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Donnerstag, 10. März 2011

Lichtblick LED: Lampen sind Gewinner bei Stiftung Warentest

Bildquelle: Joujou / pixelio.de
Stiftung Warentest hat im März verschiedene Leucht-Systeme (Energiesparlampen, LED, Kompaktlampen und Halogen) getestet. Dabei sind die LED-Syteme erstmalig die klaren Gewinner des Tests.

Zwar sind LED-Leuchtmittel in der Anschaffung deutlich teurer, aber diese Anschaffungskosten relativieren sich sehr schnell durch die überaus signifikanten Einsparungen. Zudem zeichnen sich LED-Lampen durch ihre Langlebigkeit aus. Die besten Lampen im Test überstanden rund 6.000 Brennstunden, was bei einer durchschnittlichen Nutzung von drei Stunden pro Tag einer Nutzungsdauer von 2.000 Tagen (sprich ca. 5,48 Jahre) entspricht. Die Investition macht sich demnach sehr schnell bezahlt.

Deutliche Testsieger sind die LED-Leuchtmittel von Philips Econic mit sieben Watt und Toshiba E-core (5,5 Watt). Diese Lampen überzeugten in nahezu allen Kategorien mit den Noten „sehr gut“ und „gut“.

In Bezug auf die Umwelt- und Gesundheitseigenschaften der getesteten Leuchtsysteme haben die Tester auch das gesundheitsschädliche Quecksilber mit in die Bewertung einbezogen. Diese Problematik, die bei Kompatleuchstofflampen bzw. Energiesparlampen besteht, ist bei LED-Lampen gar nicht vorhanden!

Für das Kinderzimmer kommen daher nur quecksilberfreie Systeme in Frage. Daher können LED-Lampen gerade in dieser Hinsicht enorm punkten.

Die Ergebnisse können auf der Homepage der Stiftung-Warentest eingesehen werden. Auch die aktuelle Ausgabe des Weser Report (Mittwoch, 09.03.11) gibt einen guten Überblick.

Fazit: LED-Lampen sind ein leuchtendes Beispiel für Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit!

Montag, 7. März 2011

Vom Winde verweht: Luftdichtigkeitsmessungen helfen...

Luftdichtigkeitsmessungen helfen, wenn im Haus ein kaltes Lüftchen weht...
Am 10. März dreht sich der Weyher Energieberatungstag des regionalen Kooperationsbündnisses KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS um das Thema „Luftdichtigkeitsprüfungen in Gebäuden“. Im Rathaus der Gemeinde Weyhe werden den Interessierten in Einzelgesprächen die Vorteile und die Vorgehensweise einer baulichen Luftdichtigkeitsmessung erläutert, um die Energieeinsparung in der Region weiter voranzutreiben.

Seit 1998 ist die Luftdichtigkeitsprüfung, die in Fachkreisen auch Blower-Door-Test genannt wird, ein anerkanntes Verfahren zum Nachweis von Undichtigkeiten in der Gebäudehülle. Der Test funktioniert mit Hilfe eines Gebläses, das einen zerstörungsfreien Unter- und Überdruck erzeugt und damit den Luftaustausch im Gebäude ermittelt.

In der Bevölkerung ist leider noch weitgehend unbekannt, dass eine luftdichte Gebäudehülle eine gesetzlich vorgeschriebene Anforderung der Energieeinsparverordnung ist. Je nach Gebäudetyp müssen bestimmte Luftwechselraten nachgewiesen werden. Bei einem Neubau gibt es in diesem Zusammenhang strengere Anforderungen als an einen Altbau.

