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Donnerstag, 22. Juni 2017

Bekennung zum Klimaschutz


 Bekennung zum Klimaschutz
S. Hofschlaeger / pixelio.de
Durch das G7-Treffen wird erneut deutlich, dass das Pariser Abkommen endgültig ist und die Staaten eine gemeinsame Klimaschutzagenda sowie mehrere Arbeitsprogramme beschlossen haben.

Bei den aktuellen internationalen Klimaschutz-Treffen steht der Zusammenhalt im Vordergrund, berichtet www.energiezukunft.eu. Die USA hat sich nicht zum Pariser Klimaschutzabkommen bekannt, sodass eine Distanz zu den Entscheidungen der USA entstehen soll. Das Pariser Klimaabkommen ist unumkehrbar und es soll eine anspruchsvolle Klimapolitik gewährleistet sein.

Bei dem Treffen wurde das Arbeitsprogramm „Bologna-Roadmap“ zur Stärkung der Ressourceneffizienz verabschiedet. In diesem Programm wird der Stellenwert im Kampf gegen die Ressourcenverschwendung der folgenden fünf Jahre festgehalten. Zudem soll eine wissenschaftliche Datenbasis eine Verbesserung des gesamten Ressourcenverbrauchs bewirken. Ziel ist es, die Lebensdauer von Produkten zu erhöhen sowie Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung zu realisieren.

Außerdem soll gegen die Verschmutzung der Weltmeere vorgegangen werden, so die Umweltminister des G7-Aktionsplans. Diesbezüglich sollen weitere Schritte, beispielsweise der Aufbau eines besseren Abfallmanagements, eingeleitet werden.

Laut Frau Hendricks, Bundesumweltministerin stellt das Weltklimaabkommen von Paris die Basis für die Klimaschutzpolitik dar, so sieht es ebenfalls die internationale Gesellschaft. Obwohl durch die Teilnehmerstaaten eine enge Zusammenarbeit zugesagt wurde und der Aufwand die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, bekannt war, ist die USA aus dem Klimaschutzabkommen ausgestiegen, berichtet www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 20. Juni 2017

Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten soll reduziert werden


Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten soll reduziert werden
Erwin Lorenzen / pixelio.de
Durch kostenpflichtige Plastiktüten an deutschen Ladenkassen soll der Plastiktütenverbrauch reduziert werden. Ziel ist es, den Verbrauch ab 2020 auf etwa 90 Plastiktüten pro Einwohner und Jahr zu reduzieren, schreibt das Internetportal www.sonnenseite.com.

Insgesamt ist in Deutschland ein hoher Plastiktütenverbrauch festzustellen. In anderen europäischen Ländern hingegen ist ein deutlich geringerer Verbrauch zu verzeichnen. Durch die Produktion der Plastiktüten werden nicht unerhebliche Mengen an Rohöl verbraucht, berichtet www.sonnenseite.com. Zudem wird durch die Herstellung das Klima belastet, die Umwelt verschmutzt sowie Lebewesen in Gewässern gefährdet.

Eine ausreichende Senkung der Plastiktütenherstellung ist in Deutschland eindeutig nicht festzustellen. Dies ist auf die freie Entscheidung der Händler, ob sie Plastiktüten kostenpflichtig anbieten oder nicht, zurückzuführen. Erfolgt eine kostenlose Herausgabe ist dies jedoch grundsätzlich erlaubt und wird nicht geahndet.

Einige Plastiktüten werden kostenlos oder für 10 Cent von den Händlern herausgegeben. Um den Verbrauch zu reduzieren, ist der Preis allerdings zu gering, schreibt www.sonnenseite.com. In Irland hingegen gilt die Vorgabe eine Tüte für 22 Cent herauszugeben. Dies führt zu einem geringeren Plastiktütenverbrauch. Die Bundesumweltministerin Frau Hendricks fordert diesen Preis bundesweit umzusetzen, um die Beseitigung des Umweltproblems zu realisieren.

Das eingenommene Geld durch den Verkauf der Plastiktüten erhalten die Händler, um damit neue Plastiktüten einkaufen zu können. Folglich gelten sie auch zukünftig als attraktives Werbemittel. Durch den geforderten erhöhten Preis der Deutschen Umwelthilfe, besteht die Möglichkeit das Geld in Projekte für den Umweltschutz sowie Abfallvermeidung durch öffentliche Naturschutzstiftungen zu investieren. Dies führt zu einer Unattraktivität von Plastiktüten für den Handel, so das Internetportal www.sonnenseite.com.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

Donnerstag, 15. Juni 2017

Austauschpflicht für Heizungsanlagen


Austauschpflicht für Heizungsanlagen
Florian Methe / pixelio.de 
Einige Heizungen sind nach 30 Jahren auszutauschen, so schreibt es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Die Austauschpflicht betrifft gerade in diesem Jahr einige Heizungsanlagen. Es besteht die Möglichkeit die gesetzliche Frist dem Typenschild, dem Schornsteinfegerprotokoll oder den Bauunterlagen zu entnehmen.

Es rentiert sich bereits ein Austausch vor dem Ablauf der angegebenen Frist. Bei alten Heizkesseln ist ein zunehmendes Ausfallrisiko erkennbar. Zudem ist häufig eine Wirtschaftlichkeit beim Heizungsaustausch ab einem Alter von 20 Jahren festzustellen, berichtet www.haustec.de.

Aus einer Studie geht hervor, dass bereits ein hoher Anteil der bundesweiten Heizungsanlagen vor dem Jahr 1990 eingebaut wurden und folglich über 27 Jahre alt sind. Konstanttemperaturkessel, die eine Nennleistung von vier bis 400 Kilowatt aufweisen, unterliegen der gesetzlichen Austauschpflicht. Handelt es sich hingegen um Brennwert- oder Niedertemperaturkessel, dürfen diese weiterhin in Betrieb bleiben. Bewohnt ein Eigentümer seine Immobilie bereits vor dem 01.02.2002, unterliegt dieser ebenfalls nicht der Pflicht die Heizungsanlage zu erneuern. Findet nach diesem Stichtag ein Eigentümerwechsel statt, ist die Heizung binnen zwei Jahre auszutauschen, schreibt www.haustec.de.

Ob eine Heizung erneuert werden sollte, ist abhängig von dem Baujahr der Anlage. Diese Information sowie der Hersteller und die Leistung lässt sich auf dem Typenschild ablesen, so Herr Groß vom Deutschen Energieberaternetzwerk (DEN). Dieses Metallschild ist nicht so leicht auffindbar und befindet sich oftmals unter der seitlichen Abdeckung. Die genannten Angaben sind ebenso im Protokoll des Schornsteinfegers sowie in den Unterlagen aus der Bauzeit zu finden.

Dienstag, 13. Juni 2017

Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home



Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home
Thorben Wengert / pixelio.de 
Bei der Vernetzung des Eigenheims existieren Datenschutzbedenken seitens der Wohneigentümer. Die Datensicherheit betrifft einerseits das Hacking von Systemen und andererseits den Bereich Datenschutz, schreibt das Internetportal www.haustec.de. Beim Thema hacken verschaffen sich Dritte Zugang in Smart-Home Systeme, wodurch diverse Gefahren entstehen. Folglich können Stromzähler manipuliert werden, sowie durch öffnen der Rollläden der Zugang in das Haus erleichtert werden, berichtet www.haustec.de. Im Datenschutzsektor kann durch die Erstellung von Bewegungsprofilen eine Art Überwachung der Bewohner stattfinden.

