch ab 2020 auf etwa 90 Plastiktüten pro Einwohner und Jahr zu reduzieren, schreibt das Internetportal www.sonnenseite.com.

Insgesamt ist in Deutschland ein hoher Plastiktütenverbrauch festzustellen. In anderen europäischen Ländern hingegen ist ein deutlich geringerer Verbrauch zu verzeichnen. Durch die Produktion der Plastiktüten werden nicht unerhebliche Mengen an Rohöl verbraucht, berichtet www.sonnenseite.com. Zudem wird durch die Herstellung das Klima belastet, die Umwelt verschmutzt sowie Lebewesen in Gewässern gefährdet.

Eine ausreichende Senkung der Plastiktütenherstellung ist in Deutschland eindeutig nicht festzustellen. Dies ist auf die freie Entscheidung der Händler, ob sie Plastiktüten kostenpflichtig anbieten oder nicht, zurückzuführen. Erfolgt eine kostenlose Herausgabe ist dies jedoch grundsätzlich erlaubt und wird nicht geahndet.

Einige Plastiktüten werden kostenlos oder für 10 Cent von den Händlern herausgegeben. Um den Verbrauch zu reduzieren, ist der Preis allerdings zu gering, schreibt www.sonnenseite.com. In Irland hingegen gilt die Vorgabe eine Tüte für 22 Cent herauszugeben. Dies führt zu einem geringeren Plastiktütenverbrauch. Die Bundesumweltministerin Frau Hendricks fordert diesen Preis bundesweit umzusetzen, um die Beseitigung des Umweltproblems zu realisieren.

Das eingenommene Geld durch den Verkauf der Plastiktüten erhalten die Händler, um damit neue Plastiktüten einkaufen zu können. Folglich gelten sie auch zukünftig als attraktives Werbemittel. Durch den geforderten erhöhten Preis der Deutschen Umwelthilfe, besteht die Möglichkeit das Geld in Projekte für den Umweltschutz sowie Abfallvermeidung durch öffentliche Naturschutzstiftungen zu investieren. Dies führt zu einer Unattraktivität von Plastiktüten für den Handel, so das Internetportal www.sonnenseite.com.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

Donnerstag, 15. Juni 2017

Austauschpflicht für Heizungsanlagen


Austauschpflicht für Heizungsanlagen
Florian Methe / pixelio.de 
Einige Heizungen sind nach 30 Jahren auszutauschen, so schreibt es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Die Austauschpflicht betrifft gerade in diesem Jahr einige Heizungsanlagen. Es besteht die Möglichkeit die gesetzliche Frist dem Typenschild, dem Schornsteinfegerprotokoll oder den Bauunterlagen zu entnehmen.

Es rentiert sich bereits ein Austausch vor dem Ablauf der angegebenen Frist. Bei alten Heizkesseln ist ein zunehmendes Ausfallrisiko erkennbar. Zudem ist häufig eine Wirtschaftlichkeit beim Heizungsaustausch ab einem Alter von 20 Jahren festzustellen, berichtet www.haustec.de.

Aus einer Studie geht hervor, dass bereits ein hoher Anteil der bundesweiten Heizungsanlagen vor dem Jahr 1990 eingebaut wurden und folglich über 27 Jahre alt sind. Konstanttemperaturkessel, die eine Nennleistung von vier bis 400 Kilowatt aufweisen, unterliegen der gesetzlichen Austauschpflicht. Handelt es sich hingegen um Brennwert- oder Niedertemperaturkessel, dürfen diese weiterhin in Betrieb bleiben. Bewohnt ein Eigentümer seine Immobilie bereits vor dem 01.02.2002, unterliegt dieser ebenfalls nicht der Pflicht die Heizungsanlage zu erneuern. Findet nach diesem Stichtag ein Eigentümerwechsel statt, ist die Heizung binnen zwei Jahre auszutauschen, schreibt www.haustec.de.

