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Montag, 16. April 2012

Erstes Quartal 2012 liefert 40 Prozent mehr Solarstrom als in 2011

Die Solarstrom-Erzeugung verzeichnet in Deutschland im ersten Quartal diesen Jahres einen 40-prozentigen Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2011. Das verkündet die Fachzeitschrift GEB (Gebäude Energie Berater). In Deutschland wurden demnach in diesem Jahr 3,9 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom produziert.

Bild: RainerSturm  / pixelio.de
Laut GEB ist der Anteil des Solarstroms an der deutschen Stromversorgung in den letzten drei Jahren von einem auf vier Prozent angestiegen - ein Trend, der sich hoffentlich trotz der aktuellen Vergütungskürzungen fortsetzen wird. Da die Preise für Photovoltaik-Anlagen in den letzten Jahren beständig gesunken sind, konnten die Förderkürzungen der letzten Jahre weitgehend ausgeglichen werden. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Netto-Endkundenpreis für fertig installierte PV-Anlagen bis 100 kWp Leistung lag 2009 noch bei 3.922,00 Euro pro kWp - nun liegt er bei 1.969,00 Euro pro kWp!

Freitag, 13. April 2012

Universität Bremen startet Veranstaltungsreihe zur Energiewende

An der Universität Bremen veranstaltet das Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung eine öffentliche Ringvorlesung. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Universität hervor. Die Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Die Energiewende - Beiträge aus der Wissenschaft" bietet wöchentliche Vorträge an und geht aus wissenschaftlicher Sicht auf die vielfältigen Aspekte der Energiewende in Deutschland ein.

Bild: Petra Bork  / pixelio.de
Die Referenten legen in ihren Vorträgen den Fokus auch auf die gesellschaftliche Aufgabe bei der Energiewende. Neben den Chancen der Energiewende werden auch die Themen Elektromobilität, Klimapolitik und Bürgerbeteiligung diskutiert. Auch Beiträge aus Sicht der Architektur und der Philosophie werden neben politischen, rechtlichen und ökonomischen Beiträgen zu finden sein.

Die Veranstaltungsreihe wird am 18. April mit einer Vorlesung von Prof. Dr. Armin Grunwald eröffnet und findet dann im wöchentlichen Abstand an der Universität Bremen immer mittwochs statt. Der erste Vortrag mit dem Namen "Die Energiewende als technische und gesellschaftliche Herausforderung: eine doppelte Aufgabe" startet am kommenden Mittwoch, den 18. April um 16.00 Uhr im GW2, Raum B 3009. Zu den kostenfreien Vorlesungen sind alle Interessierte eingeladen.

Nähere Informationen zu den Terminen finden Sie hier.

Donnerstag, 12. April 2012

Energiewende gerät im Heizungskeller ins Stocken

Die Fachzeitschrift GEB (Gebäude Energie Berater) zeigt, dass die Energiewende in den Heizungskellern der meisten Menschen noch nicht ganz angekommen ist. Nur wenige Hauseigentümer haben bereits ihre Heizungsanlage ausgetauscht, obwohl die meisten Heizungen recht alt und dementsprechend ineffizient sind. Energiesparen und Energieeffizienz sehen anders aus.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Laut GEB haben lediglich vier Prozent der Hauseigentümer im Jahr 2011 ihre veraltete Heizungsanlage gegen ein neues Modell ausgetauscht. Nach Elmar Esser, dem Hauptgeschäftsführer des ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima), arbeiten über 13 Millionen von 17,8 Millionen Heizungsanlagen nicht effizient.

Auch die Meinungsumfrage, die das Marktforschungsinstitut EMNID im Auftrag vom ZVSHK zu diesem Thema durchgeführt hat, liefert kein gutes Ergebnis. Nur 6 Prozent der befragten Hauseigentümer können sich demnach vorstellen, noch in diesem Jahr ihre Heizungsanlage zu erneuern - auch ohne Förderung. 12 Prozent sind unentschlossen, lehnen die Idee aber nicht ab. Ganze 60 Prozent der Befragten lehnen eine Erneuerung ihrer Heizungsanlage allerdings ab und die restlichen 22 Prozent der Befragten haben zu diesem Thema keine Meinung.

