enerpremium
Montag, 29. April 2013
Dramatisches Ende bei Streit um Wärmepumpe
Die Umsetzung der Energiewende hat in Meerane bei Zwickau in Sachsen zu einer Eskalation in einem Nachbarschaftsstreit geführt.
Laut eines Artikels des Weser Kuriers vom 27. April 2013 war der Lärm einer Wärmepumpe Auslöser für eine Bluttat. Ein 71-Jähriger Rentner erschoss seinen 65-Jährigen Nachbarn und dann sich selbst. Dem Bericht zufolge gab es schon länger Streit wegen der Wärmepumpe des Opfers. Am Donnerstagmorgen soll der Täter das Nachbargrundstück betreten, das Opfer zur Rede gestellt und erschossen haben. Nach über 30 Jahren Nachbarschaft eine traurige Folge der Nutzung von Erneuerbarer Energie.
Mittwoch, 24. April 2013
Lohnt sich Autofahren noch?
Die Kosten für Benzin und Diesel steigen und steigen. Daran werden Autofahrer spätestens an der Zapfsäule erinnert. Wie dramatisch der Preisanstieg ist und wie sich die Spritpreise im Zeitverlauf verändert haben, zeigt exemplarisch die unten stehenden Info-Grafik von t-online.de mit interessanten Zusatzinfos.
Dass der Preis steigt, ist eine direkte Folge der steig zunehmenden Ressourcenverknappung. Verknappt sich die Angebotsmenge, so steigt der Marktpreis - das ist das Gesetz des Marktes. Ohne Zweifel ist das Ölfördermaximum längst überschritten. Die Frage ist: Welche Konsequenzen ziehen die Autofahrer daraus? Steigende Kraftstoffkosten sollten ja eigentlich zu einem zunehmenden Verzicht auf spritfressende Mobilität führen. Klingt logisch, ist aber in der Praxis nicht automatisch der Fall. Denn für unzählige Pendler ist Mobilität ein unverzichtbares Gut.
Mittlerweile ist es jedoch so, dass es eine ernstzunehmende Alternative gibt: Die Elektromobilität. Wird diese neue Form der Mobilität de facto mit grünem Strom gespeist, so gibt es neue Hoffnung, den CO2-Ausstoß nachhaltig zu minimieren. Das Potenzial ist vorhanden. Nicht zufällig sind Elektrofahrräder im Trend und das Interesse an elektrischen Antrieben im PKW-Bereich wächst. Und auch die Deutsche Bahn fährt schon lange elektrisch und wirbt längst damit, mit 100 Prozent Ökostrom zu fahren. Alternativen gibt es also bereits.
Not macht erfinderisch. Insofern lässt sich der steigende Preis als unmissverständliches Zeichen interpretieren, um grundlegende Änderung in der Gesellschaft einzuleiten.
Dass der Preis steigt, ist eine direkte Folge der steig zunehmenden Ressourcenverknappung. Verknappt sich die Angebotsmenge, so steigt der Marktpreis - das ist das Gesetz des Marktes. Ohne Zweifel ist das Ölfördermaximum längst überschritten. Die Frage ist: Welche Konsequenzen ziehen die Autofahrer daraus? Steigende Kraftstoffkosten sollten ja eigentlich zu einem zunehmenden Verzicht auf spritfressende Mobilität führen. Klingt logisch, ist aber in der Praxis nicht automatisch der Fall. Denn für unzählige Pendler ist Mobilität ein unverzichtbares Gut.
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| Bild: Erich Westendarp / pixelio.de |
Not macht erfinderisch. Insofern lässt sich der steigende Preis als unmissverständliches Zeichen interpretieren, um grundlegende Änderung in der Gesellschaft einzuleiten.
Donnerstag, 18. April 2013
Energieeinsparung in Bürgerhand
Das Weyher Kompetenznetzwerk KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS wendet sich mit dem kommenden Info-Abend „Nachträgliche Dämmung von Häusern“ am 22. April im Weyher Rathaus um 19.00 Uhr an Sanierungswillige, die Energie und Kosten einsparen möchten, um die Energiewende lokal voranzubringen. Die Referenten beleuchten das Thema praxisnah mit Beispielen.
Bestandsgebäude bieten diverse Einsparmöglichkeiten: Durch gezielte Dämmmaßnahmen lassen sich teure Wärmeverluste minimieren. Außerdem gibt es regionale sowie überregionale Fördertöpfe, die sich dafür nutzen lassen. Dennis Krugmann von enerpremium berichtet über Fördermöglichkeiten und Perspektiven der Energieeinsparung in Bürgerhand.