Ob eine Heizung erneuert werden sollte, ist abhängig von dem Baujahr der Anlage. Diese Information sowie der Hersteller und die Leistung lässt sich auf dem Typenschild ablesen, so Herr Groß vom Deutschen Energieberaternetzwerk (DEN). Dieses Metallschild ist nicht so leicht auffindbar und befindet sich oftmals unter der seitlichen Abdeckung. Die genannten Angaben sind ebenso im Protokoll des Schornsteinfegers sowie in den Unterlagen aus der Bauzeit zu finden.

Dienstag, 13. Juni 2017

Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home



Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home
Thorben Wengert / pixelio.de 
Bei der Vernetzung des Eigenheims existieren Datenschutzbedenken seitens der Wohneigentümer. Die Datensicherheit betrifft einerseits das Hacking von Systemen und andererseits den Bereich Datenschutz, schreibt das Internetportal www.haustec.de. Beim Thema hacken verschaffen sich Dritte Zugang in Smart-Home Systeme, wodurch diverse Gefahren entstehen. Folglich können Stromzähler manipuliert werden, sowie durch öffnen der Rollläden der Zugang in das Haus erleichtert werden, berichtet www.haustec.de. Im Datenschutzsektor kann durch die Erstellung von Bewegungsprofilen eine Art Überwachung der Bewohner stattfinden.

Die beschriebenen Fälle stellen den schlechtesten Fall dar, schreibt www.haustec.de. Bei telefonischen Interviews des Marktforschungsinstitutes BauInfoConsult wurden Bauakteure bezüglich der Datensicherheitsbedenken ihrer Kunden zum Thema Smart Home befragt. Die Einschätzung der Bauakteure, dass sich etwa 31 Prozent ihrer Kunden mit Datenschutzbedenken befassen, deckt sich mit dem Ergebnis aktueller Studien. Aus diesen geht hervor, dass rund ein Drittel der Endkunden Hackerangriffe auf Smart-Home-Systemen befürchten. Dennoch gibt es Kunden, die keinerlei Bedenken bezüglich der Datensicherheit aufweisen, so das Internetportal www.haustec.de. Insgesamt sollte das Thema Datensicherheit für Hersteller weiterhin präsent sein, um gravierende Probleme in diesem Bereich zu vermeiden und das Vertrauen der Verbraucher zu wahren.

Dienstag, 6. Juni 2017

Neue Forschungsprojekte bezüglich alternativer Dämmstoffe


Neue Forschungsprojekte bezüglich alternativer Dämmstoffe
Kurt Michel / pixelio.de 
Als jüngste Neuentwicklung gelten nun Holzschaumplatten, die als alternativer Dämmstoff verwendet werden sollen, berichtet www.enbausa.de. Das Fraunhofer Institut präsentiert diese Neuentwicklung hinsichtlich Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Folglich sollen Holzabfälle als Dämmstoff verwendet und so wiederverwendet werden. Ähnliche Entwicklungen sind schon im Jahr 2015 zu beobachten, bei dem erdölbasierte Produkte durch Holzschaum kompensiert werden.

Bezüglich alternativer Dämmstoffe existieren aktuell zwei Forschungsprojekte. Um die Baugenehmigungsverfahren pflanzlicher Materialien leichter durchlaufen zu können, sollen Materialkennwerte ermittelt werden. Laut Herrn Görnhardt, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe entstehen durch aufwändige Untersuchungen für die Umweltproduktdeklaration hohe Kosten, die sich nicht jeder Hersteller leisten kann.

Bei Ökobaustoffen sind häufig keine Kennziffern vorhanden, schreibt das Internetportal www.enbausa.de. Diese fließen jedoch in die Datenbank für ökologisches Bauen ein und werden durch Architekten bei der Bewertung ihrer Gebäude verwendet.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie das Thünen Institut unterstützen das Vorhaben „Star-Dämm“, die Stärkung nachwachsender Rohstoffe im Dämmstoffmarkt unter Berücksichtigung der Kommunikation der Vorteile. Nach Übermittlung der Daten durch die Wissenschaftler, erfolgt die verbraucherfreundliche Aufarbeitung der Deutschen Umwelthilfe. Diese leitet die Daten an Akteure der Dämmstoffbranche sowie Energieagenturen und Verbraucherschutzverbände weiter, schreibt www.enbausa.de.

