enerpremium

Dienstag, 10. Juli 2018

Erhebliche Mängel bei der Energiewende


Erhebliche Mängel bei der Energiewende
andi-h / pixelio.de
Die Bundesregierung sieht der Energiewende positiv entgegen. Bei den Experten ist die Freude deutlich eingeschränkt, da vor allem der Verkehrsbereich wesentliche Schwächen aufweist.

Fernab betrachtet ist die Energiewende auf einem guten Weg. Dies ist vorrangig auf die positive Entwicklung der Erneuerbaren Energien in der Stromproduktion zurückzuführen. Leider sieht es in anderen Gebieten eher schlecht aus, berichtet www.handelsblatt.com.

Hinsichtlich der Energiewende gibt es gewaltige Engpässe, urteilt die unabhängige Expertenkommission, die den Monitoring-Prozess beurteilt. Dies kann man dem jüngsten Bericht der Kommission entnehmen.

Fachleuten zufolge erfolgen die Fortschritte nicht in allen Sektoren der Energiewende. Auf der einen Seite entwickeln sich die erneuerbaren Energien, auf der anderen Seite ist die Zunahme der Energieeffizienz unzureichend und die Energiewende im Verkehrsbereich nicht umsetzbar.

Einige Projekte beispielsweise der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) konnte realisiert werden. Leider war dies nicht hinreichend, um die Ziele des Energiekonzeptes zu verwirklichen, schreibt das Internetportal www.handelsblatt.com.

Kein einfaches Thema stellt die Energieeffizienz dar. Selbst unzählige politische Schritte und Maßnahmen reichen nicht aus, die Klimaziele realisieren zu können. Im Vergleich zur bisherigen Trendentwicklung müsste die Energieproduktivität deutlich angehoben werden. Hier wird die Unerlässlichkeit der politischen Mitwirkung im Energieeffizienzsektor offenkundig.
Ein unvorteilhaftes Ergebnis liegt im Verkehrsbereich vor. Der Energieverbrauch erhöht sich aktuell zum vierten Mal hintereinander, so die Mitglieder der Kommission.
Der Jahresverbrauch von rund zehn Millionen Autos macht den Zwischenraum zum Ziel für das Jahr 2020 aus. Allerdings ist bis heute keine Handlungsweise seitens der Bundesregierung zu erkennen, obwohl diese Entwicklung schon jahrelang besteht.

Bei der Ausdehnung der Erneuerbaren Energien in der Stromproduktion besteht laut der Kommission auch nach der Umstellung auf das Ausschreibungsverfahren Nachbesserungsbedarf. Bei der Entwicklung der Erneuerbaren werden die Bedürfnisse des Marktes sowie Gesamtsystems kaum berücksichtigt. Im aktuellen System gibt es keinen Impuls für Flexibilität und Speicher, so Herr Löschel, Vorsitzender der Kommission. Die Ausschreibungen sind stark an den administrativen Bereich angelehnt, schreibt www.handelsblatt.com. Diese sollten sich zunehmend an den technologieoffenen sowie räumlich flexiblen Ausschreibungen orientieren.
Für die Überprüfung eines Fortschritts aus dem Jahr 2010 sorgt der Monitoring-Prozess, um entsprechend eingreifen zu können. Im Oktober 2011 hat die Bundesregierung ein unabhängiges Expertengremium einberufen, die die jährlichen Monitoring-Berichte beurteilen und analysieren soll.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Wärmedämmverbundsystem mit Holzfaserdämmung



Wärmedämmverbundsystem mit Holzfaserdämmung
paul Ulrich / pixelio.de
Zusammen mit Natura Wall entwickelt die quick-mix Gruppe ein Wärmedämmverbundsystem mit Holzfaserdämmung, die bei Gebäuden mit massiver Bauweise Anwendung finden. Es besteht die Möglichkeit die Holzfaserplatten in das Fassadensystem einzugliedern, schreibt www.enbausa.de.

Der Hersteller kann seine Produktpalette hinsichtlich des Wärmedämmverbundsystems somit erweitern und vervollständigen. Zudem können zusätzlich unter anderem Dämmplatten aus Mineralwolle sowie Holzfaserdämmung offeriert werden.

Im Vordergrund stehen die Holzfaser-Dämmplatten, berichtet www.enbausa.de. Diese werden laut quick-mix fernab von der herkömmlichen Größe, in einer zweckmäßigen Größe produziert, um beispielsweise den Handwerkern die Arbeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Holzfaser-Dämmplatten tragen zum Schutz vor Algen sowie Moosen bei, betont der Hersteller. Aufgrund der hohen Rohdichte, wird die Wärmespeicherfähigkeit erhöht und die Kondensation durch die Luftfeuchtigkeit stark gemindert, sodass die Oberfläche im Gegensatz zu gewöhnlichen Wärmedämmverbundsystemen verhältnismäßig trocken ist.