Der Referent Harald Meinken (Ventimola GmbH & Co. Dämmtechnik KG) referiert an diesem Abend über Möglichkeiten der Dämmung von der Fassade bis zum Dach. Hierbei spielen auch ökologische Dämmstoffe und Hinweise zum Brandverhalten eine Rolle. Moderiert wird der Info-Abend von Dieter Helms, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Weyhe.
Der Info-Abend startet am Montag, den 22. April, um 19.00 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Weyhe. Der Kostenbeitrag beträgt 3 Euro pro Teilnehmer. Ende der Veranstaltung ist um 21.30 Uhr.
Bestandsgebäude bieten diverse Einsparmöglichkeiten: Durch gezielte Dämmmaßnahmen lassen sich teure Wärmeverluste minimieren. Außerdem gibt es regionale sowie überregionale Fördertöpfe, die sich dafür nutzen lassen. Dennis Krugmann von enerpremium berichtet über Fördermöglichkeiten und Perspektiven der Energieeinsparung in Bürgerhand.
Der Referent Harald Meinken (Ventimola GmbH & Co. Dämmtechnik KG) referiert an diesem Abend über Möglichkeiten der Dämmung von der Fassade bis zum Dach. Hierbei spielen auch ökologische Dämmstoffe und Hinweise zum Brandverhalten eine Rolle. Moderiert wird der Info-Abend von Dieter Helms, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Weyhe.
Der Info-Abend startet am Montag, den 22. April, um 19.00 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Weyhe. Der Kostenbeitrag beträgt 3 Euro pro Teilnehmer. Ende der Veranstaltung ist um 21.30 Uhr.
Montag, 15. April 2013
E-Home Energieprojekt 2020 geht in die Verlängerung
Das E-Home Energieprojekt 2020, das Anfang 2011 gestartet ist, geht nun in die Verlängerung. Das haben kürzlich der Weser Kurier und die Kreiszeitung verkündet.
Demnach will der Netzbetreiber E.ON-Avacon das Projekt bis 2016 verlängern. In diesem Zuge erhalten die 32 Haushalte aus Weyhe und Stuhr neben Photovoltaik- und Klima-Anlage, Smart Meter, Elektrofahrzeug und Energieberatung nun auch noch stationäre Batteriespeicher, um überschüssigen grünen Strom zwischenzuspeichern und beispielsweise nachts zu nutzen.
In Bezug auf das Elektrofahrzeug können die Projektteilnehmer nun zudem entscheiden, ob sie weiterhin mit dem Peugeot ION oder fortan mit dem neuen Nissan Leaf fahren möchten.
Demnach will der Netzbetreiber E.ON-Avacon das Projekt bis 2016 verlängern. In diesem Zuge erhalten die 32 Haushalte aus Weyhe und Stuhr neben Photovoltaik- und Klima-Anlage, Smart Meter, Elektrofahrzeug und Energieberatung nun auch noch stationäre Batteriespeicher, um überschüssigen grünen Strom zwischenzuspeichern und beispielsweise nachts zu nutzen.
In Bezug auf das Elektrofahrzeug können die Projektteilnehmer nun zudem entscheiden, ob sie weiterhin mit dem Peugeot ION oder fortan mit dem neuen Nissan Leaf fahren möchten.
Dienstag, 26. März 2013
Niedersächsische Unternehmen sehen Energiewende als Chance
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| Bild: Ich-und-Du / pixelio.de |
Demnach bewerten fast 70 Prozent der befragten Betriebe in Niedersachen die Auswirkungen der Energiewende auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit als positiv oder neutral. Auch die Zahl der Unternehmen, die eher positive Impulse mit der Energiewende verbinden, sei im Bundesvergleich mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt.
Mehrheitlich wünschen sich die befragten Unternehmen, dass die Politik aktiv transparente und schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren schafft. Die Umfrage zeigt außerdem, dass der Anstieg der Energie- und Strompreise vielen Unternehmen Sorgen bereitet. Nicht zufällig geben mehr als die Hälfte der befragten Betriebe in Niedersachsen an, dass die Höhe der Energiepreise insgesamt an Bedeutung gewonnen habe. Die Einsparung von Energie hat für etwa 60 Prozent der Unternehmen in Niedersachsen noch einmal an Bedeutung gewonnen, so i2b.