Kein sonderlich erfreuliches Ergebnis, wenn man die Wichtigkeit solch einer Maßnahme bedenkt. Eine gute Dämmung und eine energieeffiziente Heizungsanlage tragen, sofern handwerklich und technisch gut ausgeführt, erheblich zur Energieersparnis bei. Ein sehr wichtiger Schritt zum Gelingen der angestrebten Energiewende. Schließlich ist die umweltfreundlichste und beste Energie diejenige, die gar nicht erst gebraucht wird.

In diesem Sinne möchten wir daran erinnern, dass ein Heizungsaustausch gegen ein neueres und effizienteres Modell nicht nur der Umwelt nützt, sondern langfristig auch der eigenen Geldbörse. Schließlich muss erheblich weniger Energie aufgewendet werden, um das Gebäude zu heizen. Auch angesichts der stetig steigenden Preise für Heizöl und -gas zeigen, wie wichtig eine Einsparung in diesem Bereich ist. Der Heizungsaustausch wird von der KfW mit einem Investitionszuschuss (als Einzelmaßnahme mit 7,5 Prozent der Bruttoinvestitionssumme) oder alternativ mit einem zinsgünstigen Kredit gefördert.

enerpremium hilft Ihnen gerne bei der Antragstellung - rufen Sie uns einfach an (04203 / 80 41 84)! Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch und in unserem Blog.

Dienstag, 10. April 2012

Gewinnspiel auf der Weyher Gewerbeschau

Vom 13. bis zum 15. April ist das enerpremium-Team als Mitglied des Netzwerkes KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS zum ersten Mal auf der Weyher Gewerbeschau vertreten. An einem eigenen Stand stehen wir Ihnen an allen drei Tagen bei Fragen rund um Erneuerbare Energien, Energieberatung, Fördermittel, Thermografie und Blower-Door-Tests zur Verfügung.

Außerdem stellen auf rund 5.000 Quadratmetern viele interessante Firmen aus der Region ihre Produkte und Dienstleistungen vor - darunter auch weitere Handwerker und Dienstleister von KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS. Zu diesem Anlass gibt es in diesem Jahr ein großes Gewinnspiel des Klimaschutznetzwerkes. Als Preise winken hierbei Gutscheine im Wert von 500 €, 250 € und 100 €, die bei allen Betrieben des KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS-Handwerker-Netzwerkes eingelöst werden können.

Die Teilnahme ist einfach: Besuchen Sie den Stand von KLIMASCHUTZ Weyhe PLUS und sichern Sie sich Ihr Teilnahme-Los. Finden Sie anschließend alle Stände der auf dem Gewinn-Los aufgeführten Unternehmen und holen Sie sich jeweils einen Lösungsbuchstaben sowie einen Stempel ab. Alle Buchstaben zusammen ergeben ein Lösungswort, das Sie auf dem Gewinnlos eintragen und anschließend am Stand der Gästeführung der Gemeinde Weyhe (Stand 12) am Samstag oder Sonntag abgeben. Je eine Verlosung findet am Samstag und Sonntag um 16:00 Uhr am Stand der Gästeführung der Gemeinde Weyhe statt.

Weitere Informationen zum Gewinnspiel finden Sie hier!

Donnerstag, 5. April 2012

Grüne Ostern bei enerpremium

Ostern 2012 - das Wetter im Bundesgebiet ist schlecht, aber nicht bei uns! Denn bei enerpremium scheint die grüne Sonne immer und auch die Vögel zwitschern selbst bei winterlichen Temperaturen.

