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Montag, 11. April 2011

Bundesregierung kürzt Gebäudesanierungsprogramm für 2012

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de
Wie das Internetportal EnBauSa.de berichtet, will die Bundesregierung im kommenden Jahr die Finanzmittel für das bundesweite Gebäudesanierungsprogramm zur CO2-Reduzierung drastisch kürzen. So sollen für die energetische Sanierung und die Neubauförderung nicht mehr – wie in 2011 der Fall – 936 Millionen Euro, sondern nur noch rund 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Der BSI (Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.) vertrat bereits im März diesen Jahres die Auffassung, dass mindestens fünf Milliarden Euro jährlich erforderlich sind, um die im „Energiekonzept“ der Bundesregierung angestrebten 2% Sanierungsquote und die genannten Klimaschutzziele zu erreichen. Die für 2012 geplanten 50 Millionen Euro sind demnach ein völlig falsches Signal.

Mit dem von der Bundesregierung angestrebten Kürzungsvorhaben ist es überaus zweifelhaft, ob die Bundesregierung ihre CO2-Einsparungsziele weiter erreichen kann. Denn neben der Nutzung von Erneuerbaren Energien ist eine gleichzeitige und nachhaltige Energieeinsparung unabdingbar. Maßgebliche und wichtige Förderanreize gehen durch eine Mittelkürzung verloren. Dies gefährdet die Klimaschutzziele und ist unverantwortlich.

Hauseigentümer, die mit dem Gedanken spielen, ihr Eigenheim zu sanieren, sollten daher noch dieses Jahr handeln für den Fall, dass die Sparpläne 2012 umgesetzt werden. Derzeit sind noch Fördergelder (Zuschüsse & Kredite) verfügbar. Unser Tipp: Jetzt handeln und Zuschüsse sichern!

Freitag, 8. April 2011

Nachbeben in Japan führt zu einem Wasserleck in einem weiteren AKW in Onagawa

Durch ein Nachbeben der Stärke 7,4 ist in Japan ein weiteres Atomkraftwerk von der radioaktiven Katastrophe betroffen. Obwohl der betreffende Meiler in Onagawa abgeschaltet ist, ist das Strahlenrisiko hoch, da Wasser aus dem Becken zweier Reaktoren austritt, in denen alte Brennelemente lagern. Dieses Wasser sei nach Betreiberangaben (!) nicht radioaktiv verseucht. Betreiber des Kraftwerkes ist die Firma Tohoku Electric.

Quelle: gmx.de, tagessschau.de

Donnerstag, 7. April 2011

Weyher Modernisierungstag / Bauen & Energie

In diesem Jahr ist der Weyher Modernisierungstag des Klimaschutzbündnisses KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS in das Frühlingsfest der Firma Warneke integriert. Im Fokus der Veranstaltung steht das Thema Bauen. Hierbei darf natürlich die Energieberatung nicht fehlen, weshalb enerpremium mit einem eigenen Stand vertreten ist. Neben den spezifischen Themenbereichen gibt es reichlich Unterhaltung durch ein attraktives Rahmenprogramm für Alt und Jung.

Das Event findet am kommenden Samstag & Sonntag (09. und 10. April 2011) jeweils von 10.00-18.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Gewerbegebiet Dreye-Ost (Firma Warneke), Gutenbergstraße 14 in Weyhe.

Weitere Infos gibt es unter http://www.warneke-baustoffe.de/.

Dienstag, 5. April 2011

Info-Abend: Wettbewerbsfaktor Energie – Mit Energieeffizienz & Beleuchtung zum Erfolg

Am Montag, den 11.04.2011 veranstaltet das Klimaschutzbündnis KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS einen Info-Abend mit dem Titel „Wettbewerbsfaktor Energie: Mit Energieeffizienz & Beleuchtung zum Erfolg“. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und endet um 21.15 Uhr im Rathaus der Gemeinde Weyhe (Raum-Nr. 233/Ratssaal, Rathausplatz 1).

