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| Bild: Rainer Sturm / pixelio.de |
enerpremium
Mittwoch, 11. Juli 2012
Gartenabfälle verursachen Schäden im Wald
Viele Gartenbesitzer entsorgen ihren Grünschnitt im nahegelegenen Wald oder auf Grünflächen. Dass dies kein guter Umgang mit unserer Umwelt ist, berichtet die Internetseite www.sonnenseite.com in ihrem aktuellen Newsletter.
Die Entsorgung der Gartenabfälle muss rechtlich entweder über einen privaten Komposthaufen oder über die öffentliche Müllentsorgungsgesellschaft geregelt werden. Entsorgt man seinen Grünschnitt unrechtmäßig im Wald oder auf Grünflächen, begeht man eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Außerdem werden heimische Pflanzenarten durch die Überdüngung und die Ausbreitung der Gartenpflanzen verdrängt. Des Weiteren leidet durch die Überdüngung auch das Grundwasser unter den Gartenabfällen und führt zu einer schlechteren Wasserqualität. Dies schadet unserer Gesundheit.
Samstag, 7. Juli 2012
Bremer Unternehmen übernehmen Verantwortung
Unternehmen sind immer mehr in der Pflicht, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. In diesem Zusammenhang hilft den Unternehmen die so genannte "Corporate Social Responsibility" (CSR). Frei übersetzt handelt es sich dabei um die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. Damit ist CSR der ungezwungene Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft. Genau mit diesem Thema beschäftigt sich jetzt das Bremer Projekt "unternehmen CSR", wie das i2b-Portal berichtet.
Das Projekt wurde von der "initiative umwelt unternehmen", dem Senator für Umwelt, dem Zentrum für Multimedia und der Universität Bremen (Fachgebiet "Nachhaltiges Management") ins Leben gerufen und soll kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, sich der neuen Verantwortung zu stellen. Mehrere namhafte Unternehmen beteiligen sich bereits an dem Projekt.
Detailliertere Informationen zu diesem spannenden Projekt sind unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de zu finden.
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| Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de |
Detailliertere Informationen zu diesem spannenden Projekt sind unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de zu finden.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Mehr Zuschüsse für die Energieberatung
Hauseigentümer aufgepasst! Zum 01. Juli 2012 werden die Zuschüsse für Energieberatungen bei Wohngebäuden erhöht. Das berichtet unter anderem die Zeitschrift "Gebäude Energie Berater".
Bei einem Ein- bis Zweifamilienhaus liegt der neue Förderbetrag bei bis zu 400 Euro - bisher waren es lediglich maximal 300 Euro. Bei einem Wohngebäude mit drei oder mehr Wohneinheiten liegt der höchstmögliche Zuschuss ab dem 01. Juli bei 500 Euro statt bei 360 Euro. Außerdem können zusätzliche Stromeinsparberatungen weiterhin mit 50 Euro und Thermografien mit bis zu 100 Euro gefördert werden. Der Blower-Door-Test wird ab dem 01. Juli 2012 leider nicht mehr gefördert.
Eine Kombination der verschiedenen Förderungen ist möglich, solange der Gesamtförderbetrag nicht über 50 Prozent der gesamten Beratungskosten (inklusive Mehrwertsteuer) liegt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Auch das Team von enerpremium bietet Energieberatungen an. Schreiben Sie uns bei Bedarf!
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| Bild: Thorben Wengert / pixelio.de |
Eine Kombination der verschiedenen Förderungen ist möglich, solange der Gesamtförderbetrag nicht über 50 Prozent der gesamten Beratungskosten (inklusive Mehrwertsteuer) liegt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Auch das Team von enerpremium bietet Energieberatungen an. Schreiben Sie uns bei Bedarf!
Dienstag, 3. Juli 2012
Dezentraler Strom macht zentrale Großkraftwerke überflüssig
Den Windstrom im Norden mit dem Sonnenstrom im Süden durch Hochspannungstrassen miteinander verknüpfen - das scheint die erklärte Devise der Politik und Energiewirtschaft zu sein. Das betont auch sonnenseite.com in einem Bericht von Matthias Willenbacher. Dass diese Devise jedoch aus dem veralteten Denken in zentralisierten Versorgungsstrukturen resultiert und überaus unwirtschaftlich ist, wird jedoch oft nicht gesehen. Gerade auf diesen Aspekt weist Willenbacher auf sonnenseite.com hin.
