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Montag, 30. Juli 2012

Fahrradfreundliche Arbeitgeber gesucht

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) sucht laut eines aktuellen Berichts von sonnenseite.com in ganz Deutschland nach dem fahrradfreundlichsten Arbeitgeber. Bis zum 31. August 2012 können Unternehmen, Behörden und sonstige Einrichtungen ab fünf Mitarbeitern an dem Wettbewerb unter www.fahrrad-fit.de teilnehmen.

Bild: Günter Havlena  / pixelio.de
Arbeitgeber tragen mit der Förderung von Fahrrädern nicht nur in besonderem Maße zum Umweltschutz bei, sondern sparen auch Geld und steigern die Motivation der Mitarbeiter. Obwohl das Fahrrad sehr viele Vorteile bietet, hat das Fahrrad noch keine große Bedeutung für Unternehmen, erklärt Dieter Brübach, Mobilitätsexperte und Vorstandsmitglied von B.A.U.M. e.V. und möchte mit diesem Wettbewerb auf die Vorteile des Fahrrades aufmerksam machen.

Die Verleihung von Sachpreisen rund um das Fahrrad und die Auszeichnung der Gewinner findet im Herbst 2012 in Mannheim statt.

In einigen Regionen Deutschlands, wie zum Beispiel Baden-Württemberg, Essen, Hamburg und Rheinland-Pfalz, findet der Wettbewerb auch auf regionaler Ebene statt.

Sonntag, 29. Juli 2012

Müllproduktion verdoppelt sich bis 2025

Derzeit produziert die Menschheit 1,3 Milliarden Tonnen Haushaltsabfälle pro Jahr. Eine Studie des Worldwatch-Institutes zeigt, dass schon 2025 doppelt so viel Müll, also 2,6 Milliarden Tonnen, produziert werden. t-online.de berichtet, dass die großen Industrienationen, unter anderem auch Deutschland, insgesamt circa 1,6 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle pro Tag produzieren. Die afrikanischen Länder südlich der Sahara hingegen erzeugen nur 200.000 Tonnen Haushaltsabfälle am Tag.

Bild: Uschi Dreiucker  / pixelio.de
Dieser besagte Müll besteht hauptsächlich aus Papier, Plastik, Glas und Metallen. Ausgenommen sind Industriestoffe, Bauschutt und Landwirtschaftsabfälle. Müllproduzenten sind vorrangig private Haushalte, Büros, Einrichtungen und Geschäfte. Rund ein Viertel der aufkommenden Abfälle wird recycelt oder ökologisch abgebaut, so t-online.de.

Vorreiter der Müllproduktion sind die USA mit 620.000 Tonnen pro Tag, gefolgt von China mit circa 520.000 Tonnen. In den USA hat sich laut Bericht zumindest die Wiederverwertungsrate innerhalb der letzten 30 Jahre von 10 auf 34 Prozent gesteigert.

Samstag, 28. Juli 2012

Gasanbieter erhöhen Preise

Die Gasanbieter kündigen eine Erhöhung der Preise für die nächsten Wochen an. Da zwischen der schriftlichen Ankündigung einer Preiserhöhung und der Durchführung mindestens sechs Wochen liegen müssen, rät die Internetseite enbausa.de, noch vor der nächsten Heizperiode die Gasanbieter zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln.

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de
Um circa sechs Prozent sollen die Gaspreise im Durchschnitt steigen. Das bedeutet laut enbausa.de für einen normalen Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden Mehrkosten in Höhe von etwa 83 Euro. Nicht nur die Preissteigerung ist Grund zum Vergleich, sondern auch die Preisunterschiede unter den Anbietern. Die Preise von 4,5 bis 8 Cent pro Kilowattstunde für private Haushalte klaffen weit auseinander.

Die Verbraucherzentralen warnen laut Bericht vor angeblichen Sonderangeboten. Bei diesen ist das Kleingedruckte im Vertrag zu beachten. Außerdem sollten Verträge, die eine längere Laufzeit als zwölf Monate aufweisen, vermieden werden. Preisänderungen entstehen in jedem Jahr. Vorauskassen, Kautionen und Bonusregelungen, die nicht eindeutig formuliert sind, ziehen oft hohe Kosten nach sich und sollten mit Abstand betrachtet werden. Paketpreise haben oft den Nachteil, dass die Abnahmemenge festgelegt ist. Bei Unterschreitung dieser Menge werden oft keine Kosten erstattet und bei Überschreitung können die Kosten sehr horrend ausfallen. Bei Online-Preisvergleichen ist darauf zu achten, dass die Voreinstellungen genau angepasst werden.

Insgesamt ist die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird, immer noch die beste Einsparung. Insofern lässt sich durch eine entsprechende Wärmedämmung weitaus mehr einsparen. Auch alternative Heizsysteme führen dazu, sich unabhängiger von unerwünschten Preisentwicklungen zu machen. Somit ist ein Anbieterwechsel eher eine kurzfristige Lösung - vor allem dann, wenn die Energiepreise in der Tendenz auf dem Energiemarkt immer weiter ansteigen. Zumal diese Maßnahmen sich durch diverse Förderprogramme zusätzlich lohnen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Komplettpaket: Photovoltaik und Speicher

Solar World, ein weltweit erfolgreicher Produzent für Solarstromtechnologien, berichtet in einer aktuellen Pressemitteilung von einer Zusammenarbeit mit der Firma SunPac. In dieser Zusammenarbeit haben sie ein Energieerzeugungs- und Speicherpaket entwickelt, mit dem ein durchschnittlicher Haushalt mehr als die Hälfte des jährlichen Strombedarfs decken kann.


