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Mittwoch, 27. April 2011

Roundup unkrautfrei: Pflanzengift in deutschen Gärten

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de
Das so genannte „Pflanzenschutzmittel“ Roundup des Großkonzerns Monsanto, das in Deutschland zum Beispiel in Baumärkten frei verkäuflich ist und massiv beworben wird, ist nach Angaben des Umweltinstituts München e.V. sehr bedenklich.

Das Umweltinstitut schreibt hierzu in einer Pressemitteilung:
„Das Pflanzengift vernichtet bei Blattkontakt alle Pflanzen, die nicht durch Genmanipulation angepasst wurden. Unabhängige Forschungsergebnisse und gravierende Vergiftungsfälle in Lateinamerika in Zusammenhang mit der Glyphosat-Ausbringung sind eindeutige Indizien für dessen Giftigkeit. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Glyphosat konnten schon bei weit geringeren Konzentrationen als üblicherweise angewendet, beobachtet werden. Dokumentiert sind Schädigungen der menschlichen Zellen bis hin zu Krebserkrankungen.(…) Der Umwelt zuliebe sollte man auf das aggressive Pflanzengift Roundup verzichten und den unerwünschten Wildwuchs besser auf natürliche Weise, durch Ausreißen entfernen. Insbesondere wer kleine Kinder oder Haustiere hat.“

Das Pflanzengift Roundup findet zudem seit Jahren in der Landwirtschaft große Anwendung – trotz der Vielzahl an wissenschaftlichen Studien, die die Unbedenklich beim Einsatz von Roundup widerlegen. Hierzu gab es in der Vergangenheit in den Medien diverse Berichte. Das Fernsehmagazin Kontraste berichtete diesbezüglich z.B. schon vor circa zwei Jahren kritisch zum Einsatz von Roundup:

Donnerstag, 21. April 2011

Vorankündigung: Baumesse-Nord in Syke / Fokus Energiesparen

Die Veranstalter der Baumesse-Nord rücken in diesem Jahr das Thema Energiesparen in den Fokus der Veranstaltung. Offizieller Start der Informationsmesse zum Thema Bauen und Sanieren ist der 24. September 2011 in Syke (Am Ristedter Weg 17, auf dem Gelände der Kreiszeitung Syke).

An der Messe beteiligen sich regionale und überregionale Unternehmen. Die Veranstaltung bietet den Besuchern gebündelte Kompetenz für bau- und sanierungsspezifische Themenfelder. Auch Lösungen zu Erneuerbaren Energien (wie z.B. Solartechnik, Wärmepumpen und Holzpellets) werden präsentiert. 

Auch das Energieberatungsunternehmen enerpremium (www.enerpremium.de) ist für Fragen zum Thema Energiesparen als Messeteilnehmer dabei.

Weitere Infos gibt es unter www.baumesse-nord.de!

Mittwoch, 20. April 2011

Elektrobus fährt 250 km/h

Bildquelle: superbusproject.com
Ein herkömmlicher Linienbus mit 100 km/h ist schon recht schnell. Wenn nun aber ein Elektrobus 250 km/h fährt und dabei den gleichen Energiebedarf hat wie der eben benannte Linienbus, dann ist das eine überaus beachtliche Leistung.

Der neue Elektrobus zeichnet sich durch eine geringe Bauhöhe und leichte Kohlefaser-Bauteile aus, wie sonnenseite.com berichtet. Entwickelt wurde der 15 Meter lange Bus unter der Federführung des ersten niederländischen Astronauten Prof. Wubbo Ockels an der TU Delft entwickelt. Er bietet laut sonnseite.com Platz für 23 Passagiere. Der Elektroantrieb basiert laut Internetportal auf Lithium-Polymer-Batterien. Zudem sei der Elektrobus mit einem regenerativem Bremssystem und mit 16 Flügeltüren für störungsfreies Ein- und Aussteigen ausgestattet. Als Motorenleistung soll das Gefährt 300 kW bzw. 600 kW Spitzenleistung für eine Minute liefern. Die Reichweite liegt laut sonnenseite.com bei ca. 200 Kilometer, so dass bei weiteren Strecken ein schneller Akkutausch an spezifischen Wechselstationen vorgesehen ist.