Mit einem weiteren Projekt der Deutschen Umwelthilfe gemeinsam mit co2online soll privaten Bauherren durch ein Online-Fragebogen eine Entscheidungshilfe geboten werden, um geeignete Dämmstoffe für ihr Haus zu ermitteln.

Forscher sollen zudem feststellen, wie häufig alternative Dämmstoffe zum Einsatz kommen und wie man diesen weiterhin voranbringen kann. Den größten Anteil hinsichtlich alternativer Dämmstoffe machen Holzfaserplatten und Zellulose aus. Es wird mehr Material verkauft, sodass Hersteller günstiger anbieten können, kommentiert Herr Görnhardt. Die Materialstärken sind durch die Weiterentwicklung der Materialien durch die Hersteller gesunken. Dies stellt einen weiteren Grund für den Preisverfall bei Einblasdämmung aus Zellulose und Weichholzfaserplatten dar. Die Preise von Naturdämmstoffen und Steinwolle liegen nicht mehr weit auseinander, schreibt www.enbausa.de.

Weiterhin weisen Strohballen im Neubau geringe Materialkosten auf. Stroh wird in ein Holzständerwerk gepresst und dient bei dieser Bauweise nicht nur als Dämmstoff, sondern auch als Baustoff. Strohballen, die als Abfallprodukt gelten, werden sinnvoll verwendet und bieten einen guten Dämmwert, berichtet die Architektin Frau Winterer. Ein Nachteil ist, dass viele Anschlussstellen existieren, die abgeklebt werden müssen, um die Luft- und Wasserdampfdichtigkeit zu gewährleisten. Strohballen sind als regulärer Baustoff zugelassen, sofern eine ausreichende Verputzung erfolgt. Dadurch wird jedoch der Preisvorteil wieder aufgehoben, schreibt www.enbausa.de.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Braunkohlearbeitsplätze werden durch die Energiewende vollständig ersetzt


Braunkohlearbeitsplätze werden durch die Energiewende vollständig ersetzt
Camillo / pixelio.de 
Aus einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) geht hervor, dass durch den Ausbau Erneuerbarer Energien Braunkohlejobs vollständig abgedeckt werden können.

Durch den Kohleausstieg besteht die Befürchtung viele Arbeitsplätze zu verlieren, berichtet www.energiezukunft.eu. Folglich besteht in Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen eine strukturelle Abhängigkeit hinsichtlich der Kohleindustrie. Jedoch bietet die Energiewende zahlreiche Arbeitsplätze im Wind- sowie Solarenergiesektor, die die Kohlejobs langfristig ersetzen können.

Laut des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung müssten in Brandenburg und Sachsen etwa 3.900 Arbeitsplätze und im rheinischen Revier circa 4.500 Jobs ersetzt werden. Dies ist durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien möglich, so die Wissenschaftler. Dabei ist es relevant, wie man bei dem Ausbau vorgeht, kommentiert Herr Herschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Um viele Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, ist ein Ausbau durch regional verwurzelte Akteure sowie im Bürgerenergierahmen erforderlich, schreibt www.energiezukunft.eu.

Betroffene Arbeitnehmer in der Braunkohleindustrie, die durch den Ausstieg ihren Job verlieren, sollten eine Möglichkeit erhalten, sich im Bereich der Erneuerbaren Energien zu verwirklichen. Der chinesische Windturbinenhersteller Goldwind bietet Kohleminenmitarbeitern ein kostenloses Umschulungsprogramm, wodurch ein Wechsel in die Windindustrie möglich ist.

