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Dienstag, 10. Oktober 2017

Lüftungsvorschriften beachten



 Lüftungsvorschriften beachten
Rosel Eckstein / pixelio.de 
Laut der Energieeinsparverordnung ist es vorgeschrieben, Gebäude luftdicht nach den Regeln der Technik zu errichten, sodass ein Mindestluftwechsel gewährleistet ist. Durch den Einbau von Lüftungsanlagen, sollen diese Vorgaben eingehalten werden. Wohnungsbaugesellschaften sorgen gerade mal für Lüftungsanlagen mit einem funktionslosen Ausschalter. 

Um die Stromkosten nicht in die Höhe zu treiben, erfolgt eine Abschaltung der Lüftungsanlagen seitens der Mieter. Zudem werden mögliche Zugerscheinungen durch das Abkleben der Fensterfalzlüfter unterbunden. Erfolgt keine regelmäßige Lüftung, ist der vorgeschriebene Mindestluftwechsel nicht gewährleistet, wodurch Schimmel entstehen kann, so das Internetportal www.enbausa.de.

Laut Frau Vogler, Referentin für Energie, Technik und Normung nehmen die Mieter die Technik als nachteilig wahr. Um dies zu verhindern, sind lautlose Lüftungsanlagen sinnvoll. Dies ist bereits bei einigen Geräten, die auf niedrigster Lüftungsstufe eingestellt sind, gewährleistet. Insbesondere für die Wohnungswirtschaft werden Geräte offeriert, die nicht ausgeschaltet werden können. Durch den Ausschalter wird das Gerät nicht vollständig ausgeschaltet, sondern in die Grundstufe versetzt. Das Abschalten der Lüftungsanlage ist nicht untersagt. Findet ein lautloser Betrieb statt, in der trotzdem der Mindestluftwechsel berücksichtigt wird, kann diese Vorgehensweise durchaus funktionieren, kommentiert Frau Vogler. Bei dem Thema Lüftung handelt es sich um ein komplexes Thema, sodass der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) keine Empfehlungen darlegt. Außerdem ist bei der Lüftung die Art des Gebäudes zu berücksichtigen, schreibt www.enbausa.de.

In Ausnahmesituationen beispielsweise bei einem Brand, ist es sinnvoll, dass die Mieter die Möglichkeit haben, die Lüftung vollständig auszuschalten. Herr Händel, technischer Referent beim Fachverband Gebäude-Klima hat ebenfalls noch keine konkrete Lösung parat. Eine Möglichkeit bietet die zeitweise Abschaltung der Lüftungsanlagen. Anschließend sollen die Geräte wieder im Grundbetrieb weiterlaufen.

Frau Vogler weist darauf hin, dass Wohnungsunternehmen versuchen die Lüftungsanlagen, aufgrund hoher Betriebskosten, zu umgehen. Die gesamten Energieeinsparungen werden aufgrund der Wartungs- und Stromkosten weitgehend erschöpft. Demzufolge finden Lüftungsanlagen hinsichtlich der Energieeffizienzstrategie kaum Anwendung, so www.enbausa.de.

Bei einem Effizienzhaus 55 ist eine Abluftanlage möglich. Handelt es sich um einen besseren Standard, bedarf es einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Um den Effekt der Wärmerückgewinnung nutzen zu können, sollte nicht gleichzeitig gelüftet werden. Somit ist eine Umstellung des aktuellen Lüftungsverhaltens der Mieter erforderlich, sofern eine Lüftungsanlage vorhanden ist.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Nachhaltig Bauen durch nachwachsende Rohstoffe


Nachhaltig Bauen durch nachwachsende Rohstoffe
Rainer Sturm / pixelio.de
In vielen Immobilien ist der Pilzbefall ein nicht unerhebliches Problem. Als Baumaterial hingegen stellt dieser Rohstoff einen großen Nutzen dar, berichtet www.haustec.de.

Grundsätzlich ist in der Baubranche ein Rückgang der Verfügbarkeit der Rohstoffe und Materialien festzustellen. Dementsprechend werden Alternativen bezüglich der Materialien von Stahl oder Beton erforscht. Es soll eine Unabhängigkeit hinsichtlich der Importe umgesetzt und gleichzeitig nachhaltiges Bauen vorangetrieben werden.