Nehmen Sie jetzt an unserer Osteraktion teil. Es ist super einfach: Schicken Sie uns bis zum 09. April 2012 eine E-Mail mit dem Betreff "Osteraktion", womit Sie sich 10 Prozent Rabatt auf unsere Dienstleistungen sichern. Den exklusiven Gutschein erhalten Sie am 10.04.2012 bequem per E-Mail. Wichtiger Hinweis: Die Osteraktion gilt nur für Kunden mit einem Gebäude in Weyhe, Bremen, Stuhr und Syke.

Frohe und vor allem grüne Ostern wünscht Ihr enerpremium-Energieberatungsteam!

Mittwoch, 4. April 2012

Biogas aus Lebensmittelabfällen

Viele werden die Debatten der letzten Zeit - verstärkt des letzten Monats - um die Unmengen von weggeschmissenen Lebensmitteln mitbekommen haben. Die Wegwerfmentalität der Deutschen wurde öffentlich thematisiert und kritisiert. Ilse Aigner, Bundesverbraucherministerin, legte dazu eine aktuelle Studie der Universität Stuttgart über die Lebensmittelabfälle in Deutschland vor, aus der hervorgeht, dass in Deutschland jährlich etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll geworfen werden.

Bild: BettinaF  / pixelio.de
Besonders erschreckend ist dabei unsere Verantwortlichkeit als Einzelpersonen, denn auf die Privathaushalte entfällt bei dieser Verschwendung ein Anteil von 61 Prozent. Das sind laut Studie insgesamt rund 6,7 Millionen Tonnen und im Schnitt 81,6 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Trotz unserer zunehmenden ökologischen und ressourcenschonender Gesinnung landen mit 44 Prozent am häufigsten Obst und Gemüse im Müll. Das BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) stellt auf seiner Internetseite Strategien zur Vermeidung dieser Verschwendung vor.

Wie man die weggeworfenen Lebensmittel dennoch sinnvoll nutzen kann, wird in einem Artikel von sonnenseite.com vorgestellt. Darin wird beschrieben, wie das Unternehmen Klimakönner GmbH aus den in Deutschland weggeworfenen Lebensmitteln Biogas herstellt.

Laut Berechnungen der Klimakönner GmbH, würden die in Deutschland jährlich weggeworfenen Lebensmittel ausreichen, um etwas über eine halbe Million Haushalte mit Energie zu versorgen. Als Grundlage dieser Berechnung wird in dem Artikel angegeben, dass sich aus einer Tonne Lebensmittelabfälle 700 Kilowattstunden Energie erzeugen lassen. Um einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 14.000 Kilowattstunden für ein Jahr lang komplett mit Biogas versorgen zu können, würden dementsprechend 20 Tonnen Lebensmittelabfälle benötigt. Ein interessanter und überraschender Aspekt ist auch die Angabe der Verbraucher Initiative e.V., wonach man beispielsweise mit dem Energiegehalt eines Kilogramms Brot 51,62 Stunden fernsehen könnte.

Lebensmittelverschwendung völlig zu verhindern, ist laut Bernd Hugenroth, Gründer und Geschäftsführer der Klimakönner GmbH, nahezu unmöglich. In der Lebensmittelherstellung, in der Gastronomie, im Handel und in Privathaushalten entstünden zwangsläufig biologische Abfälle - ebenso durch Überproduktion, falsche Kalkulation, Überlagerungen und durch das Verhalten der Konsumenten.

Die Klimakönner GmbH verwerte entsprechend des Artikels immerhin einen kleinen Teil der Abfälle, indem sie die organischen Abfallstoffe aus der Lebensmittelindustrie, der Gastronomie und aus dem Bio-Müll zu Biogas verarbeitet. Dabei gewährleistet das Unternehmen, nur organische Rest- und Abfallstoffe zu verwenden - dabei sind die Organisation, die Prozesse und die Produkte vom TÜV Süd geprüft und zertifiziert.

