Luftdichtigkeitsmessungen helfen, wenn im Haus ein kaltes Lüftchen weht...
Am 10. März dreht sich der Weyher Energieberatungstag des regionalen Kooperationsbündnisses KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS um das Thema „Luftdichtigkeitsprüfungen in Gebäuden“. Im Rathaus der Gemeinde Weyhe werden den Interessierten in Einzelgesprächen die Vorteile und die Vorgehensweise einer baulichen Luftdichtigkeitsmessung erläutert, um die Energieeinsparung in der Region weiter voranzutreiben.
Seit 1998 ist die Luftdichtigkeitsprüfung, die in Fachkreisen auch Blower-Door-Test genannt wird, ein anerkanntes Verfahren zum Nachweis von Undichtigkeiten in der Gebäudehülle. Der Test funktioniert mit Hilfe eines Gebläses, das einen zerstörungsfreien Unter- und Überdruck erzeugt und damit den Luftaustausch im Gebäude ermittelt.
In der Bevölkerung ist leider noch weitgehend unbekannt, dass eine luftdichte Gebäudehülle eine gesetzlich vorgeschriebene Anforderung der Energieeinsparverordnung ist. Je nach Gebäudetyp müssen bestimmte Luftwechselraten nachgewiesen werden. Bei einem Neubau gibt es in diesem Zusammenhang strengere Anforderungen als an einen Altbau.
Gerade in der Garantiezeit ist es bei Neubauten wichtig, teure Baumängel frühzeitig aufzuspüren und zu beweisen. Auf diese Weise können Garantieansprüche geltend gemacht werden und bauseitige Nachbesserungen vorgenommen werden. Deshalb ist es empfehlenswert, den Test schon möglichst während der Bauphase begleitend durchzuführen. Nur so können die für das Auge meist unsichtbaren Undichtigkeiten noch kostengünstig beseitigt werden. In der Praxis sind unsere Blower-Door-Experten immer wieder erstaunt, wie gezielt Leckagen bei unseren Kunden geortet und beseitigt werden können und wie sich die Ausführungsqualität der Bauten dadurch verbessert.
Alle Beratungen des Energieberatungstages finden am 10. März im Rathaus der Gemeinde Weyhe (Zimmer R 301) statt. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um eine frühzeitige telefonische Anmeldung unter 04203/71-218 (Dieter Helms) gebeten. Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.klimaschutz-weyhe.de/.
enerpremium
Montag, 7. März 2011
Donnerstag, 3. März 2011
KfW-Einzelmaßnahmen werden wieder gefördert
Am Dienstag (01.03.2011) wurde die Förderung der Einzelmaßnahmen im Programm „Energieeffizient Sanieren“ (Programm-Nr. 152) für Altbauten wieder aufgenommen. Damit werden – neben den Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus – auch wieder einzelne Maßnahmen oder Maßnahmenkombinationen gefördert, wenn diese dem Stand der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) entsprechen.
Das Baujahr des betroffenen Objektes muss vor dem 01. Januar 1995 liegen, damit die Sanierungsmaßnahmen am Objekt förderfähig sind. Darüber hinaus müssen die strengen Förderbedingungen der KfW eingehalten werden. Neu ist auch, dass seit dem 01.03.2011 ein Sachverständiger (d.h. ein Energieberater gem. § 21 der EnEV 2009) die Maßnahmen bei Antragstellung bestätigen muss. Auch nach der Sanierung ist eine weitere Bestätigung durch den Sachverständigen zwingend erforderlich, um eine Förderung zu erhalten.
Zusammengefasst können laut Förderrichtlinie über die KfW folgende Maßnahmen oder freie Kombinationen dieser Maßnahmen gefördert werden:
- Wärmedämmung der Wände
- Wärmedämmung der Dachflächen
- Wärmedämmung der Geschossdecken
- Erneuerung der Fenster und Außentüren
- Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
- Erneuerung der Heizungsanlage einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A und ggf. einer hocheffizienten Zirkulationspumpe sowie Durchführung eines hydraulischen Abgleichs
Die Zinsen sind nach wie vor günstig: Diese variieren im Falle der Einzelmaßnahmen nominal zwischen 2,75% und 3,0%. Effektiv liegt der Korridor zwischen 2,78% und 3,03% (Stand: 01.03.2011).
Wer die Sanierung aus eigenen Mitteln bestreiten möchte, für den gewährt die KfW seit März auch wieder einen Investitionszuschuss (Programm-Nr. 430) für die oben genannten Einzelmaßnahmen. Dieser nichtrückzahlbare Zuschuss liegt aktuell bei 5% der nach den KfW-Vorgaben förderfähigen Investitionskosten. Auch die Zuschussvariante der KfW verlangt die Zustimmung des sachverständigen Energieberaters vor und nach der Maßnahmendurchführung.
Tipp: Wer mit dem Gedanken spielt energetisch zu sanieren, sollte in jedem Falle vorab eine Energie- und Fördermittelberatung in Anspruch nehmen und die Anträge rechtzeitig noch vor (!) der Auftragsvergabe stellen. Eine spätere Antragsstellung führt bei den genannten Programmen zu einer Förderuntauglichkeit.
Mittwoch, 2. März 2011
Größtes Solarkraftwerk Niedersachsens bald in Oldenburg?
![]() |
| Bildquelle: pixelio.de |
soll ganze 4.800 Haushalte mit Strom versorgen. Die Investitionssumme soll 40 Millionen Euro betragen.