Die beschriebenen Fälle stellen den schlechtesten Fall dar, schreibt www.haustec.de. Bei telefonischen Interviews des Marktforschungsinstitutes BauInfoConsult wurden Bauakteure bezüglich der Datensicherheitsbedenken ihrer Kunden zum Thema Smart Home befragt. Die Einschätzung der Bauakteure, dass sich etwa 31 Prozent ihrer Kunden mit Datenschutzbedenken befassen, deckt sich mit dem Ergebnis aktueller Studien. Aus diesen geht hervor, dass rund ein Drittel der Endkunden Hackerangriffe auf Smart-Home-Systemen befürchten. Dennoch gibt es Kunden, die keinerlei Bedenken bezüglich der Datensicherheit aufweisen, so das Internetportal www.haustec.de. Insgesamt sollte das Thema Datensicherheit für Hersteller weiterhin präsent sein, um gravierende Probleme in diesem Bereich zu vermeiden und das Vertrauen der Verbraucher zu wahren.

Dienstag, 6. Juni 2017

Neue Forschungsprojekte bezüglich alternativer Dämmstoffe


Neue Forschungsprojekte bezüglich alternativer Dämmstoffe
Kurt Michel / pixelio.de 
Als jüngste Neuentwicklung gelten nun Holzschaumplatten, die als alternativer Dämmstoff verwendet werden sollen, berichtet www.enbausa.de. Das Fraunhofer Institut präsentiert diese Neuentwicklung hinsichtlich Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Folglich sollen Holzabfälle als Dämmstoff verwendet und so wiederverwendet werden. Ähnliche Entwicklungen sind schon im Jahr 2015 zu beobachten, bei dem erdölbasierte Produkte durch Holzschaum kompensiert werden.

Bezüglich alternativer Dämmstoffe existieren aktuell zwei Forschungsprojekte. Um die Baugenehmigungsverfahren pflanzlicher Materialien leichter durchlaufen zu können, sollen Materialkennwerte ermittelt werden. Laut Herrn Görnhardt, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe entstehen durch aufwändige Untersuchungen für die Umweltproduktdeklaration hohe Kosten, die sich nicht jeder Hersteller leisten kann.

Bei Ökobaustoffen sind häufig keine Kennziffern vorhanden, schreibt das Internetportal www.enbausa.de. Diese fließen jedoch in die Datenbank für ökologisches Bauen ein und werden durch Architekten bei der Bewertung ihrer Gebäude verwendet.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie das Thünen Institut unterstützen das Vorhaben „Star-Dämm“, die Stärkung nachwachsender Rohstoffe im Dämmstoffmarkt unter Berücksichtigung der Kommunikation der Vorteile. Nach Übermittlung der Daten durch die Wissenschaftler, erfolgt die verbraucherfreundliche Aufarbeitung der Deutschen Umwelthilfe. Diese leitet die Daten an Akteure der Dämmstoffbranche sowie Energieagenturen und Verbraucherschutzverbände weiter, schreibt www.enbausa.de.

Mit einem weiteren Projekt der Deutschen Umwelthilfe gemeinsam mit co2online soll privaten Bauherren durch ein Online-Fragebogen eine Entscheidungshilfe geboten werden, um geeignete Dämmstoffe für ihr Haus zu ermitteln.

Forscher sollen zudem feststellen, wie häufig alternative Dämmstoffe zum Einsatz kommen und wie man diesen weiterhin voranbringen kann. Den größten Anteil hinsichtlich alternativer Dämmstoffe machen Holzfaserplatten und Zellulose aus. Es wird mehr Material verkauft, sodass Hersteller günstiger anbieten können, kommentiert Herr Görnhardt. Die Materialstärken sind durch die Weiterentwicklung der Materialien durch die Hersteller gesunken. Dies stellt einen weiteren Grund für den Preisverfall bei Einblasdämmung aus Zellulose und Weichholzfaserplatten dar. Die Preise von Naturdämmstoffen und Steinwolle liegen nicht mehr weit auseinander, schreibt www.enbausa.de.

Weiterhin weisen Strohballen im Neubau geringe Materialkosten auf. Stroh wird in ein Holzständerwerk gepresst und dient bei dieser Bauweise nicht nur als Dämmstoff, sondern auch als Baustoff. Strohballen, die als Abfallprodukt gelten, werden sinnvoll verwendet und bieten einen guten Dämmwert, berichtet die Architektin Frau Winterer. Ein Nachteil ist, dass viele Anschlussstellen existieren, die abgeklebt werden müssen, um die Luft- und Wasserdampfdichtigkeit zu gewährleisten. Strohballen sind als regulärer Baustoff zugelassen, sofern eine ausreichende Verputzung erfolgt. Dadurch wird jedoch der Preisvorteil wieder aufgehoben, schreibt www.enbausa.de.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Braunkohlearbeitsplätze werden durch die Energiewende vollständig ersetzt


Braunkohlearbeitsplätze werden durch die Energiewende vollständig ersetzt
Camillo / pixelio.de 
Aus einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) geht hervor, dass durch den Ausbau Erneuerbarer Energien Braunkohlejobs vollständig abgedeckt werden können.

Durch den Kohleausstieg besteht die Befürchtung viele Arbeitsplätze zu verlieren, berichtet www.energiezukunft.eu. Folglich besteht in Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen eine strukturelle Abhängigkeit hinsichtlich der Kohleindustrie. Jedoch bietet die Energiewende zahlreiche Arbeitsplätze im Wind- sowie Solarenergiesektor, die die Kohlejobs langfristig ersetzen können.

Laut des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung müssten in Brandenburg und Sachsen etwa 3.900 Arbeitsplätze und im rheinischen Revier circa 4.500 Jobs ersetzt werden. Dies ist durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien möglich, so die Wissenschaftler. Dabei ist es relevant, wie man bei dem Ausbau vorgeht, kommentiert Herr Herschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Um viele Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, ist ein Ausbau durch regional verwurzelte Akteure sowie im Bürgerenergierahmen erforderlich, schreibt www.energiezukunft.eu.

Betroffene Arbeitnehmer in der Braunkohleindustrie, die durch den Ausstieg ihren Job verlieren, sollten eine Möglichkeit erhalten, sich im Bereich der Erneuerbaren Energien zu verwirklichen. Der chinesische Windturbinenhersteller Goldwind bietet Kohleminenmitarbeitern ein kostenloses Umschulungsprogramm, wodurch ein Wechsel in die Windindustrie möglich ist.

Dienstag, 30. Mai 2017

Neues Energiegesetz: Schweizer sind für den Atomausstieg


Neues Energiegesetz: Schweizer sind für den Atomausstieg
Thorben Wengert / pixelio.de 
In einer Volksabstimmung hat die Mehrzahl der Schweizer für den Atomausstieg sowie die Förderung Erneuerbarer Energien gestimmt. Demzufolge ist die Neuerrichtung der Atomkraftkraftwerke in der Schweiz nun untersagt, berichtet www.energiezukunft.eu.

Etwa im Jahr 2011 hat die Bundesregierung bekannt gegeben, den Atomausstieg bis 2022 schrittweise zu realisieren. Durch die Volksabstimmung hat sich die Mehrheit für ein neues Energiegesetz ausgesprochen, dass ab 2018 in Kraft tritt, so das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Derzeit existieren fünf Atomkraftwerke in der Schweiz, bei denen zunächst keine Abschaltung erfolgt, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Erst, wenn die Atomaufsicht diese als unsicher bewertet, ist eine Abschaltung notwendig, sodass sich ein gesamter Atomausstieg in der Schweiz weiterhin hinziehen wird.

Laut Herrn Wüstenhagen, Professor für Management Erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen, kann die endgültige Abschaltung noch 10 bis 15 Jahre in Anspruch nehmen. Im Jahr 2019 soll die erste Abschaltung des Atomkraftwerkes in Mühleberg erfolgen.