Gerade in der Garantiezeit ist es bei Neubauten wichtig, teure Baumängel frühzeitig aufzuspüren und zu beweisen. Auf diese Weise können Garantieansprüche geltend gemacht werden und bauseitige Nachbesserungen vorgenommen werden. Deshalb ist es empfehlenswert, den Test schon möglichst während der Bauphase begleitend durchzuführen. Nur so können die für das Auge meist unsichtbaren Undichtigkeiten noch kostengünstig beseitigt werden. In der Praxis sind unsere Blower-Door-Experten immer wieder erstaunt, wie gezielt Leckagen bei unseren Kunden geortet und beseitigt werden können und wie sich die Ausführungsqualität der Bauten dadurch verbessert.

Alle Beratungen des Energieberatungstages finden am 10. März im Rathaus der Gemeinde Weyhe (Zimmer R 301) statt. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um eine frühzeitige telefonische Anmeldung unter 04203/71-218 (Dieter Helms) gebeten. Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.klimaschutz-weyhe.de/.

Donnerstag, 3. März 2011

KfW-Einzelmaßnahmen werden wieder gefördert

Am Dienstag (01.03.2011) wurde die Förderung der Einzelmaßnahmen im Programm „Energieeffizient Sanieren“ (Programm-Nr. 152) für Altbauten wieder aufgenommen. Damit werden – neben den Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus – auch wieder einzelne Maßnahmen oder Maßnahmenkombinationen gefördert, wenn diese dem Stand der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) entsprechen.
  
Das Baujahr des betroffenen Objektes muss vor dem 01. Januar 1995 liegen, damit die Sanierungsmaßnahmen am Objekt förderfähig sind. Darüber hinaus müssen die strengen Förderbedingungen der KfW eingehalten werden. Neu ist auch, dass seit dem 01.03.2011 ein Sachverständiger (d.h. ein Energieberater gem. § 21 der EnEV 2009) die Maßnahmen bei Antragstellung bestätigen muss. Auch nach der Sanierung ist eine weitere Bestätigung durch den Sachverständigen zwingend erforderlich, um eine Förderung zu erhalten.
Zusammengefasst können laut Förderrichtlinie über die KfW folgende Maßnahmen oder freie Kombinationen dieser Maßnahmen gefördert werden:

  • Wärmedämmung der Wände
  • Wärmedämmung der Dachflächen
  • Wärmedämmung der Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A und ggf. einer hocheffizienten Zirkulationspumpe sowie Durchführung eines hydraulischen Abgleichs

Die Zinsen sind nach wie vor günstig: Diese variieren im Falle der Einzelmaßnahmen nominal zwischen 2,75% und 3,0%. Effektiv liegt der Korridor zwischen 2,78% und 3,03% (Stand: 01.03.2011).

Wer die Sanierung aus eigenen Mitteln bestreiten möchte, für den gewährt die KfW seit März auch wieder einen Investitionszuschuss (Programm-Nr. 430) für die oben genannten Einzelmaßnahmen. Dieser nichtrückzahlbare Zuschuss liegt aktuell bei 5% der nach den KfW-Vorgaben förderfähigen Investitionskosten. Auch die Zuschussvariante der KfW verlangt die Zustimmung des sachverständigen Energieberaters vor und nach der Maßnahmendurchführung.

Tipp: Wer mit dem Gedanken spielt energetisch zu sanieren, sollte in jedem Falle vorab eine Energie- und Fördermittelberatung in Anspruch nehmen und die Anträge rechtzeitig noch vor (!) der Auftragsvergabe stellen. Eine spätere Antragsstellung führt bei den genannten Programmen zu einer Förderuntauglichkeit.

Mittwoch, 2. März 2011

Größtes Solarkraftwerk Niedersachsens bald in Oldenburg?

Bildquelle: pixelio.de
Nach einem Bericht des Weser Kuriers plant Oldenburg zukunftsweisend eine Freiflächen-Photovoltaikanlage auf einem ehemaligen Fliegerhorst. Dieses Kraftwerk - mit 80.000 Modulen und einer Leistung von ca. 18 MW -
soll ganze 4.800 Haushalte mit Strom versorgen. Die Investitionssumme soll 40 Millionen Euro betragen.