Die Forschergruppe des Fachbereichs Nachhaltiges Bauen spricht sich für die Baumaterialien Bambus und Pilze aus. Das Wurzelwerk von Pilzen sowie der Rohstoff Bambus stellen natürliche Baumaterialien dar und zeichnen sich durch ihre Tragfähigkeit sowie Wiederverwendbarkeit aus, so das Internetportal www.haustec.de.

Das aus Fäden sowie fadenförmige Zellen bestehende Pilzmyzelium weist ein schnelles Wachstum auf. Somit werden belastbare sowie haltbare Strukturen gebildet. Durch Myzelium, pflanzlichen Abfällen und Holzspänen entsteht eine schwammähnliche Substanz. Zudem wird diese in Form gebracht und anschließend verdichtet. Durch das Trocknen der Substanz, stirbt der Pilz ab und führt zu einem Abbruch des Wachstums. Gleichzeitig bleibt die gewünschte Form nun bestehen, schreibt www.haustec.de. Das entstandene leichte Material bietet zudem noch gute Isolationseigenschaften.



Donnerstag, 28. September 2017

Die Energiewende bleibt stehen


Die Energiewende bleibt stehen
Erich Westendarp / pixelio.de
Die Energy Watch Group appelliert bereits vor den Bundestagswahlen, dass die Energiewende vorangetrieben werden muss. Nicht die Ausschreibungen sollen im Vordergrund stehen, sondern die Förderungen für Speicher und Erzeugung, berichtet www.cleanenergy-project.de.

Im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl wird Deutschlands Energiewende fast verhindert. Laut Herrn Fell, Präsident der Energy Watch Group ist ein Rückgang der Erneuerbaren Energien festzustellen. Gründe für diesen Rückgang stellen mehrfache politische Versäumnisse dar. Ein deutlicher Rückschlag hinsichtlich der Energiewende wurde durch den Wechsel zu Ausschreibungen zur Förderungen der Erneuerbaren Energien verursacht. Seitdem ist ein deutlicher Rückgang unter anderem in den Bereichen Photovoltaik-, Biomasse- sowie Wasserkraftgroßanlagen festzustellen. Der Studie der German Watch GmbH ist ebenfalls ein Rückgang im Windenergiesektor zu entnehmen.

Das derzeitige Tempo hinsichtlich der Weiterentwicklung im Bereich Erneuerbare Energien reicht nicht aus, um eine rechtzeitige Abschaltung der Kernkraftwerke zu realisieren. Deutschland entwickelt sich im Bereich Erneuerbare Energien zum Nachzügler, so das Internetportal www.cleanenergy-project.de. Folglich ist die politische Seite zu überdenken, um Abstand von den Ausschreibungen zu bekommen und moderne Einspeisevergütungen voranzutreiben, kommentiert der ehemalige Bundestagsabgeordnete von den Grünen. Sollte die Energiewende weiterhin nicht vorankommen, bestehen Gefahren für die deutsche Wirtschaft. Dies geht aus einer Studie der Energy Watch Group hervor.

In den Ländern China, Indien und die USA werden Solar- und Windwirtschaft, Elektromobilität sowie die Energiespeicherung gefördert. Deutschland hat diesbezüglich den Anschluss verloren, schreibt www.cleanenergy-project.de. Bereits in wenigen Jahren müsste Deutschland die neuen Technologien annehmen und hat diesmal keine Möglichkeit diese zu exportieren.

Laut der Energy Watch Group ist es relevant die politischen Vorhaben im Rahmen des neuen Bundestags grundlegend zu ändern, um die Energiewende voranzutreiben. Dabei soll die Abschaffung der Ausschreibungen sowie unnötiger Bürokratie, moderne Einspeisevergütungen und die Netzintegration von Erneuerbaren Energien umgesetzt werden.

Dienstag, 26. September 2017

Robuste Haustechnik wird empfohlen


 Robuste Haustechnik wird empfohlen
Rainer Sturm / pixelio.de 
Aus einem Monitoringbericht geht hervor, dass ein nicht genügend isolierter Warmwasserspeicher bei einem Effizienzhaus Plus in Deggendorf nicht für den gewünschten Effekt sorgt. Das Forschungsnetzwerk hat zudem weitere Berichte und Beschreibungen publiziert, in denen Häuser mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Hierbei sind klare Abweichungen hinsichtlich der angekündigten und den realen Verbräuchen festzustellen. 

Das Effizienzhaus weist eine etwa 40 Quadratmeter große Photovoltaikfläche auf, berichtet www.enbausa.de. Zudem verfügt das Effizienzhaus über einen 9.200 Liter großen thermischen Speicher. Eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie sorgt für eine erhöhte Eigennutzungsrate, so das Internetportal www.enbausa.de.