Wer sich über die Klimakönner GmbH und ihre Produkte informieren möchte, findet hier nähere Informationen dazu!

Dienstag, 3. April 2012

Debatte um Wärmedämmung

Die landesweite Debatte über die Effektivität, Umweltverträglichkeit und Brandgefahr von Dämmstoffen hat Ende 2011 für viel Wirbel gesorgt. Medien wie das ARD-Verbrauchermagazin oder die Zeitschrift Spiegel wetterten damals pauschal relativ stark gegen Wärmedämmung. In ihrer Argumentation wurde unter anderem angeführt, dass sich dämmen nicht wirklich lohne, die Dämmstoffe gefährlich und umweltschädlich seien und sie einen potenziellen Hausbrand beschleunigen können.

Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de
Wie sonnenseite.com unter Einbeziehung der Energieagentur Regio Freiburg 2012 nun berichtet, sollte man die Meldungen von ARD und Spiegel aber sehr kritisch hinterfragen - so sei die Berichterstattung unausgewogen, die journalistische Qualität zweifelhaft und zum Teil einfach nur Panikmache. Das ARD-Magazin Plusminus stellte demnach die Wärmedämmung generell in Frage, was als solches aus ökologischer Sicht zweifelhaft ist. Typische Vorurteile seien in diesem Zusammenhang, dass die durch die Dämmmaßnahmen versprochenen Einsparungen meist nicht eingehalten werden und dass die Dämmstoffproduktion eine schlechte Energiebilanz habe. Zudem wurden moderne Dämmsysteme als Brandbeschleuniger, idealer Nährboden für Pilze und Algen sowie Sondermüll dargestellt. Insgesamt schwerwiegende und ernstzunehmende Vorwürfe, die sich jedoch bei näheren Recherchen nahezu gänzlich widerlegen lassen.

Das ARD-Magazin bezog sich bei seiner Kritik gegenüber den Einsparungen durch die Dämmmaßnahmen auf eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft co2online, so sonnenseite.com. Diese hatte im Auftrag von Plusminus angeblich die Heizkosten von über 20.000 Ein- und Zweifamilienhäusern vor und nach Sanierungen verglichen. Dabei kam heraus, dass statt der versprochenen 85 Prozent im Schnitt nur 15 Prozent Ersparnis erreicht wurden - das würde eine Amortisationszeit von ganzen 30 Jahren bedeuten. Auf Nachfrage bei co2online fand man allerdings heraus, dass die Daten überhaupt nicht für Plusminus erstellt wurden und sich auch auf die Wirkung verschiedener Modernisierungsmaßnahmen beziehen. Die Forschungsleiterin von co2online gab sogar an, dass sie Wärmedämmung auf jeden Fall für sinnvoll halte und dass man eben nur auf die qualitativ gute Ausführung achten müsse.

Auch die angebliche brandbeschleunigende Wirkung lasse sich laut Expertenmeinung eindeutig auf eine falsche Verarbeitung und auf falsches Dämmmaterial zurückführen. Auch hier wird das Problem eher bei der handwerklichen Ausführung der Maßnahmen gesehen, als generell bei der Dämmung.

Was die Umweltverträglichkeit und spätere Entsorgung der Dämmmaterialien angeht, so muss man hier sagen, dass es auch verschiedenste Dämmstoffe gibt. Sicherlich ist Styropor schlechter zu recyceln als Naturmaterialien - die Auswahl liegt hier beim Bauherren selbst. Dem Argument, dass die Produktion von Dämmstoffen eine schlechte Energiebilanz hervorrufe, wird von Dr. Dietrich Schmidt vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) widersprochen. Die durch die Dämmung eingesparten Schadstoffe überwiegen den Ausstoß bei der Herstellung demnach deutlich.

Weitere Informationen und weiterführende Links zu diesem spannenden Thema finden Sie unter sonnenseite.com.