Die KfW-Bankengruppe stellt in ihrem Ratgebermagazin "Chancen Spezial Effizienzhaus" fünf Bausteine für die persönliche Energiewende vor. Unter dem Motto "Sanieren statt frieren" wird auf diese fünf Schritte zur Realisierung eines Effizienzhauses noch näher eingegangen. Sie umfassen die Einbindung eines Energieberaters, die Bestandsaufnahme, das Analysieren der verschiedenen Fördermöglichkeiten, das Bankgespräch sowie die Baubegleitung.
In der Broschüre werden zudem Praxisbeispiele aufgeführt und Tipps zur Finanzierung und zur Baubegleitung gegeben.
Auch das enerpremium-Team kann Sie zum Thema Energieeinsparmöglichkeiten fachmännisch beraten und Ihnen Ihr eigenes Effizienzhaus ermöglichen. Sprechen Sie uns gerne an.
Das für die energetische Gebäudesanierung geplante Steueranreizpaket wurde abgelehnt (wir berichteten) - die Bremische CDU-Bürgerschaftsfraktion gibt sich damit nicht zufrieden. Wie aus einem Artikel des Weser Reports vom 15.02.12 hervor geht, ist die energetische Gebäudesanierung für die CDU in Bremen entscheidend für die Erreichung der geplanten Treibhausgas-Reduktion. Diese sollen bis 2050 um 80 Prozent zurück gehen. Der CDU-Fraktionssprecher Heiko Strohmann hält laut Weser Report die Heizung, die Dämmung und die Fenster für die wichtigen Punkte - Maßnahmen wie beispielsweise die Umwelt-Zone hingegen für weniger sinnvoll.
Um die Umsetzung dieser wichtigen Maßnahmen zu beschleunigen, hatte die CDU die rot-grüne Landesregierung dazu aufgefordert, im Bundesrat für die Regelung zum Steueranreizpaket zu stimmen - jedoch stimmte diese einer Regelung zum Steueranreizpaket vergangene Woche wieder nicht zu. Die Sprecherin für Klimapolitik der Grünen, Dr. Anne Schierenbeck, erklärt in dem Artikel, dass die Grünen inhaltlich schon für die energetische Sanierung seien, doch würden so jährlich neun Millionen Euro an Steuern für Bremen fehlen. Erst wenn der Bund diese Finanzlücke schließe, könne man für eine solche Regelung stimmen, so Schierenbeck weiter.
Nun will die CDU-Bremen im Rahmen einer großen Anfrage geklärt haben, wie die Landesregierung die Klimaschutzziele erreichen will.
Wie berichtet, stehen für das Gebäudesanierungsprogramm der KfW in diesem Jahr nur etwa 900 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung - Ende 2011 wurde von der Bundesregierung noch Fördermittel in Höhe von 1,5 Milliarden zugesichert.
Das Magazin "Gebäude Energie Berater" berichtet in diesem Zusammenhang, dass der Deutsche Mieterbund (DMB) von der Bundesregierung fordert, mindestens 2,5 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung zu stellen - anderenfalls drohen, laut des Direktors des DMB, Lukas Siebenkotten, die Energiewende im Immobilienbereich und damit auch die Klimaschutzziele zu scheitern. Ferner wird darauf hingewiesen, dass nach den ursprünglichen Plänen der Bundesregierung sogar 3 Milliarden Euro für die energetische Gebäudesanierung bereit stehen sollten, zu gleichen Teilen aufgeteilt zwischen dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm und verbesserten steuerlichen Abschreibungsbedingungen.
Momentan sieht es allerdings so aus, dass das unbedingt erforderliche Steueranreizpaket wohl ganz scheitern wird.
Wenn die Bundesregierung ihr Ziel erreichen will, die Sanierungsquote im Gebäudebestand von derzeit 1 auf 2 Prozent zu verdoppeln, so sind aus Sicht des Deutschen Mieterbundes eigentlich mindestens 5 Milliarden Euro an Fördermitteln pro Jahr notwendig. Mit dieser Einschätzung ist der DMB nicht alleine, unter anderem forderten auch schon die Deutsche Energie Agentur (dena) sowie der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) diese Höhe.
Das Energieunternehmen BP ist eines der größten Konzerne im Mineralölgeschäft. Es war auch eines seiner Ölförderplattformen, das im Jahr 2010 für eines der größten Umweltkatastrophen der Menschheitsgeschichte sorgte. Die von BP gepachtete "Deepwater Horizon" versank im Jahr 2010 nach einer Explosion im Golf von Mexiko und es traten unvorstellbare Mengen (etwa 800 Millionen Liter) Öl aus, die weite Gebiete der Ost-Küste Nordamerikas verseuchten. Nicht nur die Kontaminierung von Tieren und Pflanzen mit dem giftigen Erdöl, sondern auch die Giftstoffe, die durch das "kontrollierte" Abfackeln des Ölteppichs entstanden sind, stellen enorme Schäden für die Umwelt und das Klima dar.
