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Montag, 7. Mai 2012

Tag der offenen Tür bei Reinhard Solartechnik in Barrien

Am 12. Mai findet von 10 - 18 Uhr in der Brückenstraße 2 bei Reinhard Solartechnik in Syke-Barrien ein Tag der offenen Tür statt.
Bild: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

An diesem Tag gewinnt man Einblicke in die Herstellung von Sonnenkollektoren. Zudem gibt es Fachvorträge über verschiedene Energiesparthemen. Auch Beratungen für Solarthermieanlagen werden angeboten, berichtet der Sonntags-Tip am 06.Mai 2012.

Die Firma Reinhard Solartechnik wurde 1975 gegründet und war zu dieser Zeit der erste Betrieb, der die Produktion und Lieferung kompletter Solarsysteme anbot. Früher belächelt und heute einer der Kompetenzführer in Deutschland, wird der Gründer Dipl.-Ing. Kurt Reinhard in Fachkreisen sogar "Solarpapst" genannt. Die zweite Generation hat nun mit Gernot Reinhard die Führung des Unternehmens übernommen. Durch hohe Qualität und Leistungsfähigkeit hat sich Reinhard Solartechnik einen guten Ruf in Solarkreisen aufgebaut. Die erste Anlage, die vor 37 Jahren installiert wurde, läuft auch heute noch störungsfrei.

Heute bietet das Unternehmen nicht nur die Herstellung, sondern auch die Anlagenplanung und Lieferung nicht nur von Solaranlagen an. Neben Photovoltaikanlagen sind auch CO2-neutrale Heizsysteme wie Pellets-Hackschnitzelsysteme und Holzkessel, wassergeführte Kaminöfen und Wärmepumpen bei Reinhard Solartechnik erhältlich.



Samstag, 5. Mai 2012

Ohne schlechtes Gewissen im eigenen Pool schwimmen

Nicht nur energieeffiziente Häuser lassen sich mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe energiesparend beheizen, sondern auch der Swimmingpool im Garten. Diese neue Technik ist für Pools noch keine Pflicht, aber auch hier können Betriebskosten umweltfreundlich gespart werden. Ein Bericht aus dem Select-Magazin (Mai 2012) erläutert, wie:

Bild: aboutpixel.de / © Steve_ohne_S
Durch doppelt isolierte Wände des Pools geht weniger Wärme an das Erdreich verloren, wodurch sich der allgemeine Aufwand der Beheizung des Pools verringert und somit eine angenehme Wassertemperatur konstant gehalten werden kann. Zusätzlich wird durch die Luft-Wasser-Wärmepumpe energiesparend und umweltfreundlich geheizt.

Eine solche Pumpe entzieht der Umgebung die Wärmeenergie und überträgt diese an das Wasser. Strom wird ausschließlich für den Betrieb der Pumpe benötigt. Das bedeutet, dass 20 % der Energie aus der Steckdose verwendet wird und 80 % aus der kostenlosen Luft der Umgebung. Wer dazu noch eine Photovoltaikanlage betreibt, muss noch weniger Strom von seinem Anbieter beziehen und kann somit weiter Geld einsparen.

Insgesamt eine sehr umweltfreundliche und effiziente Alternative zu den bisherigen Möglichkeiten.

Freitag, 4. Mai 2012

Erfreuliche Umfrageergebnisse zur Energiewende

Zu einem Ergebnis, das sicherlich alle Energiewende-Befürworter erfreuen wird, ist eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Öko-Energieversorgers LichtBlick gekommen. Laut LichtBlick wurden dafür 1000 Bundesbürger zu ihrer Meinung über die Energiewende befragt. Demnach sehen die meisten Deutschen der Zukunft Deutschland sehr positiv entgegen, was den Erfolg der Energiewende angeht - insgesamt glauben 87 Prozent der Befragten an den Wandel hin zu mehr Umweltbewusstsein durch den Ausbau Erneuerbarer Energien. Somit ist die Energiewende zumindest in den Köpfen der Bevölkerung angekommen.

Bild: Luise  / pixelio.de
Laut LichtBlick will auch ein großer Teil der Befragten mit gutem Beispiel vorangehen und innerhalb der nächsten acht Jahre den Strom für die eigene Wohnimmobilie zumindest teilweise mit einer eigenen Anlage erzeugen. Ganze 40 Prozent der Befragten glauben daran, dass in Deutschland im Jahre 2020 schon die Hälfte des verbrauchten Strom mittels Erneuerbarer Energien erzeugt wird. Die positive Einstellung der Befragten geht sogar soweit, dass 12 Prozent von ihnen angeben, sich zukünftig weniger Sorgen um die Klimaerwärmung und deren Folgen machen zu müssen.

Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick sieht nun die Politik in der Verantwortlichkeit, den Vertrauensvorschuss der Bevölkerung durch Taten zu rechtfertigen. Denn nur selten wäre ein solch gewaltiger wirtschaftlicher Umbruch, wie die Energiewende einer ist, von so viel Zustimmung und Optimismus der Menschen begleitet gewesen, so Dr. Friege weiter.
Weitere interessante Umfrageergebnisse finden Sie auf www.lichtblick.de.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Jetzt ist es soweit: Die Stadt Syke gibt Zuschüsse für Energiespargeräte!

Wie wir bereits am 27.03.2012 berichteten, werden neue energiesparende Haushaltsgeräte ab dem 01. Mai von der Stadt Syke bezuschusst.

Bild: Uschi Dreiucker  / pixelio.de
Dieses Projekt erweckte großes Interesse bei den Syker Bürgern:
Schon Wochen vorher gingen im Rathaus Syke viele Anfragen ein, berichtet Wirtschaftsförderer Heinrich Sievers. Auch im Einzelhandel fragten kaufinteressierte Kunden fast automatisch nach den Anträgen, erwähnt Renate Helms von der Syker Haustechnik. Meinhardt Höfert, Marktleiter von Euronics, berichtet im Sonntagstipp der Kreiszeitung Syke vom 29. April 2012, von einer kräftigen Resonanz und vielen Anfragen.

Doch einfach einen neuen Wäschetrockner zu kaufen reicht für den Zuschuss nicht aus. Bei einem Wäschetrockner zum Beispiel muss es sich um einen Wärmepumpentrockner der Energieeffizienzklasse A minus 40 % handeln. Außerdem ist Bedingung, dass der Käufer des Geräts seinen Hauptwohnsitz in Syke gemeldet hat. Die benötigten Anträge für den Zuschuss sind im Einzelhandel erhältlich. Hilfen bei der Suche nach geeigneten Geräten bieten die Elektrofachhändler vor Ort an.

Herr Heinfried Schumacher, Chef der Syker Ratsmehrheit SPD/Grüne, begründet die Aktion mit der eingeläuteten Energiewende. Da künftig kein Atomstrom mehr fließen soll, genüge es nicht, auf die neuen regenerativen Energieformen zu setzen, sondern man müsse auch in den privaten Haushalten Strom sparen. Die Stadt Syke wolle dazu beitragen, dass alte Stromfresser aus den Privathaushalten entfernt und neue energiesparende Geräte eingesetzt werden, so Schumacher.

In der vergangenen Legislaturperiode wurde bereits ein ähnliches Projekt von der Stadt Syke angeboten. Dieses Projekt war auch mit auch 20.000 EUR und fand sehr hohen Zuspruch. Ca. 300 Anträge wurden damals bei der Stadt Syke eingereicht, wovon jedoch nur 200 Anträge genehmigt werden konnten, da das Geld laut Angelika Hanel danach aufgebraucht war.

Live Entertainment Award belohnt Engagement für den Klimaschutz

Engagement für den Klimaschutz zeichnet sich glücklicherweise auch in der Musikindustrie ab. Das beweist die Green Music Initiative GMI, die sich als nationale Plattform zur Förderung einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche beschreibt.

Dass die Initiative auf Gegenliebe stößt, zeigt ein GMI-Artikel über den Live Entertainment Award (PRG LEA), der im Februar diesen Jahres den "Preis der Jury" an die Green Music Initiative verliehen hat. Die zehn renommierten Personen aus der Entertainment-Branche, die die Jury bilden, verstehen die Auszeichnung demnach als Aufruf an die deutschen Konzert- und Showpromoter, ihre Verantwortung für die Reduzierung schädlicher Klimagase ernst zu nehmen. Demnach kommt der Entertainmentbranche durch ihren Einfluss auf die Öffentlichkeit viel Mitverantwortung zu, was das Absenken von schädlichen Klimagasen und das Erreichen der international vereinbarten CO2-Reduktionsziele betrifft.

