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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Kein Steuerbonus für Sanierer

Es ist schon fast peinlich: Der Vermittlungsausschuss konnte zwischen Bund und Länder nicht vermitteln. Der Steuerbonus für Sanierer wird nach über 400 Tagen nicht durchgesetzt. Am gestrigen Tag mit dem magischen Datum 12.12.2012 hat der Vermittlungsausschuss die Vermittlungen erfolglos beendet. Dabei sind die Vermittlungsversuche schon sehr früh gestartet:

Thorben Wengert  / pixelio.de

Bereits am 8. Juli 2011 hatte der Bundesrat laut des Fachmagazins GEB dem Gesetz die Zustimmung verweigert. Folglich hatte das Bundeskabinett per Beschluss den Vermittlungsausschuss am 26. Oktober 2011 eingeschaltet.

Kleines Trostpflaster: Laut GEB soll nun 2013 ein neues KfW-Programm für energetische Sanierungen mit einem Jahresbudget in Höhe von 300 Millionen Euro kommen. Wir sind jedenfalls gespannt.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Bei Haussanierungen Fördermittel nutzen


Am morgigen Donnerstag, den 13.12.2012, bietet der Weyher Energieberatertag von Klimaschutz Weyhe PLUS individuelle Informationen zum Thema Fördermittel bei Gebäudesanierungen. Sanierungswillige bekommen so im Weyher Rathaus wichtige Informationen, um regionale und überregionale Fördermittel gezielt auszuschöpfen.

Oft denken Sanierer zu spät an die Beantragung von Fördermitteln und verschenken auf diese Weise viel Geld. „Wir erleben immer wieder, dass wir zu spät gefragt werden. Wenn Sanierungsaufträge an Handwerker vergeben oder Bauteile sogar schon eingebaut sind, ist es zu spät“, betont Dennis Krugmann, kaufmännischer Leiter vom Weyher Energieberatungsteam enerpremium. Krugmann beantwortet am Energieberatertag deshalb Fragen zur Finanzierung und zu regionalen und überregionalen Zuschüssen.

„Es gibt viele attraktive Förderprogramme, von der die Öffentlichkeit immer noch nicht weiß“, erklärt Krugmann und möchte das unter anderem durch Informationsangebote des Klimaschutznetzwerkes Klimaschutz Weyhe PLUS ändern. Umweltschutz müsse laut Krugmann zu einem ökologischen und wirtschaftlichen Gewinn für alle werden.

Interessierte können sich für den kommenden Donnerstag zu einem persönlichen Gespräch im Rat-haus anmelden. Die Beratung findet in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr statt, kostet einmalig fünf Euro und dauert pro Person rund 30 Minuten. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um eine frühzeitige telefonische Anmeldung unter 04203 71276 gebeten.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Erneuerbare Energien minimieren CO2-Emissionen

Laut der Agentur für Erneuerbare Energien macht der Energiesektor rund 38 Prozent der globalen Klimagasemissionen aus. Zudem steigen die Emissionen in diesem Sektor schneller an, als in anderen Industriezweigen.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Die globalen Investitionen in Erneuerbaren Energien erreichen 2011 den bisher größten Wert in Höhe von 257 Milliarden US-Dollar. Diese teilen sich mit 51 Milliarden in China, 48 Milliarden in den USA, 31 Milliarden in Deutschland und 29 Milliarden in Italien auf. Parallel kam es zu einer starken Preissenkung einzelner Technologien.

Trotz des Ausbaus Erneuerbarer Energien liegt der Strom-Emissionswert 2011 in Deutschland bei über 300 Millionen Tonnen CO2. Immerhin haben die erneuerbaren Energien 2011 circa 130 Millionen Tonnen an Treibhausgasen eingespart. Im vergangenen Jahr hat die fossil-atomare Energiewirtschaft Subventionen erhalten, die sich laut Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) auf eine Summe von 523 Milliarden US-Dollar belaufen. Für Erneuerbare Energien hat es nur Subventionen in Höhe von 88 Milliarden US-Dollar gegeben. Somit existieren diesbezüglich unfaire Wettbewerbsbedingungen - zumal Erneuerbare Energien Folgekosten der Umweltverschmutzung minimieren und konventionelle, schmutzige Energieträger diese Kosten erhöhen.

Um Erneuerbare Energien weiter ausbauen zu können, sind funktionierende Fördermechanismen nötig. An den eher zurückhaltenden Subventionen des ersten Halbjahres 2012 spiegeln sich die Folgen politischer Unsicherheit wieder - das jedoch mehr in anderen Staaten als in Deutschland.