Dennoch blieben die Schäden für den Konzern vergleichsweise marginal. Wie aus einem Artikel des Wochentipps vom vergangenen Sonntag hervor geht, machte BP im Jahr 2010 2,8 Milliarden Verlust. Das klingt erst einmal ziemlich viel, doch ist diese Summe an den Gewinnen gemessen vergleichsweise gering. Diese Gewinne beliefen sich laut des Artikels zum Jahresende 2011 auf satte 30,5 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg trotz der Ölkatastrophe um 25 Prozent auf 285 Milliarden Euro.
Entsprechend des Wochentipps kündigte BP sechs weitere große Ölprojekte an, die bald die Förderung aufnehmen sollen - in Angola, dem Golf von Mexiko und auch der Nordsee. Bis 2014 sollen ganze neun weitere Großprojekte folgen. Weiterhin wurde vom Vorstandsvorsitzenden Robert Dudley angekündigt, dass die Ölförderung in den nächsten Jahren weiter hochgefahren werden wird.
Der Konzern betreibt in Deutschland unter dem eigenen Namen BP und unter dem Namen ARAL Tankstellen, wobei ARAL mit einem Marktanteil von 16,7 Prozent Marktführer ist (Wikipedia).
Wir bieten einen attraktiven Arbeitsplatz in einer interessanten und zukunftsweisenden Branche, bei dem Sie die Möglichkeit haben, Ihre eigenen Stärken einzubringen.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum 01.09.2012 eine/n Energieberater/in.
Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem hochmotivierten Team, in dem die Freude am Beruf eine große Rolle spielt. Hier geht es zum Stellenprofil.
Weitere Informationen zu unserem Unternehmen finden Sie hier.
Ein großes Potenzial, um Energie zu sparen, liegt in der Sanierung von bestehenden Gebäuden. Doch nicht nur Wohngebäude sind oft sanierungsbedürftig, sondern auch öffentliche Gebäude (so genannte Nicht-Wohngebäude). Wie es wärmetechnisch zum Beispiel in der Bremer Innenstadt aussieht, machten jetzt Forscher der Jacobs University Bremen sichtbar.
Mit Hilfe eines speziellen Verfahrens namens "ThermalMapper", das an der Universität entwickelt wurde, konnten die Forscher ein sehr präzises thermografisches 3D-Modell der Bremer Innenstadt erstellen. Das geht aus einem Artikel des i2b-Portals vom 03.02.12 hervor. Demnach dient "ThermalMapper" normalerweise der thermografischen Analyse von Innenräumen und wurde zum ersten Mal für die Analyse in so einem großen Areal eingesetzt. Für die Analyse erfasst ein mobiler Roboter die Umgebung durch einen dreidimensionalen Laserscan - parallel dazu misst er die räumliche Verteilung der Wärmestrahlung im entsprechenden Gebiet, so das i2b-Portal. Spezielle Algorithmen, die von den Forschern der Jacobs University entwickelt wurden, errechnen dann das thermografische 3D-Modell.
Das Ergebnis ist ein etwa zwei Minuten dauernder virtueller Rundgang durch Bremens Innenstadt, in dem man deutliche Wärmeverluste an den Fassaden verschiedener bekannter Gebäude erkennen kann. Diese Wärmeverluste sind, wie bei anderen Außen-Wärmebildaufnahmen auch, durch die rötlichen Einfärbungen an den schlecht isolierten Stellen erkennbar.
Leider sind nur wenige Immobilien wirklich gut gedämmt - viele Gebäude stammen noch aus Zeiten, in denen Wärmeschutzvorschriften noch nicht so ausgereift waren wie heute. Gerade bei den derzeit herrschenden Temperaturen bekommt man leicht zu spüren, wie die Wärme aus dem Haus entweicht. Mit einer energetischen Sanierung lässt sich kostbare Energie und damit auch Geld sparen.
Am 04.02.12 wies auch der Weser Kurier darauf hin, dass ausführende Handwerker bei energetischen Sanierungen dazu verpflichtet sind, eine so genannte Unternehmererklärung über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften abzugeben. Mit dieser Erklärung bestätigen die Handwerker, dass das Bauergebnis den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) entspricht. Versäumt der ausführende Handwerker hingegen seine Pflicht und stellt die Erklärung nicht oder falsch aus, so kann er mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Euro bestraft werden.