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Freitag, 8. Oktober 2010

Größte PV-Anlage in Weyhe in Betrieb

Kürzlich ist Weyhes größte Solarstromanlage in Weyhe mit einer Spitzenleistung in Höhe von 200 kWp ans Netz gegangen – wie der Weser Kurier heute berichtet. Die Anlage befindet sich auf einer Gewerbeimmobilie des Handelunternehmens Joh. Gottfr. Schütte.

Wir haben mal nachgerechnet:

Bei einer konservativen (!) Schätzung von ca. 875 kWh je kWp generiert die Anlage rund 175.000 kWh pro Jahr. Damit kann diese Anlage schätzungsweise 44 Vier-Personen- Haushalte (pro Haushalt ca. 4.000 kWh pro Jahr) versorgen.

Wenn man eine 20-jährige Laufzeit zu Grunde legt, so werden CO2-Emissionen in Höhe von rund 2.013 Tonnen eingespart – und zwar abzüglich des für die Erzeugung anfallenden CO2-Ausstoßes!

Aber nicht nur ökologisch ist eine solche Investition sinnvoll. Denn trotz gesunkener, gesetzlich garantierter Einspeisevergütung liegt die Rendite einer Großanlage regelmäßig im zweistelligen Prozentbereich. Warum kommt da nicht jedes Unternehmen mit brachliegenden Dachflächen auf die Idee, solch Anlagen zu bauen und zu nutzen? Gute Frage! Vielleicht suchen die Verantwortlichen immer noch den so genannten Haken, den es in der Regel gar nicht gibt!?

Abschließend mal die CO2-Bilanz der Anlage auf Basis der besagten Schätzung:


PV-Anlage in Weyhe (Schätzung) - 200 kWp

Die Grafik zeigt übrigens den insgesamt über die Laufzeit vermiedenen Ausstoß von Kohlendioxid! Die anfänglich negativen Werte symbolisieren den CO2-Ausstoß, der für die Erstellung der PV-Anlage typischer Weise anfällt. Diese Werte werden in der Regel in den ersten 3-4 Jahren ausgeglichen. Somit ist die CO2-Bilanz einer Photovoltaik-Anlage sehr positiv.  

In diesem Sinne ein sonniges (!) Wochenende…

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