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Montag, 16. Mai 2011

Großdemo in Bremen am 28. Mai / AKWs aus. Sonne an!


Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (kurz BUND) ruft zu einer Großdemonstration in über 20 Städten auf. Auch in Bremen wird demonstriert.

Fukushima ist unvergessen und zeigt erneut: Atomkraft ist nicht beherrschbar und birgt ein unüberschaubares, tödliches Risiko. Der BUND rechnet deshalb bundesweit mit hunderttausenden Teilnehmern, um für den Atomausstieg zu demonstrieren. Denn nach Auffassung des BUND bestimmt letztendlich der öffentliche Druck den künftigen politischen Kurs.

Die Chancen waren noch nie so groß wie heute, einen grundlegenden Wechsel und Strukturwandel zu vollziehen. Weitere Infos dazu unter bund.de.

Dienstag, 10. Mai 2011

Steuernachlass für Elektroautos in der Diskussion

Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren – das ist schon seit geraumer Zeit das erklärte Regierungsziel der Bundesregierung.

Das Kabinett von Angela Merkel erwägt laut sonnenseite.com nun, die steuerliche Befreiung von der Kfz-Steuer bei Elektrofahrzeugen von fünf auf zehn Jahre zu verdoppeln.
Bildquelle: aboutpixel.de / Die Lichter der Straßen © Evgeni Tcherkasski

Auch bei der Privatnutzung eines Dienstwagens sollen demnach Anreize geschaffen werden, indem die pauschale Versteuerung bei der Privatnutzung abgesenkt wird. Konkrete Entscheidungen zur steuerlichen Entlastung liegen jedoch noch nicht vor. Am 16. Mai tagt die „Nationale Plattform für Elektromobilität“ und diskutiert unter anderem einen Machbarkeitsbericht.

Zudem arbeite die Regierung laut sonnenseite.com an einem Programm, um die Elektrotechnologie weiter voranzubringen, so dass es noch vor der Sommerpause erste Beschlüsse im Kabinett geben soll.

Quelle: sonnenseite.com

Montag, 9. Mai 2011

Bremische Häfen nun mit Umweltzertifikat

Auf dem Weg zum grünen bzw. nachhaltigen Hafen haben sich die Häfen Bremen und Bremerhaven gemeinsam als erster deutscher Seehafenstandort nach den Richtlinien des Umweltmanagementsystems PERS (Port Environmental Review System) zertifiziert. Das frisch erworbene Zertifikat hat eine Gültigkeit von zunächst zwei Jahren, wie das Bremer Netzwerk i2b berichtet. Die Urkunde erhielt der Standort in Limassol/Zypern bei der European Seaports Conference 2011. 


Bild: Darius P. Pallus
 
Das PERS dient dem vorbeugenden Umweltschutz zur systematischen Verminderung von hafenbezogenen Umweltauswirkungen und ist rein freiwilliger Natur. In den Zertifizierungsprozess waren laut i2b viele Akteure wie bremenports, das Bremische Hafenamt (Senator für Wirtschaft und Häfen) und die Logistikunternehmen Eurogate und BLG eingebunden.

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft und Häfen, betont, dass der Einklang zwischen wirtschaftlichen Belangen und Umweltbelangen das Ziel sei. Ökologische Vernunft, soziale Verantwortung und erfolgreiches Wirtschaften gehören für den Senator zusammen.

Quelle: i2b

Freitag, 6. Mai 2011

Neues Förderprogramm in Bassum: "Energie und Ressourcen sparen im Wohnbereich"

Das Bassumer Förderprogramm „Energie und Ressourcen sparen im Wohnbereich“ stellt laut Weser Kurier einen Fördertopf mit rund 10.000 Euro zur Verfügung. Die Hälfte der Fördergelder stellt die Stadt Bassum zur Verfügung. Der Rest stammt von den örtlichen Betrieben und Herstellern. Das Förderprogramm verfolgt gleich zwei Ziele: CO2-Reduzierung & Wirtschaftsförderung.