Dienstag, 30. Mai 2017

Neues Energiegesetz: Schweizer sind für den Atomausstieg


Neues Energiegesetz: Schweizer sind für den Atomausstieg
Thorben Wengert / pixelio.de 
In einer Volksabstimmung hat die Mehrzahl der Schweizer für den Atomausstieg sowie die Förderung Erneuerbarer Energien gestimmt. Demzufolge ist die Neuerrichtung der Atomkraftkraftwerke in der Schweiz nun untersagt, berichtet www.energiezukunft.eu.

Etwa im Jahr 2011 hat die Bundesregierung bekannt gegeben, den Atomausstieg bis 2022 schrittweise zu realisieren. Durch die Volksabstimmung hat sich die Mehrheit für ein neues Energiegesetz ausgesprochen, dass ab 2018 in Kraft tritt, so das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Derzeit existieren fünf Atomkraftwerke in der Schweiz, bei denen zunächst keine Abschaltung erfolgt, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Erst, wenn die Atomaufsicht diese als unsicher bewertet, ist eine Abschaltung notwendig, sodass sich ein gesamter Atomausstieg in der Schweiz weiterhin hinziehen wird.

Laut Herrn Wüstenhagen, Professor für Management Erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen, kann die endgültige Abschaltung noch 10 bis 15 Jahre in Anspruch nehmen. Im Jahr 2019 soll die erste Abschaltung des Atomkraftwerkes in Mühleberg erfolgen.

Das Gesetz beinhaltet zudem eine Förderung Erneuerbarer Energien, beispielsweise Wind- und Solarenergie, schreibt www.energiezukunft.eu. Laut des Bundesamtes für Energie (BFE) liegt der Stromanteil aus Erneuerbaren Energien in der Schweiz bei etwa 60 %.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Die Förderung fossiler Wärmeerzeuger wird enden


Die Förderung fossiler Wärmeerzeuger wird enden
RainerSturm / pixelio.de 
In Zukunft werden Hybridheizungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zunehmend gefördert. Die Förderung für fossile Heizungen soll bis zum Jahr 2019 vollständig auslaufen.

Insgesamt sollen die Förderungen schrittweise an die Anforderungen der Energiewende angepasst werden, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Folglich sollen zunehmend Fördermittel in hybride Heizungssysteme unter Einbeziehung Erneuerbarer Energien investiert werden, berichtet www.energiezukunft.eu.

Die Einstellung der Förderung fossiler Heizungsanlagen trägt wesentlich zur Realisierung der Umwelt- und Klimaziele bei, so Herr Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Durch das neu strukturierte und addressatengerechte Förderangebot sollen Beratungs- und Investitionsprogramme verbessert werden, berichtet Herr Baake weiter. Des Weiteren wird durch den Ausstieg der Förderung fossiler Wärmeerzeuger eine relevante Maßnahme des Klimaschutzplans 2050 realisiert.

Das Wirtschaftsministerium teilt die Förderung in vier unterschiedliche Sektoren. Zudem soll eine Staffelung in Höhe der Investitionen hinsichtlich des Förderangebotes erfolgen, um ebenfalls kleinere Energiesparmaßnahmen umsetzen zu können. Das Förderangebot soll einen Anreiz bieten, vermehrt Sanierungsmaßnahmen zu realisieren und dadurch Energie einzusparen.

Den Einsatz Erneuerbarer Energien im Wärmebereich hätte noch zusätzlich unterstützt werden können, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Die Einstellung der Förderung des fossilen Teils hybrider Anlagen hätte den Einbau von Heizungsanlagen, die ausschließlich durch Erneuerbare Energien betrieben werden, stark vorangebracht. Nichtsdestotrotz setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie relevante Zeichen, die Wärmewende rasch zu realisieren.

Dienstag, 23. Mai 2017

Vogelsterben in Deutschland nimmt drastisch zu


Vogelsterben in Deutschland nimmt drastisch zu
Rosel Eckstein / pixelio.de
Seit dem Jahr 1980 ist die Anzahl der Vögel in Deutschland deutlich zurückgegangen. Bereits zwei Drittel der einheimischen Vogelarten stehen auf der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland, schreibt das Internetportal www.umweltinstitut.org.