Dienstag, 3. Juli 2018

Zielsetzung: 32 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030


Zielsetzung: 32 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030
Uwe Schlick / pixelio.de 
Bis zum Jahr 2030 soll etwa ein Drittel der genutzten Energiequellen aus Erneuerbaren erfolgen. Die Organe der Europäischen Union verständigten sich auf einen Kompromiss. Auf Grundlage der neuen Zielsetzung sind etwa 32 Prozent der Regenerativen Energien in der Europäischen Union umzusetzen. Experten zufolge handelt es sich lediglich um ein Minimalziel. Betrachtet man den Gesamtenergiemix visieren die Mitgliedstaaten ausschließlich um die 27 Prozent der Erneuerbaren Energien an. Schließlich konnte man sich auf 32 Prozent verständigen, schreibt www.cleanenergy-project.de. Zudem steht das Ziel nicht nur im Raum, sondern es ist fest beschlossen worden. Auch besteht die Möglichkeit die Richtlinie im Jahr 2023 noch anspruchsvoller zu verfassen.

Die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien spielt für die Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle. Außerdem sollen die Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden.

Mit dem Ergebnis von 32 Prozent Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030 ist die Deutsche Umwelthilfe nicht zufrieden. Folglich sind 45 Prozent erforderlich. Somit besteht die Gefahr die Klimaziele zu verpassen, berichtet www.cleanenergy-project.de. Zunächst heißt es abwarten und hoffen, dass die Ziele noch verstärkt werden.

Die Europäische Union hat ihre Gelegenheit nicht genutzt, eine Anpassung ihrer Gesetzgebung und den internationalen Versprechungen zum Klimaschutz umzusetzen.

Deutschland nutzt aus unerklärlichen Gründen seine stimmstarke Position aus, um den strebsamen Zielsetzungen im Bereich Energieeffizienz sowie Erneuerbare Energien entgegenzutreten.

Das Ziel der Erneuerbaren Energien nimmt auf diverse Bereiche, unter anderem Verkehr und Gebäude Bezug, so das Internetportal www.cleanenergy-project.de.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Modellregion - Wind und Wärme


 Modellregion - Wind und Wärme
daxmann / pixelio.de 
Die Windstromerzeugung ist in Schleswig-Holstein besonders hoch, sodass die überregionalen Übertragungsnetze diesen nicht mehr vollständig aufnehmen können. Dies könnte zur Abschaltung der Windkraftanlagen führen, schreibt www.enbausa.de. Der Knackpunkt soll durch Hybridheizsysteme und der Wind- und Wärme- Modellregion bewältigt werden.

Zahlreiche Unternehmen hinsichtlich der Windparks machten auf das Projekt aufmerksam.

Die Stromgewinnung bietet in der Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog einen relevanten Sektor. Dort befinden sich zahlreiche Windräder. Aufgrund weniger Abregelungen geht ein Teil der Windenergie verloren.

Um die regenerativen Energieträger rational einzusetzen, ist die Verbindung des Strombereichs mit dem Sektor Energie angemessen, berichtet www.enbausa.de. Hinsichtlich eines Modellprojektes soll die verlorene Windenergie unmittelbar zum Heizen der Häuser eingesetzt finden.

Diese Vorgehensweise wird durch die Nutzung von Hybridheizsystemen ermöglicht. Demzufolge wird die notwendige Wärme bedarfsweise mit Heizöl oder Windstrom produziert. Es gibt verschiedene Lösungsansätze dies zu realisieren. Eine preiswerte Variante sind einfache Elektroheizstäbe, die in Wärmespeicher der Heizung integriert werden, so das Internetportal www.enbausa.de. Eine andere Möglichkeit bietet die Konstellation aus Strom-Wärmepumpe und Öl-Brennwertgerät, die jedoch sehr kostenintensiv ist. Die Windstrom-Nutzung ist niveauvoll sowie angebotsgebunden und spielt sich automatisch über das Erneuerbare-Energien-Kraftwerk der ARGE Netz ab.

Mit dem Modellvorhaben Wind und Wärme sollen Alternativen für die Sektorenkopplung zum Anstieg der erneuerbaren Quote im Wärmebereich festgelegt werden. Des Weiteren soll die Durchführbarkeit und die Einsparpotenziale bezüglich der Hybridsysteme mit Power-to-Heat in privaten Haushalten aufgezeigt und die Messdaten notiert werden.

