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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rockefeller-Stiftung setzt auf Erneuerbare Energien

John D. Rockefeller wurde mit der Firma Standard Oil einst zum reichsten Mann der Welt. Seine Erben wollen nun ihr Geld aus Öl und Gas abziehen und sich damit von fossilen Brennstoffen verabschieden, berichtet das greenpeace magazin.

Bild: DLConsulting  / pixelio.de
Die 670 Millionen Euro schwere Stiftung, Rockefeller Brothers Fund, habe kürzlich angekündigt sich bis zum Jahresende fast vollständig vom Kohlegeschäft und der Ölgewinnung aus Teersand zurückzuziehen. Des Weiteren sollen laut greenpeace magazin Kapitalanlagen in andere fossile Energieträger in den kommenden Jahren reduziert und verstärkt in Erneuerbare Energien investiert werden.

Damit gehört der Rockefeller Brothers Fund zu einer Gruppe von über 800 Stiftungen, Investmentfonds und öffentlichen Einrichtungen, die über 50 Milliarden Dollar aus dem Geschäft mit fossilen Brennstoffen abziehen wollen.
Bild: Uwe Steinbrich  / pixelio.de

Stiftungs-Präsident und Rockefeller-Nachkomme Stephen Heintz betont laut greenpeace magazin, dass es ganz im Sinne Ihres Vorfahren sei, da er als kluger und zukunftsorientierter Geschäftsmann in der heutigen Zeit ebenfalls alternativ in Erneuerbare Energien investiert hätte.

Aber nicht nur moralische Gründe haben die Stiftungsträger animiert, ihr Geld von fossilen Brennstoffen abzuziehen. Auch wirtschaftliche Überlegungen spielen dabei natürlich eine Rolle. Da die Energiemultis schweren Zeiten entgegensteuerten, sei das Investment riskant, erklärte Stiftungsverwalter Steven Rockefeller, der damit auf die These einer "Kohlenstoffblase" abzielt, die bald platzen wird.

Die New York Times berichtet, dass neben den Rockefellers weitere Stiftungen und Milliardäre Ihren finanziellen Rückzug aus fossilen Energien ankündigen werden und sich so 50 Milliarden Dollar bilden, welche Firmen wie BP, Exxon Mobil oder Shell dann fehlen.

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