Die Windenergie von der Nordsee muss beispielsweise in einem zentralisierten Versorgungssystem an bedeckten Tagen, an denen die Photovoltaikanlagen im Süden nur wenig Strom erzeugen, teuer in den Süden Deutschlands transportiert werden. Würde Süddeutschland hingegen selber Windenergieanlagen errichten, wäre der Ausbau des Netzes im Bereich der Höchstspannung für den Transport des Stroms von Norden nach Süden überflüssig. Dies würde Speicherbedarf und Geld für den Hochspannungstrassenbau einsparen, so sonnenseite.com. Es geht also immer um einen gesunden, regionalen Mix von regenerativen Energien. Außerdem gibt es in diesem Fall immer auch eine regionale Wertschöpfung wie der Artikel weiter ausführt.
Insgesamt sei eine Zentralisierung der Anlagen mit weiten Transportstrecken und erforderlicher Zwischenspeicherung zwei- bis dreimal kostspieliger, als eine Dezentralisierung der Anlagen, die mit kurzen Distanzen arbeitet.
Auch wir Energieberater begrüßen diese Gedankengänge: Die Energieerzeugung muss dezentral verstärkt in Bürgerhand gelegt werden, um so die Wertschöpfung auf viele kleine Energieerzeuger zu verteilen. Auf diese Weise werden große und zentrale Versorger überflüssig und die Energieversorgung wird sozusagen demokratisiert. Insgesamt ist es also wichtig, dass sich private Haushalte und Unternehmen von den großen Energieversorgern unabhängig machen, um der Energie-Preisspirale zu entkommen. Damit sich viele Bürger von Energieverbrauchern immer mehr zu Energieerzeugern entwickeln können, ist ein weiterer ungebremster Ausbau der Erneuerbaren Energien zwingend erforderlich.
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| Bild: Dieter Schütz / pixelio.de |
Insgesamt sei eine Zentralisierung der Anlagen mit weiten Transportstrecken und erforderlicher Zwischenspeicherung zwei- bis dreimal kostspieliger, als eine Dezentralisierung der Anlagen, die mit kurzen Distanzen arbeitet.
Auch wir Energieberater begrüßen diese Gedankengänge: Die Energieerzeugung muss dezentral verstärkt in Bürgerhand gelegt werden, um so die Wertschöpfung auf viele kleine Energieerzeuger zu verteilen. Auf diese Weise werden große und zentrale Versorger überflüssig und die Energieversorgung wird sozusagen demokratisiert. Insgesamt ist es also wichtig, dass sich private Haushalte und Unternehmen von den großen Energieversorgern unabhängig machen, um der Energie-Preisspirale zu entkommen. Damit sich viele Bürger von Energieverbrauchern immer mehr zu Energieerzeugern entwickeln können, ist ein weiterer ungebremster Ausbau der Erneuerbaren Energien zwingend erforderlich.
Freitag, 29. Juni 2012
235 Euro im Abfall
235 Euro werfen die Deutschen im Schnitt in die Mülltonne, wenn es um Lebensmittel geht. Dies geht aus einer Studie der Universität Stuttgart nach einem Bericht von sonnenseite.de hervor. Demnach wird in Deutschland im Durchschnitt jedes achte Nahrungsmittel in den Abfall geworfen - insgesamt 6,7 Millionen Tonnen im Jahr.
Oft werden Nahrungsmittel verschlossen weggeworfen. Die Studie erläutert, dass jährlich etwa 82 Kilogramm Nahrungsmittel pro Person entsorgt werden. Davon sind nahezu die Hälfte Obst und Gemüse. Bildlich gesehen füllen die gesamten Abfälle circa zwei Einkaufswagen. Besonders bei Milcherzeugnissen ist darauf zu achten, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht dem Verfallsdatum gleichkommt. Viele Produkte sind allgemein auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch für den Verzehr geeignet. Damit landen viele Lebensmittel völlig grundlos im Müll.
