Das Dach und der Keller sind überaus zuverlässige Partner, wenn es um die autarke Energieproduktion im eigenen Haus geht. Eine Solarthermieanlage auf dem Dach und eine Pelletheizung im Keller sorgen für eine kluge Kombination: Wenn die Sonne mal weniger scheint, heizt die Pelletheizung automatisch dazu. Auch Pellets sind im Prinzip nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie.
Die Sonne ist nicht nur eine kostenfreie Stromquelle, sondern auch eine effiziente Wärmequelle, die durch kostengünstige Investitionen in die Technik in kurzer Zeit nutzbar gemacht werden kann.
Zu den natürlichen Vorteilen einer derartigen Energieerzeugung treten diverse Fördermöglichkeiten als zusätzlicher finanzieller Anreiz hinzu. So gibt es auf Bundesebene einen Zuschuss von mindestens 2.000 Euro für den eingesetzten Pelletskessel. In Kombination mit einem neu aufgestellten Pufferspeicher von mindestens 30 Liter je kW gibt es 2.500 Euro. Für Solarkollektorflächen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung gibt es derzeit pro Quadratmeter 120 Euro Förderung. Aber auch auf kommunaler Ebene gibt es meist spezielle Förderprogramme. Daher ist eine individuell zugeschnittene Energie- und Fördermittelberatung vor der Maßnahmendurchführung sinnvoll.
(Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de)
enerpremium
Mittwoch, 15. Juni 2011
Freitag, 10. Juni 2011
Preise für Holzpellets sinken
Während der Ölpreis in seiner Tendenz immer weiter ansteigt, sinkt der Preis für Pellets. So vermeldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) in einer aktuellen Pressemitteilung, dass der Preis im Mai gegenüber dem Vormonat um ca. fünf Prozent gesunken ist.
Laut Pressemitteilung beträgt der DEPV-Index aktuell 227,30 Euro pro Tonne oder 4,64 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit liegt der Pelletpreis ca. 45 Prozent unterhalb des Ölpreises.
Die hohe Pelletproduktion im ersten Quartal dieses Jahres mit rund 430.000 Tonnen hat dazu geführt, dass die Lager von Pelletproduzenten und Handel gut gefüllt sind. Die Jahresdurchschnittskurven der vergangenen Jahre verdeutlichen, dass in der Regel im Mai/Juni die günstigsten Pelletpreise erzielt werden. Verbraucher, die mit Pellets heizen sind also gut beraten, ihre Lagerbestände in diesem Monat zu füllen.
Quelle: DEPV
Laut Pressemitteilung beträgt der DEPV-Index aktuell 227,30 Euro pro Tonne oder 4,64 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit liegt der Pelletpreis ca. 45 Prozent unterhalb des Ölpreises.
Die hohe Pelletproduktion im ersten Quartal dieses Jahres mit rund 430.000 Tonnen hat dazu geführt, dass die Lager von Pelletproduzenten und Handel gut gefüllt sind. Die Jahresdurchschnittskurven der vergangenen Jahre verdeutlichen, dass in der Regel im Mai/Juni die günstigsten Pelletpreise erzielt werden. Verbraucher, die mit Pellets heizen sind also gut beraten, ihre Lagerbestände in diesem Monat zu füllen.
Quelle: DEPV
Mittwoch, 8. Juni 2011
Der Atomausstieg als (Teil-)Erfolg?!
Widerstand bewirkt etwas - das haben die Protestaktionen der Anti-Atom-Bewegung gezeigt!
Immerhin ist es der schwarz-gelben Koalition nicht gelungen, die verbleibenden neun Reaktoren erst 2021/2022 stillzulegen. Laut Beschluss sollen die verbleibenden Atomkraftwerke nun schrittweise in festgelegten Stufen vom Netz genommen werden, so dass 2015 (Grafenrheinfeld in Bayern), 2017 (Gundremmingen B in Bayern) und 2019 Philippsburg 2 (Baden-Württemberg) „schon“ drei weitere AKW verbindlich abgeschaltet werden müssen (siehe tagesschau.de). Allerdings bleiben danach bis 2021/2022 immer noch sechs Kernkraftwerke in Betrieb – für einen Teil der Atomkraftgegner eher Fluch als Segen.
