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Freitag, 11. Mai 2012

Unabhängigkeit mit dem Speicher S10

Mit dem Lithium-Ionen-Batteriesystem können erstmalig 80 % Eigenverbrauchsanteil erzielt werden.
Herr Ewald Bauer aus Saerbeck hatte das große Glück einer der ersten Nutzer des S10 Speichers der AS Solar GmbH  zu sein. Wie er laut www.sonnenseite.com berichtet, läuft das Gerät stabil. Er finde es beeindruckend, den Ladezustand, den Eigenverbrauchsanteil und die Autarkiequote (Unabhängigkeitsquote) im Internet nachzuverfolgen. Außerdem, so Bauer, sei er sehr stolz auf das erste Lithium-Ionen-Batteriesystem, das er als Vorzeigeprojekt sieht, bei dem viele Mitmenschen von der Technologie überzeugt würden.

Bild: RainerSturm  / pixelio.de
Ein weiterer Vorteil dieses Speichers ist die Unabhängigkeit von den Stromversorgern und dementsprechend von den Kostendebatten. Auch die Diskussion um die Erweiterung der Netze wird durch diese Technologie beendet, da der Speicher die öffentlichen Netze sehr entlastet.

Des Weiteren ist ein Wechselrichter und der Energierzeugungszähler komplett integriert. Durch die Vollautomatisierung des Speichers ist gewährleistet, dass die Akkus auf direktem Wege vom Solarstrom geladen werden und nur, wenn die Akkus vollständig geladen sind, wird der überschüssige Solarstrom in das Netz eingespeist.

Seit Mai steht der Speicher S10 bei zertifizierten Installateuren in verschiedenen Größenordnungen zum Verkauf. Die Größenordnungen sind in 5,4 kWh, 7,2 kWh und 9 kWh erhältlich.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Windkraft legt im ersten Quartal deutlich zu

Wie auch die Solarstrom-Erzeugung (wir berichteten), nimmt auch die Erzeugung von Windkraft in Deutschland beständig zu. In einem Artikel von Klimaretter.info werden hierzu Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) angeführt, wonach die Windstromproduktion im ersten Quartal diesen Jahres bei 15.682 Gigawattstunden lag. Zum Abschluss des letzten Jahres wurden noch 11.594 Gigawattstunden festgestellt - ein erheblicher Zuwachs also. Nach Angaben von Klimaretter.info lassen sich mit der erbrachten Leistung rechnerisch knapp 40 Prozent aller deutschen Privathaushalte versorgen.

Bild: Margot Kessler / pixelio.de
Neben dem Zubau von Windkraftanlagen um etwa 2.000 Megawatt auf über 29.000 Megawatt macht der BDEW auch die stürmische Witterung für die Rekordleistung verantwortlich. Allein im Januar diesen Jahres konnten 7.068 Gigawattstunden Windstrom erzeugt werden - fast doppelt so viele wie im Januar 2011.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Weiterer Ausbau der Windenergie in Bremen

Wie einem Bericht des i2b-Portals vom 04.05.2012 zu entnehmen ist, plant Bremen den Austausch bestehender und den Bau von neuen Windkraftanlagen im Raum Bremen. Umweltsenator Joachim Lohse erhofft sich eine Verdopplung des Stromertrages aus Windkraft. Des Weiteren mahnt Lohse laut i2b, sich nicht mit der Verdopplung zufrieden zu geben, sondern das Ziel bis 2050 vollständig auf Erneuerbare Energien umzustellen weiterzuverfolgen.

Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Das Bremer Klimaschutz- und Energieprogramm 2020 (KEP 2020) wirkt mit verschiedenen Programmen positiv auf das oben genannte Ziel ein. Das so genannte "Repowering" (Hinweis: Im Folgenden dann nicht mehr in Anführungszeichen) ist ein großer Bestandteil der Arbeit des KEP 2020, so i2b. Das Repowering meint die Errichtung von leistungsfähigeren Anlagen an bereits bestehenden Standorten. Das Repowering wird in Bremen an 12 Standorten geplant. Konkret bedeutet das für Bremens 55 Windräder, dass nach der Umsetzung aller Maßnahmen nur noch 52 Windräder benötigt werden um damit mehr Energie als heute zu produzieren.

