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Mittwoch, 17. Juli 2013

Heizung auf Platz drei der Modernisierungsmaßnahmen

Die Heinze Marktforschung hat mehr als 1200 Haushalte über deren Modernisierungsaktivitäten und Ausgaben im Jahr 2011 befragt. Die Ausgaben für Modernisierung liegen 2011 bei zusammengerechnet 112 Milliarden Euro. Insgesamt wurden 15 Produktbereiche untersucht. Das berichtet die Fachzeitschrift "Gebäude Energie Berater" (Ausgabe 06).

Günther Richter / pixelio.de
Demnach haben die Haushalte 2011 knapp 12 Milliarden Euro investiert, um durch moderne Heizungen den Energieverbrauch zu senken. Somit liegt die Heizung auf Platz drei der Modernisierungsmaßnahmen. "An- und Umbauten" sowie "Dach" nehmen laut Heinze Marktforschung die Plätze 1 und 2 ein.

Fast die Hälfte der Modernisierungsausgaben betreffen Ein- und Zweifamilienhäuser. 2011 liegt die Anzahl der Heizungsinstallationen bei 1,6 Millionen. Dazu zählen beispielsweise Austausch und Einbau von Thermen, Brennern, Wärmepumpen, Heizkesseln, Warmwasserspeichern sowie von Heizungsrohren. Die durchschnittliche Investition bei Heizkesseln und Brennern beträgt für 2011 4600 Euro.

Laut Untersuchung investieren Haushalte weniger als 500 Euro für ein Viertel aller Maßnahmen, wohingegen ein Drittel der Befragten über 5000 Euro ausgibt. Handwerkerrechnungen stellen 93 Prozent der Ausgaben dar. Die Hälfte des Marktvolumens nimmt der Modernisierer zwischen 40 und 60 Jahren ein. Über 60 Jährige belegen ein Viertel.

Dienstag, 16. Juli 2013

Energiepolitik beeinflusst Stimmabgabe bei Bundestagswahl

Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger und Marktführer für Ökostrom und Ökogas LichtBlick, hat im Mai 2013 1.002 deutsche Bundesbürger ab 18 Jahren online vom Meinungsforschungsinstitut YouGov zum Einfluss von Energiethemen auf ihre Wahlentscheidung befragt.

Thomas Siepmann / pixelio.de
Laut der Pressemitteilung der Firma LichtBlick vom 09. Juli 2013 kann die Bundestagswahl durch die Energiepolitik der Parteien maßgeblich entschieden werden. Energie ist für 29 Prozent der Deutschen ein wichtiges Thema und daher bei der Stimmabgabe am 22. September von großer Bedeutung. Zudem wird die Entscheidung weiterer 39 Prozent durch das Thema teilweise beeinflusst.
Am ehesten trauen 24 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die erfolgreiche Bewältigung der Energiewende der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu. 22 Prozent dagegen setzen auf die regierende CDU/CSU. Die SPD schneidet mit 11 Prozent deutlich schlechter ab und auch Die Linke liegt mit fünf Prozent sehr weit hinten. Zwei Prozent trauen der FDP die energiepolitische Kompetenz der FDP zu.

Zudem hat die LichtBlick-Umfrage auch ermittelt, welche Energiethemen bei der Wahl für Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sind. Bezahlbare Energiepreise sind für 86 Prozent wichtig bis sehr wichtig und stehen somit an erster Stelle. Mit 72 Prozent folgt die Aufgabe, wetterbedingte Schwankungen Erneuerbarer Energien durch den Einsatz von Speichern auszugleichen. Der Ausbau der Stromnetze ist für 70 Prozent besonders zentral, so die Umfrage. Für eine Mehrheit spielen Themen wie Atomausstieg, Abschaltung klimaschädlicher Kohlekraftwerke, Klimaschutz und Ausbau Erneuerbarer Energien laut Umfrage ebenfalls eine zentrale Rolle.

Dienstag, 9. Juli 2013

Neulich in unserem Postfach: Brief ans Raumschiff Enterprise

Eine große Überraschung haben wir heute in unserem Briefkasten gefunden: Ein Brief nicht an unser Energieberatungsteam "enerpremium" adressiert, sondern an "enterprise".