Montag, 10. Dezember 2012

Mit einem Wintercheck Energiekosten senken


Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit sollten Gebäude unbedingt daraufhin überprüfen, ob sie auch in allen Bereichen dem Winter standhalten können. Und das betrifft nicht nur die selbstverständliche Wartung der Heizungsanlage. Auch viele andere Maßnahmen können Energiekosten deutlich senken.

Eine ausreichende Luftdichtheit von Fenstern und Türen kann zum Beispiel ganz einfach selbst geprüft werden. Lässt sich ein zwischen Rahmen und Fenster eingeklemmtes Blatt Papier zu leicht herausziehen, sind Dichtungen zu erneuern bzw. Beschläge einzustellen oder auszutauschen. Letzteres sollte allerdings von einem Fachmann erledigt werden.  
Makrodepecher / pixelio.de
Auch die Rollläden sollten auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Denn diese sollten ab dem Herbst bei Dunkelheit einwandfrei geschlossen werden können – so kann der Energieverbrauch um bis zu acht Prozent reduziert werden.

Eine umfassende Energieanalyse kann von einem Energieberater wichtige Entscheidungshilfen geben - vor allem auch in Bezug auf zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.

Für die Region Weyhe/Bremen steht Ihnen in diesem Zusammenhang zum Beispiel das enerpremium-Team mit Rat und Tat zur Seite.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Warmmietenneutrale Sanierung von Mehrfamilienhäusern



Der Energiestandard “Effizienzhaus 70“  kann bei Mehrfamilienhäusern warmmietenneutral erreicht werden, wenn die energetischen Sanierungsmaßnahmen mit sowieso anstehenden Sanierungsarbeiten verbunden werden. Dies ergab eine wissenschaftliche Auswertung zahlreicher Sanierungsprojekte des „Modellvorhabens Effizienzhäuser“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

s.media  / pixelio.de
Die Erkenntnisse des Modellvorhabens sollen auf andere unsanierte Häuser übertragen werden können. Deshalb hat die dena Maßnahmenpakete für verschiedene Gebäudetypen wie zum Beispiel 70er-Jahre-Wohnblöcke entwickelt, die zeigen, wie die Effizienzhausklassen der KfW erreicht werden können.

Weiterführende Informationen zum Modellvorhaben gibt es auf der Webseite der dena.

Montag, 3. Dezember 2012

Preisschock bei jährlicher Öltankfüllung

Innerhalb von nur zwei Jahren sind die Ölpreise um gut 30 Prozent laut sonnenseite.com und Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) gestiegen. Aktuell liegen die Kosten einer Tankfüllung auf ein Jahr kalkuliert bei knapp 3.000 Euro für 3.000 Liter Heizöl.

Bild: Michael Staudinger / pixelio.de
60 Prozent der Energiekosten eines Durchschnittshaushaltes fallen nach Berechnungen der Agentur für Erneuerbare Energien auf die Heizkosten zurück.

Eine sinnvolle Ergänzung zum Heizöl ist die Solarwärme. In diesem Jahr zählt Deutschland 100.000 Solarthermie-Neuinstallationen. Laut Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. bringt "(...) Solarwärme [..] über Jahrzehnte Sicherheit in die Heizkostenabrechnung".

Nach Angaben von sonnenseite.com sind Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent bei einer von Solarwärme unterstützten Heizungserneuerung möglich. Je größer der Wärmespeicher einer solchen Anlage ist, desto länger kann die Sommerwärme bis in den Winter hinein genutzt werden.

Das BAFA vergibt zudem interessante Investitionskostenzuschüsse. Geht man beispielsweise von einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von 10.000 bis 12.000 Euro (abzüglich staatlicher Förderung) aus, so liegt die Zuschusssumme für den Kauf der Kollektoren und Speicher eines Einfamilienhauses bei etwa 2.000 Euro.

Donnerstag, 29. November 2012

Praktikum bei enerpremium

Ab sofort sucht das Energieberatungsteam enerpremium neue, engagierte und kreative Talente in den Bereichen Marketing und Design.

Folgende Praktikumsstellen sind derzeit ausgeschrieben:

- Praktikumsplatz im Bereich Marketing
- Praktikumsplatz im Bereich Corporate Design

Weitere Informationen zur Energieberatungsfirma und zum Leistungsspekrum sind unter www.enerpremium.de zu finden.