Das Gesetz beinhaltet zudem eine Förderung Erneuerbarer Energien, beispielsweise Wind- und Solarenergie, schreibt www.energiezukunft.eu. Laut des Bundesamtes für Energie (BFE) liegt der Stromanteil aus Erneuerbaren Energien in der Schweiz bei etwa 60 %.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Die Förderung fossiler Wärmeerzeuger wird enden


Die Förderung fossiler Wärmeerzeuger wird enden
RainerSturm / pixelio.de 
In Zukunft werden Hybridheizungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zunehmend gefördert. Die Förderung für fossile Heizungen soll bis zum Jahr 2019 vollständig auslaufen.

Insgesamt sollen die Förderungen schrittweise an die Anforderungen der Energiewende angepasst werden, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Folglich sollen zunehmend Fördermittel in hybride Heizungssysteme unter Einbeziehung Erneuerbarer Energien investiert werden, berichtet www.energiezukunft.eu.

Die Einstellung der Förderung fossiler Heizungsanlagen trägt wesentlich zur Realisierung der Umwelt- und Klimaziele bei, so Herr Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Durch das neu strukturierte und addressatengerechte Förderangebot sollen Beratungs- und Investitionsprogramme verbessert werden, berichtet Herr Baake weiter. Des Weiteren wird durch den Ausstieg der Förderung fossiler Wärmeerzeuger eine relevante Maßnahme des Klimaschutzplans 2050 realisiert.

Das Wirtschaftsministerium teilt die Förderung in vier unterschiedliche Sektoren. Zudem soll eine Staffelung in Höhe der Investitionen hinsichtlich des Förderangebotes erfolgen, um ebenfalls kleinere Energiesparmaßnahmen umsetzen zu können. Das Förderangebot soll einen Anreiz bieten, vermehrt Sanierungsmaßnahmen zu realisieren und dadurch Energie einzusparen.

Den Einsatz Erneuerbarer Energien im Wärmebereich hätte noch zusätzlich unterstützt werden können, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Die Einstellung der Förderung des fossilen Teils hybrider Anlagen hätte den Einbau von Heizungsanlagen, die ausschließlich durch Erneuerbare Energien betrieben werden, stark vorangebracht. Nichtsdestotrotz setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie relevante Zeichen, die Wärmewende rasch zu realisieren.

Dienstag, 23. Mai 2017

Vogelsterben in Deutschland nimmt drastisch zu


Vogelsterben in Deutschland nimmt drastisch zu
Rosel Eckstein / pixelio.de
Seit dem Jahr 1980 ist die Anzahl der Vögel in Deutschland deutlich zurückgegangen. Bereits zwei Drittel der einheimischen Vogelarten stehen auf der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland, schreibt das Internetportal www.umweltinstitut.org.

Das Artensterben wird auf das Fehlen geeigneter Lebensräume sowie den Rückgang der Insekten im Zusammenhang mit dem zunehmenden Einsatz von Pestiziden zurückgeführt. Seitens der Bundesregierung ist erheblicher Handlungsbedarf notwendig, um die Verringerung der Tier- und Pflanzenarten zu verhindern, folglich ist die Umsetzung der Agrarwende längst fällig.

Vor allem in Agrarlandschaften ist die Anzahl der Vögel deutlich gesunken. Demzufolge ist ein Verlust in dem Zeitraum von 1980 bis 2010 von 57 Prozent festzustellen. Insgesamt sind mindestens 17 von 24 Vogelarten in Deutschland gefährdet, schreibt www.umweltinstitut.org. Eine Stabilisierung der Vogelarten ist lediglich bei einem geringen Teil erkennbar, folglich sind insgesamt immer höhere Verluste zu verzeichnen. Einige Arten sind sogar vom Aussterben bedroht, berichtet www.umweltinstitut.org. Eine ökologische Landwirtschaft ist von hoher Bedeutung. Diese Flächen sind sichtbar artenreicher und kein Vergleich zu herkömmlich bewirtschaftete Flächen. Um einen geeigneten Lebensraum für Tiere zu schaffen, ist der Verzicht auf Ackergifte, Pestizide sowie Kunstdünger unumgänglich.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Störanfällige Atomkraftwerke – Verstrahlung durch Kernbrennstäbe


Störanfällige Atomkraftwerke – Verstrahlung durch Kernbrennstäbe
Thommy Weiss / pixelio.de 
Aufgrund beachtlicher Sicherheitsbedenken hatte die Bundesregierung vor einem knappen Jahr für die Abschaltung der grenznahen Reaktoren im französischen Fessenheim und der Atomkraftwerke im belgischen Doel und Tihange appelliert. Jedoch ist keine Umsetzung hinsichtlich der Stilllegung in Sicht, berichtet Greenpeace. Die Atomanlage in Lingen liefert für diese und unzählige weitere Atomkraftwerke den „Treibstoff“. Seit dem Jahr 1979 werden hier über 30.000 Brennelemente hergestellt. 

Einerseits stimmt Frau Hendricks, Umweltministerin den Transporten der Kernbrennstäbe in die Atomkraftwerke zu, andererseits fordert sie die Stilllegung der störanfälligen Atomkraftwerke.

Die Bundesregierung hätte die Möglichkeit die Produktion der Brennelemente zu untersagen, schreibt Greenpeace. Ein Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland ist nicht möglich, wenn zeitgleich in Lingen die Herstellung derartiger Brennelemente erfolgt. Kommt es im schlimmsten Fall zu einem Atomunfall werden zahlreiche Einwohner in Deutschland davon betroffen sein.

Greenpeace hat diesbezüglich eine Protestaktion gestartet, die vor dem Atomkraftwerk in Lingen stattfindet. Die Herstellung der Brennelemente soll untersagt und somit eine Atomkatastrophe verhindert werden. Greenpeace fordert somit einen konsequenten Atomausstieg.

Dienstag, 16. Mai 2017

Photovoltaikanlagen: Einwandfreie Nutzungsdauer von mindestens 30 Jahren


Photovoltaikanlagen: Einwandfreie Nutzungsdauer von 30 Jahren und länger
Rainer Sturm / pixelio.de  
Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken benötigen Photovoltaikanlagen keine beweglichen Teile, wodurch sich die Nutzungsdauer deutlich verlängert.

Aktuell liegt die Nutzungsdauer der Anlagen in realer Umgebung bei 30 Jahren, berichtet www.sonnenseite.de. Diese Nutzungsdauer erreichte unter anderem die europaweit erste mit dem Stromnetz verbundene Anlage in Canobbio, eine Gemeinde in der Schweiz, die nach wie vor fehlerfrei läuft. Folglich ist die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen als positiv zu bewerten. Die Abschreibung der Investitionen kann über 30 Jahre, bei geringen Unterhaltskosten, erfolgen.

Ebenso die 10 Kilowatt-Photovoltaikanlage in der Südschweiz, existiert bereits seit über 35 Jahren und funktioniert tadellos, berichtet das Internetportal www.sonnenseite.de.

Bei der Horlacher AG in Möhlin wurde vor 30 Jahren die erste private Solarzellenanlage in Betrieb genommen. Auch hier ist eine problemlose Funktionalität ohne Unterhaltsarbeiten gegeben. Größtenteils wird der produzierte Strom in der Fabrik genutzt, eine Einspeisung erfolgt demnach nur zu kleinen Teilen.

Im Jahr 1989 erfolgte die Umsetzung einer Großanlage mit 100 Kilowatt Leistung an der Bundesautobahn 13 bei Felsburg, die immer noch einwandfrei läuft. Somit ist eine Nutzungsdauer von über 25 Jahren bei Photovoltaikanlagen keine Seltenheit mehr, schreibt www.sonnenseite.de.

Eine vor allem bemerkenswerte Anlage ist auf dem Jungfraujoch zu finden, die unter erschwerten Bedingungen störungsfrei läuft und kontinuierlich hohe Erträge bietet. Bei dem Jungfraujoch handelt es sich um einen knapp 3.500 Meter über den Meeresspiegel hohen Berg in den Schweizer Alpen, schreibt das Internetportal www.tritec-energy.com.