Wir fühlen uns geehrt und wollen uns hiermit bei dem Absender für die große Freude bedanken, die uns der Briefschreiber damit bereitet hat. Wir haben selten so gelacht wie heute und wollten den Lesern unseres Blogs diesen kleinen Spaß nicht vorenthalten, denn Freude ist eines der Dinge, die sich vermehren, wenn man sie teilt.

Beste Grüße sendet

Captain Kirk von der Enterprise - mit der Zukunftsaufgabe Energiewende 

Montag, 8. Juli 2013

KfW bewirbt Programm "Energieeffizient Sanieren" im TV

Gestern hatte einer unserer Mitarbeiter zufällig im Abendprogramm einen TV-Spot der KfW zum Programm "Energieeffizient Sanieren" gesehen. Ein aus unserer Sicht wichtiger Schritt, um auf die guten Förderkonditionen hinzuweisen und der breiteren Masse das Förderangebot näherzubringen.

Insgesamt ist diese Form der Kommunikation sicherlich förderlich für die Bekanntheit des Förderprogramms. In der Praxis erleben wir es als Energie- und Fördermittelberater leider immer wieder, dass die Programme der KfW noch lange nicht so bekannt sind wie sie eigentlich sein sollten.

"Potenzielle Kunden erhalten auf einprägsame und emotionale Weise erste Informationen über die Angebote der KfW." So äußert sich die KfW zur neuen Kampagne "Unser Haus hat eine wirklich gute Energie".

Wir bleiben gespannt, ob dies die Nachfrage nach KfW-Krediten in diesem Bereich weiter vorantreibt!? 

Montag, 1. Juli 2013

Gemeinde Weyhe vermietet E-Bikes

Die Gemeinde Weyhe verleiht ab sofort E-Bikes der Marke Flyer. Damit kooperiert die Gemeinde Weyhe nun mit dem Dienstleistungsunternhemen movelo, welches die Fahrräder für die Weyher Verleih- und Akkuwechselstation zur Verfügung stellt. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Gemeinde Weyhe hervor.

Nach telefonischer Anmeldung können unter der Rufnummer 04203/710 ein bis zwei E-Bikes ausgeliehen werden. Die Leihgebühr beträgt 20 Euro pro Rad und Tag. Die Reichweite einer Akkuladung beträgt je nach Fahrstil 40-60 Kilometer.   

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wetter spielt verrückt


Nehmen die Wetterextreme nur gefühlt zu? Nein, die Klimaerwärmung nimmt laut Dr. Franz Alt exakt den Verlauf, den Klimaforfscher schon gefühlte Ewigkeiten voraussagen.

Bild: Stefan Heerdegen  / pixelio.de
Das Potsdammer Klimaforschungsinstitut sieht die Tatsache von drei Jahrhunderthochwassern in einer Zeitspanne von elf Jahren als Indiz für den Klimawandel - so sonnenseite.com. In diesen Tagen, wo das Wetterchaos täglich für Schlagzeilen sorgt, erkennen Politiker und auch Journalisten scheinbar keine Verbindungen von Naturkatastrophen und unserem Energieverhalten oder von Wetterchaos und Klimawandel.

Zweifeln wir lieber unsere Wahrnehmung an, anstatt unser Verhalten und die Energiewende persönlich wie auch politisch zu wandeln und voranzutreiben?

Freitag, 21. Juni 2013

Rückschlag für die Atomlobby


Bild: kultor  / pixelio.de
Nach Medienberichten wurde dem AKW Brunsbüttel die Genehmigung als Zwischenlager entzogen. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig urteilt, dass die Risiken für gezielte Terrorangriffe und Flugzeugabstürze zu groß sind. Bereits zugesagte Aufnahmen weiterer Castoren sind damit nicht mehr möglich.

Laut Newsletter des Umweltinstituts München e.V. sind die Wandstärken in anderen Zwischenlagern - insbesondere in Süddeutschland noch dünner als im Lager Brunsbüttel. Hier droht nun auch der Entzug der Genehmigungen.

Umweltschützer hin oder her, hier muss jedem klar sein, die beste Lösung kann nur sein, keinen Atommüll mehr zu produzieren. Sicherer, gesünder und wirtschaftlicher als jede notwendige Nachrüstung ist sie allemal. Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt sichere und geeignete Standorte für gefährlichen Atommüll überhaupt irgendwo geben kann?