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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Die Erderwärmung und ihre Auswirkungen online untersuchen

Wie man sonnenseite.com entnehmen kann, haben das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und WetterOnline letzte Woche die Testphase ihres Internetportals "KlimafolgenOnline" gestartet.

Bild: Sylvia Voigt  / pixelio.de
Bis auf eine Detailgröße von zehn mal zehn Kilometern lassen sich die Auswirkungen der Erderwärmung auf Deutschland erforschen.

Außerdem lassen sich die zu erwartenden Bade- und Schwületage, Niederschlagsmengen, Sonnenscheindauer und die Höchsttemperaturen anzeigen.

Während für den Zeitraum 1901 und 2010 Beobachtungsdaten vorliegen, liegen für 2011 bis 2100 adäquate Simulationsdaten vor.

Bis zum Testphasenabschluss Ende 2013 sind Erweiterungen und Verbesserungen geplant. Vorschläge zur Weiterentwicklung sind dem PIK und WetterOnline hierfür immer sehr willkommen.

Wer das Internetportal selber einmal testen möchte, der kann KlimafolgenOnline unter http://www.klimafolgenonline.com abrufen und gleich mal seine eigene Postleitzahl eingeben.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Elektromobilität: Kanzlerin Merkel hält an Plänen fest

Obwohl aktuell erst 4500 Elektroautos auf deutschen Straßen fahren, will Kanzlerin Merkel ihre Pläne von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 laut motorvision.de nicht frühzeitig ändern.

Bild: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de
Nach einem Gipfeltreffen im Bundeskanzleramt zum Thema Elektromobilität macht Kanzelerin Merkel deutlich, dass dieses Ziel nicht einfach zu erreichen sein wird, bis 2020 aber immerhin noch acht Jahre Zeit sind.

Zudem will sie den Kauf von Elektroautos in der laufenden Wahlperiode nicht mit direkten Kaufförderungen vorantreiben. Dafür haben sich auch der Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ausgesprochen, so motorvison.de.

Dieter Zetsche, Chef bei Daimler, sieht den Plänen der Bunderegierung skeptisch entgegen. Er stuft die Pläne der Bundesregierung als unrealistisch ein. Zetsche geht stattdessen von 500.000 bis 600.000 Elektroautos bis 2020 aus.

Montag, 17. Dezember 2012

Bund erhöht 2013 angeblich Zuschuss für energetische Haussanierungen

In der regionalen und überregionalen Presse mehren sich Meldungen, dass der Bund plant, den Zuschuss für energetische Haussanierungen anzuheben. Demnach solle der Zuschuss für Einzelmaßnahmen schon im Januar 2013 bei bis zu 10 Prozent der Sanierungskosten und maximal bei 5.000 Euro pro Sanierungsprojekt liegen. Dafür stünden bundesweit pro Jahr zusätzliche 300 Millionen Euro zur Verfügung. Damit reagiert der Bund auf den kürzlich abgelehnten Steuerbonus.

Dies verkünden diverse Zeitungen und Online-Portale heute, die sich dabei auf die Deutsche Presseagentur (dpa) oder auf das Magazin Focus beziehen.

Derzeit liegt der Zuschuss im Programm "Energieeffizient Sanieren" (Programm-Nummer 430) bereits bei 7,5 Prozent und maximal 3.750 Euro pro Wohneinheit, wenn es um Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel einen Heizungsaustausch geht. Daher ist es sehr verwirrend, dass es in einigen Zeitungen heißt, es handele sich um ein neues Zuschussprogramm. Wie sich uns die Sachlage darstellt, scheint es sich eher um eine Aufstockung des ohnehin schon vorhandene Zuschussprogramms der KfW zu handeln. In den uns vorliegenden Zeitungsberichten heißt es unter anderem auch, dass der Zuschuss bei einer Sanierung zu einem so genannten Effizienzhäusern aufgestockt wird. Demnach liege der Höchstbetrag ab Januar 2013 dann bei 18.750 Euro. Aktuell liegt der Höchstbetrag in Sachen Zuschuss (Programm 430) bei 15.000 Euro pro Wohneinheit. Dieser Höchsbetrag ist allerdings nur mit einem KfW-Effizienzhaus 55 zu erreichen.

Laut morgenweb.de soll das Programm mit dem erhöhten Zuschuss acht Jahre laufen. Auch das parallel vorhandene Kreditprogramm soll in seinen Konditionen angepasst werden, heißt es weiter.

Seitens der KfW haben wir jedoch noch keine offizielle Bestätigung erhalten. In diesem Zusammenhang haben wir uns heute früh schon bei der KfW-Hotline erkundigt, wo man von der geplanten Zuschusserhöhung jedoch noch nichts wusste.

Wir bleiben gespannt und hoffen, dass sich die Gerüchte bestätigen, damit es mit der Energieeffizienz und er Energiewende weiter vorangeht. 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Kein Steuerbonus für Sanierer

Es ist schon fast peinlich: Der Vermittlungsausschuss konnte zwischen Bund und Länder nicht vermitteln. Der Steuerbonus für Sanierer wird nach über 400 Tagen nicht durchgesetzt. Am gestrigen Tag mit dem magischen Datum 12.12.2012 hat der Vermittlungsausschuss die Vermittlungen erfolglos beendet. Dabei sind die Vermittlungsversuche schon sehr früh gestartet:

Thorben Wengert  / pixelio.de

Bereits am 8. Juli 2011 hatte der Bundesrat laut des Fachmagazins GEB dem Gesetz die Zustimmung verweigert. Folglich hatte das Bundeskabinett per Beschluss den Vermittlungsausschuss am 26. Oktober 2011 eingeschaltet.