Diese Erfahrung hat eine große Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen, sodass die Abschreibung über 30 Jahre oder länger stattfindet. Aufgrund der geringen Anlagekosten, kann eine ökologisch sowie ökonomisch nachhaltige Produktion von Solarstrom erfolgen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Weltweit größte Windenergieanlage in Bremerhaven erbaut


Weltweit größte Windenergieanlage in Bremerhaven erbaut
Timo Klostermeier / pixelio.de 
Am 27.04.2017 wurde die leistungsstärkste Windturbine der Welt mit einem Gewicht von 777 Tonnen in Bremerhaven errichtet. Dabei handelt es sich um eine 8-Megawatt-Offshore-Windenergieanlage des Unternehmens Adwen GmbH. Laut des Internetportals www.i2b.de beträgt die Höhe des Turms der Anlage 115 Meter. Demnächst werden die 88-Meter langen Rotorblätter folgen, bei denen der Durchmesser insgesamt 180 Meter beträgt. Bei diesem Durchmesser ist es möglich zwei Airbus A380 nebeneinander fliegen zu lassen, berichtet www.i2b.de (Newsletter vom 28.04.2017).

Bereits mehrere Monate lang wurde die Windenergieanlage im „Dynamic Nacelle Testing Laboratory“ des Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik getestet und optimiert. Der Institutsleiter für Windenergie und Energiesystemtechnik, Herr Professor Reuter berichtet, dass es die größte rotierende Maschine mit einer Gesamthöhe von 200 Metern sei, die die Menschheit je errichtet hat. Im Gondelprüfstand des Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik konnte sich der Geschäftsführer des Unternehmens Adwen, Herr Àlvarez von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Anlage bereits überzeugen.

Um die Energiegestehungskosten von Offshore-Windenergie zu reduzieren, ist es relevant mit minimalem Risiko wettbewerbsfähige Technologien zu entwickeln.

Um weiterhin eine Kostensenkung zu bewirken, stellen Forschung und Entwicklung wesentliche Voraussetzungen dar, so Àlvarez. Durch enorme Kostenoptimierungen sowie die Technologieentwicklung dahinter, kann der Generalverdacht, dass die Offshore-Windenergie zu teuer sei, widerlegt werden.

Die Chancen die Kosten zu senken, stehen laut Herrn Schnorrenberger, Geschäftsführer der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) gut. Wird dieses Ziel umgesetzt, hat die Branche die Möglichkeit ihre unumstrittenen Vorteile gänzlich auszuspielen.

Dienstag, 9. Mai 2017

Tatsächlicher Stickoxid-Ausstoß deutlich zu hoch


Tatsächlicher Stickoxid-Ausstoß deutlich zu hoch
Gabi Eder / pixelio.de
Die Grenzwerte der Dieselfahrzeuge werden deutlich überschritten, so liegt der Stickoxidausstoß beim Euro-6-Diesel sechs Mal höher als erlaubt, schreibt www.sonnenseite.de. Aus Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) ist im Vergleich zum Jahr 2016 ein sichtbarer Anstieg des Stickstoffoxidausstoßes hinsichtlich der Dieselfahrzeuge in Deutschland festzustellen. Die Messungen sind unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Außentemperaturen durchgeführt worden. Auffällig ist vor allem, dass bei niedrigen Temperaturen höhere Emissionen auftreten.

Frau Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts fordert eine zügige Entlastung der Stickoxide der Bewohner in den Innenstädten, die gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Im Hinblick auf die Messungen der Emissionen wurden diesmal alle Jahreszeiten hinsichtlich des Abgasverhaltens berücksichtigt. Unter Einbeziehung der Temperaturunterschiede sind die Emissionen bei Euro-5-Dieselfahrzeugen am höchsten.

Erst aufgrund des Diesel-Skandals ist vollständig bekannt geworden, dass die Abgasreinigung bei niedrigen Temperaturen nicht lückenlos funktioniert.

Auf die derzeitige Situation der Luftqualität haben die neuen Werte unter Berücksichtigung der Temperaturen keinen Einfluss. Jedoch werden dadurch Rückschlüsse auf die Wirkung von Gegenmaßnahmen gewährt, schreibt das Internetportal www.sonnenseite.de.

In den aktuellen Analysen des Umweltbundesamts wird eine Reduzierung der Emissionen bei künftigen Euro-6-Dieselautos eine größere Wirkung zeigen sowie die Luftbelastung stärker senken. Dies ist auf die höheren Ausgangswerte zurückzuführen, berichtet www.sonnenseite.de. Laut Frau Krautzberger stehe die Autoindustrie in der Pflicht zu handeln und Lösungen anzubieten, um eine Entlastung der Verbraucher zu bewirken.

Montag, 8. Mai 2017

Gebäudeenergieberater (w / m) in Vollzeit gesucht


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Donnerstag, 4. Mai 2017

Erneuerbare-Energien-Ziel 2020 wird in Deutschland nicht erreicht


Erneuerbare-Energien-Ziel 2020 wird in Deutschland nicht erreicht
zwiboe / pixelio.de 
Aus einer Trend-Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) geht hervor, dass Deutschland das Erneuerbare-Energien-Ziel klar verpassen wird. Unter Berücksichtigung des aktuellen Ausbautempos wird voraussichtlich ein Anteil der Erneuerbaren Energien von lediglich 16,7 Prozent erreicht. Das feststehende Ziel im Jahr 2020 ist einen Anteil von 18 Prozent des Endenergieverbrauchs aus Erneuerbaren Energiequellen umzusetzen, berichtet das Internetportal www.geb-info.de.

Wenn die Politik nicht zeitnah etwas unternimmt, wird Deutschland zu den wenigen Staaten gehören, die die Ziele nicht erreichen werden, kommentiert Herr Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie. Weitere 23 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind auf einem guten Weg die Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zu realisieren oder sogar zu überbieten. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor wurde stark gedrosselt und der Stillstand im Wärme- und Verkehrsbereich lediglich verwaltet. Die Folge ist ein leichter Rückgang des Anteils der Erneuerbaren-Energien im Jahr 2016. Der Anstieg im Strombereich hat nicht zu einem Ausgleich beim rückläufigen Wärme- und Verkehrssektor geführt.

International betrachtet steht Deutschland hinsichtlich des Ausbaus der Erneuerbaren Energien ebenfalls auf der Schlussliste, schreibt www.geb-info.de. Um dies zu ändern, ist eine Anpassung der Energiepolitik an die verpflichtenden Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie beim Klimaschutz seitens der Bundesregierung erforderlich.

Laut Herrn Uphoff dürfen Klimaschutz und die wirtschaftliche Entwicklung nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Um für zukunftssichere Arbeitsplätze zu sorgen, steht der Umstieg auf saubere Energie im Vordergrund.

Dienstag, 2. Mai 2017

Prognose: Neuer Solarstrom-Rekord 2017


Prognose: Neuer Solarstrom-Rekord 2017
H.D.Volz / pixelio.de
Bereits 2016 liegt der weltweite Bau neuer Solarstromanlagen deutlich über den Erwartungen, berichtet www.energiezukunft.eu. Demnach gehen Experten von neuen Rekorden im Jahr 2017 aus. Durch die sinkenden Kosten könnte sich die Solarleistung bis 2030 verzehnfachen. 

Im Jahr 2016 sind Anlagen mit einer Solarstromleistung von über 78 Gigawatt installiert wurden, dabei nimmt China einen Anteil von mehr als die Hälfte der Solarstromleistung ein, so die Marktexperten von Greentech Media Research. Eine Leistung von über 85 Gigawatt soll hinzukommen, folglich wird aktuell mit neuen Rekorden gerechnet. Zudem soll eine Verdopplung des Zubaus im Vergleich zum Jahr 2014 sowie eine Steigerung um mindestens 9 Prozent im Vergleich zu 2016 erreicht werden, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Derzeit ist hinsichtlich der Solarenergie mit einer installierten Leistung von 306 Gigawatt weltweit ein Rekordhoch zu verzeichnen.

