In diesem Jahr ist der Weyher Modernisierungstag des Klimaschutzbündnisses KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS in das Frühlingsfest der Firma Warneke integriert. Im Fokus der Veranstaltung steht das Thema Bauen. Hierbei darf natürlich die Energieberatung nicht fehlen, weshalb enerpremium mit einem eigenen Stand vertreten ist. Neben den spezifischen Themenbereichen gibt es reichlich Unterhaltung durch ein attraktives Rahmenprogramm für Alt und Jung.
Das Event findet am kommenden Samstag & Sonntag (09. und 10. April 2011) jeweils von 10.00-18.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Gewerbegebiet Dreye-Ost (Firma Warneke), Gutenbergstraße 14 in Weyhe.
Weitere Infos gibt es unter http://www.warneke-baustoffe.de/.
enerpremium
Donnerstag, 7. April 2011
Dienstag, 5. April 2011
Info-Abend: Wettbewerbsfaktor Energie – Mit Energieeffizienz & Beleuchtung zum Erfolg
Am Montag, den 11.04.2011 veranstaltet das Klimaschutzbündnis KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS einen Info-Abend mit dem Titel „Wettbewerbsfaktor Energie: Mit Energieeffizienz & Beleuchtung zum Erfolg“. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und endet um 21.15 Uhr im Rathaus der Gemeinde Weyhe (Raum-Nr. 233/Ratssaal, Rathausplatz 1).
Die Steigerung der Energieeffizienz führt im eigenen Unternehmen über Kosteneinsparungen unmittelbar zu Wettbewerbsvorteilen gegenüber den Mitbewerbern. Durch Energieeinsparungen können andere Unternehmensbereiche wie z.B. das Marketing finanziell besser ausgestattet werden.
Hätten Sie das gewusst? Allein in Deutschland ließen sich zwei Atomkraftwerke einsparen, wenn ausschließlich sparsamere Leuchten zum Einsatz kommen. Energiesparlampen sind zwar effizienter als Glühbirnen, jedoch in punkto Umweltverträglichkeit und Gesundheit bedenklich.
LED-Lampen sparen gegenüber herkömmlichen Halogenstrahlern und Glühbirnen zwischen 70 und 90 Prozent der Kosten ein und sind darüber hinaus weitaus umweltverträglicher. Ein kluges Energiekonzept zahlt sich daher aus – gerade für kleinere und mittlere Unternehmen!
Empfehlen Sie die Veranstaltung gerne weiter... hier geht es zum Flyer!
Montag, 4. April 2011
Erhöhte Strahlengrenzwerte für Lebensmittel / Bundesregierung informiert Bürger nicht
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Bildquelle: Marianne J. / pixelio.de |
Die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist zwar seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ bezüglich der Strahlenwerte in Lebensmitteln, aber einen wichtigen Punkt „vergisst“ sie zu erwähnen. Die EU-weit geltenden Grenzwerte mit Blick auf die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan wurden vorletztes Wochenende deutlich erhöht! Dies teilen das Umweltinstitut München e.V. und die Verbraucherorganisation foodwatch in einer Pressemitteilung mit. Die Organisationen fordern einen sofortigen Einfuhrstopp japanischer Lebensmittel. Zudem fordert das Umweltinstitut alle Verbraucher auf, japanische Lebensmittel dringend zu meiden.
„War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft“, heißt es wortwörtlich in der Meldung. Dies wirft Fragen auf. Wieso werden die Grenzwerte ausgerechnet jetzt erhöht? Wieso werden die Verbraucher nicht adäquat informiert? Ist eine Erhöhung der Grenzwerte rechtlich zulässig?
Hintergrund für die Anhebung der gültigen Grenzwerte sei eine nach der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1987 erlassene EU-Verordnung. Nach dieser können laut Umweltinstitut im Falle eines „nuklearen Notstandes“ die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um der Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen.
„Diese Regelung jetzt in Kraft zu setzen, ist absurd, denn es gibt in Europa keinen nuklearen Notstand und erst recht keine Nahrungsmittelknappheit. Importe aus Japan spielen für die Versorgungssicherheit der europäischen Bürger überhaupt keine Rolle“, sagten Thilo Bode (Geschäftsführer foodwatch) und Christina Hacker (Vorstand im Umweltinstitut München).
Quelle: Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 1. April 2011
Das Geschäft mit der Atomkraft
"Das verdrängte Risiko: Wie Deutschland und die Welt auf Atomkraft setzen" ist unser heutiger Filmtipp. Der Film thematisiert das Geschäft mit der Atomkraft. Unter anderem geht es um die Vertstrickung Deutschlands in das Atomgeschäft, denn die BRD exportiert Technik zur Nutzung von Kernenergie und unterstützt massiv Projekte im Ausland.
Mittwoch, 23. März 2011
Großdemonstrationen gegen Kernenergie
Für den kommenden Samstag (26.03.2011) sind in Berlin, Hamburg, Köln und München Großdemonstrationen geplant, um ein weiteres Zeichen gegen die Atomkraft zu setzen.
Zehntausende Menschen werden dann für das Aus der Atomenergie demonstrieren.
Hier die Startzeiten und Orte der Demos:
- Berlin, 12.00 Uhr, Potsdamer Platz
- Hamburg, 12.00 Uhr, Moorweide/Dammtor
- Köln, 14.00 Uhr, Deutzer Werft
- München, 14.00 Uhr, Odeonsplatz
Weitere Infos gibt es unter http://anti-atom-demo.de/
Mittwoch, 16. März 2011
Info-Abend im Weyher Rathaus: „Photovoltaik – Erneuerbare Energien nutzen“
Die Sonne liefert die Energie frei Haus und stellt dafür keinen Cent in Rechnung. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sichert den Anlagenbetreibern eine staatlich garantierte Vergütung für den produzierten Strom zu. Damit wird die hauseigene PV-Anlage nicht nur zur Geldmaschine, sondern schont zeitgleich die Umwelt.
Die Referenten des Abends sind Angelika Monsees (Volksbank Weyhe), Stefan von der Rente (Hansesun GmbH) und Dennis Krugmann (enerpremium).
Der Info-Abend findet am Dienstag, den 29.03.2011, um 19.00 Uhr im Rathaus der Gemeinde Weyhe im Ratssaal statt.
Hier der Programmablauf:
19:00 Uhr Begrüßung, Einführung, Moderation
Dieter Helms - Wirtschaftsförderer, Gemeinde Weyhe
19:10 Uhr Strom aus Sonnenlicht - Potentiale & Perspektiven
Dennis Krugmann - enerpremium®
20:00 Uhr Photovoltaik-Anlagen: Ertragssteigerung und Gefahrenminderung durch Modulwechselrichter
Stefan von der Rente - Hansesun GmbH
VR-Sonnendarlehen - Wie die Sonne Ihre Zinsen zahlt
Angela Monsees - Volksbank Weyhe
Der Kostenbeitrag pro Teilnehmer/-in beträgt 3 Euro.
Veranstalter ist das Klimaschutzbündnis KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS. Den aktuellen Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. Weitere Infos gibt es zudem unter http://www.klimaschutz-weyhe.de/.
Montag, 14. März 2011
Fukushima ist überall - Ein Statement
Der vergangene Freitag und das vergangene Wochenende werden auf tragische Art und Weise in die Geschichte eingehen. Die Ereignisse sind ein erneuter und erschreckender Beweis für die Nichtbeherrschbarkeit der nuklearen Energiegewinnung. Das fortlaufende Restrisiko ist einfach zu hoch für eine Weiternutzung der Kernenergie.
Beschämend haben wir die Diskussionen der vergangenen Tage, an denen Vertreter der Bundesregierung beteiligt waren, in den Medien verfolgt. Es gibt sie immer noch: Die ewig Gestrigen und glühenden Befürworter des rückständigen „Energiekonzeptes“ und die Verfechter einer „Brückentechnologie“, die alles andere als eine Brücke, nein nicht einmal eine Krücke ist.