Dienstag, 19. März 2013
Drittes Energiefrühstück in der Gemeinde Weyhe
Die Gemeinde Weyhe lädt am Montag, den 08. April 2013, zum 3. Weyher Energiefrühstück unter dem Titel „Energie einsparen, Energiekosten im eigenen Unternehmen senken – wie geht das?“ ein. Stattfinden wird die Veranstaltung im Ratssaal des Weyher Rathauses (Rathausplatz 1).
Nach einem Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters Dr. Andreas Bovenschulte werden in der Zeit von 09:30 bis ca. 12:00 Uhr Dipl.-Ing. Birgitt Strittmatter (DAS ENERGIEHAUS) mit ihrem Vortrag "Blockheizkraftwerk (BHKW) als Teil der Energiewende", Dipl.-Kfm. Dennis Krugmann (enerpremium) mit seinem Vortrag über "Aktuelle Förderungen im Bereich Energieeffizienz für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)" und Günter Böttcher - Zuhausekraftwerk GmbH (Lichtblick AG, Hamburg) über das "BHKW als kostengünstige Wärmequelle für KMU" referieren. Im Anschluss an die etwa halbstündigen Vorträge besteht die Möglichkeit zum jeweiligen Thema zu diskutieren.
Zusagen per Antwortbogen werden von der Gemeinde Weyhe gerne bis zum 03. April entgegengenommen.
Nach einem Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters Dr. Andreas Bovenschulte werden in der Zeit von 09:30 bis ca. 12:00 Uhr Dipl.-Ing. Birgitt Strittmatter (DAS ENERGIEHAUS) mit ihrem Vortrag "Blockheizkraftwerk (BHKW) als Teil der Energiewende", Dipl.-Kfm. Dennis Krugmann (enerpremium) mit seinem Vortrag über "Aktuelle Förderungen im Bereich Energieeffizienz für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)" und Günter Böttcher - Zuhausekraftwerk GmbH (Lichtblick AG, Hamburg) über das "BHKW als kostengünstige Wärmequelle für KMU" referieren. Im Anschluss an die etwa halbstündigen Vorträge besteht die Möglichkeit zum jeweiligen Thema zu diskutieren.
Zusagen per Antwortbogen werden von der Gemeinde Weyhe gerne bis zum 03. April entgegengenommen.
Mittwoch, 13. März 2013
Verbraucherzentrale übt Kritik an Energieversorgern
Erneuerbare Energien sind nicht nur Kostenfaktor. Schließlich senken Erneuerbare Energien den Preis an der Strombörse, so dass die Bezugspreise für die Energieversorger sinken. Dieser preissenkende Effekt wird nicht an die Verbraucher weitergegeben. Andererseits belastet natürlich auch die gestiegene EEG-Umlage, die dem Strompreis aufgeschlagen wird, die Verbraucher. Betrachtet man aber das Kostensenkungspotenzial und die vermiedenen Umweltschäden der Erneuerbaren Energien, so ist die Bilanz für die Erneuerbare Energien positiv. Somit steht die Kostendebatte zu oft im Fokus der Diskussion.
Nach einer Studie der Verbraucherzentrale haben zahlreiche Versorger in diesem Jahr unter dem Vorwand der Energiewende die Preise für die Verbraucher übermäßig stark angehoben. Dies geht zum Beispiel aus einem Artikel des Weser Kuriers vom gestrigen Dienstag hervor. Darin wird der Vorstand der Verbraucherzentrale, Klaus Müller, zitiert, der beklagt, dass die die Hälfte der Energieversorger einen guten "Schluck aus der Pulle" genommen haben. Auch Johannes Remmel von Bündnis 90 / Die Grünen bezeichnete das Verhalten der Energieversorger in dem Weser Kurier-Bericht als inakzeptabel.
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| Bild: Thorben Wengert / pixelio.de |
Nach einer Studie der Verbraucherzentrale haben zahlreiche Versorger in diesem Jahr unter dem Vorwand der Energiewende die Preise für die Verbraucher übermäßig stark angehoben. Dies geht zum Beispiel aus einem Artikel des Weser Kuriers vom gestrigen Dienstag hervor. Darin wird der Vorstand der Verbraucherzentrale, Klaus Müller, zitiert, der beklagt, dass die die Hälfte der Energieversorger einen guten "Schluck aus der Pulle" genommen haben. Auch Johannes Remmel von Bündnis 90 / Die Grünen bezeichnete das Verhalten der Energieversorger in dem Weser Kurier-Bericht als inakzeptabel.
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