Doch die Zeit drängt die Investoren, denn das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) garantiert für Strom aus Freiflächenanlagen bis zur weiteren Absenkung für die Laufzeit von 20 Jahren eine Einspeisevergütung in Höhe von 22 Cent pro Kilowattstunde. Ab dem 1. September will die Bundesregierung die Vergütung absenken. In Norddeutschland gibt es bisher noch recht wenige Freiflächenanlagen. Derartige Anlagen werden nach dem aktuellen EEG nur dann gefördert, wenn sie auf Konversionsflächen wie ehemalige Militäranlagen oder auf Gewerbebrachen stehen.
Aus Sicht des Klimaschutzes ist es bedauerlich, dass solche Flächen noch viel zu wenig genutzt werden, denn ob mit oder ohne Einspeisevergütung: Ein Sonnenkraftwerk ist volkswirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch gewinnbringend.
Donnerstag, 24. Februar 2011
Strompreiserhöhungen und Erneuerbare Energien
Durch den Newsletter des SFV (Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.) wurden wir auf einen interessanten Videobeitrag hingewiesen, den wir den Lesern nicht vorenthalten möchten. Der Kurzfilm "Mehr Cash für Strom" thematisiert kurz und knapp die unentwegt steigenden Strompreise und die wahren Hintergründe.
Immer wieder werden die Erneuerbaren Energien für die Preiserhöhungen der Energiekonzerne verantwortlich gemacht. Dass es sich bei einer solchen Argumentation um eine faktisch falsche Darstellung handelt, zeigt der zusammenfassende Viedobeitrag. Sehen Sie selbst:
Immer wieder werden die Erneuerbaren Energien für die Preiserhöhungen der Energiekonzerne verantwortlich gemacht. Dass es sich bei einer solchen Argumentation um eine faktisch falsche Darstellung handelt, zeigt der zusammenfassende Viedobeitrag. Sehen Sie selbst:
Freitag, 18. Februar 2011
Netzausbau für das E-Home-Projekt
In Heiligenrode gehen die Netzausbauarbeiten für das E-Home-Energieprojekt 2020 nach der kurzen Winterpause weiter. Abgeschlossen werden die Bauarbeiten laut Weser Kurier bis Mitte April. Nach Zeitungsangaben werden rund 900 Meter Netzspannungskabel und 1.700 Meter für die Sanierung des Orts- und Beleuchtungsnetzes verlegt.
Kommende Woche beginnen dann auch die Bauarbeiten in Dreye-Süd in Weyhe. Dort werden die Bauarbeiten rund sechs Wochen andauern, um das Netz für das E-Home-Projekt (wir berichteten) weiter auszubauen.
Die Ausbauarbeiten sind aufgrund des Modellprojektes unabdingbar. Nur so kann das Ortsnetz auf den E-Home-Feldtest vorbereitet werden. Es kommt daher zeitweise zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen, die sich aber in Grenzen halten sollen. Kurzzeitig kann es notwendig sein, die Stromversorgung zu unterbrechen. Die betroffenen Haushalte werden hierüber jedoch vorzeitig und gesondert informiert!
Donnerstag, 17. Februar 2011
Der goldene European Energy Award für Bremen
Nachdem Bremen schon 2007 den European Energy Award in Silber erhalten hat, bekam Bremen nun am gestrigen Mittwoch (16.02.2011) den goldenen Energy Award.Bremen verfügt über einen vorbildlichen öffentlichen Personennahverkehr, ein gutes Radwegenetz und bemüht sich um eine klimaschonende Energiepolitik, heißt es in den News des Unternehmensnetzwerkes i2b (Idea to Business).
Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren laut i2b der Umbau des öffentlichen Beschaffungswesens mit seinem neuen ökologischen Fokus (z.B. durch die Umstellung auf Ökostrom bei öffentlichen Gebäuden in Bremen) und die Klimafonds, bei denen für jede Dienstreise klimaneutrale Einzahlungen vorgenommen werden.
Der European Energy Award ist eine Initiative der EU, an der sich derzeit ca. 770 europäische Kommunen beteiligen. In der BRD haben lediglich 16 Kommunen den Goldstatus bisher erreichen können. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, Bremen!
Quelle: i2b
Donnerstag, 10. Februar 2011
Info-Abend: „Moderne Heizsysteme – effizient und preiswert“
Am kommenden Dienstag, den 15. Februar 2011, veranstaltet das Weyher Klimabündnis KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS von 19.00-21.30 Uhr einen weiteren Info-Abend mit dem Titel „Moderne Heizsysteme – effizient und preiswert“ im Weyher Moderne Heizsysteme sind die Zukunft. Mit energieeffizienten Heizanlagen wird nicht nur Geld eingespart, sondern auch die Umwelt nachhaltig geschont. Aber auch die Thermografie wird in Sachen Energieeffizienz immer wichtiger, um Schwachstellen am Gebäude zuverlässig zu erkennen.
Hier eine Übersicht über die Referate in chronologischer Reihenfolge:
19:00 Uhr Begrüßung, Einführung, Moderation (Dieter Helms, Wirtschaftsförderer, Gemeinde Weyhe)
19:10 Uhr Heizung und Stromerzeugung (Thomas Schäfer, De Dietrich Remeha GmbH)
20:30 Uhr Thermografieaufnahmen machen Wärmebrücken deutlich (Dennis Krugmann, enerpremium)
21:00 Uhr Förderprogramme der energetischen Gebäudesanierung (Dennis Krugmann, enerpremium)
Weitere Informationen findet man zudem auf dem aktuellen Flyer.
Abonnieren
Posts (Atom)