Die Greentech Media Research rechnet 2022 mit einem Solarstrom-Neubau von 110 Gigawatt. Internationale Forscher um das Fraunhofer- Institut für Solare Energiesysteme und das US-amerikanische National Renewable Energy Laboratory (NREL) gehen davon aus bis 2030 eine Verzehnfachung der weltweiten Solarleistung zu erreichen.

Trotz der sinkenden Investitionssumme um etwa 34 Prozent in Solaranlagen 2016 im Vergleich zu 2015, ist insgesamt ein deutlicher Anstieg der Zubauzahlen zu verzeichnen, schreibt www.energiezukunft.eu.

Beim internationalen Solarstrom-Zubau steht China mit etwa 44 Prozent an der Spitze. In Deutschland und Großbritannien hingegen rechnen die Greentech Media Research mit einem Nachfragerückgang. In Deutschland kann wohl kaum noch ein geringerer Zubau festgestellt werden. Der Bau neuer Solaranlagen ist in den vergangenen Jahren auf lediglich 1,5 Gigawatt zurückgegangen.

Dienstag, 25. April 2017

Öffentliche Ladeeinrichtungen für Elektroautos steigen


Öffentliche Ladeeinrichtungen für Elektroautos
Hartmut910 / pixelio.de
Vorwiegend in den Ballungszentren nehmen die Ladestationen für Elektroautos zu. Aus der Übersichtskarte der Bundesnetzagentur gehen nicht nur die öffentlichen Ladepunkte, sondern auch die an dem jeweiligen Standort installierten Stecker sowie Ladeleistungen hervor, schreibt www.energiezukunft.eu. Die Übersichtskarte der Bundesnetzagentur bildet derzeit etwa 1.600 Ladeeinrichtungen mit über 3.300 Ladepunkten und nahezu 130 Schnellladestationen ab. Die Übersichtskarte soll Nutzern von Elektroautos einen Überblick über aktuelle Standorte der Lademöglichkeiten verschaffen. Nicht nur in Ballungszentren ist ein Anstieg der Ladesäulen festzustellen, auch bei regionalen Anbietern nimmt der Ausbau der öffentlichen Ladepunkte stetig zu, berichtet Herr Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Da bei Normalladepunkten mit einer Ladeleistung von höchstens 22 Kilowatt keine Meldepflicht besteht, beinhaltet die Übersichtskarte aktuell noch nicht die gesamten öffentlichen Ladepunkte für Elektroautos. Um eine einheitliche Ladeinfrastruktur und die Festlegung bestimmter Steckertypen zu gewährleisten, gilt seit März 2016 eine Meldepflicht für Betreiber öffentlich zugängliche Ladepunkte bei der Bundesnetzagentur anzugeben.

Insgesamt enthält die Übersichtskarte längst noch nicht alle Ladepunkte, die in der Bundesrepublik verfügbar sind. Es besteht demzufolge noch Entwicklungspotenzial hinsichtlich der Übersichtskarte, schreibt www.energiezukunft.eu. Laut der Bundesnetzagentur sollen demnach nicht nur die meldepflichtigen Ladesäulen, sondern zusätzlich auch die, die nicht in den Anwendungsbereich der Ladesäulenverordnung fallen, berücksichtigt werden.

Donnerstag, 20. April 2017

Klimaschädliches Verhalten wird durch die Politik unterstützt


Klimaschädliches Verhalten wird durch die Politik unterstützt
Tim Reckmann  / pixelio.de
Trotz der Preissenkung des eigentlichen Strompreises müssen Verbraucher, aufgrund steigender Steuern, Abgaben, Entgelte und Umlagen mehr zahlen, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Hinsichtlich der Energiepreise bei Heizöl, Diesel, Benzin und Erdgas ist ein geringer Anstieg festzustellen. Aus der Grundlagenstudie von Agora geht hervor, dass dies genau umgekehrt sein müsste und aktuell klimaschädliches Verhalten belohnt werden würde. Strom wird aufgrund des steigenden Ökostromanteils immer sauberer, aber trotzdem teurer. Dies ist auf das Abgaben- und Umlagesystem der Energiepreise zurückzuführen. Die Agora Energiewende hat neue Preismodelle für Energie erarbeitet und mit der Studie einen Reformvorschlag vorgelegt, schreibt www.energiezukunft.eu.

Fossile Energieträger wie beispielsweise Heizöl, Benzin oder Erdgas bleiben günstig und werden folglich von der Politik unterstützt. Die Anteile der Steuern, Abgaben, Entgelte und Umlagen fallen bei den kohlenstoffhaltigen Energieträgern eher gering aus. Strom hingegen nimmt einen hohen Anteil an Abgaben ein. Folglich müsste das Preissystem grundlegend überdacht werden, fordert Herr Graichen, Agora-Direktor.

Die Energiewende kann bei der aktuellen Abgabenpolitik nicht umgesetzt werden. Die Verlagerung eines Teils der Umlage des Erneuerbare- Energien- Gesetzes (EEG-Umlage) vom Strompreis in den Bundeshaushalt bzw. einen Fonds wäre eine Herangehensweise, berichtet www.energiezukunft.eu. Bereits Ende März hat die Verbraucherzentrale eine gerechtere Kostenverteilung der Energiewende gefordert, um eine Entlastung ärmerer Verbraucher zu bewirken. Die Energiewende kann nur realisiert werden, wenn im Wärme- und Verkehrssektor vermehrt Erneuerbarer Strom eingesetzt wird und die fossilen Energieträger rationalisiert werden.

Eine zusätzliche Möglichkeit laut Agora Energiewende ist die Besteuerung von Energieträgern nach Maßgabe ihrer Klimaschädlichkeit, um einen weiteren Anstieg der Treibhausgasemissionen zu verhindern.

Dienstag, 18. April 2017

Umweltfreundliche Alternativen zum Auto


Umweltfreundliche Alternativen zum Auto
Lupo / pixelio.de 
Aus einer Umweltbewusstseinsstudie geht hervor, dass sich die deutliche Mehrheit der Befragten Alternativen zum Auto sowie eine dahingehende Stadtentwicklung erhoffen. Die Menschen wären bereit das Auto stehen zu lassen und auf andere Verkehrsmittel umzusteigen, wenn gute Alternativen geboten werden, berichtet Bundesumweltministerin Frau Hendricks.

Möglichkeiten sind ein günstiger Nahverkehr sowie sichere Fahrradwege, die gleichzeitig zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen und die Umwelt schützen. Relevant ist es eine nachhaltige Mobilität sowie Stadtentwicklung umzusetzen, schreibt das Internetportal www.sonnenseite.com. Aus einer Studie wird deutlich, dass das Auto trotzdem als wichtigstes Verkehrsmittel in Deutschland gilt und somit häufig in Anspruch genommen wird. Der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel seien relevant, um für saubere Luft und mehr Grün in der Stadt zu sorgen, kommentiert Frau Krautzberger vom Umweltbundesamt. Umweltschädliche Subventionen sollen minimiert werden, um mehr Gelder in den öffentlichen Nahverkehr zu investieren und somit eine ausreichende Finanzierung zu gewährleisten.

Der Umweltschutz wird als Teil der Lösung für ökonomische und soziale Herausforderungen und nicht als separates Feld der Politik angesehen, schreibt www.sonnenseite.de. Für über die Hälfte der Befragten spielt der Umweltschutz eine besonders wichtige Rolle, um zukunftsorientierte Aufgaben umzusetzen.