Bild: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de
Ein Beispiel-Paket von 16.500 Euro (netto) enthält Solarmodule mit einer Leistung von 6,5 Kilowattpeak. Kilowattpeak ist die Maßeinheit, in der die Leistung eines Solar- oder Photovoltaikmoduls gemessen wird, ähnlich wie die Leistungsangabe bei einem Auto in Kilowatt. Außerdem enthält das Beispiel-Paket geeignete Montagegestelle, Wechselrichter, Laderegler und die Batterie. Je nach Paket ist es möglich, einen Speicherwechselrichter oder einen Laderegler einzubauen. Diese Geräte messen unter anderem den Stromverbrauch und die Stromerzeugung. Je nach Verbrauch und Erzeugung wird die Batterie zugeschaltet oder aufgeladen. Somit schließt die Batterie Versorgungslücken, wie zum Beispiel in der Nacht oder bei Stromausfällen sowie bei schlechtem Wetter, wenn die Solarmodule nicht genug Strom produzieren.


Mittwoch, 25. Juli 2012

300 Quadratmeter Dachfläche gesucht

Um Photovoltaikanlagen zu installieren, sucht die Genossenschaft "Bürgerenergie Stuhr" derzeit Scheunen oder ähnliche Gebäude mit 250 bis 300 Quadratmetern Dachfläche in der Gemeinde Stuhr oder Umgebung. Ein Bericht der Kreiszeitung vom 25. Juli 2012 erwähnt, dass dabei der Gedanke, alternative Energien zu erzeugen und zu nutzen, oberste Priorität hat. Wem eine solche Dachfläche zur Verfügung steht und diese verpachten möchte, kann sich unter info@buerger-energie-stuhr.de direkt bei der Genossenschaft Bürgerenergie Stuhr melden.

Bild: Wilhelmine Wulff  / pixelio.de
Drei Anlagen hat die Bürgerenergie Stuhr schon in Betrieb genommen. Zurzeit speist die Genossenschaft den produzierten Strom in das öffentliche Netz ein. Die Anlage geht zu den neuen Konditionen des Erneuerbaren Energien Gesetzes ans Netz, sodass zehn Prozent der erzeugten Energie selbst genutzt oder direkt vermarktet werden müssen. Trotz der geringeren Einspeisevergütung und der komplizierten Berechnung der eigengenutzten Energie, rentiere sich eine solche Anlage, betont Jens Hengemühle von der Genossenschaft.

Das radioaktive Wasser von Fukushima

Seit der Reaktor-Katastrophe in Fukushima, verbreitet sich das radioaktive Wasser in großen Mengen im Pazifischen Ozean. Viele Strömungen und Wirbel sorgen jedoch dafür, dass sich dieses Wasser verdünnt und somit die Strahlenwerte immer weiter sinken. Die Ergebnisse aus der Modellstudie des GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel verdeutlicht der aktuelle Newsletter von sonnenseite.com.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Bislang breite sich laut der Studie das radioaktive Wasser fast über den halben Nordpazifik aus, erläutert Diplom-Ozeanograph Erik Behrens. Dies bedeutet eine Abnahme der gefährlichen Caesium-137-Konzentration. Bereits im Herbst 2013 erreicht das radioaktive Wasser die Hawaiianischen Inseln und circa 2015 Nordamerika. Die Strahlenwerte im Pazifik liegen durch Strömungen und Wirbel bereits heute unter den derzeitigen Werten der Ostsee, die aus der Tschernobyl Katastrophe vor 26 Jahren resultieren.

Dadurch, dass das radioaktive Wasser nun aber die starken Strömungen der Kuroshio-Region hinter sich gelassen hat, wird es sich in den schwächeren Wirbeln des Ostpazifiks nicht mehr so schnell weiterverdünnen. Daher werden die Strahlenwerte auch noch in vielen Jahren höher liegen als vor dem Reaktorunfall.

Ob die Prognosen und Berechnungen der Wissenschaftler in Bezug auf die absoluten Konzentrationsgrößen zutreffen, kann jedoch ohne Vergleichswerte nicht überprüft werden. Derartige Vergleichsmessungen stehen den Forschern des GEOMAR noch nicht zur Verfügung.

Dienstag, 24. Juli 2012

Fenster mit Nanotechnologie

RavenBrick, ein Unternehmen aus den USA, hat eine spezielle Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Fenster ohne Energiekosten abzudunkeln. pressetext.com berichtet, dass mit diesen Fenstern die Energiekosten eines Haushalts um bis zu 30 Prozent gesenkt werden können.

Bild: I. Rasche  / pixelio.de
Diese spezielle Schicht ist Teil eines zusätzlichen Arbeitsschrittes in der Herstellung des Glases und enthält einen wärmeempfindlichen Filter. Die Scheibe dunkelt ab, sobald der eingestellte Grenzwert des Filters erreicht ist. Dies führt dazu, dass die Scheibe bei normalen Temperaturen etwa 80 Prozent des Lichtes durchlässt und bei sehr warmen etwa 50 Prozent.

Obwohl der Hersteller noch keine Preise veröffentlicht hat, betont er, dass sich die Investition in die Fenster schon nach kurzer Zeit durch die Energieeinsparungen rechnet.