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| Bild: www.haushaltstipps.net/tipps / pixelio.de |
Donnerstag, 28. Juni 2012
Neues aus dem Vermittlungsausschuss: Solarförderung & Gebäudesanierung
Tragischerweise konnte sich der Vermittlungsausschuss immer noch nicht auf eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung einigen, was aus einer Pressemitteilung des Bundesrates hervorgeht. Demnach hat der Ausschuss die Beratungen zu diesem Thema vertagt, ohne einen neuen Termin festzusetzen.
Im Streit um die Solarstromförderung hingegen fand der Ausschuss eine Kompromisslösung. Die bereits durch Norbert Röttgen und Philipp Rösler getragene Vergütungskürzung zum 01. April 2012 bleibt trotz zahlreicher Proteste von Umweltverbänden, Bürgern, Energieberatern und Solarindustrie bestehen. Neu hinzugekommen ist nun laut Bundesrat sogar noch eine absolute Obergrenze, ab der die Photovoltaik nicht mehr gefördert wird. Sobald in Deutschland 52 Gigawatt Nennleistung installiert worden sind, soll es künftig keine Solarförderung mehr geben. Das Fachmagazin Photon stellt dazu fest, dass jetzt bereits 28 Gigawatt in der BRD installiert sind. Somit ist das Ende der PV-Förderung abzusehen.
Der jährliche absenkungsfreie Ausbaukorridor von 2.500 bis 3.500 Megawatt bleibt vorerst erhalten. Dieser Korridor soll nun nicht mehr – wie ursprünglich geplant – weiter reduziert werden. Neu ist auch die Förderung von mittelgroßen Dachanlagen von 10 bis 40 Kilowatt Nennleistung, die zukünftig mit 18,5 Cent pro Kilowattstunde gefördert werden sollen. Das ist jedoch nur ein kleines Trostpflaster für die Energiewende.
Nur am Rande in einer Protokollerklärung weist die Bundesregierung darauf hin, „(…) ein neues technologieoffenes Marktanreizprogramm mit zinsverbilligten Krediten für dezentrale Speicher bei der staatlichen KfW-Bank zu initiieren“, so der Pressetext des Bundesrates. Dafür stünden ab dem 01. Januar 2013 50 Millionen Euro zur Verfügung.
Jetzt muss der vorgelegte Einigungsvorschlag nur noch von Bundesrat und Bundestag bestätigt werden.
Dienstag, 26. Juni 2012
E-Home Elektroautos übertreffen die Erwartungen
Wie der Weser Kurier am 25.06.2012 berichtet, haben die Elektro-Autos des E-Home Projektes schon fast 290.000 Kilometer Wegstrecke hinter sich gebracht. Damit haben die Autos von der Strecke her die Erde theoretisch sieben Mal umrundet. Die Energieberatungen des Projektes hat insbesondere enerpremium durchgeführt.
Jeder Teilnehmer hat laut Weser Kurier durchschnittlich mit seinem Fahrzeug 9.000 Kilometer seit Projektbeginn zurückgelegt. Das Auto mit der größten Wegstrecke kann sogar 16.000 Kilometer aufweisen. Der Projektleiter Armin Vielhauer bestätigt, dass die Erwartungen von jährlich 5.000 Kilometern pro Auto unverkennbar überschritten wurden.
Weitere Infos zum E-Home-Projekt finden Sie hier.
Jeder Teilnehmer hat laut Weser Kurier durchschnittlich mit seinem Fahrzeug 9.000 Kilometer seit Projektbeginn zurückgelegt. Das Auto mit der größten Wegstrecke kann sogar 16.000 Kilometer aufweisen. Der Projektleiter Armin Vielhauer bestätigt, dass die Erwartungen von jährlich 5.000 Kilometern pro Auto unverkennbar überschritten wurden. Weitere Infos zum E-Home-Projekt finden Sie hier.
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