enerpremium

Donnerstag, 8. September 2011

Effektivzins ab 1%: Zinssenkung im KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“

Die KfW reduziert die Zinssätze für die Sanierungsprogramme 151 und 152 erneut. Auf diese Weise profitieren alle Sanierer von unglaublich günstigen Zinskonditionen, die die Rentabilität einer Sanierungsmaßnahme zusätzlich erhöhen. Günstiges Fremdkapital ist überaus wichtig, wenn es um den Klimaschutz geht. Insofern ist die wiederholte Zinssenkung geradezu ein Segen für alle Sanierungswilligen. Zusätzlich profitieren Umwelt, Staat und Wirtschaft.

Seit Mai gab es mehrere Zinssenkungen (zum 25. Mai 2011, zum 05. Juli, zum 27. Juli, zum 17. August und nun wieder zum 07. September). Es handelt sich somit nahezu um eine ganze Welle von Senkungen.

Bei der Finanzierung einer Sanierungsmaßnahme oder so genannten Maßnahmenkombinationen zahlte der Kunde bei zehn Jahren Kreditlaufzeit und zwei tilgungsfreien Jahren zum 17.08.2011 noch 1,15% effektiv bei einem stabilen Zins über die gesamte Laufzeit. Seit gestern liegt der Zins nur noch bei 1% (effektiv) für dieselbe Laufzeit, die gleiche Zinsbindung und ebenfalls zwei Tilgungsfreijahren. Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt 1% effektive Zinsen für Fremdkapital gezahlt?

Rechnet man nun noch die Energie- und Kostenersparnis durch die Energieeinsparmaßnahmen hinzu, ist eine Investition in das Eigenheim auch in punkto Altersvorsorge eine lohnende Angelegenheit. Somit ist die energetische Sanierung eine überaus gute Kapitalanlage, die hohe und vor allem sichere Renditen verspricht. Viele positive Nebeneffekte sind gleich inklusive: Entschärfung der Energiekosten-Preisspirale (Gas, Öl usw. werden seit Jahren immer teurer) und nachhaltige Steigerung des Immobilienwertes.

Maximal mögliche Einsparungen bei unterschiedlichen Sanierungsmaßnahmen, die sich erfahrungsgemäß gemäß Energieeffizienzagentur ENEFFA ergeben können, stellen sich beispielsweise wie folgt dar:

- Neues Heizsystem: Bis zu 40% Einsparung
- Außenwanddämmung; Bis zu 30% Einsparung
- Neues Dach: Bis zu 22% Einsparung
- Neue Fenster: Bis zu 17% Einsparung
- Kellerdämmung: Bis zu 15% Einsparung

Wenn Zinsersparnisse auf Kostenersparnisse treffen, ist man in einer geselligen und vor allem gewinnbringenden Runde. Höchste Zeit also, die Gunst der Stunde zu nutzen.

Die Konditionen der KfW im Detail:

Quelle: KfW
Abschließender Hinweis für Selbstfinanzierer: Bei einer Finanzierung aus Eigenmitteln gewährt die KfW bei Einzelmaßnahmen oder Einzelmaßnahmenkombinationen einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 5% der Bruttoinvestitionskosten. Je nach energetischem Niveau sind jedoch noch höhere Zuschüsse bis maximal 13.125 Euro pro Wohneinheit erzielbar. Somit gibt es also auch viele Vorteile für die so genannten Selbstfinanzierer.

HINWEIS (22.09.2011): Der Zinssatz liegt nun für alle Sanierungsmaßnahmen einheitlich und effektiv bei einem Prozent, siehe hier.

Dienstag, 6. September 2011

Energiespartage 2011

Die Firma Kliemisch Heizung + Sanitär GmbH veranstaltet in diesem Jahr ihre Tage der offenen Tür und lädt Interessierte dazu ein, am 16. und 17. September 2011 einen Blick hinter die Kulissen des Betriebes zu werfen.

Hierbei besteht die Gelegenheit, in einem persönlichen Gespräch alles aus den Bereichen Wasser, Wärme und Wohlbehagen in Erfahrung zu bringen. Auch die Energieberatung enerpremium wird an beiden Tagen anwesend sein und Fragen rund um die Themen Fördermittel, Erneuerbare Energien und Haussanierung beantworten.