Bei der Preisverleihung wurde ein Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit der GMI mit dem "Melt!"-Festival und die damit verbundene große Umwelt-Offensive "Meco!" gelegt. Außerdem wurde das Pilotprojekt "Green Club Index" hervorgehoben, bei dem die GMI den Betreibern von Musikclubs Handlungsempfehlungen zur Senkung ihres Energieverbrauchs gibt.

Freitag, 27. April 2012

Deutlicher Anstieg des Fördervolumens in 2012

Das Magazin GEB (Gebäude Energie Berater) gibt bekannt, dass zinsgünstigen Kredite und Investitionszuschüsse für die energetische Modernisierung und den energieeffizienten Neubau von Bauherren weiterhin stark nachgefragt werden. Die Anzahl der zu bearbeitenden KfW-Anträge ist auch bei enerpremium gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen.

Bild: Paulwip  / pixelio.de
Laut GEB hat die KfW in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres bereits 1,7 Milliarden Euro an Förderkrediten zugesagt - das allein für die Programme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren"! Im Vergleich zum Vorjahr bedeute das einen Zuwachs von 87 Prozent. Vor allem im Programm "Energieeffizient Sanieren" gab es GEB zufolge einen starken Anstieg des Fördervolumens: Mit 845 Millionen Euro fand hier eine Vervierfachung statt.

Bei der Förderung durch die KfW können die Immobilieneigentümer selbst entscheiden, ob sie einen Förderkredit oder einen Investitionszuschuss in Anspruch nehmen wollen. Eine Kombination von Zuschuss und Kredit für dieselbe Maßnahme ist nicht möglich. Welche Form besser ist, muss jeder selbst entscheiden, doch ist eine Tendenz bei den Altersgruppen erkennbar. Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW-Bankengruppe, erklärt dazu in dem GEB-Artikel, dass die älteren Hauseigentümer eher die Zuschuss-Variante wählen, während junge Antragsteller den Kredit bevorzugen.

Die KfW hatte die Investitionszuschüsse Anfang des Jahres 2012 um 2,5 Prozentpunkte aufgestockt - somit können private Bauherren nun Investitionszuschüsse von bis zu 15.000 Euro beantragen. Der effektive Jahreszins bei den Förderkrediten zur energetischen Modernisierung liegen derzeit bei 1,00 Prozent bis 1,51 Prozent. Auch das Experten-Team von enerpremium hilft Ihnen in der Region gerne bei der Antragstellung.

Mittwoch, 25. April 2012

Österreich befreit sich von Atomstrom

Österreich ist uns einen riesen Schritt voraus, da dort keine Atomkraftwerke stehen. Nun ging die Bundesregierung des Landes noch einen bedeutenden Schritt weiter, indem sie am Montag gemeinsam mit Vertretern der Energiewirtschaft und den Umweltschutzorganisationen Greenpeace und Global 2000 das Ende des Atomstromimports beschloss. Dies ist einem Artikel von Greenpeace zu entnehmen. Demnach soll nun jede Kilowattstunde Strom, die nach Österreich importiert wird, durch ein Herkunftszertifikat ihren Ursprung erkennen lassen - gleichzeitig verpflichten sich die Energieunternehmen dazu, auf den Bezug von Strom aus Atomkraftwerken gänzlich zu verzichten. Eine vorbildliche Aktion.

Bild: svair / pixelio.de
Bisher wurde neben Atomstrom oft Strom importiert, dessen Herkunft unklar war. Bezugsländer waren hierbei meist Deutschland und Tschechien. Da Länder wie Tschechien und auch Polen ihre Atomkraftindustrie paradoxerweise ausbauen wollen bzw. im Falle Polens in die Atomkraft einsteigen wollen, ist Österreichs Entscheidung ein klares Signal für Atomkraftinvestoren. Laut Greenpeace ist es nämlich nicht unbedingt so, dass Tschechien und Polen ihren eigenen Strombedarf decken wollen, sondern vielmehr den europäischen Strommarkt mit Atomstrom versorgen wollen.

Indem Österreich ein klares Zeichen gegen Atomstromimporte aus solchen Ländern setzt, wird die Rentabilität geplanter AKW in diesen Regionen stark gefährdet. Hoffen wir, dass andere europäische Länder dem Beispiel Österreichs folgen.

Eine gesetzliche Verpflichtung zur vollständigen Kennzeichnung des Stroms soll ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten.