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Montag, 12. September 2016

Einsparpotenziale bei Gebäuden

Im Gebäudebestand lassen sich die größten Einsparpotenziale verzeichnen, denn ein Großteil der Energie wird laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) für Warmwasser und die Raumerwärmung eingesetzt.

Energieeffizienz

                Hartmut910 / pixelio.de
Insgesamt kann der Energiebedarf durch moderne Gebäudetechnik und Modernisierungen, wie z.B. eine Wärmedämmung, verringert werden. Dies ist beispielsweise bei Neubauten zu erkennen, die bedeutend weniger Energie benötigen als alte Bestandsimmobilien. 

Laut dena liegt der größte Anteil der Energieeinsparung vorwiegend beim Energieeffizienten Bauen und Modernisieren, wodurch alle Beteiligten profitieren und Einsparpotenziale optimal ausschöpfen.
So soll der Anteil der Erneuerbaren Energie bezüglich des Wärmeverbrauches wachsen und energieeffizientere Gebäude geschaffen werden. Das Ziel ist, den Gebäudebestand annähernd klimaneutral zu gestalten, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Um dies zu erreichen, sollte alles auf Energieeffizientere Sanierung sowie Erneuerbare Energien gesetzt werden. Dabei spielen vor allem Energieberatungen und die Entwicklung des Energieeinsparrechts eine wesentliche Rolle.

Donnerstag, 8. September 2016

Historisch wärmstes Jahr: 2015


Temperaturschwankungen
H.D. Volz / pixelio.de
Seit dem Start der Temperaturmessungen ist das Jahr 2015 als statistisch wärmstes Jahr zu verzeichnen. Dies geht aus einem Artikel des Portals www.unendlich-viel-energie.de hervor. Auffällig ist, dass die weltweite Durchschnittstemperatur um ein Grad Celsius im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung angestiegen ist, so der Report „State of the Climate“ (Artikel vom 31.08.2016). Dieser Bericht soll auf das Thema Klimaerwärmung aufmerksam machen und gleichzeitig als Alarmsignal dienen.

Zuvor galt 2014 als wärmstes Jahr und wurde nun durch das Jahr 2015 abgelöst. Gründe hierfür könnten folgende sein: Eine langfristige Klimaerwärmung und ein starker El Niño- Effekt. Unter diesem Begriff ist ein auffälliges Wettermuster zu verstehen, dass sich im Pazifikraum abspielt, siehe Infoseite zur Klimaanomatie im Pazifik. Dabei kann es sowohl zu Dürren als auch Überschwemmungen kommen.

Zudem stellten Forscher einen sehr hohen Anstieg der Treibhausgase Kohlendioxid, Methan und Lachgas fest. Enorme Auffälligkeiten gab es zudem bei der Meeresoberflächentemperatur und dem Meeresspiegelanstieg.

Insgesamt stellen Temperaturschwankungen keine Ausnahme dar. Die stetigen Rekordhitzewerte zählen jedoch nicht zu diesen gewöhnlichen Schwankungen, so die Forscher.

Montag, 5. September 2016

Kühlende Heizung gegen Hitze

Eine perfekte Konstellation aus Wärmepumpe und Flächenheizung bietet im Winter eine angenehme Wärme und in der wärmeren Jahreszeit kühle Räume, so sonnenseite.com.

Geringe Betriebskosten
Thorben Wengert / pixelio.de 
Zu den gängigsten Flächenheizungen zählen demnach u.a. Fußbodenheizungen. Ein Vorteil wäre, dass man mehr Fläche zur Verfügung hat, da bei einer Flächenheizung die Heizkörper in den Räumen wegfallen. Des Weiteren zeichnen sie sich durch eine gleichmäßige Raumtemperatur aus, wodurch die Schimmelbildung zusätzlich unterbunden werden kann. Da keine Staubaufwirbelung stattfindet, ist eine Flächenheizung ebenfalls positiv für Allergiker.

Eine niedrige Temperatur ist bei einer Flächenheizung vollkommen ausreichend, wodurch natürliche Ressourcen erhalten bleiben und langfristig Heizkosten gespart werden. Durch eine Wärmepumpe kann dieser positive Effekt verstärkt werden, denn sie sorgt dafür, dass im Winter kostenlose Wärme aus der Umwelt bezogen wird. Auch im Sommer kann man aus der Flächenheizung den Vorteil ziehen, dass sie für angenehme Temperaturen sorgt. Dies ist in Kombination mit einer Sole/ Wasser-Wärmepumpe bzw. einer Luft/ Wasser-Wärmepumpe möglich.

