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Montag, 5. November 2012

Energiequelle "Land"

Laut sonnenseite.com wird ein Großteil des Stroms mit mehr als 22.000 Windrädern und rund 7.000 Biogasanlagen auf dem Land gewonnen. Auf dem Land sind Strom, Wärme und Kraftstoffe aus nachhaltiger Produktion in übergroßen Mengen vorhanden. Somit findet die Energiewende vor allem im ländlichen Raum statt.

Bild: Hartmut910  / pixelio.de
Finanziert werden die Erneuerbaren Energien auf dem Land vor allem durch die Rentenbank. In den letzten drei Jahren investierten allein die Landwirte Schätzungen zufolge circa 16 Milliarden Euro in die Erneuerbaren Energien.

Die Erneuerbaren Energien werden für immer mehr Landwirte zur zweiten Einkommensquelle und Gemeinschaftsprojekte zum Ausbau Erneuerbarer Energien machen Partnerschaften zwischen Landwirten und deren Nachbarn möglich, so sonnenseite.com.

Es gibt viele Investitionsmöglichkeiten auf dem Markt für Erneuerbare Energien. Derzeit im Trend sind vor allem die Windkraftfonds oder Investitionen in Wasserkraftwerke. Markus Lentz, Analyst bei der Ratingagentur Scope, bestärkt potenzielle Anleger, sich vor der Investition gut zu informieren.

Freitag, 2. November 2012

Weniger Vergütung für Photovoltaik-Anlagen

Der Photovoltaik-Vergütungssatz wird laut Bundesnetzagentur für die letzten drei Monate in diesem Jahr um jeweils 2,5 Prozent abgesenkt. Grund für diese Absenkung ist der Zubau von PV-Anlagen Im Zeitraum Juli bis einschließlich September.

Bild: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de
PV-Anlagenbetreiber erhalten für im November angeschlossene Solarstromanlagen je nach Leistung netto zwischen 12,39 und 17,90 Cent pro eingespeister Kilowattstunde.

Der starke Zubau im September in Höhe von nahezu einem Gigawatt resultiert laut des Fachmagazins Photon sehr wahrscheinlich auf die Inbetriebnahme diverser Großanlagen auf Konversionsflächen. Schließlich erhalten Anlagen mit mehr als zehn Megawatt Nennleistung seit Oktober keine Vergütung mehr. Die im September gemeldeten Anlagen erbrachten in diesem Anlagensegment somit mit etwa 327 Megawatt eine Leistung, die aller im August gemeldeten Anlagen entspricht, so photon.de.

Donnerstag, 1. November 2012

Wassermassen bedrohen das älteste Atomkraftwerk der USA

Wie man dem Handelsblatt entnehmen kann, hat der Wirbelsturm "Sandy" zugeschlagen und schwere Schäden angerichtet, als er auf Antlantic City traf und über Pennsylvania nach Norden zog.

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de
Millionen Haushalte hatten in dieser Zeit keinen Strom, die U-Bahn- und Straßentunnel stehen über einen Meter hoch unter Wasser, der Verbindungstunnel nach Brooklyn ist überschwemmt und eine Explosion in der New Yorker Lower East Side verbesserte die Lage keineswegs.

Erstmals seit 1985 blieben auch die US-Börsen geschlossen. Durch den stillgelegten Verkehr und die Tatsache, dass die Wall Street in einer überflutungsgefährdeten Gegend liegt, ist es den Händlern nicht möglich, zur Arbeit zu kommen.

Da der Wasserspiegel rapide anstieg, löste man Alarm im Oyster Creek Atomkraftwerk aus, welches ca. 60 km von New York entfernt liegt. Als der Alarm ausgelöst wurde, war das Kraftwerk allerdings laut Aussage der US-Atomaufsichtsbehörde NRC bereits abgeschaltet gewesen. Es ist seit 1969 in Betrieb und damit das älteste Kraftwerk der USA.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Bundesländer gegen radikale Änderung des EEG

Wie man dem PHOTON Newsletter entnehmen kann, haben sich die Regierungsverantwortlichen der Bundesländer in ihrer Jahreskonferenz gegen einen extremen Umbau der Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entschieden. Sie erklärten, dass sich das Gesetz vom Grundsatz her bewährt hat. In Sachen Weiterentwicklung des EEG sollen ihrer Auffassung nach künftig Anreize geschaffen werden, Solar- und Windkraftwerke mit Speichertechnologien, Biogasanlagen, fossilen Energieträgern oder einem Lastmanagement zu kombinieren.

Bild: Michael Werner Nickel  / pixelio.de
Das Treffen diente unter anderem auch als Vorbereitung auf den kommenden Energiegipfel im Bundeskanzleramt, der am 2. November stattfinden wird. Die Regierung strebt künftig eine bessere Koordination zwischen Bund und Ländern an.

Montag, 29. Oktober 2012

Nebenkostenfalle durch fehlende energetische Sanierung

Laut Weser Report-Bericht vom 28.10.2012 sind viele Mietwohnungen in Diepholz weder energetisch saniert noch seniorengerecht umgebaut. Durch die fehlende Sanierung fallen mehr Heizkosten an, die sich vor allem für Menschen mit ohnehin schmalem Geldbeutel als Herausforderung erweisen. Allein im Landkreis Diepholz haben rund 13.350 Haushalte Anspruch auf eine Sozialwohnung. Darunter befinden sich größtenteils Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner aber auch Erwerbsunfähige und Wohngeldbezieher.