Am 16. September sind die Türen von 14 Uhr bis 18 Uhr und am 17. September von 10 Uhr bis 17 Uhr in der Dünsener Straße 7 in 27755 Delmenhorst geöffnet.

Montag, 5. September 2011

Energieberatung im Weyher Rathaus

Am kommenden Donnerstag (08.09.11) findet im Weyher Rathaus im Zimmer R 301 ein Energieberatungstag zum Thema energetische Dachsanierung statt.

Dort steht den Interessierten dieses Mal Herr Andreas Feldhoff als Energieberater zur Verfügung, der gegen ein geringes Entgelt alle Fragen rund um das Thema der energetischen Dachsanierung erläutert. Eine Dachsanierung spart pro Jahr bis zu 22% Energie und Kosten ein. Die Beratung dauert pro Person etwa 60 Minuten.

Die Beratungen beginnen um 16 Uhr und enden um 18 Uhr.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Dazu melden Sie sich bitte bei Herrn Dieter Helms unter der Telefonnummer 04203/71218 an.

Diese Veranstaltung wird von der Gemeinde Weyhe zusammen mit dem Kooperationsbündnis KLIMASCHUTZ Weyhe Plus organisiert und findet an jedem 2. Donnerstag im Monat im Rathaus von Weyhe statt.

Freitag, 2. September 2011

Fleischkonsum ist Wasserverschwendung

Dass der weltweite Fleischkonsum wenig förderlich für die Umwelt ist, dürfte vielen bekannt sein. Welche Folgen die Fleischindustrie aber für den Wasserhaushalt unseres Planeten hat, wird noch zu wenig diskutiert. Zu diesem Thema konferierten vom 21.-27. August Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Umweltorganisationen bei der Weltwasserkonferenz in Stockholm.

Bild: adel / pixelio.de
Die PETA Deutschland e.V. macht überdies auf die Tatsache aufmerksam, dass zur Herstellung tierischer Produkte weitaus mehr Wasser verbraucht wird, als es für die gleiche Menge pflanzlicher Produkte nötig ist. Die Organisation ruft die Verbraucher auf, ihre Ernährungsweise zu überdenken. Dass die pflanzliche Lebensweise weitaus weniger Wasser verbraucht als eine tierische, geht auch aus zahlreichen Studien hervor. Beispiele hierfür werden in der Produktgalerie des Water Footprint Networks aufgeführt - hier zeigt sich, dass für ein Kilogramm Fleisch ein Wasservolumen aufgewendet wird, mit dem man die fünfzehnfache Menge an Kartoffeln anpflanzen könnte und dass für die Produktion von einem Glas Milch 200 Liter Wasser benötigt werden.

Dazu kommt die Tatsache, dass die Tierwirtschaft nicht nur das Wasser verschwendet, sondern auch wasserverschmutzend ist. Dies geht aus dem Bericht ,,Der lange Schatten der Tierwirtschaft" der UN Welternährungsorganisation hervor. Schließlich wird nicht nur Wasser zum Anbau der Futterpflanzen, sondern auch zum Tränken der Tiere benötigt, hinzu kommen die Abwässer der vielen Tiere aus der Intensivhaltung, die ungeklärt in den Wasserkreislauf gelangen. Dies führt insgesamt zu einer Beschränkung der Qualität und verfügbarer Menge.

Wir haben mit unserem Verhalten also großen Einfluss auf die Nutzung der Wasservorräte unseres Planeten und sollten unsere Einstellung zur Fleischindustrie überdenken.

