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Dienstag, 16. Juli 2013

Energiepolitik beeinflusst Stimmabgabe bei Bundestagswahl

Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger und Marktführer für Ökostrom und Ökogas LichtBlick, hat im Mai 2013 1.002 deutsche Bundesbürger ab 18 Jahren online vom Meinungsforschungsinstitut YouGov zum Einfluss von Energiethemen auf ihre Wahlentscheidung befragt.

Thomas Siepmann / pixelio.de
Laut der Pressemitteilung der Firma LichtBlick vom 09. Juli 2013 kann die Bundestagswahl durch die Energiepolitik der Parteien maßgeblich entschieden werden. Energie ist für 29 Prozent der Deutschen ein wichtiges Thema und daher bei der Stimmabgabe am 22. September von großer Bedeutung. Zudem wird die Entscheidung weiterer 39 Prozent durch das Thema teilweise beeinflusst.
Am ehesten trauen 24 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die erfolgreiche Bewältigung der Energiewende der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu. 22 Prozent dagegen setzen auf die regierende CDU/CSU. Die SPD schneidet mit 11 Prozent deutlich schlechter ab und auch Die Linke liegt mit fünf Prozent sehr weit hinten. Zwei Prozent trauen der FDP die energiepolitische Kompetenz der FDP zu.

Zudem hat die LichtBlick-Umfrage auch ermittelt, welche Energiethemen bei der Wahl für Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sind. Bezahlbare Energiepreise sind für 86 Prozent wichtig bis sehr wichtig und stehen somit an erster Stelle. Mit 72 Prozent folgt die Aufgabe, wetterbedingte Schwankungen Erneuerbarer Energien durch den Einsatz von Speichern auszugleichen. Der Ausbau der Stromnetze ist für 70 Prozent besonders zentral, so die Umfrage. Für eine Mehrheit spielen Themen wie Atomausstieg, Abschaltung klimaschädlicher Kohlekraftwerke, Klimaschutz und Ausbau Erneuerbarer Energien laut Umfrage ebenfalls eine zentrale Rolle.

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