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Freitag, 23. November 2012

Abwasser als Energiequelle in Oldenburg

Jeder Haushalt produziert tagtäglich große Mengen warmes Abwasser, das ungenutzt in den Abwasserkanälen versickert. Daraus resultiert ein nicht zu unterschätzendes Wärmepotenzial. Und genau dieses Potenzial möchte die Stadt Oldenburg nun erschließen.

Bild: birgitH  / pixelio.de
Wie man dem i2b-Portal entnehmen kann, betont Tarek Abu-Ghazaleh vom Fachdienst Umweltmanagement, dass das Oldenburger Kanalsystem im Prinzip ein weit verzweigtes Energienetz mit einem gewaltigen Abwärmepotenzial ist.

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und das Institut für Rohrleitungsbau Oldenburg e.V. (iro) möchten deshalb im Rahmen eines Forschungsprojekts dazu beitragen, die Abwärme für die Stadt nutzbar zu machen.

Laut i2b soll in den kommenden zwei Jahren eine geobasierte Methode zur Lokalisierung von Standorten für Wärmetauscher in Oldenburg entwickelt werden. Ziel ist es, eine optimale Platzierung von Wärmetauschersystemen im Gebiet der Stadt Oldenburg zu erarbeiten.

Mittwoch, 21. November 2012

Jeder dritte Hausbesitzer sieht Sanierungsbedarf

Das Ergebnis einer Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der LBS-Gruppe zeigt, dass jeder dritte Hausbesitzer seine Immobilie für renovierungsbedürftig hält, so das Internetportal bauen.com. Bei Immobilien, die mehr als 30 Jahre alt sind, denkt sogar jeder zweite Hausbesitzer an eine Renovierung.

Bild: s.media  / pixelio.de
Interessant ist auch, dass die Befragten die derzeit bestehenden Fördermechanismen als unzureichend einstufen: Wenn die staatlichen Förderungen für energetische Modernisierung angemessen wäre, würden 27 Prozent aller Hausbesitzer eine energetische Modernisierung tatsächlich in Erwägung ziehen.

Der wichtigste Grund für 43 Prozent aller Hausbesitzer, die eine solche Modernisierung durchgeführt haben oder planen, ist die Senkung der Energiekosten. Somit steht das Einsparmotiv laut Studie an oberster Stelle.

Knapp jeder dritte Hausbesitzer finanzierte Sanierungsmaßnahmen mit seinem angesparten Bausparguthaben. Da vor allem bei energetischen Sanierungen kurzfristig verfügbare Mittel eine große Rolle spielen, plädieren knapp ein Drittel der befragten Hausbesitzer dafür, dass die geförderte Eigenheimrente ("Wohn-Riester") auch für solche Modernisierungsmaßnahmen verwendet werden darf.

Donnerstag, 15. November 2012

Zinserhöhung im KfW-Programm "Energieeffzient Bauen"

Hier nun eine kurze Nachricht, die energieeffiziente Neubauvorhaben betrifft. Die KfW teilt im aktuellen Newsletter mit, dass sich die Zinsen im Programm "Energieeffizient Bauen" (Programm-Nummer 153) heute erhöhen. Der Zinssatz liegt damit laufzeitunabhängig und effektiv bei nun 1,41 Prozent und nominal bei 1,4 Prozent. Die maximal mögliche Zinsbindung liegt immer noch bei 10 Jahren.

Die aktuellen Konditionen können unter www.kfw.de abgerufen werden.

Mittwoch, 14. November 2012

Thermografie-Aktion für Weyhe

Das Energieberatungsteam enerpremium startet in der laufenden Thermografie-Saison mit einem Frühbucher-Rabatt exklusiv für den Raum Weyhe.

Wer rechtzeitig bis zum 31.12.2012 eine E-Mail an enerpremium schreibt, sichert sich einen 50 Euro-Gutschein für die Thermografie-Saison 2012/2013. Dazu müssen die Interessenten lediglich Ihren Namen, Anschrift und Haustyp (z.B. Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus bzw. Anzahl der Wohneinheiten) in die Mail schreiben, um den Thermografie-Gutschein zu erhalten.

Thermografien zeigen den Hausbesitzern mittels einer speziellen Infrarot-Kamera genau auf, an welchen Stellen des Hauses die Energie verloren geht. Sind diese Stellen bekannt, können im Anschluss daran entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um diese Energieverluste zu beheben. Denn je weniger Wärme verloren geht, desto kleiner fällt am Ende auch die Energierechnung aus.

Montag, 12. November 2012

Wissenschaftler raten zu weniger Fleischkonsum

Wie man auf sonnenseite.com lesen kann, isst der durchschnittliche Deutsche Schätzungen zufolge zurzeit mindestens 600 bis 1200 Gramm Fleisch die Woche, wenn nicht sogar mehr. Wissenschaftler raten allerdings, den wöchentlichen Fleischkonsum auf ca. 300 bis 600 Gramm zu reduzieren.

Nicht nur immer wiederkehrende Lebensmittelskandale sondern auch Anwohnerbeschwerden über übergüllte Felder, Gewässerverschmutzung oder Futtermais-Wüsten sind gute Gründe seinen Fleischkonsum einzuschränken.

Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Sinkt der Fleischverbrauch, werden automatisch nicht mehr so viele Futtermittel benötigt. Das wiederum schafft Flächen in südlichen Ländern, die sie zur eigenen Nahrungsversorgung statt zur konkurrierenden Futtermittelversorgung nutzen könnten.

Freitag, 9. November 2012

Vattenfall stellt Rückbauantrag für AKW Brunsbüttel

Wie man klimaretter.info entnehmen kann, soll nun das seit Jahren stillgelegte, in den Siebzigern gebaute Atomkraftwerk Brunsbüttel abgerissen werden. Den Antrag darauf stellte der Energiekonzern Vattenfall am 01. November 2012 beim Umweltministerium in Kiel.

Vattenfall geht in seiner Prognose davon aus, dass bis zur Genehmigung für den Rückbau vier Jahre vergehen werden. Bis Brunsbüttel von der Deichlandschaft verschwindet, werden mindestens zehn Jahre vergehen.
Bild: Thommy Weiss  / pixelio.de

Auch für das AKW Krümmel sollte nach dem Willen von Robert Habeck, Energieminister von Schleswig-Holstein, ein Antrag auf Abriss folgen. Vattenfall hofft zurzeit jedoch noch auf eine Entschädigungszahlung wegen des Atomausstiegs, so dass es in nächster Zeit wahrscheinlich zu keinem Rückbaugenehmigungsantrag kommen wird. Erschwerend hinzu kommt, dass die Castor-Behälter für Brunsbüttel und Krümmel fehlen, da die AKW-Betreiber und ihre Tochterfirma GNS sich nicht rechtzeitig um die Zulassung gekümmert haben, so Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin vom Bündnis 90/Die Grünen.

Donnerstag, 8. November 2012

TV-Tipp: Energiewende

Für heute haben wir einen TV-Tipp in Sachen Energiewende: Um 20:15 Uhr startet auf 3SAT der TV-Beitrag „wissen aktuell: Die Energiewende“. Es geht unter anderem um Windenergie und in diesem Kontext um Offshore-Träume und Offshore-Probleme. Aber auch, die für die Energiewende dringend benötigten, Speichertechnologien werden neben Gebäudedämmung und dezentraler Energieversorgung thematisiert.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.3sat.de.