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Mittwoch, 4. Mai 2011

Radioaktiver Störfall in Tsuruga (Japan)


Nach Fukushima nun auch Tsuruga...

aboutpixel.de / AKW-hochkant © Markus Bottesch

Japanische Behörden vermuten einen radioaktiven Störfall in einem weiteren Atomkraftwerk. Dabei handelt es sich laut sueddeutsche.de um das Atomkraftwerk Tsuruga an der Westküste Japans, das sich ca. 360 Kilometer entfernt von dem außer Kontrolle geratenen Atomkraftwerk Fukushima befindet. Die Süddeutsche Zeitung beruft sich dabei auf die Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.

Nach Zeitungsangaben gab es bereits vor dem schweren Erdbeben und dem Tsunami Probleme mit Atommeilern im AKW Tsuruga. Betreiber des Kraftwerks ist das Unternehmen Japan Atomic Power Co.

Quelle: sueddeutsche.de.

Montag, 2. Mai 2011

Erneuerbare Energien im TV / Die vierte Revolution

Unser Filmtipp für diese Woche heißt: "Die 4. Revolution". Der Film läuft morgen (Dienstag, 03.05.2011) um 20.15 Uhr auf Arte.

Der Dokumentarfilm zeigt, dass der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien binnen der kommenden 30 Jahre möglich ist.

Hier der offizielle Trailer:



Abschließend noch eine ausführlichere Video-Vorschau (Länge: Ca. 8 Minuten):

Donnerstag, 28. April 2011

230 Photovoltaik-Module auf dem Dach der Messe Bremen

Quelle: Trey Matula / piqs.de / Some rights reserved
Die Messe Bremen hat im April 230 PV-Module auf 20.000 Quadratmetern Dachfläche auf den Messehallen vier, fünf und sechs installiert, um nachhaltiger zu werden. Damit hat die Anlage eine Leistung von 600 kWp. Dies hat Bremer i2b-Portal in einer Pressemitteilung verkündet.

In unseren Breitengrad sind 850 kWh pro kWp im Jahr bei einer guten Ausrichtung realistisch. Folglich kann die Anlage rund 510.000 kWh produzieren. In der Regel liegt der durchschnittliche Stromverbrauch eines 4-Personen-Haushalts (2 Erwachsene, 2 Kinder) bei 4.000 kWh pro Jahr. Mit der PV-Anlage auf dem Dach der Messe Bremen können also theoretisch mindestens 127 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Eine enorme Einsparung von CO2.

Messe-Geschäftsführer Hans Peter Schneider äußert sich in dem i2b-Bericht erfreut und verweist darauf, dass die Messe Bremen je nach Sonneneinstrahlung und Bedarf den Strom selbst verbraucht und den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeist. Rund 1,9 Millionen Euro beträgt die Gesamtinvestition laut Schneider, die sich frühestens nach 10 Jahren amortisiert.

Der Geschäftsführer der Messe-Bremen betont, dass der Schritt in Richtung mehr Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit noch nicht abgeschlossen ist, denn auch das Dach der Halle 7 eignet sich für eine Photovoltaik-Anlage. Darüber hinaus sollen künftig LED-Röhren eingesetzt werden, die gegenüber den herkömmlichen Energiesparlampen und Halogen-Strahlern erhebliche Einsparungspotenziale bieten. In den vergangenen sechs Jahren habe die Messe Bremen zudem durch eine optimierte Leittechnik den Energieverbrauch um 25 Prozent reduziert.

Wir gratulieren der Messe Bremen zu diesem Engagement und sind uns sicher, dass sich diese Aktivitäten nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch „auszahlen“. Herzlichen Glückwunsch!

Mittwoch, 27. April 2011

Roundup unkrautfrei: Pflanzengift in deutschen Gärten

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de
Das so genannte „Pflanzenschutzmittel“ Roundup des Großkonzerns Monsanto, das in Deutschland zum Beispiel in Baumärkten frei verkäuflich ist und massiv beworben wird, ist nach Angaben des Umweltinstituts München e.V. sehr bedenklich.