Doch die Zeit drängt die Investoren, denn das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) garantiert für Strom aus Freiflächenanlagen bis zur weiteren Absenkung für die Laufzeit von 20 Jahren eine Einspeisevergütung in Höhe von 22 Cent pro Kilowattstunde. Ab dem 1. September will die Bundesregierung die Vergütung absenken. In Norddeutschland gibt es bisher noch recht wenige Freiflächenanlagen. Derartige Anlagen werden nach dem aktuellen EEG nur dann gefördert, wenn sie auf Konversionsflächen wie ehemalige Militäranlagen oder auf Gewerbebrachen stehen.

Aus Sicht des Klimaschutzes ist es bedauerlich, dass solche Flächen noch viel zu wenig genutzt werden, denn ob mit oder ohne Einspeisevergütung: Ein Sonnenkraftwerk ist volkswirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch gewinnbringend.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Strompreiserhöhungen und Erneuerbare Energien

Durch den Newsletter des SFV (Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.) wurden wir auf einen interessanten Videobeitrag hingewiesen, den wir den Lesern nicht vorenthalten möchten. Der Kurzfilm "Mehr Cash für Strom" thematisiert kurz und knapp die unentwegt steigenden Strompreise und die wahren Hintergründe.

Immer wieder werden die Erneuerbaren Energien für die Preiserhöhungen der Energiekonzerne verantwortlich gemacht. Dass es sich bei einer solchen Argumentation um eine faktisch falsche Darstellung handelt, zeigt der zusammenfassende Viedobeitrag. Sehen Sie selbst:

Freitag, 18. Februar 2011

Netzausbau für das E-Home-Projekt

In Heiligenrode gehen die Netzausbauarbeiten für das E-Home-Energieprojekt 2020 nach der kurzen Winterpause weiter. Abgeschlossen werden die Bauarbeiten laut Weser Kurier bis Mitte April. Nach Zeitungsangaben werden rund 900 Meter Netzspannungskabel und 1.700 Meter für die Sanierung des Orts- und Beleuchtungsnetzes verlegt.

Kommende Woche beginnen dann auch die Bauarbeiten in Dreye-Süd in Weyhe. Dort werden die Bauarbeiten rund sechs Wochen andauern, um das Netz für das E-Home-Projekt (wir berichteten) weiter auszubauen.

Die Ausbauarbeiten sind aufgrund des Modellprojektes unabdingbar. Nur so kann das Ortsnetz auf den E-Home-Feldtest vorbereitet werden. Es kommt daher zeitweise zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen, die sich aber in Grenzen halten sollen. Kurzzeitig kann es notwendig sein, die Stromversorgung zu unterbrechen. Die betroffenen Haushalte werden hierüber jedoch vorzeitig und gesondert informiert!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Der goldene European Energy Award für Bremen

Nachdem Bremen schon 2007 den European Energy Award in Silber erhalten hat, bekam Bremen nun am gestrigen Mittwoch (16.02.2011) den goldenen Energy Award.

Bremen verfügt über einen vorbildlichen öffentlichen Personennahverkehr, ein gutes Radwegenetz und bemüht sich um eine klimaschonende Energiepolitik, heißt es in den News des Unternehmensnetzwerkes i2b (Idea to Business).

Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren laut i2b der Umbau des öffentlichen Beschaffungswesens mit seinem neuen ökologischen Fokus (z.B. durch die Umstellung auf Ökostrom bei öffentlichen Gebäuden in Bremen) und die Klimafonds, bei denen für jede Dienstreise klimaneutrale Einzahlungen vorgenommen werden.

Der European Energy Award ist eine Initiative der EU, an der sich derzeit ca. 770 europäische Kommunen beteiligen. In der BRD haben lediglich 16 Kommunen den Goldstatus bisher erreichen können. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, Bremen!

Quelle: i2b