Nun stellt man sich die Frage, welche Vorteile dieses Konstrukt im Vergleich zu einer gewöhnlichen Klimaanlage bietet:

Laut sonnenseite.com fallen die Betriebskosten durch eine Kühlung mit Hilfe einer Wärmepumpe nicht nur beim Heizen, sondern auch beim Kühlen, gering aus. Zudem zeichnen sie sich durch eine positive Umweltbilanz aus. Flächenheizungen kühlen nahezu lautlos und es besteht kein Durchzug in den Räumen, sodass insgesamt für ein angenehmes Klima gesorgt wird. Es besteht die Möglichkeit, beim Einbau von Flächenheizungen sowie Wärmepumpen staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen. Fragen Sie Ihren Energieberater rechtzeitig, um keine Fördergelder zu verschenken.

Dienstag, 30. August 2016

Energieeffizientere Beleuchtung für Häfen

Die Firmen Bremenports, Niedersachsen Ports, Jade-Weser-Port und die BLG haben ein Projekt gestartet, bei dem es um umweltfreundlichere Beleuchtung geht, so der Weser Report (Artikel vom 21.08.2016).

Innovative Leuchtmittel
Christopher Nobel / pixelio.de
Bisher wurden Leuchtmittel mit Natriumdampf und LED verwendet. Dies soll sich nun in den Europäischen Häfen ändern. Ab sofort soll auf das innovative Leuchtmittel „Light Emitting Plasma“ (LEP) umgestiegen werden, um die Energie besser nutzen zu können. Dabei handelt es sich um eine neuartige Technologie aus den USA. Ziel ist die Erzeugung des Lichtes sparsamer und klimafreundlicher zu gestalten und dahingehend stetig zu verbessern. 

Die LEP Leuchten zeichnen sich durch einen geringen Wartungsbedarf sowie einer höheren Lebenserwartung aus. Laut des täglichen Hafenberichtes (Artikel vom 23.08.2016) werden zudem weniger Leuchten benötigt, sodass Kosten eingespart werden können. Die ökologische Modernisierung soll sich nicht nur in Deutschland, sondern auch länderübergreifend weiterentwickeln.

Freitag, 26. August 2016

Clever Energie sparen durch Batteriespeicher

Die Speichertechnologien entwickeln sich rasant weiter. Dies zeigt laut sonnenseite.com der zunehmende Anstieg der Bewohner, die ihre Einfamilienhäuser mit einer Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einem Batteriespeicher ausstatten. Dies ist überwiegend der Fall, wenn die Photovoltaikanlage eine Größe von bis zu 10 kWp aufweist. Durch einen Batteriespeicher ist ein hoher Mehrwert zu verzeichnen, was Nutzer zu schätzen wissen. Weitere Vorteile bieten die weit vorangeschrittene Technologie sowie eine zügige Armortisation, so sonnenseite.com.

Photovoltaikanlage
                                    Bild: TR  / pixelio.de

Des Weiteren ist eine Photovoltaik Anlage gekoppelt mit einem Batteriespeicher weitestgehend nicht an Strompreise gebunden. Durch die natürliche Sonnenenergie können bis zu 70-80 % des benötigten Stroms selbst produziert werden.

Um ein optimales Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen zu gewährleisten, müssen viele Elemente zusammenpassen. Ein Beispiel hierfür ist die Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Batterie, die in einem Haus bei entsprechend richtiger Auslegung den gesamten Heizbedarf abdecken kann. Die Niedertemperaturheizungen passen sich den Außentemperaturen an. Darunter ist eine Flächenheizung zu verstehen z.B. Wand-, Decken- und Fußbodenheizungen, bei der bevorzugt die Wärmepumpe zum Einsatz kommt.

Mittwoch, 24. August 2016

Förderung bei Modernisierung

Möchte man heutzutage eine Modernisierung vornehmen, sind die Kosten dafür nicht unerheblich. Ein geläufiges Beispiel ist die Wärmedämmung einer Hausfassade oder die Gewährleistung von barrierefreien Wohnungen. 

In Sachen Finanzierung steht der Eigentümer jedoch nicht alleine da. Es besteht die Möglichkeit einen Sanierungszuschuss zu beantragen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zahlreiche Finanzierungsangebote und gilt, laut Sonntags-Tipp (Artikel vom 21.08.2016), als der größte staatliche Förderer bundesweit. Die Angebote richten sich nicht nur an Eigentümer, sondern auch an Bauherren bei einem Bauvorhaben.