Vorausgesagt wurde ein jährlicher Endenergieüberschuss von etwa 1807 Kilowattstunden. Bereits im ersten Jahr wurde ein höherer Überschuss gemessen und im darauffolgenden Messjahr hingegen ist der Energieüberschuss geringer ausgefallen. Die Erträge der Photovoltaikanlage sind insgesamt höher als in der Vorhersage angekündigt wurde.

Im Vergleich zur Energieeinsparverordnung sind hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit nicht unerhebliche Mehrkosten angefallen. Unter Berücksichtigung der jährlichen Einsparung liegt die Amortisationszeit bei etwa 25 Jahren.

Der thermische Speicher hat nicht die Möglichkeit die gesamten Wärmeerträge einzuspeisen, so www.enbausa.de. Da im Winter keine wesentlichen Wärmemengen erzielt werden, führt dies zu einer Entladung des thermischen Speichers.

Um die nicht unerheblichen Wärmeverluste einzudämmen, wurde die Dämmung des Speichers erhöht.

Der Einsatz einer Wärmepumpe, im Gegensatz zu elektrischen Heizstäben, führt zu geringeren Kosten. Folglich kann die Größe des Speichers reduziert werden, wodurch eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bewirkt wird. Herr Professor Oliver Steffens, Hochschule Regensburg und sein Team streben robuste Lösungen an.

Donnerstag, 21. September 2017

Erneuerbare Energien übertreffen Atomkraft



Erneuerbare Energien übertreffen Atomkraft
O. Fischer / pixelio.de 
Die Stromerzeugung durch Atomenergie wird in Deutschland und Europa immer weniger. Die Erneuerbaren Energien hingegen steigen hinsichtlich der Stromproduktion stetig an, so das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Allerdings steht der endgültige Atomausstieg nicht fest, so wird die Atomenergie weiterhin durch die europäischen Staaten genutzt. Im Jahr 2016 ist ein weiterer Anstieg der Erneuerbaren Energien festzustellen. Zudem ist die Stromerzeugung durch Atomenergie zurückgegangen, teilt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit. Außerdem gehen sie von einer raschen Weiterentwicklung im Bereich Erneuerbare Energien aus. Zusätzlich ist eine deutliche Leistungssteigerung der neuen Anlagen festzustellen, berichtet www.energiezukunft.eu. In Frankreich sind in den Bereichen Windkraft und Bioenergie besondere Fortschritte zu beobachten. Die Planung der französischen Regierung lautet bis zum Jahr 2050 etwa 17 Atomkraftwerke abzuschalten. Eine Verringerung der Atomenergie um einen Anteil von 50 Prozent soll bis zum Jahr 2025 realisiert werden.

Die Umsetzung ist jedoch nicht einfach, da in Frankreich eine gewisse Abhängigkeit des Atomstroms herrscht und dieser zudem in ihre Klimaschutzpläne integriert sind. Auch Großbritannien setzt zukünftig noch auf Atomstrom, schreibt www.energiezukunft.eu. Daneben planen auch Schweden und Finnland weiterhin Atomenergie zu nutzen. Die ausgehenden Gefahren durch die nukleare Stromproduktion werden dabei vernachlässigt.

Die Kosten für die Errichtung des scheinbar sichersten Kernkraftwerkes haben überhandgenommen. Ursprünglich sollte im Jahr 2011 ein Reaktor, der etwa 3 Milliarden Euro kosten sollte, ans Netz gehen. Nun liegen die Baukosten allerdings schon bei 9 Milliarden Euro und die Inbetriebnahme bei 2018. Daraus ist ein Rechtsstreit zwischen dem Kraftwerksbetreiber und dem Nuklearkonzern Areva in Frankreich entstanden. Bei dem größten Kernreaktortyp „European Pressurized Water Reactor“ (EPR) ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Der geplante Reaktor Flamanville sollte 2012 in Betrieb genommen werden. Dieser Vorgang verzögert sich nun ebenfalls auf das Jahr 2018, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Die Kosten werden dreimal so hoch ausfallen, als ursprünglich geplant.

Seitens der französischen Atomaufsicht bestehen Zweifel an der Festigkeit des Druckgefäßes, dass den Reaktor umgibt.

Die nicht unerheblich hohen Kosten sowie die Arbeitszeit sollten lieber für Wind- und Solaranlagen eingesetzt werden.

