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Donnerstag, 24. November 2011

Castor-Transport im November 2011

Wenn auch Sie den Castor stoppen möchten und den politischen Druck erhöhen möchten, gibt es zahlreiche Wege sich am Protest zu beteiligen. Wer zum Beispiel nicht vor Ort protestieren kann, kann sich mit wenigen Minuten Zeitaufwand an einem Online-Appell beteiligen.

Bild: Andreas Kinski / pixelio.de
Die Umweltschutzorganisation BUND ruft jedenfalls mit Blick zum Castor-Transport nach Gorleben am kommenden Samstag (26.11.2011) zu Protesten auf. „Mit jedem Castortransport ins Wendland steigt die Gefahr, dass Gorleben de facto zum Endlager wird“, betont der BUND in seinem aktuellen Newsletter.

Campact.de betont, dass Gorleben als Salzstock geologisch ungeeignet ist für eine Atommülllagerung und fordert daher parallel auch online zum Protest auf. Wenn Sie die Aktion unterstützen möchten und Bundesumweltminister Röttgen auffordern wollen, den Endlagerstandort Gorleben aufzugeben, dann unterzeichnen Sie unter campact.de

Der SFV (Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.) bekräftigt, dass der Protest gegen den Castor auch gleichzeitig Protest gegen den Weiterbetrieb aller AKW ist und unterstützt damit die Protestbewegung.

Weitere Infos zum Ablauf und zur Anreise zum Protest vor Ort gibt es unter bund.net.

Dienstag, 22. November 2011

Strompreise steigen erneut

Wie aus einem Artikel der heutigen Ausgabe des Weser Kuriers hervorgeht, soll der Preis für Strom mal wieder ansteigen. Im kommenden Jahr könnten Haushalte mit bis zu 40 Euro pro Jahr mehr belastet werden.

Bild: birgitH  / pixelio.de
Laut Verbraucherschützer hängt die Preiserhöhung vor allem mit den Netzkosten zusammen. Dem Artikel entsprechend gibt es bereits seit mehreren Wochen Streit um die Befreiung von Netzkosten für Unternehmen, die sehr viel Strom verbrauchen. Dieser Aspekt war bei der Durchsetzung der Gesetze zur Energiewende von Union und FDP vorerst vernachlässigt worden.

Die Stromnetzentgeltverordnung gilt seit August und befreit Unternehmen mit hohem Stromverbrauch fast komplett von den Netzgebühren - sogar rückwirkend für das laufende Jahr. Demnach sind jene Unternehmen, die mehr als 7000 Stunden pro Jahr am Netz hängen und über zehn Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen, sogar vollkommen von der Zahlung der Netzentgelte befreit. Diese Firmen bekommen das Geld also rückwirkend zurück und steuern gleichzeitig ihren bisherigen Beitrag im Jahr 2012 nicht mehr bei, so die Zeitung weiter.

Wie die Förderkosten für Erneuerbare Energien auch, werden diese Entgelte über den Strompreis bezahlt - aus diesem Grund steigt der Strompreis schätzungsweise um 0,75 bis knapp einen Cent pro Kilowattstunde. Das würde einen Haushalt bei einem Durchschnittsverbrauch von 3500 bis 4000 Kilowattstunden pro Jahr mit bis zu 40 Euro mehr belasten, so der Weser Kurier.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) argumentiert, dass es doch darum gehe, die erneuerbaren Energien zu fördern und gleichzeitig Industrieland zu bleiben. Gerade die Großabnehmer hielten das Stromnetz stabil, so die Argumentation seitens der Regierung weiter.

Montag, 21. November 2011

Erneuerbare Energien: Allgemeinverständlicher Vortragsabend in Bremen

An der Hochschule Bremen findet am Mittwoch, dem 23. November 2011, ein öffentlicher Vortragsabend statt. Dabei wird unter dem Motto „Regenerative Energieerzeugung - Chancen und Grenzen“ von Professoren der Hochschule Bremen und Referenten des Bremer Energie Instituts Wissenswertes rund um das Thema behandelt, so ein Artikel des i2b-Portals aus Bremen.

Bild: Margot Kessler / pixelio.de
Aus den Bereichen Forschung und Industrie bewanderte Dozenten referieren dabei unter anderem über Windenergie und solarthermische Energieerzeugung. Dabei sind sie um eine allgemein gut verständliche Darstellung der Sachverhalte bedacht.