In der Gesambetrachtung handelt es sich bei dem aktuellen Beschluss um rund 7 Jahre mehr (!) an Laufzeit als es der rot-grüne Beschluss ursprünglich vorgesehen hatte (siehe Tabelle). Nur gegenüber den ursprünglichen Planung von schwarz-gelb liegt – wenig überraschend - eine deutliche Verbesserung vor. Nach Fukushima später aussteigen als es eigentlich vor Fukushima von rot-grün geplant war? Sieht so ein konsequenter Ausstieg aus? Wir lassen diese Fragen einfach als rhetorische Fragen hier im Raum des World Wide Web stehen…
Wir haben uns die Mühe gemacht und haben den aktuellen Stand noch mal zusammengetragen auf Basis der Angaben der Tagesschau/ARD (tagesschau.de):
Das Aktionsbündnis Campact schreibt in dem aktuellen Newsletter vom 07.06.2011: „(…) Zwar können wir stolz darauf sein, was wir gemeinsam mit vielen anderen erreicht haben. Aber wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen. Während der Beratungen im Bundestag muss es darum gehen, weitere Nachbesserungen zu erreichen: Die AKW-Laufzeiten müssen verkürzt und stärker gestaffelt werden, es braucht ein Aus für Gorleben und eine standortunabhängige Endlagersuche, der Bau von Kohlekraftwerken darf nicht erleichtert und das Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht zerpflückt werden. Nur wenn hier entscheidende Fortschritte erzielt werden, dürfen SPD und Grüne dem Atompaket zustimmen. Deshalb wollen wir mit weiteren Aktionen nachlegen - und werden natürlich zur Stelle sein, falls in einigen Monaten oder Jahren die Atomlobby wieder droht Oberwasser zu gewinnen.“
Der Protest geht also weiter – wie zum Beispiel in Sachen AKW Brokdorf am 10. Juni 2011. Weitere Infos dazu unter https://www.x-tausendmalquer.de/.
Immerhin ist es der schwarz-gelben Koalition nicht gelungen, die verbleibenden neun Reaktoren erst 2021/2022 stillzulegen. Laut Beschluss sollen die verbleibenden Atomkraftwerke nun schrittweise in festgelegten Stufen vom Netz genommen werden, so dass 2015 (Grafenrheinfeld in Bayern), 2017 (Gundremmingen B in Bayern) und 2019 Philippsburg 2 (Baden-Württemberg) „schon“ drei weitere AKW verbindlich abgeschaltet werden müssen (siehe tagesschau.de). Allerdings bleiben danach bis 2021/2022 immer noch sechs Kernkraftwerke in Betrieb – für einen Teil der Atomkraftgegner eher Fluch als Segen.
In der Gesambetrachtung handelt es sich bei dem aktuellen Beschluss um rund 7 Jahre mehr (!) an Laufzeit als es der rot-grüne Beschluss ursprünglich vorgesehen hatte (siehe Tabelle). Nur gegenüber den ursprünglichen Planung von schwarz-gelb liegt – wenig überraschend - eine deutliche Verbesserung vor. Nach Fukushima später aussteigen als es eigentlich vor Fukushima von rot-grün geplant war? Sieht so ein konsequenter Ausstieg aus? Wir lassen diese Fragen einfach als rhetorische Fragen hier im Raum des World Wide Web stehen…
Wir haben uns die Mühe gemacht und haben den aktuellen Stand noch mal zusammengetragen auf Basis der Angaben der Tagesschau/ARD (tagesschau.de):
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| Quelle: Eigene, überarbeitete Darstellung in Anlehnung an die ARD, tagesschau.de |
Der Protest geht also weiter – wie zum Beispiel in Sachen AKW Brokdorf am 10. Juni 2011. Weitere Infos dazu unter https://www.x-tausendmalquer.de/.
Montag, 6. Juni 2011
Grüne Geldanlagen rechnen sich
Dass sich grüne Geldanlagen rechnen beweist der Natur-Aktien-Index (NAI), der seit 14 Jahren existiert. Laut Angaben des Magazins „energiezukunft“ (Heft 10 / 2011) der Naturstrom AG habe der NAI 2,5 mal so viel Rendite erzielt wie der DAX. Immerhin sei der Index seit seinem Start um 570% zur Freude der Anleger gestiegen.
Der NAI umfasst 30 internationale Unternehmen, die nach festgelegten Maßstäben als besonders erfolgreiche Öko-Pioniere ausgewählt werden und eine gute Orientierung für grüne Geldanlagen bietet.
Weitere Infos unter http://www.nai-index.de.
Der NAI umfasst 30 internationale Unternehmen, die nach festgelegten Maßstäben als besonders erfolgreiche Öko-Pioniere ausgewählt werden und eine gute Orientierung für grüne Geldanlagen bietet.