Aufgrund der Nähe zum örtlichen Windpark bietet der Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog die besten Voraussetzungen, betont der Bürgermeister Herr Nissen. Die Ölheizungen sind in den ländlichen Gebieten allgemein gebräuchlich. Der fossile Energieträger Öl wird von etwa einem Viertel des Bundeslandes Schleswig-Holstein verwendet. Da der Abstand zwischen den einzelnen Gebäuden zu groß ist, bietet ein Fernwärmenetz keine Option, so www.enbausa.de.

Die Zielsetzung beinhaltet das zunehmend Erneuerbare Energien in der Region Anwendung finden. Die Treibhausgase müssen verringert und die Flexibilität ausgebaut und gesteigert werden. Im Herbst 2018 beginnt die einjährige Messphase nach dem Umbau und der Inbetriebsetzung der Heizungsanlagen. Aus diesen Werten geht hervor, wieviel von dem hergestellten Strom in den Gebäuden zum Heizen genutzt werden kann.

Dienstag, 26. Juni 2018

Aufsehen in Bozen bezüglich Brennerautobahn


Aufsehen in Bozen bezüglich Brennerautobahn
Erich Westendarp / pixelio.de  
Bereits seit geraumer Zeit wird versucht eine Lösung hinsichtlich des Güterverkehrs über die Alpen zu finden. Die Tiroler Seite spricht sich für eine Höchstgrenze der Lastkraftwagen und einen Anstieg der Mautgebühren aus. Bayern hingegen ist für die Einstellung der Blockabfertigung, schreibt www.energiezukunft.eu. Folglich ist von einer Übereinkunft keine Spur.

Schon im Voraus gab der Bundesverkehrsminister Herr Scheuer bekannt, dass er nicht am Gipfeltreffen teilnehmen werde. Somit nahm der Brenner-Gipfel schon seit Beginn an keinen guten Verlauf. Zu einer weiteren Besprechung über eine Problembeseitigung des Güterverkehrs, trafen sich die Vertreter von Deutschland, Österreich sowie Italien in Bozen. Differenzen über diese Angelegenheit bestehen schon seit etwa zwanzig Jahren, so das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Herr Platter, der Landeshauptmann von Tirol unterstreicht von Anfang an seine bestehenden Forderungen, einerseits die Höchstgrenze für Lastkraftwagen und andererseits die Mauterhöhung. Bei der Planung des Gipfels wurde ein Dokument erarbeitet, was jedoch zu allgemein und unverbindlich gehalten wurde. Für die Tiroler sind diese unverbindlichen Absichtserklärungen sowie ein grundsätzliches Bekenntnis nicht ausreichend.

Laut der Internationalen Alpenschutzkommission, Commission Internationale pour la Protection des Alpes (CIPRA) trägt die Bevölkerung die Folgen. Daher sind konkrete Maßnahmen erforderlich, um die Einwohner zu entlasten. Die Blockabfertigung soll im Westen Österreichs sowie im Norden Italiens solange weitergeführt werden, bis eine drastische Reduzierung der Lastkraftwagen erfolgt.

Eine Anerkenntnis gab es genau bei diesem Thema nicht, schreibt www.energiezukunft.eu. Daraufhin war Herr Platter sehr aufgebracht und teilt mit, kein Konsenspapier zu signieren. Zu lange wurde nichts unternommen, nun ist es relevant ein Zeichen zu setzen. Zudem soll die Tiroler Bevölkerung nicht verraten werden.

Südtirol hätte mit diesem Wandel nicht gerechnet und waren sich ursprünglich hinsichtlich der Unterschrift sicher. Der Wimpel Tirols musste somit für den Platz der bayerischen Verkehrsministerin Frau Aigner weichen. Folglich wurde die Abhandlung lediglich von acht und nicht neun Politikern unterschrieben.

Der Bundesverkehrsminister sah sich in seinem Verhalten durch Herrn Platter bestärkt. Der Landeshauptmann von Tirol soll Herrn Platter den Brenner-Gipfel nur zu seinem Vorteil benutzen und anschließend nicht unterschreiben, betont Scheuer. Aufgrund dessen hatte er seine Anwesenheit bereits vorab gecancelt. Die Deutschen sind stets aufgeschlossen und zielorientiert. Ein derartiges Verhalten hindert uns im Prozess am Brenner, so Scheuer.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Bei der Energieeffizienz liegt Deutschland weit hinten


 Bei der Energieeffizienz liegt Deutschland weit hinten

Illustration Marcus Stark / pixelio.de 
Die Fortentwicklung beim Thema Energieeffizienz in den Sektoren Haushalte, Industrie sowie Verkehr wurden von den Forschern des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung untersucht. Das festgelegte Ziel, 20 Prozent der Energie bis 2020 einzusparen, wird in Anbetracht der derzeitigen Situation, nicht erreicht.

