enerpremium

Montag, 10. Dezember 2012

Mit einem Wintercheck Energiekosten senken


Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit sollten Gebäude unbedingt daraufhin überprüfen, ob sie auch in allen Bereichen dem Winter standhalten können. Und das betrifft nicht nur die selbstverständliche Wartung der Heizungsanlage. Auch viele andere Maßnahmen können Energiekosten deutlich senken.

Eine ausreichende Luftdichtheit von Fenstern und Türen kann zum Beispiel ganz einfach selbst geprüft werden. Lässt sich ein zwischen Rahmen und Fenster eingeklemmtes Blatt Papier zu leicht herausziehen, sind Dichtungen zu erneuern bzw. Beschläge einzustellen oder auszutauschen. Letzteres sollte allerdings von einem Fachmann erledigt werden.  
Makrodepecher / pixelio.de
Auch die Rollläden sollten auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Denn diese sollten ab dem Herbst bei Dunkelheit einwandfrei geschlossen werden können – so kann der Energieverbrauch um bis zu acht Prozent reduziert werden.

Eine umfassende Energieanalyse kann von einem Energieberater wichtige Entscheidungshilfen geben - vor allem auch in Bezug auf zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.

Für die Region Weyhe/Bremen steht Ihnen in diesem Zusammenhang zum Beispiel das enerpremium-Team mit Rat und Tat zur Seite.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Warmmietenneutrale Sanierung von Mehrfamilienhäusern



Der Energiestandard “Effizienzhaus 70“  kann bei Mehrfamilienhäusern warmmietenneutral erreicht werden, wenn die energetischen Sanierungsmaßnahmen mit sowieso anstehenden Sanierungsarbeiten verbunden werden. Dies ergab eine wissenschaftliche Auswertung zahlreicher Sanierungsprojekte des „Modellvorhabens Effizienzhäuser“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

s.media  / pixelio.de
Die Erkenntnisse des Modellvorhabens sollen auf andere unsanierte Häuser übertragen werden können. Deshalb hat die dena Maßnahmenpakete für verschiedene Gebäudetypen wie zum Beispiel 70er-Jahre-Wohnblöcke entwickelt, die zeigen, wie die Effizienzhausklassen der KfW erreicht werden können.

Weiterführende Informationen zum Modellvorhaben gibt es auf der Webseite der dena.

Montag, 3. Dezember 2012

Preisschock bei jährlicher Öltankfüllung

Innerhalb von nur zwei Jahren sind die Ölpreise um gut 30 Prozent laut sonnenseite.com und Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) gestiegen. Aktuell liegen die Kosten einer Tankfüllung auf ein Jahr kalkuliert bei knapp 3.000 Euro für 3.000 Liter Heizöl.

Bild: Michael Staudinger / pixelio.de
60 Prozent der Energiekosten eines Durchschnittshaushaltes fallen nach Berechnungen der Agentur für Erneuerbare Energien auf die Heizkosten zurück.

Eine sinnvolle Ergänzung zum Heizöl ist die Solarwärme. In diesem Jahr zählt Deutschland 100.000 Solarthermie-Neuinstallationen. Laut Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. bringt "(...) Solarwärme [..] über Jahrzehnte Sicherheit in die Heizkostenabrechnung".

Nach Angaben von sonnenseite.com sind Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent bei einer von Solarwärme unterstützten Heizungserneuerung möglich. Je größer der Wärmespeicher einer solchen Anlage ist, desto länger kann die Sommerwärme bis in den Winter hinein genutzt werden.

Das BAFA vergibt zudem interessante Investitionskostenzuschüsse. Geht man beispielsweise von einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von 10.000 bis 12.000 Euro (abzüglich staatlicher Förderung) aus, so liegt die Zuschusssumme für den Kauf der Kollektoren und Speicher eines Einfamilienhauses bei etwa 2.000 Euro.

Donnerstag, 29. November 2012

Praktikum bei enerpremium

Ab sofort sucht das Energieberatungsteam enerpremium neue, engagierte und kreative Talente in den Bereichen Marketing und Design.

Folgende Praktikumsstellen sind derzeit ausgeschrieben:

- Praktikumsplatz im Bereich Marketing
- Praktikumsplatz im Bereich Corporate Design

Weitere Informationen zur Energieberatungsfirma und zum Leistungsspekrum sind unter www.enerpremium.de zu finden.