Weitere Infos unter http://www.nai-index.de.
Mittwoch, 1. Juni 2011
Bürgerappell unterzeichnen: Atomausstieg jetzt realisieren
Das Portal campact.de hat unmittelbar nach der Erklärung der Bundesregierung, den Atomausstieg erst bis einschließlich 2022 final zu realisieren, einen Online-Bürgerappell gestartet.
Ein Ausstieg bis 2015 ist realistisch und machbar, so dass ein Verschieben des Ausstiegs in das nächste Jahrzehnt absolut inakzeptabel ist. Fordern Sie die Regierung auf, den Atomausstieg zu beschleunigen und den Volkeswillen umzusetzen: http://www.campact.de/atom2/sn13/signer
Ein Ausstieg bis 2015 ist realistisch und machbar, so dass ein Verschieben des Ausstiegs in das nächste Jahrzehnt absolut inakzeptabel ist. Fordern Sie die Regierung auf, den Atomausstieg zu beschleunigen und den Volkeswillen umzusetzen: http://www.campact.de/atom2/sn13/signer
Montag, 30. Mai 2011
5.000 Atomkraftgegner in Bremen auf der Straße / „Kalte Reserve“ gefährdet Sicherheit in Deutschland
160.000 Demonstranten bundesweit und 5.000 Atomkraftgegner in Bremen. Am vergangenen Samstag demonstrierten Tausende in rund 21 Städten gegen Atomkraft. Das macht eines unmissverständlich klar: Das Volk möchte den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie – und das ohne Kompromisse. Zu den Demonstrationen hatten diverse Anti-Atom-Gruppen, Umweltverbände und auch Organisationen aus der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung aufgerufen.
Um 13.00 Uhr startete die Demonstration in Bremen vor dem Theater am Goetheplatz, deren Abschlusskundgebung unmittelbar vor dem Bremer Hauptbahnhof stattfand. Danach folgte eine weitere Spontandemo von ca. 100 Menschen in Richtung Domshof, die ebenfalls von der Polizei begleitet wurde.
Der Widerstand wird sicher auch in den kommenden Tagen, Wochen und vielleicht Monaten nicht abnehmen. Schließlich haben die Koalitionsspitzen bis heute Morgen um 03.00 Uhr in Berlin verhandelt und zum Teil fragwürdige Ergebnisse präsentiert.
Bis spätestens 2022 soll nach dem Wunsch der Regierung das Atomzeitalter zu Ende gehen. Immerhin sollen die sieben ältesten Atomkraftwerke für immer abgeschaltet bleiben. Auch das AKW Krümmel bleibt abgeschaltet. Die drei „modernsten“ Kraftwerke sollen als „kalte Reserve“ für potenzielle Engpässe bestehen bleiben. Dies wird von der Opposition zu Recht kritisiert. Denn Atomkraftwerke sind überaus unflexibel und dienen technisch nicht als Reserve, da sie in technischer Hinsicht für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. Nicht umsonst sind Atomkraftwerke hinsichtlich ihrer Betriebsgenehmigung ausdrücklich an den Dauerbetrieb gebunden. Somit können nukleare Kraftwerke nicht einfach flexibel runter- und wieder hochgefahren werden. Laut Greenpeace ist für den so genannten Lastfolgebetrieb gemäß Atomgesetz eine gesonderte atomrechtliche Genehmigung erforderlich. Diese Genehmigung existiert bis dato nicht und wäre ohnehin nicht zu begrüßen.
Laut Tobias Münchmeyer, Atomexperte bei Greenpeace ist „(...) [d]as ständige Hoch- und Herunterregeln (..) Dauerstress für die Anlagen in praktisch allen wesentlichen sicherheitstechnischen Bereichen. Besonders bei den älteren Atomkraftwerken erhöht sich dadurch das Sicherheitsrisiko." Die „kalte Reserve“ ist und bleibt damit eine Gefahr für die Sicherheit in Deutschland!
Weitere Hintergrundinformationen liefert eine ausführliche Studie von Greenpeace zu den „Grenzen und Sicherheitsrisiken des Lastfolgebetriebs von Kernkraftwerken“, die online unter greenpeace.de verfügbar ist.