Bei der Studie fällt zudem auf, dass vorzugsweise in sozial benachteiligten Quartieren mit geringem Einkommen, hohe Umweltbelastungen festzustellen sind. Überwiegend Menschen mit niedrigem Einkommen fühlen sich durch Lärm und Umweltverschmutzung belastet. Insgesamt führt der Umweltschutz auch zum Gesundheitsschutz und folglich zur sozialen Gerechtigkeit, berichtet www.sonnenseite.de.

Donnerstag, 13. April 2017

Gerechtere Kostenaufteilung für die Energiewende gefordert


Gerechtere Kostenaufteilung für die Energiewende gefordert
H.D.Volz / pixelio.de
Verbraucherschützer fordern durch einen Energiewendefonds eine gerechtere Verteilung hinsichtlich der Kosten für die Energiewende, berichtet www.energiezukunft.eu

Laut Herrn Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) sind private Stromverbraucher für 25 Prozent des Stromverbrauches verantwortlich, müssen jedoch 36 Prozent der Kosten für die Umlage des Erneuerbare- Energien- Gesetzes (EEG-Umlage) tragen. Das aktuelle Finanzierungssystem sowie die Kostenverteilung stehen in keinem Verhältnis, kommentiert Herr Müller.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert in dem Gutachten die Umlage des Erneuerbare- Energien- Gesetzes zu minimieren. Dies soll durch Alternativen zur steuerlichen Finanzierung eines Energiewendefonds, der die sinkende Umlage auffangen soll, realisiert werden. Durch die Betrachtung unterschiedlicher Szenarien unter anderem die gesamte Finanzierung durch Steuern zu realisieren oder die Umlage zu halbieren, sollen eine Entlastung der Verbraucher sowie der Industrie bewirken. Von einer Erhöhung der Einkommensteuer wären Haushaltseinkommen ab ca. 100.000 € pro Jahr betroffen, schreibt www.energiezukunft.eu. In diesem Fall würden für die Reichsten zusätzliche Kosten anfallen. Jedoch könnten mit dem Energiewendefonds etwa 70 Millionen Deutsche eine Einsparung von bis zu 250 € im Jahr realisieren.

Das Modell des Energiewendefonds gilt als sehr effektiv, wodurch vorzugsweise einkommensschwache Haushalte profitieren können, so www.energiezukunft.eu.

Um die Energiewende erfolgreich umsetzen zu können, spielt zudem die Sektorkopplung für die Verbraucherschützer eine wichtige Rolle. Dabei ist die Vernetzung der drei Bereiche Strom, Wärme und Verkehr, die von Experten gefordert wurde, relevant. Insgesamt soll vermehrt Strom aus Wind- und Solaranlagen genutzt werden, um fossile Brennstoffe langfristig zu ersetzen.

Dienstag, 11. April 2017

Voranbringen der Energiewende durch die größte künstliche Sonne der Welt


Voranbringen der Energiewende durch die größte künstliche Sonne der Welt
s.kunka / pixelio.de 

Mit dem neuen Forschungsprojekt „Synlight“, die größte künstliche Sonne der Welt, erhoffen sich Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt unter optimalen Bedingungen die Produktion solarer Treibstoffe zu entwickeln.

Das Synlight-Gebäude ist mit 149 Xenon-Kurzbogenlampen mit je 7.000 Watt ausgestattet und befindet sich in Nordrhein-Westfalen am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), schreibt www.energiezukunft.eu. Betrachtet man eine Fläche von 20 mal 20 Zentimetern, entwickeln die 149 Strahler eine Leistung von bis zu 350 Kilowatt und erreichen die bis zu 10.000-fache Intensität der Solarstrahlung auf der Erde. Es entstehen Temperaturen von bis zu 3.000 Grad Celsius, die Forscher zur Herstellung solarer Treibstoffe nutzen möchten.

Vordergründig geht es um den als Zukunftshoffnung bezeichneten Wasserstoff. Dieser Treibstoff lässt bei seiner Verbrennung kein Kohlendioxid, sondern lediglich Wasser und Wärme entstehen. Zwar ist Wasserstoff weltweit ausreichend verfügbar, jedoch muss eine große Menge an Energie aufgewendet werden, um diesen Rohstoff durch die Aufspaltung von Wasserstoff und Sauerstoff herzustellen. Eine Möglichkeit der Energieerzeugung stellt die künstliche Sonne dar, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Die Forschungsanlage „Synlight“ bietet bereits Potenzial die Erneuerbaren Energien weiterhin auszubauen und die Entwicklung der Energiewende voranzutreiben. Die Herstellung von Wasserstoff mittels Solarstrahlung ist den Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits vor drei Jahren gelungen. Nun soll dieses Verfahren weiter ausgebaut und erforscht werden, um das Interesse bei größeren Anwendungen und der Industrie zu steigern.

Die Kosten für das Projekt liegen bei 3,5 Millionen Euro und werden vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Bundeswirtschaftsministerium getragen, so www.energiezukunft.eu. Die Forschungsprojekte seien von hoher Relevanz, um die Energiewende final umsetzen zu können, kommentiert der Umweltminister Herr Remmel.

Donnerstag, 6. April 2017

Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland


Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland
Uwe Wagschal / pixelio.de 
In Deutschland hat sich die Elektromobilität bisher noch nicht durchsetzen können.

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) sorgt für die stetige Weiterentwicklung der Elektromobilität und somit für die Durchsetzung auch in Deutschland.

Bei den bereits entwickelten Modellen vom Darmstädter Institut handelt es sich um ein Generator-elektrisches Versuchsfahrzeug (GEV/ one) und ein Tesla, berichtet www.sonnenseite.de. Das Generator-elektrische Fahrzeug stellt ein komplett neues Konzept dar und erzeugt seine gesamte elektrische Energie mit Hilfe eines Gasmotors und einem Generator selbst. Folglich ist durch dieses Fahrzeug eine Unabhängigkeit hinsichtlich der Ladeinfrastruktur gegeben. Zudem bietet es eine uneingeschränkte Reichweite und gleichzeitig eine großartige Energieeffizienz, so das Internetportal www.sonnenseite.de. Laut Herrn Melz, Leiter des Fraunhofer Instituts ist somit ein echtes Nullemissionsfahrzeug entwickelt worden.

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit gilt als eines der führenden Institute im Bereich Automobilindustrie sowie Mobilitätsangebote. Seit 2009 wird an dem Durchbruch und der Weiterentwicklung der Elektromobilität kontinuierlich gearbeitet. In einem aktuellen Forschungsprojekt in Hessen wurde ein Prognosemodell entwickelt. Dieses liefert den Nutzern der Elektrofahrzeuge bereits vor Beginn der Fahrt relevante Informationen bezüglich ihres Verbrauches sowie ihrer Reichweite.

Weitere Entwicklungen seitens der Fraunhofer Gesellschaft, wie beispielsweise Leichtbaugehäuse für Traktionsbatterien werden folgen. Im Vordergrund bei der weiteren Entwicklung der Elektrofahrzeuge stehen die Batteriesysteme, die bis zu einem Drittel des Gesamtgewichtes ausmachen und fast die Hälfte der Herstellkosten bilden. Idealerweise müssen Hersteller die Betriebssicherheit sowie Zuverlässigkeit von Elektrofahrzeugen über die komplette Fahrzeuglebensdauer garantieren, schreibt www.sonnenseite.de.

Auch das Das Fraunhofer-Institut bietet Prüf- und Nachweisverfahren für Batteriesysteme. Im Jahr 2015 wurden neue Prüfprozeduren entwickelt, sodass multiphysikalische Prüfungen für komplette Batterien, Batteriemodule oder Komponenten möglich sind. Durch modernste Prüfanlagen ist eine Berücksichtigung der thermischen und klimatischen Bedingungen auf das Prüfobjekt möglich.