Das Artensterben wird auf das Fehlen geeigneter Lebensräume sowie den Rückgang der Insekten im Zusammenhang mit dem zunehmenden Einsatz von Pestiziden zurückgeführt. Seitens der Bundesregierung ist erheblicher Handlungsbedarf notwendig, um die Verringerung der Tier- und Pflanzenarten zu verhindern, folglich ist die Umsetzung der Agrarwende längst fällig.

Vor allem in Agrarlandschaften ist die Anzahl der Vögel deutlich gesunken. Demzufolge ist ein Verlust in dem Zeitraum von 1980 bis 2010 von 57 Prozent festzustellen. Insgesamt sind mindestens 17 von 24 Vogelarten in Deutschland gefährdet, schreibt www.umweltinstitut.org. Eine Stabilisierung der Vogelarten ist lediglich bei einem geringen Teil erkennbar, folglich sind insgesamt immer höhere Verluste zu verzeichnen. Einige Arten sind sogar vom Aussterben bedroht, berichtet www.umweltinstitut.org. Eine ökologische Landwirtschaft ist von hoher Bedeutung. Diese Flächen sind sichtbar artenreicher und kein Vergleich zu herkömmlich bewirtschaftete Flächen. Um einen geeigneten Lebensraum für Tiere zu schaffen, ist der Verzicht auf Ackergifte, Pestizide sowie Kunstdünger unumgänglich.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Störanfällige Atomkraftwerke – Verstrahlung durch Kernbrennstäbe


Störanfällige Atomkraftwerke – Verstrahlung durch Kernbrennstäbe
Thommy Weiss / pixelio.de 
Aufgrund beachtlicher Sicherheitsbedenken hatte die Bundesregierung vor einem knappen Jahr für die Abschaltung der grenznahen Reaktoren im französischen Fessenheim und der Atomkraftwerke im belgischen Doel und Tihange appelliert. Jedoch ist keine Umsetzung hinsichtlich der Stilllegung in Sicht, berichtet Greenpeace. Die Atomanlage in Lingen liefert für diese und unzählige weitere Atomkraftwerke den „Treibstoff“. Seit dem Jahr 1979 werden hier über 30.000 Brennelemente hergestellt. 

Einerseits stimmt Frau Hendricks, Umweltministerin den Transporten der Kernbrennstäbe in die Atomkraftwerke zu, andererseits fordert sie die Stilllegung der störanfälligen Atomkraftwerke.

Die Bundesregierung hätte die Möglichkeit die Produktion der Brennelemente zu untersagen, schreibt Greenpeace. Ein Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland ist nicht möglich, wenn zeitgleich in Lingen die Herstellung derartiger Brennelemente erfolgt. Kommt es im schlimmsten Fall zu einem Atomunfall werden zahlreiche Einwohner in Deutschland davon betroffen sein.

Greenpeace hat diesbezüglich eine Protestaktion gestartet, die vor dem Atomkraftwerk in Lingen stattfindet. Die Herstellung der Brennelemente soll untersagt und somit eine Atomkatastrophe verhindert werden. Greenpeace fordert somit einen konsequenten Atomausstieg.

Dienstag, 16. Mai 2017

Photovoltaikanlagen: Einwandfreie Nutzungsdauer von mindestens 30 Jahren


Photovoltaikanlagen: Einwandfreie Nutzungsdauer von 30 Jahren und länger
Rainer Sturm / pixelio.de  
Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken benötigen Photovoltaikanlagen keine beweglichen Teile, wodurch sich die Nutzungsdauer deutlich verlängert.

Aktuell liegt die Nutzungsdauer der Anlagen in realer Umgebung bei 30 Jahren, berichtet www.sonnenseite.de. Diese Nutzungsdauer erreichte unter anderem die europaweit erste mit dem Stromnetz verbundene Anlage in Canobbio, eine Gemeinde in der Schweiz, die nach wie vor fehlerfrei läuft. Folglich ist die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen als positiv zu bewerten. Die Abschreibung der Investitionen kann über 30 Jahre, bei geringen Unterhaltskosten, erfolgen.