Die Brennelementesteuer soll laut Regierung bleiben. Dies ist zu begrüßen, denn weitere Geldgeschenke an die vier großen Energieversorger sind nicht zu begrüßen. Laut Röttgen sei der jetzige Atomausstieg unumkehrbar. Mit Blick auf die Hintertürchen wie die „kalte Reserve“ sind die Ergebnisse der nächtlichen Verhandlungen jedoch für die Atomkraftgegner unbefriedigend. Besonders schlimm ist auch die Aussage, dass sogar eines der bereits stillgelegten Atomkraftwerke als „Kaltreserve“ bis 2013 dienen soll. Welches Kraftwerk das konkret ist, bleibt vorerst unbekannt. Darüber solle die Bundesnetzagentur entscheiden, so die Bundesregierung.
Die FDP will sich zeitlich am liebsten überhaupt nicht festlegen und viel lieber mit Revisionsklauseln Zeitkorridore und noch mehr Hintertürchen schaffen. Damit wird die liberale Partei aber hoffentlich nicht mehr durchkommen.
Der Kampf gegen die Atomkraft muss daher weitergehen. Daher sind bereits Massenblockaden von Atomkraftwerken angekündigt. Weitere Infos dazu unter x-tausendmalquer.de.
Fazit: Der angestrebte Ausstieg ist halbherzig und nicht schnell genug. Ein konsequenter Ausstieg sieht anders aus. Die Forderung muss weiterhin lauten: Atomausstieg sofort, mehr Energieeffizienz und ungebremster Ausbau der Erneuerbaren Energien!
Um 13.00 Uhr startete die Demonstration in Bremen vor dem Theater am Goetheplatz, deren Abschlusskundgebung unmittelbar vor dem Bremer Hauptbahnhof stattfand. Danach folgte eine weitere Spontandemo von ca. 100 Menschen in Richtung Domshof, die ebenfalls von der Polizei begleitet wurde.
Der Widerstand wird sicher auch in den kommenden Tagen, Wochen und vielleicht Monaten nicht abnehmen. Schließlich haben die Koalitionsspitzen bis heute Morgen um 03.00 Uhr in Berlin verhandelt und zum Teil fragwürdige Ergebnisse präsentiert.
Bis spätestens 2022 soll nach dem Wunsch der Regierung das Atomzeitalter zu Ende gehen. Immerhin sollen die sieben ältesten Atomkraftwerke für immer abgeschaltet bleiben. Auch das AKW Krümmel bleibt abgeschaltet. Die drei „modernsten“ Kraftwerke sollen als „kalte Reserve“ für potenzielle Engpässe bestehen bleiben. Dies wird von der Opposition zu Recht kritisiert. Denn Atomkraftwerke sind überaus unflexibel und dienen technisch nicht als Reserve, da sie in technischer Hinsicht für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. Nicht umsonst sind Atomkraftwerke hinsichtlich ihrer Betriebsgenehmigung ausdrücklich an den Dauerbetrieb gebunden. Somit können nukleare Kraftwerke nicht einfach flexibel runter- und wieder hochgefahren werden. Laut Greenpeace ist für den so genannten Lastfolgebetrieb gemäß Atomgesetz eine gesonderte atomrechtliche Genehmigung erforderlich. Diese Genehmigung existiert bis dato nicht und wäre ohnehin nicht zu begrüßen.
Laut Tobias Münchmeyer, Atomexperte bei Greenpeace ist „(...) [d]as ständige Hoch- und Herunterregeln (..) Dauerstress für die Anlagen in praktisch allen wesentlichen sicherheitstechnischen Bereichen. Besonders bei den älteren Atomkraftwerken erhöht sich dadurch das Sicherheitsrisiko." Die „kalte Reserve“ ist und bleibt damit eine Gefahr für die Sicherheit in Deutschland!
Weitere Hintergrundinformationen liefert eine ausführliche Studie von Greenpeace zu den „Grenzen und Sicherheitsrisiken des Lastfolgebetriebs von Kernkraftwerken“, die online unter greenpeace.de verfügbar ist.
Die Brennelementesteuer soll laut Regierung bleiben. Dies ist zu begrüßen, denn weitere Geldgeschenke an die vier großen Energieversorger sind nicht zu begrüßen. Laut Röttgen sei der jetzige Atomausstieg unumkehrbar. Mit Blick auf die Hintertürchen wie die „kalte Reserve“ sind die Ergebnisse der nächtlichen Verhandlungen jedoch für die Atomkraftgegner unbefriedigend. Besonders schlimm ist auch die Aussage, dass sogar eines der bereits stillgelegten Atomkraftwerke als „Kaltreserve“ bis 2013 dienen soll. Welches Kraftwerk das konkret ist, bleibt vorerst unbekannt. Darüber solle die Bundesnetzagentur entscheiden, so die Bundesregierung.