Dienstag, 4. April 2017

Kritik an Autobauer: Fahrzeuge nicht umweltfreundlich genug


ADAC verzweifelt nach Ökotest an Autobauern
Rainer Sturm/ pixelio.de
Ein Ökotest des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) belegt, dass nicht nur Dieselfahrzeuge erhebliche Emissionsprobleme aufweisen, sondern auch Benziner betroffen sind. Dies führt zu einer deutlichen Kritik durch den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club an die Autobauer, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Eine Überprüfung der Dieselfahrzeuge zeigt deutlich, dass der überwiegende Anteil einen zu hohen Schadstoffausstoß aufweist. Eine große Rolle in diesem Zusammenhang spielen die Nichtbeachtung der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide. Zudem geht aus dem Test hervor, dass neue Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 6 nicht unbedingt sauberer sein müssen als Euro-5-Modelle, schreibt www.energiezukunft.eu.

Durch den Dieselskandal von Volkswagen sind die Abgasprobleme bei Dieselfahrzeugen bereits bekannt. Durch den Eco-Test des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) ist festzustellen, dass die Benziner die Grenzwerte ebenfalls deutlich überschreiten. Für den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) ist dieses Ergebnis sehr ernüchternd. Dieser beschuldigt die Autobauer, dass die Abgassysteme nicht auf dem aktuellen technischen Stand seien, berichtet www.energiezukunft.eu. Insgesamt wird zu wenig seitens der Hersteller unternommen, um die vorhandenen Emissionstechnologien für den Umweltschutz zu nutzen, erklärt Herr Burkhardt vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC). Zudem ist es kaum noch möglich, Autos guten Gewissens seinen Mitgliedern empfehlen zu können, berichtet Herr Kolke vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC).

Dienstag, 28. März 2017

Eine Realisierung der Klimaziele nicht mehr möglich


Eine Realisierung der Klimaziele nicht mehr möglich
Rolf Handke / pixelio.de
Aus Daten einer Studie und des Umweltbundesamts geht ein deutschlandweiter Anstieg der Treibhausgase im Jahr 2016 hervor, berichtet www.energiezukunft.eu. Der eindeutige Anstieg ist auf den Verkehrssektor zurückzuführen. Insgesamt wurde mehr Diesel getankt und der Güterverkehr hat ebenfalls zugenommen, so das Umweltbundesamt. Auch der Flugverkehr hat im Jahr 2016 angezogen.

Im Energiebereich ist ein leichter Rückgang hinsichtlich der Emissionen zu erkennen. Jedoch werden die Einsparungen durch die eindeutige Steigerung des Erdgasverbrauchs blockiert. Ein großes Problem stellen die klimaschädlichen Kohlekraftwerke dar, die seitens der Bundesregierung nicht abgeschaltet werden sollen. Die Grünen bestehen auf einen Abbau der erheblichen Überkapazitäten. Die Realisierung der Klimaschutzziele bis 2020 sind nicht mehr möglich, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Im Vergleich zu 1990 lautete das Ziel 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen. Die Reduzierung der Treibhausgase ging nur sehr schleppend voran, bisher wurde der Wert nicht einmal um 30 Prozent verringert und die Zeit wird knapp.

Somit ist die Umsetzung der Klimaschutzziele zunächst verloren. Das Steuerprivileg für Diesel soll eingestellt werden und die Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz sowie alle Lkw-Klassen ausgedehnt werden, kommentiert die Chefin des Umweltbundesamts, Frau Krautzberger. Folglich sind die Möglichkeiten, etwas zu verändern gegeben und scheitern nun an der Umsetzung. Im Verkehrssektor besteht Handlungsbedarf. Die Bundesregierung ist somit aufgefordert die Verkehrswende voranzutreiben und eine nachhaltige Verkehrspolitik zu schaffen. Insgesamt ist eine Beteiligung des Verkehrssektors am Klimaschutz unerlässlich.

Donnerstag, 23. März 2017

Deutlicher Ölpreisanstieg ab 2020


Deutlicher Ölpreisanstieg ab 2020
Rainer Sturm / pixelio.de
Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet einen Ölpreisanstieg durch die stetig steigende Nachfrage nach Erdöl.

Aus der Fünfjahres-Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) geht hervor, dass bereits in wenigen Jahren ein starker Ölpreisanstieg zu erwarten ist, berichtet www.energiezukunft.eu. Zwar ist ein Anstieg der Fördermengen in den nächsten Jahren in den Vereinigten Staaten, Kanada und Brasilien festzustellen, jedoch ist dieser nicht schnell genug, um die Nachfrage zu den aktuellen Marktpreisen langfristig zu decken.

Der Anstieg der Erdölnachfrage ist laut der Internationalen Energieagentur auf das starke Wachstum der Entwicklungsländer zurückzuführen. Hinsichtlich der Elektromobilität sowie der nachhaltigen Wärmeversorgung sind diese Entwicklungen positiv zu bewerten. Dennoch werden Elektrofahrzeuge auch zukünftig nur in geringen Mengen herkömmliche Fahrzeuge ersetzen, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Einschätzungen zufolge gilt die Elektromobilität trotzdem als wichtiger Faktor hinsichtlich der weltweiten Ölnachfrage.

Die Umsetzung des Kaufs eines Elektrofahrzeuges scheitert nach wie an den hohen Anschaffungskosten, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Realisiert sich der Kostenanstieg der Ölpreise, stehen den höheren Anschaffungskosten deutlich geringere Verbrauchskosten gegenüber.

Durch den sehr geringen Ölpreis im Vorjahr gerät die Marktentwicklung laut des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) ins Stocken. Aufgrund der erwarteten Ölpreisentwicklung der Internationalen Energieagentur könnte sich dies jedoch wieder ändern. Zudem sind die Pelletpreise stetig gesunken, schreibt www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 21. März 2017

Bambusfahrrad mit Mittelmotor


Bambusfahrrad mit Mittelmotor
tokamuwi / pixelio.de 
Das Bambusfahrrad „My Volta“ mit einem Mittelmotor ist ab Frühjahr 2017 verfügbar. Die Fahrräder aus Bambus zeichnen sich durch beste Fahreigenschaften sowie Nachhaltigkeit aus, berichtet das Internetportal www.ebike-news.de. Die Firma my boo bietet mit Partnern in Ghana das erste Elektrofahrrad mit einem integrierten Mittelmotor im Hart-Gras-Rahmen an. 

Im Vordergrund des Produktes stehen ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Bereits im Jahr 2013 wurde durch das Projekt Yonso in Ghana ein Bambus-Workshop angeboten. In diesem Workshop „Boomers“ werden arbeitslose Menschen gefördert und ausgebildet, schreibt www.ebike-news.de. Um die Ausbildung der Bambusrad-Mechaniker/ innen voranzutreiben, wird diese durch einen Teil des Kaufpreises unterstützt.

Bambus zeichnet sich durch die am schnellsten nachwachsende Pflanze der Welt aus und wächst teilweise bis zu 30 cm am Tag. Der Rohstoff bietet Flexibilität sowie Bruchsicherheit und ist vielseitig, beispielsweise im Gerüst- und Fahrzeugbau einsetzbar. Ein weiterer Vorteil des Materials stellt das niedrige Gesamtgewicht von etwa 19,5 Kilogramm dar. Durch das nachgiebige Material werden Stöße und Vibrationen gedämpft und sorgen so für ein angenehmes Fahrgefühl. Der Erneuerbare Werkstoff besitzt eine hohe CO2-Speicherkraft, wodurch im wachsenden Zustand ein gutes Klima gewährleistet wird. Durch die Trocknung und Verarbeitung der Bambusstangen ist eine lange Haltbarkeit sowie Stärke des Materials gegeben.