Ebenso die 10 Kilowatt-Photovoltaikanlage in der Südschweiz, existiert bereits seit über 35 Jahren und funktioniert tadellos, berichtet das Internetportal www.sonnenseite.de.

Bei der Horlacher AG in Möhlin wurde vor 30 Jahren die erste private Solarzellenanlage in Betrieb genommen. Auch hier ist eine problemlose Funktionalität ohne Unterhaltsarbeiten gegeben. Größtenteils wird der produzierte Strom in der Fabrik genutzt, eine Einspeisung erfolgt demnach nur zu kleinen Teilen.

Im Jahr 1989 erfolgte die Umsetzung einer Großanlage mit 100 Kilowatt Leistung an der Bundesautobahn 13 bei Felsburg, die immer noch einwandfrei läuft. Somit ist eine Nutzungsdauer von über 25 Jahren bei Photovoltaikanlagen keine Seltenheit mehr, schreibt www.sonnenseite.de.

Eine vor allem bemerkenswerte Anlage ist auf dem Jungfraujoch zu finden, die unter erschwerten Bedingungen störungsfrei läuft und kontinuierlich hohe Erträge bietet. Bei dem Jungfraujoch handelt es sich um einen knapp 3.500 Meter über den Meeresspiegel hohen Berg in den Schweizer Alpen, schreibt das Internetportal www.tritec-energy.com.

Diese Erfahrung hat eine große Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen, sodass die Abschreibung über 30 Jahre oder länger stattfindet. Aufgrund der geringen Anlagekosten, kann eine ökologisch sowie ökonomisch nachhaltige Produktion von Solarstrom erfolgen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Weltweit größte Windenergieanlage in Bremerhaven erbaut


Weltweit größte Windenergieanlage in Bremerhaven erbaut
Timo Klostermeier / pixelio.de 
Am 27.04.2017 wurde die leistungsstärkste Windturbine der Welt mit einem Gewicht von 777 Tonnen in Bremerhaven errichtet. Dabei handelt es sich um eine 8-Megawatt-Offshore-Windenergieanlage des Unternehmens Adwen GmbH. Laut des Internetportals www.i2b.de beträgt die Höhe des Turms der Anlage 115 Meter. Demnächst werden die 88-Meter langen Rotorblätter folgen, bei denen der Durchmesser insgesamt 180 Meter beträgt. Bei diesem Durchmesser ist es möglich zwei Airbus A380 nebeneinander fliegen zu lassen, berichtet www.i2b.de (Newsletter vom 28.04.2017).

Bereits mehrere Monate lang wurde die Windenergieanlage im „Dynamic Nacelle Testing Laboratory“ des Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik getestet und optimiert. Der Institutsleiter für Windenergie und Energiesystemtechnik, Herr Professor Reuter berichtet, dass es die größte rotierende Maschine mit einer Gesamthöhe von 200 Metern sei, die die Menschheit je errichtet hat. Im Gondelprüfstand des Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik konnte sich der Geschäftsführer des Unternehmens Adwen, Herr Àlvarez von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Anlage bereits überzeugen.

Um die Energiegestehungskosten von Offshore-Windenergie zu reduzieren, ist es relevant mit minimalem Risiko wettbewerbsfähige Technologien zu entwickeln.

Um weiterhin eine Kostensenkung zu bewirken, stellen Forschung und Entwicklung wesentliche Voraussetzungen dar, so Àlvarez. Durch enorme Kostenoptimierungen sowie die Technologieentwicklung dahinter, kann der Generalverdacht, dass die Offshore-Windenergie zu teuer sei, widerlegt werden.

Die Chancen die Kosten zu senken, stehen laut Herrn Schnorrenberger, Geschäftsführer der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) gut. Wird dieses Ziel umgesetzt, hat die Branche die Möglichkeit ihre unumstrittenen Vorteile gänzlich auszuspielen.