Aber es regen sich kleinere Lichtblicke: Die Sicherheit der heimische Atomkraftwerke soll nun neu überprüft werden. Aber hätte dies nicht schon längst geschehen sollen? Ist dies etwa die einzige Lehre aus den japanischen Schreckensbildern, die letztlich die Welt als Ganzes betreffen? Welcher Überprüfung bedarf es eigentlich noch, um endlich zu erkennen, dass eine ungeklärte Endlagerungsfrage, die nicht wegdiskutierbaren Restrisiken und die Verstopfung der Stromnetze, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv behindern die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Kernenergie schon längst beantwortet haben.
Die Kernenergie wird fälschlicher Weise als Brücke deklariert, die von der Verstopfung der Netze durch die unflexiblen AKW-Grundlasten und von den Milliardengewinnen sowie Risiken ablenken sollen. Der Ausstieg aus dem Ausstieg, der wohl gemerkt unter Ausschluss des Bundesrates erfolgte, war eines der fatalsten Fehler der derzeitigen Regierung.
Frau Merkel verwies gestern auf die Atomkraftwerke um Deutschland herum und behauptete, dass wir AKW-Strom aus Nachbarländern bei einer Abschaltung der heimischen AKWs ohnehin importieren müssten. Dass Deutschland jedoch als Land mehr Strom produziert als selber verbraucht und damit ein Stromexporteur ist, hatte sie bei ihren Ausführungen wohl "vergessen".
Von einer Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien ist nun die Rede. Doch wie sieht diese Beschleunigung seitens der regierenden Koalition unterm Strich aus?
Meint schwarz-gelb damit vielleicht die außerplanmäßig Kürzung der Einspeisevergütung im EEG zum Ärger vieler Investoren und Eigenheimbesitzern (und eigentlich streng genommen zum Ärger aller Menschen)? Es bedarf nur gesunden Menschenverstand, um zu erkennen, dass dies den Ausbau bremst und nicht vorantreibt.
Durch die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken sicherte die schwarz-gelbe Koalition den Energiekonzernen quasi Milliardengewinne zu. Da hilft auch eine halbherzige „Brennelemente-Steuer“ reichlich wenig, wenn dies auf Kosten der Sicherheit geht. Unausgeglichener kann eine Förderpolitik eigentlich kaum sein.
Energetische Fördermittel wurden 2010 reichlich gekürzt und zusammengestrichen. So wurden wichtige BAFA-Mittel zur Förderung von Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt kurzfristig für mehrere Monate eingefroren, was erhebliche Investitionsunsicherheiten schuf. Darüber hinaus wurden nahezu urplötzlich energetische Sanierungsmaßnahmen durch die KfW in punkto Einzelmaßnahmen nicht mehr gefördert und zum 01.09.2010 eingestellt. Die Folge waren: Rückschritte im Umweltschutz und Milliardenverluste in Industrie und Handwerk, was wiederum zeitgleich erhebliche Steuereinbußen bedeutete. Keine besonders kluge Maßnahme, wenn man bedenkt, dass sich die Zuschüsse ohnehin durch wirtschaftliche Mehrwerte (Steuereinnahmen, Beschäftigungseffekte, volkswirtschaftlich Multiplikatoreffekte, …) automatisch refinanzieren und darüber hinaus auch noch Gewinne in die Volkswirtschaft und in die Staatskassen spült.
Zusammenfassend gibt es nur eine richtige Konsequenz aus den Ereignissen in Japan: Der sofortige und konsequente Ausstieg aus der Atomenergie und der unmittelbare Ausbau der Erneuerbaren Energien durch eine kompromisslose Aufstockung der Förderung!
Beschämend haben wir die Diskussionen der vergangenen Tage, an denen Vertreter der Bundesregierung beteiligt waren, in den Medien verfolgt. Es gibt sie immer noch: Die ewig Gestrigen und glühenden Befürworter des rückständigen „Energiekonzeptes“ und die Verfechter einer „Brückentechnologie“, die alles andere als eine Brücke, nein nicht einmal eine Krücke ist.