Hinsichtlich des Energieeffizienzhausniveaus der Haushalte liegt Deutschland ungefähr im Mittelfeld, berichtet www.enbausa.de. Dabei handelt es sich um den bisher erreichten Entwicklungsstand. Unter Berücksichtigung des Raumwärmebedarfs liegt Deutschland ungefähr im mittleren Bereich.

Der Verkehrssektor hat sich in Deutschland minimal verbessert. Die Grundlage bietet hier der Benzinverbrauch in Litern pro 100 Kilometern.

Die deutsche Industrie erreicht die Positionierung im untersten Drittel. Diese basiert auf dem Index eines Projektes, schreibt das Internetportal www.enbausa.de.

Insgesamt ist ein eher schlechtes Resultat zu beobachten, trotzdem schafft es Deutschland immerhin noch eine gute Platzierung zu erreichen. Zu den Spitzenreitern zählen Großbritannien, Irland und Spanien. Ein Teil der Bewertung fließt in die Energieeffizienzpolitik der Länder ein. Deutschland hat sich das hohe Ziel gesetzt, 20 Prozent mehr Energieeffizienz erreichen.

Derzeit existiert jedoch eine Lücke von etwa 40 Prozent, sodass erst rund 12 Prozent erreicht worden sind, zeigt das Team des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung. In dieser existieren bereits bevorstehende Wirkungen auf bereits getroffene Maßnahmen. Herr Noll von der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz betont, das die wenigen beschlossenen Koalitionsverträge zeitnah durchgeführt werden sollen.

Dienstag, 19. Juni 2018

Balkonmodule für die Erzeugung von Solarstrom erlaubt


 Balkonmodule für die Erzeugung von Solarstrom erlaubt
Matthias Ruhbaum / pixelio.de 
Aus einem überarbeiteten Grundsatz hinsichtlich elektronischer Sicherheitsbestimmungen geht hervor, dass Balkonkraftwerke, die Solarstrom produzieren offiziell zulässig sind. Sowohl für die Mieter als auch für die Wohnungswirtschaft bieten diese Balkonmodule eine gewisse Attraktivität.

Um die Mieter an der Energiewende zu beteiligen, gilt nun eine neue DIN-Norm, berichtet das Internetprotal www.sonnenseite.com. Die neu definierte Norm in Bezug auf elektrotechnische Sicherheitsbestimmungen, berechtigt grundlegend jeden dazu, steckbare Photovoltaikmodule mit den normalen Haushaltsstromkreisen zu vernetzen.

Aufgrund der aktuellen Norm, resultieren nun auch umfangreiche Folgen in dem Bereich der Bau- und Wohnungswirtschaft. Dieser bietet einerseits durch einige Teilanlagen den Mieterstrom und andererseits individuelle Lösungen für neue Sichtweisen, betont Herr Vietzke von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS).

Nun liegt es an der Seite der Vermieter, den Mietern die Möglichkeit zu geben, bei Fassaden- und Dachflächen steckbare Solargeräte anbringen zu dürfen. Ohne das Einverständnis des Vermieters ist eine Photovoltaikanlage nicht zulässig, schreibt www.sonnenseite.de. Ebenso bei Eigentumswohnungen ist die Bestätigung der Eigentümergemeinschaft notwendig. Laut Herrn Vietzke sorgen die Balkonmodule für weitere Chancen, den Wert einer Immobilie zu erhöhen oder zusätzliche Geschäftsideen zu erarbeiten.

Ein einfaches Mieterstrommodell, das durch den Eigentümer angewiesen wird, stellt der Anschluss einer Einspeisesteckdose auf dem Balkon dar. Somit hat der Vermieter Einfluss auf den Installationsbetrieb, um den Sicherheitsaspekt sowie die Qualität zu gewährleisten. Eine weitere Möglichkeit ist gegeben, wenn man einige Einspeisesteckdosen an Gemeinschaftsflächen zur Verfügung stellen würde. Folglich wäre es machbar die Flachdachflächen für die Eigenversorgung zu vermieten und den Mietern eine wirkungsvolle Reduzierung der Miet- und Energiekosten zu gewähren.