Die FDP will sich zeitlich am liebsten überhaupt nicht festlegen und viel lieber mit Revisionsklauseln Zeitkorridore und noch mehr Hintertürchen schaffen. Damit wird die liberale Partei aber hoffentlich nicht mehr durchkommen.
Der Kampf gegen die Atomkraft muss daher weitergehen. Daher sind bereits Massenblockaden von Atomkraftwerken angekündigt. Weitere Infos dazu unter x-tausendmalquer.de.
Fazit: Der angestrebte Ausstieg ist halbherzig und nicht schnell genug. Ein konsequenter Ausstieg sieht anders aus. Die Forderung muss weiterhin lauten: Atomausstieg sofort, mehr Energieeffizienz und ungebremster Ausbau der Erneuerbaren Energien!
Mittwoch, 25. Mai 2011
KfW verbessert Zinskonditionen für energetisches Sanieren
Seit heute gelten neue Zinskonditionen der KfW-Bank. Dies betrifft auch das Programm „Energieeffizient Sanieren“ in der Einzelmaßnahmen- und KfW-Effizienzhausvariante. Gegenüber den seit März geltenden Zinssätzen sind die neuen Zinssätze im Durchschnitt um rund 0,23 Prozentpunkte abgesenkt worden.
Die Zinskonditionen gestalten sich seit dem 25. Mai nun für beide Varianten (Einzelmaßnahmen & Effizienzhäuser) wie folgt aus:
- 8 Jahre Laufzeit / 8 Tilgungsfreijahre / 8 Jahre Zinsbindung: 2,52% effektiver Jahreszins
- 10 Jahre Laufzeit / 2 Tilgungsfreijahre / 10 Jahre Zinsbindung: 2,37% effektiver Jahreszins
- 20 Jahre Laufzeit / 3 Tilgungsfreijahre / 10 Jahre Zinsbindung: 2,63% effektiver Jahreszins
- 30 Jahre Laufzeit / 5 Tilgungsfreijahre / 10 Jahre Zinsbindung: 2,83% effektiver Jahreszins
Für die Antragsstellung wird sowohl für die Einzelmaßnahmen- als auch für die Effizienzvariante ein sachverständiger Energieberater benötigt, der die energetischen Maßnahmen bestätigen muss. Auch nach der Sanierung ist das Erreichen des energetischen Niveaus nochmals durch den Sachverständigen zu bestätigen, um die Förderung zu erhalten.
Nicht zurückzahlbare Tilgungszuschüsse werden nach wie vor im Falle einer Sanierung zu einem Effizienzhaus von der KfW gewährt. Insgesamt sicherlich ein weiterer Anreiz, um energieeffizient zu sanieren.
Beim energieeffizienten Bauen liegt der effektive Zinskorridor in Abhängigkeit der Lauf-, Tilgungs- und Zinsbindungszeit fortan zwischen 3,91 und 4,06 Prozent.
Betrachtet man parallel die steigenden Energiepreise, so wird eine Investition in Energieeffizienz immer attraktiver.
Die Zinskonditionen gestalten sich seit dem 25. Mai nun für beide Varianten (Einzelmaßnahmen & Effizienzhäuser) wie folgt aus:
- 8 Jahre Laufzeit / 8 Tilgungsfreijahre / 8 Jahre Zinsbindung: 2,52% effektiver Jahreszins
- 10 Jahre Laufzeit / 2 Tilgungsfreijahre / 10 Jahre Zinsbindung: 2,37% effektiver Jahreszins
- 20 Jahre Laufzeit / 3 Tilgungsfreijahre / 10 Jahre Zinsbindung: 2,63% effektiver Jahreszins
- 30 Jahre Laufzeit / 5 Tilgungsfreijahre / 10 Jahre Zinsbindung: 2,83% effektiver Jahreszins
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| Bild: low500 / pixelio.de |
Nicht zurückzahlbare Tilgungszuschüsse werden nach wie vor im Falle einer Sanierung zu einem Effizienzhaus von der KfW gewährt. Insgesamt sicherlich ein weiterer Anreiz, um energieeffizient zu sanieren.
Beim energieeffizienten Bauen liegt der effektive Zinskorridor in Abhängigkeit der Lauf-, Tilgungs- und Zinsbindungszeit fortan zwischen 3,91 und 4,06 Prozent.
Betrachtet man parallel die steigenden Energiepreise, so wird eine Investition in Energieeffizienz immer attraktiver.
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