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Mittwoch, 2. März 2011

Größtes Solarkraftwerk Niedersachsens bald in Oldenburg?

Bildquelle: pixelio.de
Nach einem Bericht des Weser Kuriers plant Oldenburg zukunftsweisend eine Freiflächen-Photovoltaikanlage auf einem ehemaligen Fliegerhorst. Dieses Kraftwerk - mit 80.000 Modulen und einer Leistung von ca. 18 MW -
soll ganze 4.800 Haushalte mit Strom versorgen. Die Investitionssumme soll 40 Millionen Euro betragen.

Doch die Zeit drängt die Investoren, denn das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) garantiert für Strom aus Freiflächenanlagen bis zur weiteren Absenkung für die Laufzeit von 20 Jahren eine Einspeisevergütung in Höhe von 22 Cent pro Kilowattstunde. Ab dem 1. September will die Bundesregierung die Vergütung absenken. In Norddeutschland gibt es bisher noch recht wenige Freiflächenanlagen. Derartige Anlagen werden nach dem aktuellen EEG nur dann gefördert, wenn sie auf Konversionsflächen wie ehemalige Militäranlagen oder auf Gewerbebrachen stehen.

Aus Sicht des Klimaschutzes ist es bedauerlich, dass solche Flächen noch viel zu wenig genutzt werden, denn ob mit oder ohne Einspeisevergütung: Ein Sonnenkraftwerk ist volkswirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch gewinnbringend.

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