Außerdem baut Lohse laut i2b auf private Initiativen. Hierbei sollen einzelne Anlagen in Industrie- und Gewerbegebieten aufgestellt werden. Drei Anlagen sind schon jetzt in Planung. Für weitere läuft ein immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren.

Das Bremer Klimaschutzziel die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu reduzieren wird durch die Maßnahmen des KEP 2020 nicht erreicht. Lohse beteuert in dem Artikel aber, dass der weitere Ausbau an Erneuerbaren Energien helfen wird, die Klimaschutzlücke zu schließen.

Nach i2b-Angaben kommen folgende Standorte in Frage:

· Rekumer Marsch
· Bultensee
· Einzelanlage Oberneuland
· Arsten Süd
· Einzelanlage Mahndorf

Die geplanten Standorte Burgdamm und Oberneulander Wiesen werden aus Natur- und Lanschaftsschutzgründen nicht weiter berücksichtigt.

Bis zum Oktober sollen somit alle notwendigen Prüfungen abgeschlossen sein, um entsprechende Änderungen des Flächennutzungsplans final einzuleiten.

Dienstag, 8. Mai 2012

Grenzwerte für Radioaktivität in Lebens- und Futtermitteln gesenkt

Wie wir bereits am 04.04.2012 berichteten, wurden die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebens- und Futtermittel erst kürzlich erhöht, während in Japan die Grenzwerte gesunken sind. Nun zieht die EU nach. Jedoch nur für Lebensmittel, die aus Japan importiert werden. Für alle weiteren Produkte aus anderen Ländern gilt in Deutschland weiterhin die Tschernobyl-Verordnung, wie das Umweltinstitut München e. V. berichtet.

Bild: khv24  / pixelio.de
Bei der Tschernobyl-Verordnung liegen die Grenzwerte leider deutlich höher, als bei der Verordnung für Lebensmittel aus Japan. Sie liegen sogar über den Grenzwerten die beispielsweise in den Regionen gelten, die am meisten von Tschernobyl betroffen sind.

Das Problem: Produkte, die in den von Tschernobyl betroffenen Ländern angebaut oder produziert werden, können hohe Strahlenwerte aufweisen. Da die Richtlinien in diesen Ländern schärfer sind als bei uns, kann es passieren, dass die Produkte dort nicht verkauft werden dürfen, bei uns hingegen schon. Dementsprechend liegt es nahe, dass die Produkte nach Deutschland geschickt werden und hier verbreitet werden.

Die Problematik zeigt, dass in diesem Bereich dringender Handlungsbedarf besteht!

Montag, 7. Mai 2012

Tag der offenen Tür bei Reinhard Solartechnik in Barrien

Am 12. Mai findet von 10 - 18 Uhr in der Brückenstraße 2 bei Reinhard Solartechnik in Syke-Barrien ein Tag der offenen Tür statt.
Bild: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

An diesem Tag gewinnt man Einblicke in die Herstellung von Sonnenkollektoren. Zudem gibt es Fachvorträge über verschiedene Energiesparthemen. Auch Beratungen für Solarthermieanlagen werden angeboten, berichtet der Sonntags-Tip am 06.Mai 2012.

Die Firma Reinhard Solartechnik wurde 1975 gegründet und war zu dieser Zeit der erste Betrieb, der die Produktion und Lieferung kompletter Solarsysteme anbot. Früher belächelt und heute einer der Kompetenzführer in Deutschland, wird der Gründer Dipl.-Ing. Kurt Reinhard in Fachkreisen sogar "Solarpapst" genannt. Die zweite Generation hat nun mit Gernot Reinhard die Führung des Unternehmens übernommen. Durch hohe Qualität und Leistungsfähigkeit hat sich Reinhard Solartechnik einen guten Ruf in Solarkreisen aufgebaut. Die erste Anlage, die vor 37 Jahren installiert wurde, läuft auch heute noch störungsfrei.

