enerpremium

Dienstag, 24. Juli 2012

Fenster mit Nanotechnologie

RavenBrick, ein Unternehmen aus den USA, hat eine spezielle Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Fenster ohne Energiekosten abzudunkeln. pressetext.com berichtet, dass mit diesen Fenstern die Energiekosten eines Haushalts um bis zu 30 Prozent gesenkt werden können.

Bild: I. Rasche  / pixelio.de
Diese spezielle Schicht ist Teil eines zusätzlichen Arbeitsschrittes in der Herstellung des Glases und enthält einen wärmeempfindlichen Filter. Die Scheibe dunkelt ab, sobald der eingestellte Grenzwert des Filters erreicht ist. Dies führt dazu, dass die Scheibe bei normalen Temperaturen etwa 80 Prozent des Lichtes durchlässt und bei sehr warmen etwa 50 Prozent.

Obwohl der Hersteller noch keine Preise veröffentlicht hat, betont er, dass sich die Investition in die Fenster schon nach kurzer Zeit durch die Energieeinsparungen rechnet.


Dienstag, 17. Juli 2012

Energiewende als Mittelstandsinitiative

Bundesumweltminister Peter Altmaier möchte zusammen mit dem DIHK-Präsidenten, Hans Heinrich Driftmann, die "Mittelstandsinitiative Energiewende" ins Leben rufen, berichtet der Photon-Newsletter und bezieht sich dabei auf eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Ziel der Initiative ist es, dass sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Notwendigkeit der Energiewende bewusst machen und diese akzeptieren. So sollen Projekte in den einzelnen Regionen vorangetrieben und zur Durchführung angeregt werden.

Altmeier und Driftmann erklären, dass so genannte "Effizienzwerkstätten" eingerichtet werden sollen, damit die Unternehmen, die sich stark für die Energiewende einsetzen, mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten und neue Projekte entwickeln können.

Unter anderem bietet das Team von enerpremium auch für kleine und mittelständische Unternehmen Energieberatungen an. Schreiben Sie uns bei Bedarf!

Energieeinsparverordnung 2012: NABU fordert Nachbesserungen

Spezialisten ermitteln einen Bedarf von neun Milliarden Euro für die Sanierung der Bestandsgebäude in Deutschland. Laut des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) muss zusätzlich die Energieeinsparverordnung 2012 mit verschärften Bedingungen in Kraft treten, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Dies berichtet der Sonntags Tipp am vergangenen Sonntag.

Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Um das Energiekonzept der Bundesregierung umzusetzen, ist es notwendig, bei der Gebäudesanierung nachzubessern. Neben der Förderung der Gebäudesanierung, muss die Sanierung laut NABU zunehmend gesetzlich gefordert werden, damit das Energiekonzept der Regierung aufgeht. Die Forderung des NABU wird von rund 30 Spezialisten des sechsten Dialogforums "Klima- und Ressourcenschutz im Gebäudebestand" gestützt.

Montag, 16. Juli 2012

Neue Grenzwerte für Kohlendioxid bei Neuwagen

Die Autos, die heute auf den Straßen fahren, stoßen im Durchschnitt etwa 135,7 Gramm und Lastwagen 181,4 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Das soll sich bei Neuwagen ab 2020 laut eines Verordnungsenwurfs der EU-Kommission ändern. Dies berichtet die Internetseite sonnenseite.com.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Laut des neuen Verordnungsentwurfs sollen im Jahr 2020 noch 95 Gramm bei neuen Autos und 147 Gramm Kohlendioxid bei neuen Lastwagen ausgestoßen werden. Die WWF-Verkehrsexpertin Viviane Raddatz und Greenpeace-Sprecher Wolfgang Lohbeck plädieren jedoch für einen Grenzwert bei 80 Gramm CO2 pro Kilometer.

Der Umweltverband WWF begründet seine Aussage mit einem fehlenden zukunftsorientierten Grenzwertziel und benennt sogar die Grenze für 2025 mit 60 Gramm pro Kilometer. Greenpeace bemängelt, dass der vorgestellte Verordnungsentwurf zu viele Ausweichmöglichkeiten, zum Beispiel durch den Einsatz von Biotreibstoffen, für die Automobilindustrie bietet.

Freitag, 13. Juli 2012

Einspeisevergütung schlägt Quotensystem


In einer Umfrage zu den Vergütungsformen befürworten nur zwei Prozent der Befragten die Quotenregelung. Die Mehrheit spricht sich für eine Einspeisevergütung aus.

In der Wirtschaft zeichnet sich hinsichtlich der Vergütungsform eine eindeutige Meinung ab. Dies berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien in einer aktuellen Pressemitteilung.

Ein Quotensystem verpflichtet Kraftwerksbetreiber, einen bestimmten und über Zertifikate nachweisbaren Anteil ihres Stroms aus Erneuerbaren Energien zu produzieren (siehe zum Beispiel Institut der deutschen Wirtschaft Köln ). Ein Nichteinhalten der Quoten führt in einem derartigen System zu Sanktionen. Die Preisbildung vollzieht sich - anders als bei einem fixen Einspeisetarif - direkt am Markt.

Laut des Geschäftsführers der Agentur für Erneuerbare Energien, Phillipp Vohrer, hat die Einspeisevergütung den Ausbau Erneuerbarer Energien sehr positiv beeinflusst. Vohrer stellt der Einspeisevergütung aus Deutschland den Quotenregelungen aus anderen europäischen Ländern gegenüber und schließt daraus, dass Quotenregelungen oft teurer und nicht so effektiv sind wie Einspeisevergütungen.

Die Unsicherheit der Vergütung bei einer Quotenregelung gefährdet laut Pressemitteilung den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Gartenabfälle verursachen Schäden im Wald

Viele Gartenbesitzer entsorgen ihren Grünschnitt im nahegelegenen Wald oder auf Grünflächen. Dass dies kein guter Umgang mit unserer Umwelt ist, berichtet die Internetseite www.sonnenseite.com in ihrem aktuellen Newsletter.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Die Entsorgung der Gartenabfälle muss rechtlich entweder über einen privaten Komposthaufen oder über die öffentliche Müllentsorgungsgesellschaft geregelt werden. Entsorgt man seinen Grünschnitt unrechtmäßig im Wald oder auf Grünflächen, begeht man eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Außerdem werden heimische Pflanzenarten durch die Überdüngung und die Ausbreitung der Gartenpflanzen verdrängt. Des Weiteren leidet durch die Überdüngung auch das Grundwasser unter den Gartenabfällen und führt zu einer schlechteren Wasserqualität. Dies schadet unserer Gesundheit.

Samstag, 7. Juli 2012

Bremer Unternehmen übernehmen Verantwortung

Unternehmen sind immer mehr in der Pflicht, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. In diesem Zusammenhang hilft den Unternehmen die so genannte "Corporate Social Responsibility" (CSR). Frei übersetzt handelt es sich dabei um die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. Damit ist CSR der ungezwungene Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft. Genau mit diesem Thema beschäftigt sich jetzt das Bremer Projekt "unternehmen CSR", wie das i2b-Portal berichtet.

Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com  / pixelio.de
Das Projekt wurde von der "initiative umwelt unternehmen", dem Senator für Umwelt, dem Zentrum für Multimedia und der Universität Bremen (Fachgebiet "Nachhaltiges Management") ins Leben gerufen und soll kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, sich der neuen Verantwortung zu stellen. Mehrere namhafte Unternehmen beteiligen sich bereits an dem Projekt.

Detailliertere Informationen zu diesem spannenden Projekt sind unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de zu finden.