Die Steigerung der Energieeffizienz führt im eigenen Unternehmen über Kosteneinsparungen unmittelbar zu Wettbewerbsvorteilen gegenüber den Mitbewerbern. Durch Energieeinsparungen können andere Unternehmensbereiche wie z.B. das Marketing finanziell besser ausgestattet werden. 

Hätten Sie das gewusst? Allein in Deutschland ließen sich zwei Atomkraftwerke einsparen, wenn ausschließlich sparsamere Leuchten zum Einsatz kommen. Energiesparlampen sind zwar effizienter als Glühbirnen, jedoch in punkto Umweltverträglichkeit und Gesundheit bedenklich.

LED-Lampen sparen gegenüber herkömmlichen Halogenstrahlern und Glühbirnen zwischen 70 und 90 Prozent der Kosten ein und sind darüber hinaus weitaus umweltverträglicher. Ein kluges Energiekonzept zahlt sich daher aus – gerade für kleinere und mittlere Unternehmen!

Empfehlen Sie die Veranstaltung gerne weiter... hier geht es zum Flyer!

Montag, 4. April 2011

Erhöhte Strahlengrenzwerte für Lebensmittel / Bundesregierung informiert Bürger nicht

Die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist zwar seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ bezüglich der Strahlenwerte in Lebensmitteln, aber einen wichtigen Punkt „vergisst“ sie zu erwähnen. Die EU-weit geltenden Grenzwerte mit Blick auf die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan wurden vorletztes Wochenende deutlich erhöht! Dies teilen das Umweltinstitut München e.V. und die Verbraucherorganisation foodwatch in einer Pressemitteilung mit. Die Organisationen fordern einen sofortigen Einfuhrstopp japanischer Lebensmittel. Zudem fordert das Umweltinstitut alle Verbraucher auf, japanische Lebensmittel dringend zu meiden.

„War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft“, heißt es wortwörtlich in der Meldung. Dies wirft Fragen auf. Wieso werden die Grenzwerte ausgerechnet jetzt erhöht? Wieso werden die Verbraucher nicht adäquat informiert? Ist eine Erhöhung der Grenzwerte rechtlich zulässig?

Hintergrund für die Anhebung der gültigen Grenzwerte sei eine nach der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1987 erlassene EU-Verordnung. Nach dieser können laut Umweltinstitut im Falle eines „nuklearen Notstandes“ die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um der Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen.

„Diese Regelung jetzt in Kraft zu setzen, ist absurd, denn es gibt in Europa keinen nuklearen Notstand und erst recht keine Nahrungsmittelknappheit. Importe aus Japan spielen für die Versorgungssicherheit der europäischen Bürger überhaupt keine Rolle“, sagten Thilo Bode (Geschäftsführer foodwatch) und Christina Hacker (Vorstand im Umweltinstitut München).  

Quelle: Umweltinstitut München e.V.

Freitag, 1. April 2011

Das Geschäft mit der Atomkraft

"Das verdrängte Risiko: Wie Deutschland und die Welt auf Atomkraft setzen" ist unser heutiger Filmtipp. Der Film thematisiert das Geschäft mit der Atomkraft. Unter anderem geht es um die Vertstrickung Deutschlands in das Atomgeschäft, denn die BRD exportiert Technik zur Nutzung von Kernenergie und unterstützt massiv Projekte im Ausland.

Mittwoch, 23. März 2011

Großdemonstrationen gegen Kernenergie

Für den kommenden Samstag (26.03.2011) sind in Berlin, Hamburg, Köln und München Großdemonstrationen geplant, um ein weiteres Zeichen gegen die Atomkraft zu setzen.
Zehntausende Menschen werden dann für das Aus der Atomenergie demonstrieren.

Hier die Startzeiten und Orte der Demos:

-         Berlin, 12.00 Uhr, Potsdamer Platz
-         Hamburg, 12.00 Uhr, Moorweide/Dammtor
-         Köln, 14.00 Uhr, Deutzer Werft
-         München, 14.00 Uhr, Odeonsplatz

Weitere Infos gibt es unter http://anti-atom-demo.de/