aboutpixel.de / Energiesparanlage_2 © Rainer Sturm
Gefördert werden energetische Sanierungen (z.B. Dach- oder Fenstersanierung) mit 4 Prozent des Investitionsvolumens, maximal jedoch mit 500 Euro. Thermische Solaranlagen werden bei einer Betriebswassererwärmung mit 200 Euro und bei einer zusätzlichen Heizungsunterstützung mit 250 Euro gefördert. Photovoltaik-Anlagen werden mit 300 Euro bezuschusst. Darüber hinaus werden so genannte E-Checks, die der Eigentümer kostenmäßig trägt, mit 50 Euro pro Wohneinheit gefördert. Beim E-Check wird das elektrische Inventar eines Hauses näher unter die Lupe genommen, was auch dem Sicherheitsgedanken Rechnung trägt.

Laut Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh wird die Antragsstellung komplett von den Bassumer Firmen übernommen. Dies vereinfacht die Antragstellung für die Bürger enorm.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Sonnenstrom: Der Norden auf dem Vormarsch

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hat kürzlich eine neue Statistik veröffentlicht, in der die Photovoltaik-Neuinstallationen 2010 untersucht worden sind. Bayern belegt nach wie vor Platz 1. Platz 2 und 3 belegen Brandenburg und Schleswig-Holstein - der Norden holt also auf!

Quelle: BSW

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer von BSW-Solar, kommentiert das Ergebnis mit einer klaren Ansage: „Dieser Trend widerlegt das Klischee, Solaranlagen würden sich nur in Süddeutschland lohnen“. Damit hat er Recht, denn auch in unseren niedersächsischen bzw. bremischen Regionen erzielen Anlagen je nach Ausrichtung durchaus 850 kWh pro kWp.

Die in 2010 installierte Sonnenstromleistung beziffert der BSW mit 7400 Megawattpeak (MWp). Körnig verweist darauf, dass dies in etwa der Strommenge eines Atomkraftwerkes entspricht. Eine beachtliche Leistung also, die die Investoren in Deutschland vollbracht haben.

Laut Statistik ist die am häufigsten installierte Anlagenart die für den Privatgebrauch (Anlagenklasse bis 30 kWp), die sich typischer Weise auf Wohndächern, Scheunen und Lagerhallen befinden. Aber auch Großkraftwerke legten deutlich zu.

Die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin schneiden in der Studie weniger gut ab und sind sozusagen die Schlusslichter im bundesweiten Ranking. Der BSW betont, dass dies vor allem auf die Eigenheimquote zurückzuführen sei, denn die Entscheidung für oder gegen eine PV-Anlage fällt vordergründig der Vermieter und nicht der Mieter.
Das Potenzial an Dächern ist vorhanden. Es muss nur stärker als bisher genutzt werden. In diesem Sinne: Packen wir es an!

Quelle: BSW

Mittwoch, 4. Mai 2011

Radioaktiver Störfall in Tsuruga (Japan)


Nach Fukushima nun auch Tsuruga...

aboutpixel.de / AKW-hochkant © Markus Bottesch

Japanische Behörden vermuten einen radioaktiven Störfall in einem weiteren Atomkraftwerk. Dabei handelt es sich laut sueddeutsche.de um das Atomkraftwerk Tsuruga an der Westküste Japans, das sich ca. 360 Kilometer entfernt von dem außer Kontrolle geratenen Atomkraftwerk Fukushima befindet. Die Süddeutsche Zeitung beruft sich dabei auf die Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.

Nach Zeitungsangaben gab es bereits vor dem schweren Erdbeben und dem Tsunami Probleme mit Atommeilern im AKW Tsuruga. Betreiber des Kraftwerks ist das Unternehmen Japan Atomic Power Co.

Quelle: sueddeutsche.de.

Montag, 2. Mai 2011

Erneuerbare Energien im TV / Die vierte Revolution

Unser Filmtipp für diese Woche heißt: "Die 4. Revolution". Der Film läuft morgen (Dienstag, 03.05.2011) um 20.15 Uhr auf Arte.

Der Dokumentarfilm zeigt, dass der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien binnen der kommenden 30 Jahre möglich ist.

Hier der offizielle Trailer:



Abschließend noch eine ausführlichere Video-Vorschau (Länge: Ca. 8 Minuten):