Heute bietet das Unternehmen nicht nur die Herstellung, sondern auch die Anlagenplanung und Lieferung nicht nur von Solaranlagen an. Neben Photovoltaikanlagen sind auch CO2-neutrale Heizsysteme wie Pellets-Hackschnitzelsysteme und Holzkessel, wassergeführte Kaminöfen und Wärmepumpen bei Reinhard Solartechnik erhältlich.



Samstag, 5. Mai 2012

Ohne schlechtes Gewissen im eigenen Pool schwimmen

Nicht nur energieeffiziente Häuser lassen sich mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe energiesparend beheizen, sondern auch der Swimmingpool im Garten. Diese neue Technik ist für Pools noch keine Pflicht, aber auch hier können Betriebskosten umweltfreundlich gespart werden. Ein Bericht aus dem Select-Magazin (Mai 2012) erläutert, wie:

Bild: aboutpixel.de / © Steve_ohne_S
Durch doppelt isolierte Wände des Pools geht weniger Wärme an das Erdreich verloren, wodurch sich der allgemeine Aufwand der Beheizung des Pools verringert und somit eine angenehme Wassertemperatur konstant gehalten werden kann. Zusätzlich wird durch die Luft-Wasser-Wärmepumpe energiesparend und umweltfreundlich geheizt.

Eine solche Pumpe entzieht der Umgebung die Wärmeenergie und überträgt diese an das Wasser. Strom wird ausschließlich für den Betrieb der Pumpe benötigt. Das bedeutet, dass 20 % der Energie aus der Steckdose verwendet wird und 80 % aus der kostenlosen Luft der Umgebung. Wer dazu noch eine Photovoltaikanlage betreibt, muss noch weniger Strom von seinem Anbieter beziehen und kann somit weiter Geld einsparen.

Insgesamt eine sehr umweltfreundliche und effiziente Alternative zu den bisherigen Möglichkeiten.

Freitag, 4. Mai 2012

Erfreuliche Umfrageergebnisse zur Energiewende

Zu einem Ergebnis, das sicherlich alle Energiewende-Befürworter erfreuen wird, ist eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Öko-Energieversorgers LichtBlick gekommen. Laut LichtBlick wurden dafür 1000 Bundesbürger zu ihrer Meinung über die Energiewende befragt. Demnach sehen die meisten Deutschen der Zukunft Deutschland sehr positiv entgegen, was den Erfolg der Energiewende angeht - insgesamt glauben 87 Prozent der Befragten an den Wandel hin zu mehr Umweltbewusstsein durch den Ausbau Erneuerbarer Energien. Somit ist die Energiewende zumindest in den Köpfen der Bevölkerung angekommen.

Bild: Luise  / pixelio.de
Laut LichtBlick will auch ein großer Teil der Befragten mit gutem Beispiel vorangehen und innerhalb der nächsten acht Jahre den Strom für die eigene Wohnimmobilie zumindest teilweise mit einer eigenen Anlage erzeugen. Ganze 40 Prozent der Befragten glauben daran, dass in Deutschland im Jahre 2020 schon die Hälfte des verbrauchten Strom mittels Erneuerbarer Energien erzeugt wird. Die positive Einstellung der Befragten geht sogar soweit, dass 12 Prozent von ihnen angeben, sich zukünftig weniger Sorgen um die Klimaerwärmung und deren Folgen machen zu müssen.

Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick sieht nun die Politik in der Verantwortlichkeit, den Vertrauensvorschuss der Bevölkerung durch Taten zu rechtfertigen. Denn nur selten wäre ein solch gewaltiger wirtschaftlicher Umbruch, wie die Energiewende einer ist, von so viel Zustimmung und Optimismus der Menschen begleitet gewesen, so Dr. Friege weiter.
Weitere interessante Umfrageergebnisse finden Sie auf www.lichtblick.de.