Kleines Trostpflaster: Laut GEB soll nun 2013 ein neues KfW-Programm für energetische Sanierungen mit einem Jahresbudget in Höhe von 300 Millionen Euro kommen. Wir sind jedenfalls gespannt.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Bei Haussanierungen Fördermittel nutzen


Am morgigen Donnerstag, den 13.12.2012, bietet der Weyher Energieberatertag von Klimaschutz Weyhe PLUS individuelle Informationen zum Thema Fördermittel bei Gebäudesanierungen. Sanierungswillige bekommen so im Weyher Rathaus wichtige Informationen, um regionale und überregionale Fördermittel gezielt auszuschöpfen.

Oft denken Sanierer zu spät an die Beantragung von Fördermitteln und verschenken auf diese Weise viel Geld. „Wir erleben immer wieder, dass wir zu spät gefragt werden. Wenn Sanierungsaufträge an Handwerker vergeben oder Bauteile sogar schon eingebaut sind, ist es zu spät“, betont Dennis Krugmann, kaufmännischer Leiter vom Weyher Energieberatungsteam enerpremium. Krugmann beantwortet am Energieberatertag deshalb Fragen zur Finanzierung und zu regionalen und überregionalen Zuschüssen.

„Es gibt viele attraktive Förderprogramme, von der die Öffentlichkeit immer noch nicht weiß“, erklärt Krugmann und möchte das unter anderem durch Informationsangebote des Klimaschutznetzwerkes Klimaschutz Weyhe PLUS ändern. Umweltschutz müsse laut Krugmann zu einem ökologischen und wirtschaftlichen Gewinn für alle werden.

Interessierte können sich für den kommenden Donnerstag zu einem persönlichen Gespräch im Rat-haus anmelden. Die Beratung findet in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr statt, kostet einmalig fünf Euro und dauert pro Person rund 30 Minuten. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um eine frühzeitige telefonische Anmeldung unter 04203 71276 gebeten.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Erneuerbare Energien minimieren CO2-Emissionen

Laut der Agentur für Erneuerbare Energien macht der Energiesektor rund 38 Prozent der globalen Klimagasemissionen aus. Zudem steigen die Emissionen in diesem Sektor schneller an, als in anderen Industriezweigen.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Die globalen Investitionen in Erneuerbaren Energien erreichen 2011 den bisher größten Wert in Höhe von 257 Milliarden US-Dollar. Diese teilen sich mit 51 Milliarden in China, 48 Milliarden in den USA, 31 Milliarden in Deutschland und 29 Milliarden in Italien auf. Parallel kam es zu einer starken Preissenkung einzelner Technologien.

Trotz des Ausbaus Erneuerbarer Energien liegt der Strom-Emissionswert 2011 in Deutschland bei über 300 Millionen Tonnen CO2. Immerhin haben die erneuerbaren Energien 2011 circa 130 Millionen Tonnen an Treibhausgasen eingespart. Im vergangenen Jahr hat die fossil-atomare Energiewirtschaft Subventionen erhalten, die sich laut Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) auf eine Summe von 523 Milliarden US-Dollar belaufen. Für Erneuerbare Energien hat es nur Subventionen in Höhe von 88 Milliarden US-Dollar gegeben. Somit existieren diesbezüglich unfaire Wettbewerbsbedingungen - zumal Erneuerbare Energien Folgekosten der Umweltverschmutzung minimieren und konventionelle, schmutzige Energieträger diese Kosten erhöhen.

Um Erneuerbare Energien weiter ausbauen zu können, sind funktionierende Fördermechanismen nötig. An den eher zurückhaltenden Subventionen des ersten Halbjahres 2012 spiegeln sich die Folgen politischer Unsicherheit wieder - das jedoch mehr in anderen Staaten als in Deutschland.

Montag, 10. Dezember 2012

Mit einem Wintercheck Energiekosten senken


Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit sollten Gebäude unbedingt daraufhin überprüfen, ob sie auch in allen Bereichen dem Winter standhalten können. Und das betrifft nicht nur die selbstverständliche Wartung der Heizungsanlage. Auch viele andere Maßnahmen können Energiekosten deutlich senken.

Eine ausreichende Luftdichtheit von Fenstern und Türen kann zum Beispiel ganz einfach selbst geprüft werden. Lässt sich ein zwischen Rahmen und Fenster eingeklemmtes Blatt Papier zu leicht herausziehen, sind Dichtungen zu erneuern bzw. Beschläge einzustellen oder auszutauschen. Letzteres sollte allerdings von einem Fachmann erledigt werden.  
Makrodepecher / pixelio.de
Auch die Rollläden sollten auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Denn diese sollten ab dem Herbst bei Dunkelheit einwandfrei geschlossen werden können – so kann der Energieverbrauch um bis zu acht Prozent reduziert werden.

Eine umfassende Energieanalyse kann von einem Energieberater wichtige Entscheidungshilfen geben - vor allem auch in Bezug auf zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.

Für die Region Weyhe/Bremen steht Ihnen in diesem Zusammenhang zum Beispiel das enerpremium-Team mit Rat und Tat zur Seite.