Energieeffizient Sanieren
Bild: Rainer Sturm/ pixelio.de
Ein relevantes Programm für die energetische Sanierung heißt „Energieeffizient Sanieren“. Hier werden z.B. die Erneuerung der Fenster und Heizungsanlagen oder eine Wärmedämmung gefördert. Bei einer energetischen Komplettsanierung können bei einem Kredit bis zu 100.000 € pro Wohneinheit gefördert werden. Dabei handelt es sich um sogenannte KfW-Effizienzhäuser. Außerdem werden KfW Einzelmaßnahmen oder Einzelmaßnahmenkombinationen mit einem Betrag von bis zu 50.000 € pro Wohneinheit gefördert. Unter einer Wohneinheit ist eine abgeschlossene Wohnung, d.h. mit separatem Eingang zu verstehen, so der Sonntags-Tipp.

Handelt es sich um Zuschüsse für Pelletheizungen hat man die Möglichkeit, Anträge als Privatkunde nach Inbetriebnahme bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu stellen, so die Zeitung. Für Privatkunden gilt dabei eine Frist von höchstens neun Monaten für die Antragstellung nach der Inbetriebnahme, die über einen Heizungsbauer durchgeführt wird. Allerdings wissen wir aus unserer Beratungspraxis, dass bei bestimmten Antragstellern eine Antragstellung vor der Beauftragung des Fachunternehmens erfolgen muss. Auch ist bei der neuen „Heizungsoptimierung“, die seit dem 01.08.2016 für Bestandsanlagen gilt, eine Beantragung vor dem Maßnahmenbeginn erforderlich. Die Förderanträge bei der KfW sind vor Baubeginn einzureichen. In diesem Fall werden Wohngebäude, die vor dem 01.02.2002 gebaut worden sind bzw. der Bauantrag gestellt wurde, gefördert. Weitere Möglichkeiten für eine zusätzliche Förderung bieten Bundesländer und zum Teil Kommunen. Oft sind bei Förderanträgen sachverständige Energieberater erforderlich. Informieren Sie sich daher rechtzeitig, bevor Sie mit einer Maßnahme beginnen.

Dienstag, 12. Mai 2015

KfW verbessert Förderkonditionen in den Programmen "Energieeffizient Sanieren" und "Energieeffizient Bauen"

Gute Neuigkeiten für Sanierer und Bauherren. Die Förderkonditionen der KfW werden sich schon bald erneut verbessern. Dies geht aus dem heutigen Infoletter für Energieeffizienz-Experten hervor.

Die KfW fördert mit Wirkung zum 01.08.2015 energieeffiziente Sanierungen noch besser als zuvor. Dies gilt für Förderanträge im Programm "Energieeffizient Sanieren", die nach dem 01. August 2015 bei der KfW eingehen. Im Zuge der Verbesserung wird der Förderhöchstbetrag bei der Sanierung zu KfW-Effizienzhäusern von 75.000 Euro pro Wohneinheit auf 100.000 Euro pro Wohneinheit angehoben. Zudem können sich Sanierer, die im Besitz jüngerer Gebäude sind, freuen: Ab August werden auch Gebäude gefördert, für die nach dem 01.01.1995 ein Bauantrag erstellt bzw. eine Bauanzeige erstattet worden ist. Neuer Stichtag ist ab dann der 01.02.2002. Dies gilt sowohl für die Kreditvariante (Programm 151 bzw. 152) als auch für den Investitionszuschuss (Programm 430).

Im Programm "Energieeffizient Bauen" (Programm 153) wird sich ab dem 01.04.2016 etwas ändern, denn zum 31.03.2016 wird die Förderung des Standards "KfW-Effizienzhaus 70" auslaufen. Für erteilte Förderzusagen in punkto Energieeffizienzhausstandard 70 stehen die Mittel allerdings noch für drei Jahre zur Verfügung. Darüber hinaus fördert die KfW ab dem 01.04.2016 so genannte "KfW-Effizienzhäuser 40 Plus". In diesem Kontext soll es laut Energie-Effizienz-Experten-Infoletter attraktive Tilgungszuschüsse. Der Förderbetrag im Programm 153 wird von derzeit 50.000 Euro auf 100.000 Euro ab dem 01.04.2016 angehoben.

Auch sinnvoll ist, dass ab dem 01.04.2016 auch Baubegleitungen für Neubauten über das Programm 431 gefördert werden können. 

Weitere Informationen zu den aktuell gültigen Förderkonditionen gibt es auf der Homepage der KfW.