Veranstalter ist der "Arbeitskreis Studenten und Jungingenieure" des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI) Beginn ist um 19 Uhr an der Hochschule Bremen, im M-Gebäude Raum M 26a (Neustadtswall 30 in 28199 Bremen).

Freitag, 18. November 2011

Bremer Umweltschutz-Netzwerk begrüßt neue Mitglieder

Das Bremer Netzwerk „partnerschaft umwelt unternehmen“ vergrößert sich: Durch besondere Bestrebungen und bisherigen Erfolge in Sachen nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz sind die Unternehmen "Aktiv Gebäudereinigung", "Igel Technology" und "Paneuropa-Rösch" im November neu hinzugekommen. Die Mitgliederzahl der Umweltpartnerschaft im Land Bremen steigt damit in diesem Jahr auf 125 an, wie das i2b-Portal aus Bremen berichtet.

Bild:
Jens Bembennek  / pixelio.de
Das Netzwerk „partnerschaft umwelt unternehmen“ vereint Wirtschaftsunternehmen des Landes Bremen und öffentliche Verwaltung miteinander. Es basiert auf einer freiwilligen Vereinbarung aller Beteiligten. Ziel dieser Partnerschaft ist es laut Selbstverständnis des Netzwerkes, die Motivation und den Einsatz der Wirtschaft für ein freiwilliges, über das Ordnungsrecht hinausgehendes und umweltgerechtes Verhalten sowie für freiwillige umweltgerechte Investitionen anzuregen und umfassend zu unterstützen.


Wie Harm Wurthmann von der RKW Bremen GmbH, Leiter der Koordinierungsstelle „partnerschaft umwelt unternehmen“ gegenüber i2b berichtet, wächst das Netzwerk kontinuierlich - in diesem Jahr konnten 17 neue Unternehmen begrüßt werden. Die neuen Mitglieder bringen laut Wurthmann Erfahrung aus verschiedenen Bereichen wie Logistik, IT und Gebäudemanagement mit. Gerade Dienstleistungen aus diesen Sektoren würden in Zukunft immer wichtiger werden, da von ihnen Impulse für den Umwelt- und Klimaschutz ausgehen.

Mittwoch, 16. November 2011

Atommüll-Endlager im Osten Frankreichs

Wie das Online-Magazin Klimaretter.info berichtet, soll das erste Endlager für Atommüll wahrscheinlich in dem kleinen Ort Bure an der Meuse im Osten Frankreichs entstehen. Demnach untersucht die Entsorgungsagentur Andra aus Frankreich seit 1999 den Untergrund und wartet für 2012 auf eine weitere Genehmigung der Regierung. Laut Untersuchungskommission eigne sich das Tongestein unter Bure besonders für eine Endlagerung von angeblich bis zu 100.000 Jahren. Doch der lokale Protest ist stark, so dass einige Standorte im Laufe der letzten Jahren aufgegeben werden mussten.

Bild: Thommy Weiss  / pixelio.de
Andra hat bereits begonnen, das Image für Atomkraft aufzupolieren. So etwa in der Ausstellung mit dem Titel „Die Radioaktivität von Homer bis Oppenheimer“. Dies soll für entsprechende Sympathien sorgen.

Rund 16 Millionen Euro investiert die französische Regierung jährlich in das "Forschungsvorhaben" und hat so insgesamt schon 375 Millionen in die Anlagenerrichtung in Bure gepumpt, so Klimaretter.info weiter.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften unterstützt nach Magazinangaben die Forschungen in Bure ebenfalls: Deutsche Forscher vor Ort erhielten bis heute zirka 2,4 Millionen Euro. Dabei verweist das Magazin auf eine Antwort der Bundesregierung in Bezug auf eine parlamentarische Anfrage der Fraktion Die Linke.

Schon 2016 soll der Bau der unterirdischen Lagerstätte beginnen, so dass 2025 der erste Atommüll eingelagert werden könnte.

Quelle: Klimaretter.info

Energiesparer sind Geldsparer!?

Dass Energieeinsparung gleichzeitig auch für das eigene Portemonnaie gut ist, steht außer Frage. Interessant dabei ist aber die Frage, ob Energiesparer nicht in Wirklichkeit Geldsparer sind, die die Investition ins Eigenheim eben als das sehen, was es ist: Als eine Investition.