Zudem haben wir im Internet Videos zum innovativen Superbus SB gefunden. Sehen Sie selbst:



Montag, 18. April 2011

Anti-Antom-Demo in Weyhe: Impressionen

Hier ein Video der Anti-Atom-Demo in Weyhe vom vergangenen Samstag, den 16. April 2011. Veranstalter der Demo war unter anderem die Grüne Jugend Weyhe. Das Video wurde von dem Weyher Bürger- und Internetportal http://www.unser-weyhe.de/ erstellt und dokumentiert die Demo zusammenfassend.

Freitag, 15. April 2011

Solarflugzeug meistert Nachtflug

Unglaublich: Ein Solarflugzeug, das selbst nachts die gespeicherte Energie nutzt. Das Schweizer Solarflugzeug "Solar Impulse" hat bereits 2010 bewiesen, dass dies möglich ist. Ganze 26 Stunden war das Flugzeug unterwegs. Hier ein kurzer Videobericht zu diesem unglaublichen Vorhaben.

Wir wünschen ein sonniges Wochenende...

Mittwoch, 13. April 2011

Update zum E-Home-Energieprojekt 2020 in punkto Netzausbau

In Heiligenrode wurde gestern eine ca. 35 Tonnen schwere Trafostation am Rande der Fanger Straße mit Hilfe eines Krans installiert. In dieser Station sollen zwei Trafos platziert werden: Ein konventioneller und ein sich selbst regelnder Ortsnetztrafo, der künftig automatisiert Spannungsschwankungen erkennt und ausgleicht.

Auch an der Heiligenroder Straße, Ecke Zollstraße stellten Arbeiter von E.ON-Avacon gestern eine neue Station für das Zukunftsprojekt auf. Gleiches gilt für das Gebiet in Weyhe-Dreye, denn hier existiert nun eine Station in der Straße Zweiter Gang. Insgesamt sind in Dreye schon etwa 1,7 Kilometer Kabel verlegt, in Heiligenrode hingegen rund 900 Meter. Mit dem E-Home-Projekt sollen neue Erkenntnisse über das Stromnetz der Zukunft gewonnen werden.

Bei einigen Teilnehmern des Projektes wurden außerdem bereits die ersten Photovoltaik-Anlagen erfolgreich in Betrieb genommen.

Montag, 11. April 2011

Bundesregierung kürzt Gebäudesanierungsprogramm für 2012

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de
Wie das Internetportal EnBauSa.de berichtet, will die Bundesregierung im kommenden Jahr die Finanzmittel für das bundesweite Gebäudesanierungsprogramm zur CO2-Reduzierung drastisch kürzen. So sollen für die energetische Sanierung und die Neubauförderung nicht mehr – wie in 2011 der Fall – 936 Millionen Euro, sondern nur noch rund 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Der BSI (Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.) vertrat bereits im März diesen Jahres die Auffassung, dass mindestens fünf Milliarden Euro jährlich erforderlich sind, um die im „Energiekonzept“ der Bundesregierung angestrebten 2% Sanierungsquote und die genannten Klimaschutzziele zu erreichen. Die für 2012 geplanten 50 Millionen Euro sind demnach ein völlig falsches Signal.

Mit dem von der Bundesregierung angestrebten Kürzungsvorhaben ist es überaus zweifelhaft, ob die Bundesregierung ihre CO2-Einsparungsziele weiter erreichen kann. Denn neben der Nutzung von Erneuerbaren Energien ist eine gleichzeitige und nachhaltige Energieeinsparung unabdingbar. Maßgebliche und wichtige Förderanreize gehen durch eine Mittelkürzung verloren. Dies gefährdet die Klimaschutzziele und ist unverantwortlich.

Hauseigentümer, die mit dem Gedanken spielen, ihr Eigenheim zu sanieren, sollten daher noch dieses Jahr handeln für den Fall, dass die Sparpläne 2012 umgesetzt werden. Derzeit sind noch Fördergelder (Zuschüsse & Kredite) verfügbar. Unser Tipp: Jetzt handeln und Zuschüsse sichern!