Quelle: PETA Deutschland e.V. 2011

Donnerstag, 1. September 2011

Licht aus für die 60 Watt Glühlampe

Die Glühlampe ist unwirtschaftlich und aus energetischer Sicht ineffizient. Daher hat die EU schon am 08.12.2008 ein Glühbirnenverbot beschlossen, das nun schrittweise greift. Ab heute (01.09.2011) gibt es nun auch die klassische 60 Watt Glühlampe im Handel nicht mehr zu kaufen. Das Verbot bezieht sich auf die Verbreitung ineffizienter Glühbirnen und damit nun auch auf die 60 Watt Glühlampe.

wrw / pixelio.de
Und es gibt bereits eine gute und zukunftweisende Alternative: Die LED-Technik. Diese Technik ist Energiesparlampen in Sachen Umweltwirkung überlegen, da LED-Technik ohne giftiges Quecksilber auskommt. Mit LED können gegenüber Glühlampen bis zu 80% Energie und Kosten eingespart werden (siehe enerpremium-Blog).

Gemäß der Initiative EnergieEffizienz der dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) lässt sich bereits durch den Austausch einer 60-Watt-Glühlampe gegen eine 11-Watt-Energiesparlampe eine Stromkostenersparnis von nahezu 120 Euro erzielen (Quelle: nachhaltigkeben.de).

Überaus traurig, wenn nur 20% der Deutschen überhaupt von dem Glühbirnenverbot wissen. Denn laut einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von OSRAM unter über 1.000 Bundesbürgern, weiß nur knapp jeder Fünfte von dem Verbot, (siehe sonnenseite.com).

In jedem Falle gibt es Einsparpotenziale von bis zu 80 Prozent, die mit Leichtigkeit erschlossen werden können. Für nahezu jeden Sockel gibt es mittlerweile LED-Lampe. Somit heißt die Devise: Rausschrauben, reinschrauben und lossparen!

Montag, 29. August 2011

Energieeffizient Sanieren: Sanierungsquote in Deutschland rückläufig

In diesem Jahr sind die hocheffizienten energetischen Gebäudesanierungen in der BRD nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurückgegangen. Gründe für diese Entwicklung sind laut dena vor allem die extreme Verunsicherung der Verbraucher durch den Streit um die zusätzlichen steuerlichen Anreize und die finanziell nicht ausreichenden Förderprogramme für energetische Gebäudesanierungen. Nach Angaben des Fachmagazins „Gebäudeenergieberater“ hat die dena daher die Bundesregierung und die Bundesländer aufgefordert, eine schnelle Lösung im Steuerstreit zu finden und das Fördervolumen auf 5 Mrd. Euro zu erhöhen.

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Die dena hat deshalb die Bundesregierung und die Bundesländer aufgefordert, eine schnelle Lösung im Streit um die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung zu finden und das Fördervolumen auf 5 Mrd. Euro zu erhöhen.

„Wenn die steuerliche Erleichterung der Gebäudesanierung nicht kommt, ist eine große Chance vertan. Die Bundesregierung muss jetzt dringend handeln und den Vermittlungsausschuss anrufen, um den Steueranreiz für hocheffiziente energetische Sanierungen doch noch zu retten. Außerdem muss die Steuererleichterung auch auf Teilsanierungen ausgeweitet werden. Die von der Bundesregierung angestrebte und notwendige Verdoppelung der Sanierungsrate auf 2 % ist sonst nicht zu schaffen“, so der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung Stephan Kohler.

Volkswirtschaftlich - so hat es eine im Auftrag des Verbändekreises Energieeffizienz und Klimaschutz durchgeführte Studie laut dena bewiesen - spült die staatliche Sanierungsförderung erheblich mehr Geld in die Kassen von Bund, Ländern und Kommunen, als sie den Staat kostet.

Hinweis: Die Zinskonditionen für energetische Sanierungen sind derzeit überaus günstig. Weitere Infos zu den aktuellen Zinskonditionen gibt es hier!

Quelle: geb-info.de

Montag, 22. August 2011

Brand im Atommülllager Asse

Nach Angaben des NDR kam es am vergangenen Samstag im Landkreis Wolfenbüttel in dem Atommülllager Asse zu einem Schwelbrand aufgrund eines technischen Defekts an einer Schaltanlage im ersten Kellergeschoss des Gebäudeteils 12. Dabei hätte jedoch keine Gefahr für Personen und Atommüll bestanden, da in dem betreffenden Gebäudeteil keine radioaktiven Stoffe lagern, so der NDR weiter.