Bild: Paulwip  / pixelio.de
Rund 1.330 Menschen, die innerhalb der nächsten 10 Jahre in Rente gehen, beziehen derzeit im Landkreis Diepholz Hartz IV. Viele Menschen müssen laut Aussage von Matthias Günther, Leiter des Pestel-Instituts, mit dem Alter ihre bisherigen Wohnungen aufgeben, da sie durch zu enge Türen, Schwellen oder fehlende Aufzüge keineswegs altersgerecht sind. Da auch künftig mit Altersarmut zu rechnen sein wird, müssen energetisch und zugleich altersgerecht sanierte Wohnungen geschaffen werden.

Ohne effektive staatliche Förderung wird dieses Vorhaben aber laut Wohnungsbau-Initiative nicht realisierbar. Die Wohnungsbau-Initiative hatte das Pestel-Institut mit einer Studie der sozialen Kriterien des Mietwohnungsmarktes beauftragt.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Steuerfreiheit für Elektromobilität

Fahrer von Elektrofahrzeugen können sich freuen: Der Finanzausschuss hat dem Gesetzentwurf zur Änderung des Versicherungs- und Kraftfahrzeugssteuergesetzes zugestimmt. Dies geht aus dem aktuellen Newsletter des Fachmagazins Photon hervor.

Bild: Kurt F. Domnik  / pixelio.de
Von der Gesetzesänderung sind demnach PKW, Nutzfahrzeuge, Leichtfahrzeuge und Krafträder betroffen, die rein elektrisch oder per Brennstoffzelle betrieben werden. Die Steuerbefreiung soll laut Entwurf für zehn Jahre gelten. Die Befreiung gilt laut Photon unter Berufung auf den Gesetzentwurf für Fahrzeuge, die zwischen dem 15. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2015 zugelassen worden sind bzw. zugelassen werden. Nur fünf Jahre Steuerbefreiung erhalten hingegen die Fahrzeuge, die zwischen dem 01. Januar und 31. Dezember 2020 zugelassen werden.

In diesem Sinne: Freie Fahrt für die Elektromobilität!


Dienstag, 23. Oktober 2012

Klimaschutz Weyhe PLUS im Zeichen der Elektromobilität

Am Montag, den 12. November 2012, findet im Rathaus der Gemeinde Weyhe (Rathausplatz 1, 28844 Weyhe, Sitzungssaal) ein Info-Tag über Elektromobilität und Photovoltaik statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und bietet die Möglichkeit, innovative Elektrofahrräder auf dem Rathausgelände selber auszuprobieren. Veranstalter ist das lokale Klimaschutz-Netzwerk Klimaschutz Weyhe PLUS und die Gemeinde Weyhe.

Bild: Michael Möller  / pixelio.de
Die Elektromobilität ist ohne Zweifel ein wichtiger und wesentlicher Baustein der Energiewende. Allein in Deutschland werden von der Bundesregierung eine Millionen Elektroautos bis zum Ende des Jahrzehnts angepeilt. Wirklich grün ist die Elektromobilität aber nur dann, wenn deren Energiebedarf durch regenerative Quellen abgedeckt wird. Gerade die Erneuerbaren Energien haben ein gigantisches und oft unterschätztes Potenzial und unterliegen einem rasanten Wachstum.

Um eine Millionen Elektroautos mit Erneuerbaren Energien zu versorgen, wären rein rechnerisch rund 160 Windräder notwendig. Allein jetzt haben wir bereits über 20.000 Windräder in der BRD. Wenn jedes Bundesland ab 2010 nur 1 Windrad pro Jahr bis 2020 installieren würde, könnte man allein damit die Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien sicherstellen. Ganz unabhängig davon wird bis 2020 die Photovoltaik eine nicht zu unterschätzende Menge an grünem Strom zur Verfügung stellen, um eine Versorgung der Elektromobilität aus Erneuerbaren Energien gewährleisten zu können.

Vor allem im privaten Bereich ist die Kombination aus Sonne und Elektromobilität interessant. Neben Elektroautos bietet der Markt bereits viele alternative Möglichkeiten, sich elektrisch zu bewegen: Vor allem E-Bikes bzw. Pedelecs, Speed-Pedelecs und Elektro-Roller sind trendige Alternativen der elektrischen Fortbewegung für Jung und Alt.

Von 15 bis 17 Uhr können deshalb Elektrofahrräder im Rahmen der Veranstaltung getestet werden. Diese werden von der emobility-Nord GmbH zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise kann man sich hautnah über diese neue Form der Mobilität informieren, selber mitmachen und Teil der mobilen Revolution werden. Um 17 Uhr beginnt dann der Wirtschaftsförderer Dieter Helms im Weyher Sitzungssaal mit der Begrüßung und einer kurzen Einführung in den Info-Abend.

Im Anschluss referiert Jürgen Köhler von der emobility-Nord GmbH zum Thema "Unterwegs mit Rückenwind". Dabei geht es dann um das Kernthema E-Bikes.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Thomas Ebbinghaus vom Solarzentrum Weser-Ems startet unmittelbar danach mit dem ebenfalls spannenden und überaus passenden Referat zum Thema Photovoltaik. Dabei geht es unter dem Titel "Die Sonne im Tank" um die sinnvolle Kombination von grünem Strom und Elektromobilität.

Auch das Energieberatungsteam enerpremium ist vor Ort, weil sich unter den Mitarbeitern auch begeisterte Pedelec-Fahrer befinden.

Weitere Infos finden Sie hier.