Mittwoch, 28. November 2012

Neues Energieeffizienzdarlehen für Unternehmen in Niedersachsen

Eine erfreuliche Botschaft für niedersächsische Unternehmen, die im Bereich der Energie Einsparmaßnahmen planen: Die NBank fördert zum 01.01.2013 mit einem zinsgünstigen Unternehmerkredit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen Energieeffizienzmaßnahmen. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der NBank hervor. Damit vergünstigt die NBank das ohnehin schon zinsgünstige Kreditprogramm der KfW aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm.

Bild: chocolat01  / pixelio.de
Die NBank hat für den Unternehmerkredit „Energieeffizienz Niedersachsen“ mit der KfW einen Globaldarlehensvertrag in Höhe von 120 Millionen Euro abgeschlossen.
Vergeben wird das neue Darlehen ab 2013 über die Hausbanken. Förderfähig sind damit Energieeffizienzmaßnahmen. Dazu gehören die Bereiche Anlagentechnik, Energieerzeugung, Maschinenpark, Steuerungstechnik, energetische Gebäudesanierung, Wärmerückgewinnung sowie Informations- und Kommunikationstechnik.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro. Die Kreditlaufzeiten variieren zwischen 5 und 20 Jahren. Zudem sind bis zu zwei tilgungsfreie Jahre möglich.

Für die Antragstellung und die Erbringung der Nachweise ist ein sachverständiger Energieberater vorgeschrieben. Hier können Sie zum Beispiel auf die Hilfe unserer enerpremium-Berater vertrauen.

Dienstag, 27. November 2012

Sanierungsquote in Deutschland zwischen 0,8 und 1,3 Prozent

Die Sanierungsquote liegt in Deutschland derzeit zwischen 0,8 und 1,3 Prozent. Dies geht aus einem aktuellen Artikel des Weser-Kuriers hervor, in dem sich die Zeitung auf die Deutsche Energieagentur dena bezieht. Liegen muss die Quote aber bei 2 Prozent, um die Energie-Einsparziele des Bundes zu erreichen. Laut dena sind erst zehn bis zwölf Prozent aller sanierungsbedürftigen Häuser saniert.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Schon länger diskutierten Bund und Länder darüber, ob der in Aussicht gestellte Steuerbonus in Milliardenhöhe verwirklicht werden soll. SPD-geführte Länder, darunter auch Bremen, sind gegen einen solchen Steuerbonus. Sie sprechen sich stattdessen für gezielte Förderprogramme aus.

Bernd Richter, Geschäftsführer von Haus & Grund in Bremen, betont, dass es einen größeren Anreiz zum Sanieren geben müsse. Ein wichtiger Baustein ist diesbezüglich nun mal der steuerliche Anreiz. Weiterhin hofft Richter, dass sich die seit Monaten diskutierte Änderung des Mietrechtgesetztes nach Möglichkeit noch dieses Jahr durchsetzt.

Fazit: Um die Sanierungsquote zu erhöhen müssen in jedem Falle mehr Anreize geschaffen werden. Die Energieeffizienz ist neben den Erneuerbaren Energien ein wesentlicher Baustein der Energiewende.

Montag, 26. November 2012

Strompreiserhöhungen ab 2013

Wie man dem Weser-Kurier entnehmen kann, sorgt die für 2013 von den Energiekonzernen geplante Strompreiserhöhung für Diskussionen. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher (BDE), hält eine Preissteigerung aufgrund der Mehrbelastung für Energiekonzerne durch die EEG-Umlage von lediglich sechs bis acht Prozent angemessen. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) kritisiert die Preiserhöhung, da Strom an den Börsen derzeit zu einem günstigen Preis gehandelt wird.

Bild: Rolf  / pixelio.de
Laut Weserkurier steigt der Strompreis bei der SWB ab Januar 2013 um 13 Prozent, das sind 3,4 Cent. Dietmar Bücker, Konzern-Sprecher bei EWE, verweist darauf, dass der Strom zu unterschiedlichen Zeiten eingekauft wird. Laut Angela Dittmer, SWB-Sprecherin, kauft auch die SWB ihren Strom nicht zeitnah sondern im Durchschnitt etwa zwei Jahre im Voraus.

Verbraucherschützer geben sich mit diesen Erklärungen nicht zufrieden und raten, der Preiserhöhung schriftlich zu widersprechen oder zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.