Bild: Uta Herbert / pixelio.de
Neben den eigenen Vorteilen existieren natürlich noch weitere nennenswerte gesamtwirtschaftliche Vorteile. Laut eines Gutachtens des Forschungszentrums Jülich spülte der Staat für jeden Euro, der 2010 in die Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens geflossen ist, zwischen 4 und 5 Euro in den öffentlichen Haushalt wie die Zeitschrift „Der Gebäudeenergieberater“ mitteilt. Allein 2010 wurden durch die KfW-Förderkredite Investitionen in Höhe von 21,5 Mrd. Euro angestoßen, denen eine jährliche Förderinvestition in Höhe von 8,9 Mrd. Euro gegenübersteht. Energiesparen rechnet sich!

Bei Investitionen spielen Renditebetrachtungen eine wichtige Rolle. Bekanntlich legen die Renditen in Folge stetig steigender Energiepreise und -kosten fortlaufend zu. Investitionen in Gebäudedämmung und Erneuerbare Energien sind somit gut angelegtes Geld und dienen zunehmend auch als Altersvorsorge. Wie steht es aber um das Motiv, um das es eigentlich gehen sollte: Die Sicherung unseres Planeten Erde?

Schließlich sollte ein solches Motiv doch das tatsächlich ausschlaggebende Motiv sein, denn ohne die Ressource Erde ist das gesamte Wirtschaften insgesamt nicht mehr möglich. Gerade hieran knüpft der moderne Nachhaltigkeitsgedanke an: Ressourceverbrauch und Ressourcennachschub müssen in einem gesunden Gleichgewicht stehen.

Das Nachhaltigkeitsmotiv ist jedoch oft nur nachgelagert vorhanden, was unterschiedliche Studien zum Thema der Sanierungsmotive zu beweisen glauben. Zum Beipiel kommt eine Meinungsumfrage des Bauherren Schutzbundes e.V. zu dem Ergebnis, dass 77 Prozent aller Eigentümer den wesentlichen Modernisierungsschwerpunkt in der Einsparung von Energiekosten sehen. Erst danach spielt für 46 Prozent der Befragten die Energiereduzierung im Hinblick auf den Klimaschutz eine Rolle. Der finanzielle Aspekt steht damit im Mittelpunkt der Investitionsentscheidung. Es geht also ganz platt gesprochen vordergründig um das liebe Geld.

Vielleicht ist aber das Sanierungsmotiv „Geldsparen“ nur ein rational gut klingendes Scheinmotiv und es verbergen sich dahinter ganz andere, bedeutendere Motive wie zum Beispiel der Umweltschutzgedanke oder das Schicksal nachfolgender Generationen?

Was meinen Sie? Über Kommentare freut sich

enerpremium – Ihre Energieberatung für Bremen, Weyhe und Umgebung

Freitag, 11. November 2011

Thermografie-Offensive für Weyhe

Das Energieberatungsunternehmen enerpremium hat die Thermografie-Saison 2011/2012 eingeläutet. Damit bietet enerpremium unter dem Motto "Thermografie-Offensive" für Weyhe eine spezielle Sonderaktion an, die exklusiv von Bürgern mit Weyher Eigenheim genutzt werden kann. Ziel der Aktion ist es, Häuser in der Gemeinde mit anderen Augen zu sehen und die für das menschliche Auge sonst verborgenen Wärmeleckstellen am Haus sichtbar zu machen.

Jedes Jahr aufs Neue beginnt das alte Spiel - die Energiepreise steigen pünktlich zum Start der Heizperiode. „Allein in diesem Winter muss eine vierköpfige Familie in einem alten, unsanierten Einfamilienhaus mit Mehrkosten in Höhe von etwa 800 Euro rechnen. Deshalb lohnt es sich, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen“, so Horst Krugmann, Geschäftsführer und Energieberater vom Energieberatungsteam enerpremium.

Mit so genannten Thermografiekameras kann man die Oberflächentemperatur eines Objektes sichtbar machen. Auf diese Weise können eventuell vorhandene Leckstellen punktgenau lokalisiert und für Eigenheimbesitzer innerhalb eines Berichtes exakt dargestellt werden. „Auf einen Blick sieht der Kunde dann, wo das Geld buchstäblich verheizt wird“, ergänzt Krugmann.

Um verlässliche Aussagen treffen zu können, muss das Wetter stimmen. Denn laut Krugmann muss bei einer Außenthermografie ein Temperaturunterschied von mindestens 10 Grad Celsius zwischen Außen- und Innentemperatur gegeben sein.

Wer sich bis zum 31. Dezember 2011 mit seinem Weyher Eigenheim zur Thermografie anmeldet, erhält 20 Prozent Rabatt. Die Thermografie eines Einfamilienhauses kostet damit 238 Euro. Hier Infos anfordern!