Dienstag, 19. September 2017

Förderungen im KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren


 Förderungen im KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren
Thorben Wengert / pixelio.de
Der Bundesverband hat aufgrund erhöhter Zinsen mitgeteilt, die Entwicklung der Zinsen durch ausgewählte Finanzierungsprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) darzulegen. Die Redaktion der „Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker“ gehen von weiteren Zinssteigerungen aus und empfehlen Sanierungen, wenn möglich, zeitnah durchzuführen, schreibt www.geb-info.de. 

Die Nachfrage richtet sich nach den Förderkonditionen, berichtet das Internetportal www.geb-info.de. Die Redaktion Gebäude Energieberater hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) um eine Stellungnahme hinsichtlich der jüngsten Zinsentwicklung gebeten.

Rund zwei Jahre blieb der Endkreditnehmerzinssatz von 0,75 % effektiv konstant. Aufgrund der umfassenden Zinssenkungen in den Jahren davor, führt die aktuelle Zinsanhebung zur Verwunderung. Zum Zeitpunkt der Zinserhöhung haben Banken ein stetig steigendes Zinsumfeld beobachtet, so www.geb-info.de. Folglich hat sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ebenfalls in der Pflicht gesehen, die Zinsen zu erhöhen, um einen bedachten Umgang mit den Fördermitteln zu gewährleisten.

Die Attraktivität des Förderprogramms Energieeffizient Bauen ist nicht verloren gegangen, sodass weiterhin durch die unveränderten Tilgungszuschüsse eine starke Nachfrage herrscht.

Die Umsetzung der Ziele sowie entscheidende Kerngebiete im Hinblick auf die Energiewende, erfolgen in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Nach Rücksprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sollen die begrenzt vorhandenen Fördermittel den Sanierungen im Bestand zugutekommen. In den Kreditprogrammen 151 und 152 sind somit keine Zinsänderungen vorgesehen, schreibt www.geb-info.de. In den Förderprogrammen Ergänzungskredit sowie Altersgerecht Umbauen erfolgt die Finanzierung hingegen durch Eigenmittel und wird nicht durch Bundesmitteln unterstützt.

Donnerstag, 14. September 2017

Neubauten übertreffen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung


Neubauten übertreffen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung
Rainer Sturm / pixelio.de
Aus einem Förderreport der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geht hervor, dass über die Hälfte der neu errichteten Wohnungen die Regelungen der Energieeinsparverordnung offenkundig überbieten.

Etwa 144.000 neue Wohneinheiten sind von der Kreditanstalt für Wiederaufbau innerhalb eines knappen Jahres von Juli 2016 bis Juni 2017 nach einem Effizienzhaus-Standard 55 oder besser gefördert worden. Das Effizienzhaus 55 entspricht dem Neubauniveau abzüglich 45 Prozent.

Energieeffizientes Bauen gewinnt zunehmend an Bedeutung, unterstreicht die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF). Aufgrund der immer stärkeren Nachfrage nach energieeffizienten Bauen, ist der Preis diesbezüglich gesunken, berichtet das Internetportal www.enbausa.de.
Der Effizienzhausstandard ist als Bauanforderung positiv zu bewerten und trägt zu einer Verringerung der Wohnkosten bei.

Durch das energieeffiziente Bauen mäßigen sich die Nebenkosten langfristig und parallel wird der Klimaschutz unterstützt, betont die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF). Um der Nachfrage am Markt zu entsprechen, sind nach der Bundestagswahl passende Instrumente sowie Rahmenbedingungen erforderlich.

Die Neubaustandards sowie ein neues Gebäudeenergiegesetz soll in Anlehnung an den Grundsatz „Energieeffizienz zuerst“ erfolgen, so www.enbausa.de.

Die Leitlinie „Energieeffizienz zuerst“, das sogenannte Winterpaket soll bereits vor der Europawahl im Jahr 2019 verabschiedet werden. Das Motto bedeutet nicht nur reines Energie sparen, sondern berücksichtigt das Energieeffizienzpotenzial bei politischen Entscheidungen sowie Investitionen in das Energiesystem.

Das Winterpaket konnte jedoch noch nicht vollständig realisiert werden. Es scheitert an den Überlegungen hinsichtlich der Umsetzung der Sanierung im Gebäudebestand sowie an der Ausführung der Entwicklungen im Berichtswesen, kommentiert Frau Bayer vom Regulatory Assistance Project (RAP).