Aber es regen sich kleinere Lichtblicke: Die Sicherheit der heimische Atomkraftwerke soll nun neu überprüft werden. Aber hätte dies nicht schon längst geschehen sollen? Ist dies etwa die einzige Lehre aus den japanischen Schreckensbildern, die letztlich die Welt als Ganzes betreffen? Welcher Überprüfung bedarf es eigentlich noch, um endlich zu erkennen, dass eine ungeklärte Endlagerungsfrage, die nicht wegdiskutierbaren Restrisiken und die Verstopfung der Stromnetze, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv behindern die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Kernenergie schon längst beantwortet haben.
Die Kernenergie wird fälschlicher Weise als Brücke deklariert, die von der Verstopfung der Netze durch die unflexiblen AKW-Grundlasten und von den Milliardengewinnen sowie Risiken ablenken sollen. Der Ausstieg aus dem Ausstieg, der wohl gemerkt unter Ausschluss des Bundesrates erfolgte, war eines der fatalsten Fehler der derzeitigen Regierung.
Frau Merkel verwies gestern auf die Atomkraftwerke um Deutschland herum und behauptete, dass wir AKW-Strom aus Nachbarländern bei einer Abschaltung der heimischen AKWs ohnehin importieren müssten. Dass Deutschland jedoch als Land mehr Strom produziert als selber verbraucht und damit ein Stromexporteur ist, hatte sie bei ihren Ausführungen wohl "vergessen".
Von einer Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien ist nun die Rede. Doch wie sieht diese Beschleunigung seitens der regierenden Koalition unterm Strich aus?
Meint schwarz-gelb damit vielleicht die außerplanmäßig Kürzung der Einspeisevergütung im EEG zum Ärger vieler Investoren und Eigenheimbesitzern (und eigentlich streng genommen zum Ärger aller Menschen)? Es bedarf nur gesunden Menschenverstand, um zu erkennen, dass dies den Ausbau bremst und nicht vorantreibt.
Durch die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken sicherte die schwarz-gelbe Koalition den Energiekonzernen quasi Milliardengewinne zu. Da hilft auch eine halbherzige „Brennelemente-Steuer“ reichlich wenig, wenn dies auf Kosten der Sicherheit geht. Unausgeglichener kann eine Förderpolitik eigentlich kaum sein.
Energetische Fördermittel wurden 2010 reichlich gekürzt und zusammengestrichen. So wurden wichtige BAFA-Mittel zur Förderung von Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt kurzfristig für mehrere Monate eingefroren, was erhebliche Investitionsunsicherheiten schuf. Darüber hinaus wurden nahezu urplötzlich energetische Sanierungsmaßnahmen durch die KfW in punkto Einzelmaßnahmen nicht mehr gefördert und zum 01.09.2010 eingestellt. Die Folge waren: Rückschritte im Umweltschutz und Milliardenverluste in Industrie und Handwerk, was wiederum zeitgleich erhebliche Steuereinbußen bedeutete. Keine besonders kluge Maßnahme, wenn man bedenkt, dass sich die Zuschüsse ohnehin durch wirtschaftliche Mehrwerte (Steuereinnahmen, Beschäftigungseffekte, volkswirtschaftlich Multiplikatoreffekte, …) automatisch refinanzieren und darüber hinaus auch noch Gewinne in die Volkswirtschaft und in die Staatskassen spült.
Zusammenfassend gibt es nur eine richtige Konsequenz aus den Ereignissen in Japan: Der sofortige und konsequente Ausstieg aus der Atomenergie und der unmittelbare Ausbau der Erneuerbaren Energien durch eine kompromisslose Aufstockung der Förderung!
Wer sofort handeln will und nicht länger auf die politischen Entscheidungen warten möchte, sollte selber aktiv werden, z.B. unter http://www.stromwechseln-hilft.de/ oder http://www.atomausstieg-selber-machen.de/. In nur 10 Minuten ist der Wechsel zum grünen Strom im eigenen Haushalt vollzogen.
Oder beteiligen Sie sich an der Online-Petition und fordern Sie Frau Merkel zum sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie auf: http://www.campact.de/atom2/sn11/signer
Heute finden zudem Mahnwachen in ganz Deutschland statt: http://www.campact.de/atom2/fukushima.
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