Aus dem wachsenden Bambus in der Ashanti Region in Ghana, der eine gute Qualität aufweist, werden durch die Mitarbeiter die besten Stangen für den Rahmenbau herausgesucht, berichtet www.ebike-news.de. Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit wird durch die Trocknungszeit von mehreren Monaten, sichergestellt.

Die Fertigung des Rahmens nimmt etwa 80 Stunden Handarbeit in Anspruch. Um die Bambusrohre an die Alu-Teile zu befestigen ist Harz nötig, der über Nacht trocknet. Eine stabile Einfassung wird durch die Umwicklung der sensiblen Verbindungsstücke mit in Harz getränkten Hanfseilen gewährleistet. Nun ist es notwendig die Unebenheiten des verklebten Rahmens durch Ab- und Zurechtschleifen zu beseitigen, um sich final dem Qualitätscheck zu unterziehen. Nach erfolgreicher Prüfung werden diese dann nach Nordeuropa verschifft. Dort wird der Rahmen durch Lackierarbeiten des Kieler Teams wetterfest gegen Kälte und Nässe gemacht. Je nach Kundenwünschen wird das Fahrrad durch die Zweiradmechaniker mit einem Fahrwerk, Bremsen und Lenkstange ausgestattet. Auf der Internetseite besteht die Möglichkeit sich das Fahrrad durch den Konfigurator individuell zusammenzustellen. Die Preisspanne liegt bei etwa 1.799 und 2.290 Euro. Um eine abschließende Sicherheit des Naturmaterials zu gewährleisten, findet eine Prüfung durch das Testlabor Efbe Prüftechnik GmbH statt.

Ab dem Jahr 2017 ist das erste Bambus Elektrofahrrad mit Mittelmotor auf dem Markt, bei dem der Motor in das untere Schenkeldreieck des Fahrradrahmens integriert worden ist. Der Akku, der sich unter dem Gepäckträger befindet, hat eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern und weist eine Kapazität von 418 Wattstunden auf. Die hochwertige Ausstattung des „My Volta“ umfasst Shimano Scheibenbremsen, Bambus-Schutzbleche, eine Busch und Müller 30 Lux LED Beleuchtung und eine Nexus 8-Gang Nabenschaltung, schreibt das Internetportal www.ebike-news.de. Eine Suntour Federgabel sorgt dafür, dass sich die Bodenunebenheiten nicht so stark auf den Fahrer übertragen. Der Preis für das ab Frühjahr verfügbare Elektro-Fahrrad „My Volta“ liegt bei 3.799 Euro.

Donnerstag, 16. März 2017

Radschnellweg im Ruhrgebiet


Radschnellweg RS1 im Ruhrgebiet
Katharina Wieland Müller / pixelio.de
Der Radschnellweg soll eine Attraktivität für Pendler schaffen, sodass das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel angesehen wird, berichtet das Internetportal www.zeit.de. Der erste Abschnitt des Radschnellweges (RS1) wurde zwischen Essen und Mülheim errichtet. Die Radverkehrswege weisen eine Breite von vier Metern und eine Länge von 10,4 Kilometern auf. Diese Alternative zu der Autobahn 40 bieten für die Radfahrer eine Fahrt ohne Zwischenstopps. Lediglich in Essen existiert eine Ampel, ansonsten ist eine durchgängige Fahrt für Radfahrer gewährleistet.

Durch den Radschnellweg (RS1) soll der Radverkehr stetig gesteigert und folglich der Autoverkehr entlastet werden. Die Landesregierung möchte für Radfahrer ein gleichwertiges Verkehrsmittel für den Alltags- und Pendlerverkehr ermöglichen. Der erste Meilenstein wurde durch die Errichtung der Strecke bereits gesetzt, so www.zeit.de.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die Anzahl der Fahrradfahrer durch mobile Messstationen ausgewertet und festgestellt, dass es sich um eine Pendlerstrecke handelt. Die Kernzeiten der meisten Radfahrer sind demnach morgens und am späten Nachmittag.

Eine Machbarkeitsstudie besagt, dass täglich mehr als 50.000 Autofahrer von der Autobahn 40 alternativ auf den Radschnellweg wechseln könnten.

Zurzeit ist die Umsetzung weiterer Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen geplant, bei denen Standards, wie breite Fahrspuren, Servicestationen, Beleuchtung sowie ein Winterdienst einzuhalten sind. Um den Bau der Radschnellwege voranzutreiben, sollen diese als neue Wegekategorie eingeführt werden, so der Verkehrsminister Herr Groschek. Damit in weiten Teilen das Land Nordrhein-Westfalen für den Bau und ihren Unterhalt der Radschnellwege verantwortlich ist, sollen diese per Gesetz gleichberechtigte Landesstraßen werden, schreibt www.zeit.de.

Im Vordergrund der Radschnellwege stehen Schnelligkeit und Sicherheit, aufgrund der klaren Trennung zum Autoverkehr. Die Radschnellwege bieten eine direkte Verbindung zwischen den Städten. Ziel ist es bis 2020 den längsten Radschnellweg Europas mit einer Länge von 101,7 Kilometern zu realisieren. Die Kosten belaufen sich auf 184 Millionen Euro. In diesen Kosten sind diverse Brückenbau- und Sanierungsprojekte, Beleuchtung sowie Servicestationen bereits berücksichtigt.

Der Radschnellweg soll im Gegensatz zu anderen Straßenbauprojekten nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Gewinn bringend sein. Das Verhältnis für den Radschnellweg liegt bei 4,8, folglich bringt jeder investierte Euro, 4,80 Euro ein, so die Autoren der Kosten-Nutzen-Analyse. Ein Straßenbauprojekt hingegen liege gerade mal bei einem Wert von 1.

Für viele der Bewohner nahe dem Radweg ist der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad interessant. Ein stressfreier Arbeitsweg ist durch überfüllte öffentliche Verkehrsmittel sowie Stau kaum noch möglich, berichtet www.zeit.de. Zudem ist eine stetig zunehmende Anzahl der Pendler festzustellen, wodurch es immer voller auf den Straßen wird.

Laut des Institutes der Deutschen Wirtschaft liegt die durchschnittliche Entfernung der Hälfte der Arbeitnehmer zum Arbeitsplatz bei maximal 10 Kilometern, wodurch eine durchaus machbare Distanz für Radfahrer und Fahrer mit einem Pedelec gegeben ist.

Die Anzahl der Elektrofahrräder soll bis 2018 weiterhin zunehmen, so wird das Potenzial an möglichen Fahrradpendlern erhöht, die längere Strecken zurücklegen, schreibt www.zeit.de.

Jedoch müssen die Radwege auch hinsichtlich der Kosten realisiert werden können. Auch der Bund hat einen Teil der Kosten zu tragen, so der Verkehrsminister Herr Groschek. Ziel des Verkehrs- und Umweltministeriums ist es den Verkehr klimafreundlich zu gestalten und somit die Nahmobilität und den Radverkehr zu fördern, daher erwartet Herr Groschek eine Kostenbeteiligung am Aus- und Umbau des Radschnellweges seitens der Umweltministerin.

Der Bau des ersten Teils zwischen Essen und Mülheim wurde mit Fördermitteln finanziert. Das regionale Ökologieprogramm steuerte 80 Prozent und der Regionalverband Ruhr (RVR) 20 Prozent bei. Bezüglich der aktuellen Finanzierung besteht noch Diskussionsbedarf, welches Förderprogramm zu der Finanzierung passt, schreibt www.zeit.de.

Der Verkehrsminister Herr Groschek bleibt bei seiner Forderung, dass der Bund einen Teil des Geldes übernehmen soll. Die Attraktivität, dass die Menschen aus eigener Kraft unterwegs sein möchten, soll durch die entsprechende Gestaltung der Städte realisiert werden.