Das Umweltinstitut schreibt hierzu in einer Pressemitteilung:
„Das Pflanzengift vernichtet bei Blattkontakt alle Pflanzen, die nicht durch Genmanipulation angepasst wurden. Unabhängige Forschungsergebnisse und gravierende Vergiftungsfälle in Lateinamerika in Zusammenhang mit der Glyphosat-Ausbringung sind eindeutige Indizien für dessen Giftigkeit. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Glyphosat konnten schon bei weit geringeren Konzentrationen als üblicherweise angewendet, beobachtet werden. Dokumentiert sind Schädigungen der menschlichen Zellen bis hin zu Krebserkrankungen.(…) Der Umwelt zuliebe sollte man auf das aggressive Pflanzengift Roundup verzichten und den unerwünschten Wildwuchs besser auf natürliche Weise, durch Ausreißen entfernen. Insbesondere wer kleine Kinder oder Haustiere hat.“

Das Pflanzengift Roundup findet zudem seit Jahren in der Landwirtschaft große Anwendung – trotz der Vielzahl an wissenschaftlichen Studien, die die Unbedenklich beim Einsatz von Roundup widerlegen. Hierzu gab es in der Vergangenheit in den Medien diverse Berichte. Das Fernsehmagazin Kontraste berichtete diesbezüglich z.B. schon vor circa zwei Jahren kritisch zum Einsatz von Roundup:

Donnerstag, 21. April 2011

Vorankündigung: Baumesse-Nord in Syke / Fokus Energiesparen

Die Veranstalter der Baumesse-Nord rücken in diesem Jahr das Thema Energiesparen in den Fokus der Veranstaltung. Offizieller Start der Informationsmesse zum Thema Bauen und Sanieren ist der 24. September 2011 in Syke (Am Ristedter Weg 17, auf dem Gelände der Kreiszeitung Syke).

An der Messe beteiligen sich regionale und überregionale Unternehmen. Die Veranstaltung bietet den Besuchern gebündelte Kompetenz für bau- und sanierungsspezifische Themenfelder. Auch Lösungen zu Erneuerbaren Energien (wie z.B. Solartechnik, Wärmepumpen und Holzpellets) werden präsentiert. 

Auch das Energieberatungsunternehmen enerpremium (www.enerpremium.de) ist für Fragen zum Thema Energiesparen als Messeteilnehmer dabei.

Weitere Infos gibt es unter www.baumesse-nord.de!

Mittwoch, 20. April 2011

Elektrobus fährt 250 km/h

Bildquelle: superbusproject.com
Ein herkömmlicher Linienbus mit 100 km/h ist schon recht schnell. Wenn nun aber ein Elektrobus 250 km/h fährt und dabei den gleichen Energiebedarf hat wie der eben benannte Linienbus, dann ist das eine überaus beachtliche Leistung.

Der neue Elektrobus zeichnet sich durch eine geringe Bauhöhe und leichte Kohlefaser-Bauteile aus, wie sonnenseite.com berichtet. Entwickelt wurde der 15 Meter lange Bus unter der Federführung des ersten niederländischen Astronauten Prof. Wubbo Ockels an der TU Delft entwickelt. Er bietet laut sonnseite.com Platz für 23 Passagiere. Der Elektroantrieb basiert laut Internetportal auf Lithium-Polymer-Batterien. Zudem sei der Elektrobus mit einem regenerativem Bremssystem und mit 16 Flügeltüren für störungsfreies Ein- und Aussteigen ausgestattet. Als Motorenleistung soll das Gefährt 300 kW bzw. 600 kW Spitzenleistung für eine Minute liefern. Die Reichweite liegt laut sonnenseite.com bei ca. 200 Kilometer, so dass bei weiteren Strecken ein schneller Akkutausch an spezifischen Wechselstationen vorgesehen ist.

Zudem haben wir im Internet Videos zum innovativen Superbus SB gefunden. Sehen Sie selbst:



Montag, 18. April 2011

Anti-Antom-Demo in Weyhe: Impressionen

Hier ein Video der Anti-Atom-Demo in Weyhe vom vergangenen Samstag, den 16. April 2011. Veranstalter der Demo war unter anderem die Grüne Jugend Weyhe. Das Video wurde von dem Weyher Bürger- und Internetportal http://www.unser-weyhe.de/ erstellt und dokumentiert die Demo zusammenfassend.